12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Top Rennspiel - mit Schwächen..., 5. Juni 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Race Driver GRID (Computerspiel)
Zu der graphischen Qualität brauch man wohl kein Wort mehr zu verlieren. Es wurde die gleiche Engine benutzt wie bei Collin McRae Rally Dirt. Diese wurde dann ein wenig optimiert und jetzt läuft das Spiel auch auf mid-high-end PCs sehr gut. Jedoch sind die Einstellungsmöglichkeiten in Punkto Grafik sehr rar. Das war bei Dirt anders. Naja, ein Patch hilft hoffentlich Abhilfe.
Ansonsten: super Schadensmodell, super Rauch und ein tolles Geschwindigkeitsgefühl. Hut ab: 5 Sterne
Zur Steuerung ist auf der einen Seite sehr gut gelungen aber auf der anderen Seite gibt es keine anwählbaren Testläufe vor den Rennen. Auch eine Qualifikation für Rennen sucht man vergeblich. Ich denke diese beiden Sachen sind ein wichtiger Bestandteil eines Rennspiels und daher auch ein mehr oder weniger großes Manko bei Racedriver Grid.
Es gibt insgesammt 50 Rennveranstaltungen in der Grid-Welt. Diese sind in drei Regionen unterteilt: Amerika, Europa und Japan.
Jede dieser Regionen hat den Schwerpunkt auf andere Rennarten gelegt: Drift, Destruction, normales Rennen, Muscle Car Rennen etc. pp. - also wirklich viel Abwechslung vorhanden.
Zur Steuerung: diese ist von Wagen zu Wagen anders. Da es aber keine Freie Fahrt vor dem Rennen gibt, darf man pro Rennen mit mindestens 2 Restarts rechnen. Und genau das ist der Punkt warum Racedriver Grid keine 5 Sterne von mir bekommt.
Ich würde mir ein Update wünschen, das solche Disziplinen enthält.
K.I.: die Gegner sind relativ intelligent. Sie fahren nicht immer der Ideallinie nach und versuchen auch zu überholen. Auch begehen sie manchmal Fehler, was das Renngeschehen noch realistischer wirken lässt. Trotzdem ist es ein Arcade-Racer.
Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen.
Fazit: Grid ist an sich ein super Rennspiel. Jedoch sind die fehlenden Disziplinen des Ausgangspunkt für eventuellen Frust.
Grafik: 5 Sterne
Steuerung: 5 Sterne
Umfang: 3 Sterne (wegen der fehlenden Qualifikationen und Testläufe)
Sound: 5 Sterne
Insgesammt: 4,5 Sterne - aufgerundet auf 5 Sterne.
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60 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Jetzt schon mein persönliches Rennspiel des Jahres., 3. Juni 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Race Driver GRID (Computerspiel)
Ich bin erst durch die aktuelle Demo auf das Spiel aufmerksam geworden und habs mir dann direkt am Verkaufstag zugelegt. Nachdem ich von NFS ProStreet enttäuscht wurde, hatte ich schon die Befürchtung noch ein weiteres Jahr mit dem (wirklichen tollem) ColinMcRae DiRT zu verbringen. Aber das wird durch RD: GRID bei mir abgelöst.
Karrieremodus:
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... auch "GRID-Welt" genannt. Hier geht es darum, seinen eigenen Rennstall hochzuziehen und sich in den drei Regionen Amerika, Europa und Japan an die Spitze der Ranglisten zu kämpfen, indem man zum einen Geld sammelt um seinen Fuhrpark auszubauen und zum anderen Ansehens-Punkte um neue Lizenzen freizuschalten und in der Karriere weiterzukommen. Am Anfang gilt es erstmal als Auftragsfahrer das nötige Grundkapital für die eigene Teamgründung einzufahren. Das ist recht schnell erledigt (etwas zu schnell für meinen Geschmack) - dann geht es aber auch erst richtig los. Teamname und Farben auswählen und ab auf die Piste. In Europa bestreitet man OpenWheel, GT- und Touringmeisterschaften. Japan legt den Schwerpunkt auf Straßenrennen, zB Drift- oder Touge-Veranstaltungen - auch Nachtrennen kommen hier zum Zug. In den USA gibts Stock Car oder GT-Rennen - besonders spassig sind hier die Crash-Derbys. Je nachdem wo man gerade fährt, sammelt man für die jeweilige Regionen Ansehenspunkte sowie globale Ansehenspunkte die das eigene Team weltweit in der Rangliste steigen lässt.
