Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gutes und umfangreiches Rennspiel, 6. Juni 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Schon zu PSOne-Zeiten gehörte die Race-Driver-Reihe zu den besten Renn-Simualtionen, die der Markt hergab. Damals nannte Publisher Codemasters, die sich ebenfalls für die Colin McRae-Reihe verantwortlich zeigen, diese Rennserie noch TOCA Touringcars. Der Erfolg der Rennserie setzte sich anschließend auf der PS2, der Xbox und dem PC fort. Nun steht mit Race Driver: Grid der erste Next-Gen-Teil der Race-Driver-Reihe an. Schon mal vorab: Race Driver: Grid sollte sich wirklich kein Rennspiel-Fan entgehen lassen!
Hauptaugemerk des Spiels ist der sehr umfangreiche Karrieremodus, der den Spieler für gut 40 Stunden beschäftigen kann. Zu Beginn des Spiels gebt Ihr Euren vollständigen Namen und Euren Rufnamen an (hier werden zahlreiche Männer-, Frauen- und Spitznamen zur Verfügung gestellt). Von nun an werdet Ihr im Spiel mit Eurem Vornamen angesprochen. Anschließend könnt Ihr im Hauptmenü in die "Grid-Welt" eintauchen. Nach einem kurzen Intro findet Ihr Euch, in San Francisco, am Steuer einer Dodge Viper SRT10 wieder und müsst ein Rennen bestreiten. In diesem ersten Rennen ist es erstmal egal, welche Platzierung Ihr belegt. Habt Ihr dieses "Tutorial-Rennen" beendet, befindet Ihr Euch in Eurer Garage. Eure Managerin klärt Euch über Eure weiteren Ziele und Vorgaben auf: Ihr sollt und müsst einen Rennstall gründen. Zuerst fahrt Ihr noch für andere Teams, um Geld für Euren ersten Wagen zu verdienen (Ford Mustang Boss 302). Sobald der Mustang Eure Garage ziert, könnt Ihr diesen durch andere Lackfarben und Vinyls noch verschönern. Anschließend wählt Ihr noch einen Teamnamen aus. Danach tretet Ihr in verschiedenen Rennserien, unterteilt in USA, Europa und Japan, an und fahrt um Geld und Respekt-Punkte. Je mehr Geld Ihr verdient, desto mehr Wagen könnt Ihr für Euer Team kaufen.
Die Wagen können sich sehen lassen! Die Palette reicht von klassischen und modernen Muscle-Cars, über Tourenwagen bis hin zu Prototypen. Hersteller wie Audi, BMW, Ford, Pontiac, Dodge, Porsche, Lamborghini, Pagani lassen sogar zu, dass man ihre Wagen , während der ca. 50 verschiedenen Renn-Meissterschaften, verschrotten kann.
Durch die Respektpunkte steigt Ihr in der Rangliste auf und schaltet neue Lizenzen und Rennwettbewerbe frei. Außerdem könnt Ihr im späteren Verlauf neue Fahrer für Euer Team verpflichten, die Euch ebenfalls Ranglistenpunkte und Geld einbringen.
Die Rennen finden auf ca. 90 Strecken (je 45 Strecken vorwärts und rückwärts), in unterschiedlichen Disziplinen statt. In den USA (mit originalgetreu nach gebauten Stadtkursen in San Francisco, Detroit, Washington D.C. und Long Beach) nehmt Ihr größtenteils an Muscle-Car-Events, Tourenwagen-Rennen und Demolition-Derbys teil. In Europa (u. a. mit den Grand-Prix-Strecken von Le Mans, Nürburgring, Spa, Donington, Istanbul und einem original Stadtkurs durch Mailand) seid Ihr u. a. in der Formel 3000, in Tourenwagen-, Prototypen- oder Gruppe-B-Rennen unterwegs. In Japan stehen Tuning-Rennen (u. a. in Tokios neonbeleuchteten Stadtteil Shibuya), Drift-Events (u. a. im Hafen von Yokohama) und Toque-Rennen (Bergrennen gegen jeweils einen Gegner) an. Je nach Wettbewerb tretet Ihr gegen bis zu 20 KI-Gegner an. Highlight jeder Saison sind die 24 Stunden von Le-Mans. Die auf 12 Minuten gekürzten Rennen wissen mit schönen Tag- und Nachtwechseln zu gefallen. Wechselnde Wetterbedingungen gibt es allerdings nicht. Alle Rennen finden bei trockenen, sonnigen Wetter statt. Einzig in Tokio seit Ihr komplett bei Nacht und auf nasser Piste unterwegs.
