19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spaßiger, realistisch angehauchter, Arcaderacer, 20. August 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Race Driver GRID (Videospiel)
Was auf der PSone mit der TOCA Serie, auf der PS2 der DTM Race Driver war, das verläuft sich zu einem Spaßigen Arcade Racer für zwischendurch.
Race Driver GRID ist weniger realistisch und weniger Simulation als die alte DTM Serie, aber mehr Fahrspaß und Action denn je.
Fangen wir mal gleich bei der Grafik an:
Die Fahrzeuge sind sehr schön modelliert und glänzen sehr hübsch, dennoch kommen die Fahrzeugmodelle nicht an die aus GT5 Prologue ran, die Spielen in einer anderen Liga. Die Strecken sind auch mit extrem vielen details verarbeitet worden und das Schadensmodell tut das übrige:
Wie schon immer ist das Schadensmodell der Autos bei den Codemasters spielen die Ungeschlagene Nr. 1, doch sind die Fahrzeuge nicht die Einzigen objekte die Verbeulen und auseinander fliegen können: Fährt man in einen Reifenstapel, springen die Reifen realistisch weg und fangen die Wucht des Aufpralls sanfter auf als eine Leitplanke. Das macht GRID sehr Dynamisch, was sich auch noch später in der Steuerung und in der KI wiederspiegelt.
Für die Grafik gebe ich 9 von 10 Punkten.
Nun zur Steuerung:
Anfangs war mir GRID zu Arcadelastig, zu viel drift, zu wenig untersteuern, zu wenig Fahrphysik. Doch dann habe ich gefallen, an dieser Unkoplizierten und eingänigen Steuerung gefunden und denke, dass sich Codemasters hier für den richtigen Weg entschieden hat. Einziger Negativer Punkt: Die Fahrzeugklassen unterscheiden sich nicht genug im Handling, das wawr bei den DTM Spielen meiner Meinung nach besser. Und natürlich bei Gran Turismo, aber das ist kein Casualgame.
Für die Steuerung gibts auch 9 von 10 Punkten.
Nun das neue Spielprinzip:
Früher musste man in der Race Driver Serie im laufe seiner Karriere bei verschieden Teams in verschiedenen Fahrzeugklassen anheuern. Das hat sich etwas verändert: Man selber gründet ein eigenes Team, mit dem man versucht nach ganz oben zu fahren, beispielsweise bei Stock Car Rennen, Tourenwagen Rennen oder bei den Open Wheelies. Zu Beginn legt man Name und Teamdesign fest. Man lockt mit der zeit immer bessere Sponsoren an und verdient so auch immer mehr Geld. Man erhält Ansehenspunkte (Wie bei GT die A Spec Punkte) die einen in der Fahrerrangliste nach oben bringen und neue Lizenzklassen freischalten.
Man kann im Spiel die Zeit zurücklaufen lassen, was einem nach einem heftigen Crash das Leben retten kann (Wie bei SCAR der Tiger Effekt)
Einerseits muss man sagen, dass die neuen Features alle von der Konkurrenz abgeguckt sind, aber Codemasters haben sie super integriert und ein eigenes, neues Spielprinzip geschaffen, das auf anhieb Spaß macht.
Auch hier 9 von 10 Punkten.
Umfang:
Leider sind viele alte Klassen nicht mehr dabei: V8 Supercars, DTM, Seat Leon Supercopa, Die Monstertruckrennen, die Formel 1 Rennen, die Lasterrennen, die Kart Rennen etc., jedoch schadet das dem Umfang nur kaum. Der Fuhrpark ist immer noch sehr groß und wurde vor allem im Bereich Le Mans Prototypen ausgebaut, es gibt zahllose dieser LMP Fahrzeuge. Beim Stichwort Le Mans: Auch in GRID lassen sich die 24 Stunden von Le Mans Nachspielen, mit Tag und Nacht wechsel. Überhaupt ist die Streckenauswahl sehr stark: viele neue Stadtkurse (Detroit, Washington, San Francisco, Mailand...), klassische Rennstrecken (Jarama, Nürburgring...) und Drift Kurse sind vertreten. Was mir pesönlich fehlt, ist die Nordschleife und die ganzen Australischen Kurse, also z.B Bathurst. Das war für mich immer so das Highlight bei DTM Race Driver.
Dennoch gibts wieder 9 von 10 Punkten.
Soundmaßig ist nicht viel zu sagen:
Wenig Musik, viele volle Motorengeräusche und Stadionsprecher bei Drift und Stockcar Rennen.
Reißt mich nicht ganz so vom Hocker, wie der Rest, daher nu 8 von 10 Punkten.
Alles in allem kann ich GRID locker 5 Sterne geben, denn es macht einfach nur Spaß, die vielen Rennklassen und Strecken zu erkunden.