Nach 4 Rennen warten dann die 24 Stunden von Le Mans auf den Spieler. Diese kann man wahlweise auch überspringen, sollte man aber nicht, da es hier richtig dicke Preisgelder gibt. In diesem Wettkampf fahren vier Motorklassen - man startet natürlich anfangs mit der letzten Klasse (GT2) und muss versuchen sich innerhalb der Klasse an die Spitze zu bringen. Es läuft ein Zeittimer von 24 bis 0 runter - ich nehme mal an diese fiktiven 24 Stunden entsprechen ca. 10 Minuten Realspielzeit (habs noch nicht nachgemessen).
Im Laufe der Karriere schaltet man immer wertvollere Sponsoren frei. Jeder Sponsor hat unterschiedliche Zielvorgaben. Unterm Strich gilt ganz klar: je höher die Rennergebnisanforderungen der Sponsoren, desto höher ist auch das Preisgeld welches der Sponsor am Ende srpingen lässt.
Nachdem man sich in einer Region in die nächste Lizenzklasse gefahren hat, hat der Spieler die Möglichkeit sich einen Teamkollegen ins Boot zu holen. Da man zu diesem Zeitpunkt schon fahrtechnisch recht fit sein sollte, lohnt es sich direkt einen guten Fahrer anzuheuern um die Teamwertung weiter nach oben zu bringen.
Es steht dem Spieler im Karrieremodus jederzeit frei, für andere Teams zu fahren um die Portokasse zusätzlich aufzufüllen - dabei hat man die Auswahl aus 3 unterschiedlichen Angeboten. Das gibt gutes Geld, aber wenig Ansehenspunkte.
Wenn man für eine Disziplin ein neues Auto braucht, hat der Spieler die Wahl das gewünschte Model direkt neuzukaufen oder bei Ebay zum Sofortkauf zu erstehen. Meist kann man bei Ebay einige Schnäppchen machen, die Beschränktheit der Optionen dort lässt "Ebay Motorsport" aber zum Minimaldetail verkommen (es gibt immer nur 3 Autos zur Auswahl). Seine eigenen Autos kann man dort ebenfalls wieder loswerden. Hätte man mehr draus machen können.
Tuning und Fahrwerkseinstellung gibt es in GRID nicht. Für ambitionierte Racer ist das sicherlich ein großer Knackpunkt - ich finds gut dass das ganze Geschehen außerhalb der Rennen minimalistisch gehalten wurde. Ist aber sicherlich der wichtigste Punkt für die meisten Rennspieler - daher bei Zweifeln die Demo mal Probespielen.
Sonstiges zur Karriere:
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Flashback-Modus: Auto in der letzten Runde vor die Bande gesetzt? Ins Kiesbett gerutscht und kurz vorm Ziel die Podestposition verloren? kein Problem in GRID - je nach Schwierigkeitsgrad steht dem Spieler es frei in die Wiederholung zu springen und das Rennen einige Sekunden zurückzuspulen. Einfach zum geünschten Einstiegspunkt spulen und schon kann man seinen Fehler ausbügeln. Im Standard-Einstellung (Normal) stehen dem Spieler pro Rennen 4 Flashbacks zur verfügung. Wenn man davon gebrauch macht, wird GRID natürlich um einiges einfacher.
Wiederholungen: Nach jedem Rennen kann man sich natürlich die Wiederholung des Rennens anschauen. Leider - und das kann ich nicht nachvollziehen - kann man die Wiederholungen nicht speichern. Wenn es schon so ein tolles Schadensmodell gibt welches es zulässt dass Auto komplet zu zerlegen, warum kann ich meine schönsten Crash- oder Siegszenen nicht speichern? Blöd.
Zum Schwierigkeitsgrad: der lässt sich frei einstellen - auch lassen sich Fahrhilfen oder die Flashbacks individuell runterreduzieren. GRID sollte also für jeden Spielertyp optimal fordernd sein. Einem blutigen Rennspielanfänger würde ich allerdings raten ebenfalls vorher mal einen Blick auf GRID zu werfen, denn das eine oder andere Rennen legt schon ein gutes Niveau vor.
Sonstige Spielmodi:
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Renntag: quasi ein freies Rennen, wo man den Spielmodus frei einstellen kann.
Testfahrt: wie der Name schon sagt, hier kann man die neu gekauften Boliden auf einer auszuwählenden Strecke testen.