Die KI-Gegner verhalten sich im Übrigen recht intelligent. Sie fahren nicht stur in der Ideallinie. Sie drängeln recht aggressiv und kämpfen ebenfalls sehr verbissen um eine bessere Position. Außerdem unterlaufen den KI-Gegner auch Fahrfehler, was den Rennen eine gewisse Glaubwürdigkeit vermittelt.
Bei dichterem Gegneraufkommen sind Unfälle leider keine Seltenheit. Das Schadensmodell der Wagen gehört mit zum Besten, was es im Rennspiel-Bereich momentan gibt. Neben optischen Schäden wirken sich Unfälle auch auf das Fahrverhalten aus: Ist z. B. die Lenkung beschädigt, zieht der Wagen nach links oder rechts. Ihr habt nach einem Crash allerdings die Möglichkeit, die Zeit etwas zurück zu spulen und damit vor diesem Unfall ins Rennen wieder einzusteigen. Das kostet Euch allerdings einen geringen Anteil Eurer Siegprämie.
Das Fahrverhalten, der gut 60 unterschiedlichen Fahrzeuge, ist eher arcade-lastig ausgefallen. Zwar fährt sich jeder Wagen unterschiedlich, von einer Simulation kann man aber nicht reden. Wer allerdings auf simulations-lastiges Fahrverhalten nicht verzichten möchte, ist bei Race Driver: Grid trotzdem an der richtigen Adresse: Wenn Ihr die voreingestellten Fahrhilfen deaktiviert, fahren sich die Rennsemmel alle sehr authentisch.
Das Fahrgefühl kommt, in den schön gestalteten und voll animierten Cockpits am Besten zur Geltung. Zwar leidet hier die Übersicht, wer allerdings Wert auf ein realistisches Fahrgefühl legt, kommt hier nicht herum. Neben der Cockpitansicht bietet Race Driver: Grid noch zwei Außenansichten (eine direkt hinter dem Wagen, eine etwas weiter entfernt), eine Stoßstangen- und eine Motorhauben-Kamera.
Soundtechnisch kommt das Spiel allerdings zweischneidig daher: Während der Rennen gibt es leider keine Begleitmusik. Hier hört Ihr einzig die sehr realistisch klingenden Motorensounds und den ständige Informationen Eures Teamkapitäns, via Boxenfunk. Die Dudelmusik, in den sehr stylischen, todschicken und übersichtlichen Menüs ist nicht unbedingt erwähnenswert.
Fazit: Mit Race Driver: Grid werden fast alle Rennspielfreunde bestens bedient. Egal ob Arcade- oder Simulations-Fans. Jeder kommt auf seine Kosten! Nur Tuning- und Off-Road-Fans müssen in die Röhre gucken. Zwar werden getunte Wage angeboten, dran rumschrauben könnt Ihr allerdings nicht. Der ungemein motivierende Karrieremodus weiß von Anfang an zu begeistern. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist der schnell ansteigende Schwierigkeitsgrad, der selbst im Anfänger-Modus recht schnell sehr fordernd wird. Ansonsten kann ich dieses Spiel jedem Rennspiel-Fan nur empfehlen.
