Das Buch ist meines Erachtens einfach nur Blödsinn.
Der Autor will anscheinend nur beweisen, wie toll er sich in allen möglichen Belangen auskennt.
Das Buch enthält eine Auflistung aller möglichen Sprachgruppen aus aller Welt, Hauptsache man hat mal alle aufgezählt, dass der Leser denkt, "Toll, was der alles weiß."
Genauso ist es mit astrophysikalischen Erklärungen, die Funktionsweise von Sternen betreffend.
Genauso ist es mit der Aufzählung von prähistorischen Fundstätten.
Genauso ist es mit der Aufzählung von Physikern, die irgendwann einmal irgendwelche Theorien aufgestellt haben, egal wie sinnig oder unsinnig diese auch sein mögen und wieviel oder wiewenig die Theorie mit der Story zu tun hat.
Der Autor will einfach nur mit seinem enzyklopädischen Wissen über derartige Themen glänzen.
Zu mehr taugt das Buch leider nicht.
Die Story selbst klingt leider nur am Anfang interessant, wird aber mit fortlaufender Seitenzahl immer verworrener und unglaubhafter. Plötzlich tauchen "Golems" auf, die aus Nanorobotern bestehen und sich in Haie oder noch Seltsameres verwandeln können, aber durch Kristallflöten bekämpft werden können, die eine Wissenschaftlerin zufällig unter der Cheopspyramide gefunden und die ihr in der Antarktis (Atlantis)REIN ZUFÄLLIG genau im richtigen Augenblick aus der Tasche fallen. Unglaubhafter geht es eigentlich kaum.
Doch auch das bringt der Autor fertig. Ein Wissenschaftler, der die Glyphen, die milliardenfach auf irgendwelchen Kristallen aufgedruckt sind (was immer das für einen Sinn machen soll) entziffern soll, läuft ständig irgendwelchen Ideen hinterher und jeder, der irgendwie an der Story beteiligt ist, läßt im Vorbeigehen irgendeinen zufälligen Spruch ab und schon tönt der Wissenschaftler: "Ja, das IST es" und das Ganze ohne die Schrift jemals auch nur ansatzweise zu entschlüsseln. Was für die Handlung auch egal ist, da die Stadt Atlantis durch seine Aufopferung automatisch auf die Gefahr durch die Sonne reagiert.
Bei all dem wird die Erzählung immer dramatischer und für den Leser immer unverständlicher, immer stärkere Erdbeben weltweit mit Riesenüberschwemmungen und Vulkanausbrüchen allüberall.
Am Anfang werden Kristalle entdeckt, die aus einer Substanz (Kohlenstoff 60) betsehen, die von der irdischen Wissenschaft nur mikrogrammweise hergestellt kann, aber unter jeder der schon erwähnten prähistorischen Fundstätten tauchen plötzlich Millionen Tonnen dieser Substanz auf, die offenbar vor 12000 Jahren dort installiert wurden, aber die noch nie jemand vorher entdeckt hat.
Man fragt sich, was der Autor uns überhaupt mit der Geschichte sagen will.
Aber ehrlich gesagt, ich will es gar nicht wissen. So ein Schmarrn interessiert überhaupt nicht.
Ich werde auf jeden Fall kein Buch dieses Autors mehr anrühren, denn es ist Zeit - und Papierverschwendung.
Ich frage mich bloß, welcher Lektor, so einen Mist in seinen Verlag aufgenommen hat.
Fazit : Finger weg von so einem Schmonzes. Wenn ein Wolfgang Hohlbein so etwas noch empfiehlt, muß ich mir überlegen, ob ich noch mal eines von seinen Büchern lese.