Scurge Hive ist ein Action-Adventure, bei dem man von schräg oben auf das Geschehen schaut.
Das Spiel ist fesselnd und läßt einen nicht so schnell los, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Und das, obwohl es durch wahre Gegnerhorden meist recht hektisch zugeht und man unter ständigem Zeitdruck steht (was ich in Spielen eigentlich überhaupt nicht mag!), weil man die Entgiftungsstationen aufsuchen muss. Hier wird gleichzeitig der Spielstand gesichert. Das Zeitlimit, in dem man ein Power-Up erwerben muss, ist oft auch sehr knapp bemessen und es kostet einige Versuche, erfolgreich zu sein. Dennoch war ich hochmotiviert, immer weiter zu spielen, denn durch die Power-Ups kann man weitere Level-Bereiche erkunden.
Eine Kartenfunktion ist integriert und auch unerlässlich, um sich in den komplexer werdenden Spielabschnitten zurechtzufinden. Es müssen überall Chipcards eingesammelt werden, um Türen zu öffnen. Ein Piepton im Raum verrät, dass hier noch etwas zu finden ist, und diese Cards sind nicht immer auf dem einfachsten Wege zu erreichen, dafür müssen zum Beispiel Schalter aktiviert oder ein Bereich unter Wasser gesetzt werden. Die Endgegner sind jeweils mit einer besonderen Taktik zu besiegen.
Das Spiel ist recht umfangreich, ich bin auf eine Spielzeit von weit über 20 Stunden gekommen.
Mein Fazit: ein recht gelungenes Spiel!
Einen Punkt ziehe ich aber trotzdem ab, da der Stress und die Hektik und einige frustige Stellen manchmal doch am Rande des Erträglichen liegen.