Positiv
- 90 detaillierte und originalgetreue Strecken (- und Teilstrecken) und Stadtkurse
- Sehr schöne Grafik
- Sehr motivierender Karrieremodus
- Über 60 wunderschöne Wagen
- Stylische Cockpit-Perspektive
- Starker Motorensound
- Team-Modus
- 1a-Schadensmodell
- klasse geschnittene Replays
Negativ
- Hin und wieder Slowdowns
- keine Wetterwechsel
- keine Musik während der Rennen
- keine Qualifikationsrennen
Grafik: 9/10
Sound: 910
Gameplay: 910
Steuerung: 9/10
Umfang 10/10
Spielspaß: 90%
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Leichte Schwächen, aber aktuell gibt es eigentlich nichts bessers, 21. Juni 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Ich habe Grid nun ca. 8 Stunden gezockt und war weder von der Demo enttäuscht noch von der fertigen Version. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass Grid das aktuell beste Rennspiel für die 360 ist. Okay es gibt einige Schwächen wie z.B. dass die Rundenzeiten nach einem Rennen nicht einsehbar sind, oder dass kein reines Zeitfahren möglich ist um einen Kurs perfekt zu erlernen. Zudem reagiert die Lenkung oft etwas zu sensibel, vor allem der 3er BMW aus dem Tourenwagenaufgebot ist sehr empfindlich. Ich habe mit Mariokart auf dem SNES meine Rennspielkarriere:)begonnen und bin zuletzt an PGR3 kleben geblieben.Dort habe ich sicher 200 Stunden plus dran gezockt und war unter den Top 250 in der Welt. Ich liebe PGR3, weil das Handling perfekt zwischen Arcarde und Simulation ausbalanciert ist. Nur leider gab es nur noch online einige Gegner und mit einem F50GT habe ich im Offline-Modus oftmals nach 20 Sekunden keine Gegner mehr gesehen. Die waren irgendwo verschollen. Und so durfte man dann einsam seine Runden über die Nordschleife drehen. Ist man mal abgeflogen war das dann eigentlich egal. Es gab halt kein spürbares Schadensmodell. Und genau da macht Grid alles richtig. Schaltet man alle Fahrhilfen ab und zockt mit manueller Schaltung ein 10+ Runden Rennen kommt ein richtig gutes und forderndes Fahrgefühl auf. Ständig fightet man um Plätze und wird richtig hart rangenommen. Ich empfehle jedem mal mit einem 350 Z ohne Fahrhilfen ein 15 Runden Rennen in Long Beach zu zocken (klassischer Kurs). Das Gefühl in den Fingern das man schon auf "Normal" benötigt ist enorm, ständig will die Karre hinten weg und man steigert mit jeder Runde seine Präzision und das Gefühl für das Auto. Der ständige Ritt auf Messers Schneide macht dieses Spiel aus. So kann man ein Rennen perfekt fahren und in der letzten Runde einen so üblen Fehler begehen, das man leider die Kiste zersemmelt. Das finde ich absolut genial. Ständig am Limit fahren, ständig gefordert und konzentriert sein und mitten im Geschehen. Klar ist das Spiel somit schwer und ich habe hier schon oft Rezessionen gelesen, die dies auch schon bei PGR3 bemängelt haben ("die Autos fahren wie auf Schienen" etc.), aber GRID bleibt dabei ständig fair, bietet auf der anderen Seite aber etwas für Rennspielliebhaber. Genial ist auch, dass die Gegner auch gerne mal einen Fahrfehler begehen, auch wenn das meiner Meinung nach recht oft in einem Rennen vorkommt. Da hätte weniger auch gereicht, andererseits ist somit immer Action auf der Rennstrecke. Cool ist auch, dass die Autos Teile verlieren, die dann auf der Strecke rumliegen und durch die Luft wirbeln, wenn einer drüber fährt. Braucht zwar kein Mensch, aber das macht es irgendwie real. Gleiches gilt auch für Reifen die aus umgefahrenen Reifenstapeln stammen.
Die Replayfunktion: Viele Fachmagazine haben die Replayfunktion bemängelt und Codemasters vorgeworfen nicht eindeutig Stellung bezogen zu haben. Stimmt ! Aber wie geil ist dass denn ? Ein Spiel das die Funktion hat und zu einem wesentlichen Teil des Spieles erhebt ist logischerweise von Seiten der Strecken so designt, dass man hin und wieder mal seine Karre zersägt. Somit gehören gemeine Kurven und Curbs und noch fiesere Einbuchtungen (Stadtkurse) einfach dazu. Das erfordert ständige Konzentration und man fühlt ein richtig wohliges Kribbeln, wenn man die fiesen Stellen ein paar Mal perfekt gemeistert hat. Zerlegt es einen kann man noch immer entscheiden ob man die Funktion nutzt oder nicht. Nutzt man sie nicht fühlt man sich irgendwie gut, man ärgert sich, aber so ist nun mal ein Rennen. Wer Mist baut verliert halt.Ist in der Realität ja auch nicht anders. Also was tun ? Nochmal anfangen, am Limit fahren und ein bisschen besser sein als im letzten Rennen. Das motiviert ungemein und macht extrem viel Spaß !