GRID ist auch viel besser für einsteiger geeignet als GT5 Prologue. GT5 Prologue ist meiner meinung nach ohne Driving Force nicht spielbar.
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74 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...kein Fahrrealismus wie GT5 Prologue, trotzdem besser..., 1. Juni 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Race Driver GRID (Videospiel)
Ich habe mir heute die Vollversion von Racedriver: GRID gekauft, da mir die Demo bereits viel Spaß gemacht hat. Ich muss vielleicht vorab sagen, dass ich bereits seit der ersten Playstation Riesenfan der Gran Turismo Serie war und auch immer noch bin. Selbstverständlich gehört auch das GT5 Prologue zu meiner Spielesammlung und ich spiele es sehr gerne. Allerdings macht Racedriver:GRID trotz schlechterer Grafik (wenn auch nicht viel schlechter) nicht nur auf Anhieb, sondern auch insbesondere umso mehr und länger man es spielt, sehr viel mehr Spaß als GT5 Prologue. Zu einigen Vorrednern hier, die Racedriver:GRID ziemlich ungerechtfertigt (und meiner Meinung nach nur aus Trotz, weil sie eingefleischte Gran Turismo Fans sind) niedermachen, möchte ich zu den von Euch größten Kritikpunkt, den fehlenden Fahrrealismus, einige Worte verlieren: Es ist vollkommen richtig, dass Fahrrealismus bei RD:GRID nicht gerade groß geschrieben wird. Wo aber bitteschön, liebe Kritiker von RD:GRID und Fans von GT, liegt bei Gran Turismo der Realismus, wenn man mit einer X-beliebigen Geschwindigkeit frontal in eine Mauer fährt, und danach sofort weiterfahren kann???? Mir persönlich ist der Spaß am Spiel deutlich wichtiger, und der fehlt bei GT5 (zumindest in der Prologue-Version) auf jeden Fall. Ich weiß nur eines: Wenn sich in der endgültigen Version von GT5 nicht deutlich was ändert (z.B. das Ruckeln und die sinkende Framerate wenn man Rennen gegen Gegner fährt, das bisher nicht vorhandene Schadensmodell und einige Verbesserung an der Menuführung), dann wird die Prologueversion das letzte GT gewesen sein, welches ich mir gekauft habe.
Also kurz und knapp: Wer ein äußerst (Fahr)realistisches Rennspiel mit fast perfekter Grafik sucht, bei dem aber leider der Spielspaß recht schnell futsch ist, greife zu GT5 Prologue. Wer ein rasantes und spannendes Rennspiel möchte, was auf lange Sicht Spaß macht, der greife definitiv lieber zu Racedriver:GRID!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
GRID ...einfach sehr gut !, 31. Mai 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Race Driver GRID (Videospiel)
( GRID ist kein GT ! )
GRID ist sehr gut, aber mit Gran Turismo absolut nicht vergleichbar.
Es ist mehr ein ARCADE Spiel als eine Simulation.
Das Geschwindigkeitsgefühl ist wirklich gut gelungen. Egal aus welcher Perspektive man spielt, das Geschwindigkeits-Gefühl macht Laune selbst mal hinter dem Steuer solcher Autos zu sitzen.
Ein Gefühl wie " Mitten Drin Statt Nur Dabei "
Falls jemand diverse SEGA Spielhallen Automaten kennt, wie DAYTONA, SCUD RACE etc, kommt bei GRID auf seine Kosten.
Die Optik hat etwas von Spielhallen Games.
Der Online Modus ist sehr gut.
Hier kommt dieses schnelle Geschwindigkeits-Gefühl sehr gut rüber.
Jeder rammt jeden ein bisschen von der Seite, diverse Auto Teile fliegen umher und landen auf der Fahrbahn. Der Ansporn ist schnell gefunden um auch mal in den Genuss zu kommen als erster die Ziellinie zu erreichen.
Bei GRID geht es etwas härter zur Sache. Die KI-Gegner drehen sich auch mal auf der Strecke, dann heisst es : versuchen bei hohen Tempo auszuweichen oder nach einem Crash die wundervolle Replay Funktion zu nutzen.
FRUST war gestern, Replay sei Dank !
..einfach mal 10 sek zurückspulen und weiterspielen. Funktioniert aber auch nicht beliebig oft. Nach solchen "Cheats" werden natürlich Punkte/Euros von der Endwertung abgezogen.
Sobald alle Fahrhilfen ausgeschaltet werden, wird dieses Spiel auch schon richtig schwer, wobei es dann immer noch nicht in die Simulations Ecke gesteckt werden kann. Es kratzt eher an der Oberfläche einer Simulation.
Wer also Lust hat mit feinen Autos wie dem "KOENIGSEGG" mit über 300kmh über die Straße zu brettern und auf eine Simulation nicht allzu viel Wert legt, sollte sich GRID zulegen.
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