Der Schwerpunkt bei GRID liegt ganz klar auf dem Karrieremodus. eine Meisterschaft wie in DiRT gibt es nicht.
Steuerung:
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Ich bin kein Realitätsfanatiker und spiele GRID mit dem 360er Gamepad. Ich finde die Steuerung sehr intuitiv - mag vielleicht auch daran liegen dass ich lange Zeit DiRT gespielt habe; sowohl DiRT als auch GRID liegen irgendwo zwischen Arcade und Simulation - ist ganz genau mein Ding. Wer also schon mit DiRT klarkam wird in sich in GRID sofort wohlfühlen. Da ich nicht genau weiss ob auch andere Gamepads untesrtützt werden und wie die Lenkrad-Steuerung bei GRID von der Hand geht kommen Interessierte wohl auch bei diesem Punkt nicht am Probespielen vorbei.
Grafik:
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Man sieht GRID die grafische Ähnlichkeit zu DiRT sofort an. Und das ist nicht negativ gemeint, denn DiRT war meines Erachtens grandios in Sachen Grafik. Natürlich sieht hier alles einen Tick besser aus. PopUps sind mir bei GRID nicht aufgefallen bisher. Wirkt alles wie aus einem Guss und läuft superflüssig auf nem Core2 Duo E6850 mit ner 8800er Ultra unter Vista64.
Auch die Menüs und Ladebildschirme erinnern sehr stark an DiRT - im übrigen zeigt GRID wie cool und übersichtlich zugleich ein Menü aussehen kann. Bei NFS ProStreet waren die Menüs meines Erachtens nach ein absolutes Desaster.
Multiplayer:
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Ich habs bisher noch nicht Online gespielt, möchte allerdings an dieser Stelle anmerken, dass der MP-Modus noch von einigen Bugs geplagt sein soll (sagt zB Gamestar.de). Wer GRID also vorwiegend Online spielen will, sollte sich da vorher schlau machen oder ggf. auf einen Patch warten.
Sonstiges:
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Musikalisch enttäuscht GRID dezent. Hier hätten doch einige nette Remixe im Stile vom Intro (Queens of the Stone Age) den akkustischen Spaß etwas aufpeppen können. Ansonsten ist sowohl sound- als auch musikmäßig alles sehr solide gestaltet.
Auf meinem System hab ich gelegentlich mit Abstürzen zu kämpfen. Das mag an Vista64 liegen, muss es aber nicht. Während der Rennen ist GRID mir bisher noch nicht abgestürzt, aber in den schicken Menüs musste ich schon ein paar mal zur Reset-Taste greifen. Ich hoffe hier noch auf einen Patch - an sich finde ich es schon etwas tragisch dass GRID in Sachen Stabilität Punkte verschenkt.
Fazit:
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Die Minuspunkte die GRID bei mir in Sachen Stabilität und bei dem ein oder anderen verschenkten Potential im Management-Teil einfährt, gleicht das Spiel durch die absolut tolle Grafik und den packenden Rennen wieder aus. Ich bin von GRID begeistert und den Karrieremodus empfinde ich als sehr motivierend. Meiner Meinung nach sollte Codemasters seiner aktuellen Linie treu bleiben. DiRT und GRID sind für mich die besten Rennspiele auf dem PC der letzten Zeit.
Leider kann man es nicht allen Spielertypen recht machen den der Sprung zum actionbetonteren Gameplay wird den ein oder anderen Fan der Racedriver-Serie nicht gefallen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gut, aber nicht perfekt, 5. Juni 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Race Driver GRID (Computerspiel)
Was sich mit der Demo angekündigt hat, hat sich mit der Vollversion bestätigt. In meinen Augen, ist es ein Arcade-Racer, der allerdings Spass macht solange man auf einige Dinge verzichten kann.
Die Grafik ist wirklich top, da gibts nichts zu meckern. Auch auf älteren Rechnern, sollte man die Details noch ordentlich hochdrehen können. Die Autos, sehen verdammt real aus. Besonders das Schadensmodell ist wirklich klasse.
Was mich etwas betrübt, ist das es keine Boxengasse gibt und man stattdessen eine Wiederholfunktion hat. Man spult zurück nach einem Crash. Nicht realistisch, aber ok. Auch nutzen sich Reifen nicht ab und die Autos vebrauchen kein Benzin.
Bis auf das, ein wirklich gutes Spiel und für Arcade-Racer auf jedenfall ein Muss. Realismusliebhaber, sollten vielleicht vorher die Demo testen.
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