Warum nur 4 Sterne ?! Wie gesagt, die Rundenzeiten sind leider nicht einsehbar, es gibt keine Zwischenzeitnahmen wie z.B. bei PGR3 und kein reines Zeitfahren. Zudem sind bestimmte Klassen und somit Autos an Strecken gebunden, man kann somit nicht jeden Kurs mit jedem Auto kombinieren. Okay ein Driftauto in Le Mans das ist nicht wirklich spaßig, aber dass ich z.B. nicht einfach ein Livegame eröffnen und z.B. in Long-Beach mir ein Auto meiner Wahl aussuchen kann finde ich sehr schade. Klasse ist hingegen, dass Abstimmsystem bei Onlinerennen hinsichtlich der Events und die Möglichkeit einem Rennen zuzusehen wenn dieses läuft und man gerade frisch in die Lobby eingetreten ist. Somit weiß man immer wie weit das Rennen fortgeschritten ist und ob man warten möchte oder nicht. Zudem kann man somit den anderen Fahrern hin und wieder mal was abschauen. Einige kennen diese Funktion bestimmt noch von PGR 3, im vierten Teil steht nur noch "Läuft" und wer Pech hat wartet dann zum Teil recht lange. Was mich allerdings stört ist die Auswahl des Landes zu Spielbeginn. Sommit erscheint bei Lobbybeitritt bei mir die Deutschlandfahne. Jeder der mit diesen Vorraussetzungen schon mal in einer englischen oder US-Lobby gelandet ist, weiß was das zumeist bedeutet :(.
Für Gelegenheitszocker: Grid ist hier nicht die erste Wahl. Es ist schwer und man kommt ohne Fahrhilfen wohl kaum über die Schwierigkeitsstufe "Anfänger" hinaus. Spielt ihr gerne auch mal online dann bleibt bei PGR 3 (obwohl da immer weniger los ist) oder bei Teil 4 (schlechterer Onlinemodus und nervige Motorräder). Wer tunen will und rein auf Arcarde abfährt (z.B. Burnout oder TDU, Juiced etc.) ist hier auch nicht wirklich richtig.
Für Hardcore-Rennspielfans: Kauft euch das Game und habt Spaß. Mit der Zeit kann man richtig anfangen das Auto zu fühlen. Fahrt allerdings ohne die Fahrhilfen, die machen das Fahrgefühl kaputt und eröffnen Euch nicht das wahre Potential des Titels. Es gibt auch noch eine Wahrheit zwischen Vollgas und Vollbremsung und habt Ihr den Dreh erstmal raus seid Ihr mit Sicherheit gridinfiziert.
Korrektur Zeitfahren: Entgegen meiner Behauptung ist es doch möglich ein Zeitfahren auszuüben. Allerdings ist dieser Modus relativ gut versteckt und nur mit den bereits gekauften Autos möglich. In der Garage muss man dazu das gewünschte Auto aussuchen und dann den Punkt "Testfahrt" wählen. Das wäre auch einfacher gegangen. Negativ: Einige Rundenbestzeiten auf Live sind völliger Schwachsinn. Wegen 2 Sekunden will ich ja nicht streiten, aber wenn ich eine Runde sehr sauber in 1.21.00 fahre, dann kann es nicht sein, dass ein anderer Spieler nur 0.33.00 dafür braucht. Entweder wurde hier gecheatet oder es liegt ein Fehler vor. Bitte abstellen Codemasters!!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht zu früh freuen..., 1. Juni 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
...sollte normalerweise eine Faustregel sein, wenn man nach anspielen einer Demo zur Vollversion greifen möchte, ist es doch schon viel zu oft vorgekommen, dass die Entwickler nach einer eigentlich vielversprechenden Testversion das fertige Endprodukt total verhunzt haben. Bei Codemasters "Race Driver: GRID" ist dies jedoch nicht der Fall - mir ist dennoch ein Rätsel, wieso manche Rezensenten die Demo bewerten, als wäre es das fertige Spiel.
Wer sich bereits eben genannte Testversion zu Gemüte geführt hat, wird vom fertigen Spiel nicht enttäuscht sein. Codemasters hat die Grafik, die Menüs, das Fahrverhalten und die hervorragende Atmosphäre nicht im geringsten geändert. Waren in der Vorabversion bloß drei Rennen enthalten, wird man nach einem schnellen Einstieg in die GRID-Welt sehr überrascht: Spielmodi bis zum abwinken, über 90 Strecken, bloß 45 Fahrzeuge sind meines Erachtens ein wenig mau - da hat die Konkurrenz (Forza, PGR) aber schon mehr zu bieten. Sei's drum, die Wagenmodelle sehen dafür umso fantastischer aus. Zunächst darf man als freier Fahrer ein paar Runden drehen, um Kröten zu scheffeln und danach das eigene Team aus der Traufe zu heben. Es schalten sich nach und nach weitere Rennserien frei, zu welchen man auch z.T. nur mit bestimmten Rennsemmeln antreten darf. Problem: diese kosten Geld. Daher lässt sich durch aufbringen von Sponsor-Aufklebern und erfüllen vorgegebener Ziele (z.B. das Rennen mindestens als Dritter beenden) und selbstverständlich durch's gewinnen der Rennen das Bankkonto recht schnell auffrischen.
Hat man sich ein bisschen was verdient, darf man sich an einem (zwar knappen, dafür aber) breit gefächerten Reportoire bedienen. Enthalten sind u.a. der Aston Martin DBR9, der Porsche 911, der neue Ford Mustang Concept, Oldies wie der Plymouth AAR Cuda, aber auch japanische Tuning-Wagen (eine Tuning-Funktion gibt es übrigens NICHT) wie der Nissan 350Z oder der Honda NSX. So vielfältig die Wagen, so verschieden die Rennen: normales Straßenrennen, Drift, Crashderby (!), Rennstrecken oder Togue (ähnlich den Canyon-Rennen in NFS: Carbon) lassen es an Abwechslung nicht mangeln - spielerisch hat GRID im Vergleich zu seinen Kontrahenten klar die Nase vorn.
Auch grafisch kann sich Codemasters auf die Schulter klopfen: butterweiche Optik, schöne Spiegeleffekte, eine konstante Framerate und ein nahezu ultrarealistisches Schadensmodell (besonders im wahnsinnig innovativen Replay-Modus) lassen geneigten Freizeit-Schumis die Augen feucht werden. Die Streckenumgebungen sind schön und bedacht bearbeitet, so lässt sich z.B. der Nürburgring sofort wiedererkennen, oder wenn man unter der Golden Gate-Bridge im sonnigen San Francisco in einen Reifenstapel kracht, kommt echtes Rennsport-Feeling auf. Soundtechnisch bietet GRID hingegen nichts außergewöhnliches: die Motoren röhren, die Reifen quietschen und das Blech kracht, allerdings darf man auf die Funkdurchsagen während der Rennen gerne die Ohren aufsperren. Diese sind nämlich sehr gut gelungen und absolut glaubwürdig umgesetzt. Soviel des Lobes, aber wo Licht ist, ist auch Schatten.
Das Handling: hier scheiden sich die Geister. Die einen finden es viel zu schwammig, zu träge, zu Arcade-lastig, andere erachten es als guten Spagat zwischen Arcade und Sim, direkt und präzise. Meiner Meinung hat GRID nichts falschgemacht, die Lekung reagiert gut, Drifts lassen sich ausgezeichnet kontrollieren. JEDES Rennspiel hat seinen eigenen Stempel wenn es um die Kontrolle der Vehikel geht, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sollte man dem Umzirkeln der Kurven und liegengebliebener Blechteile mächtig sein.
Um's kurz zu machen: GRID ist keine Überraschung, aber ein sehr gut gelungener Racer, der sein Augenmerk auf Fahrspaß und ein sensationelles Boxengassen-Flair legt - hierfür ist vor allem die Grafik und die schöne Menüführung maßgebend. Keine Tuning-Option, keine Spielerei an den Fahrzeugeinstellungen, sondern das bloße Renngeschehen stehen hier klar im Mittelpunkt. Der Spagat aus Arcade und Simulation kann mit Sicherheit Freunde beider Lager begeistern!
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2115|R2ZF7IY49DPHHX;2115|R3VMVHGAP0LNR2;2115|R2QT2XJDVZHD3D;
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