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Code Blue (+ Blu-ray) MediaBook

Bien de Moor , Lars Eidinger , Urszula Antoniak    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,99
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Produktinformation

  • Darsteller: Bien de Moor, Lars Eidinger, Annemarie Prins
  • Regisseur(e): Urszula Antoniak
  • Komponist: Ethan Rose
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Niederländisch (Dolby Digital 5.1), Niederländisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 5. April 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 78 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0076BOVC4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.293 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Marian (Bien de Moor), eine Krankenschwester um die 40, kümmert sich aufopferungsvoll um ihre Patienten. Ihre Hingabe geht so weit, dass sie glaubt, das Leiden Schwerkranker und Alter durch Sterbehilfe beenden zu müssen. Der Tod ist für sie der Moment der absoluten Intimität. Außerhalb des Krankenhauses lebt sie ein einsames und isoliertes Leben, das durch Kontrollsucht und Perfektion getrieben ist. Gelegentlich jedoch brechen ihre unterdrückten Gefühle durch. So auch an dem Tag, als sie einen Fremden (Lars Eidinger) im Bus beobachtet und ihm in eine Videothek folgt. Marian fantasiert über den Mann und geht mit ihm über einen Akt des gegenseitigen Voyeurismus eine Art Verbindung ein. Die plötzliche Intimität verwirrt, fasziniert und beängstigt sie. Sie erkennt, dass sie ihren Bedürfnissen nachgeben muss, selbst wenn menschliche Nähe ihren Preis hat.

Die preisgekrönte Regisseurin Urszula Antoniak zeichnet das beeindruckende Porträt einer emotional gestörten Frau, die sich einem gefährlichen und übermächtigen Verlangen hingibt. Indem sie die Themen Isolation, Hingabe und Aufopferung aufgreift, kreiert Antoniak ein atemberaubendes, sinnliches Drama.

Ice Age 4

Ice Age 4
Ice Age 4
Ice Age 4
Ice Age 4
Ice Age 4

Pressestimmen:
„… als hätten sich Alexander Sokurow und Lars von Trier verbündet, um ‚Die Klavierspielerin‘ neu zu verfilmen … eine Entdeckung“ Der Tagesspiegel
„… Bilder, die einen David Fincher stolz machen würden“ outnow.ch
„Ein schockierender Film“ twitchfilm.com


- Der zweite Kinofilm der preisgekrönten Regisseurin Urszula Antoniak
- Mit Shooting-Star Lars Eidinger (Hell) in der männlichen Hauptrolle
- Eine radikale Abhandlung über Euthanasie, Isolation und Aufopferung

VideoMarkt

Krankenschwester Marian arbeitet auf der Intensivstation und ist fast täglich mit dem Tod bzw. der künstlichen Verlängerung des Lebens konfrontiert. Marian geht völlig auf in ihrer Arbeit, ein Privatleben existiert für sie nicht. Und manchmal, wenn sie glaubt, es sei der richtige Moment, hilft sie ein wenig nach bei der Beendigung der Verlängerung. Da erblickt sie eines Tages einen Nachbarn, der einsam und gestört wie sie selbst zu sein scheint. Und zarte Hoffnung keimt auf ein wenig Zweisamkeit.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT
MEDIUM (Blu-ray/DVD):

- BILD: Schärfe sehr gut, natürliche Farben
- TON: sehr zurückhaltender Ton ohne Probleme, Räumlichkeit nicht ausgenutzt, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1 (!)
- EXTRAS: 'Bijlmer Odyssee' (Kurzfilm), Interview Urszula Antoniak, Interview Bien de Moor, alternatives Ende, Trailer, Booklet mit Essay zum Film
- SONSTIGES: enthält DVD + Blu-ray, Verpackung: Dual-Format Mediabook

FILM (OHNE SPOILER !):

Die Serie "Kino Kontrovers" ist für seine kompromisslosen Veröffentlichungen bekannt und CODE BLUE passt absolut in diese Reihe. Er fordert den Zuschauer in Geduld und Offenheit bis an die Grenzen das Gesehene auszuhalten und auch wirklich unvoreingenommen bewerten zu können. Was bleibt ist ein hochwertig inszeniertes, sehr langsames Drama bei dem - entsprechende Empathie vorausgesetzt - einem manchmal fast der Atem stockt vor Spannung und der Intensität des Dargebotenen und der intensiven Performance der Protagonistin.

Die Story soll künftige Seher wirklich überraschen und schlägt zu viele Haken um sie hier nur ansatzweise wiedergeben zu wollen. Nur kurz so viel: die Krankenschwester Marian (Bien de Moor) im mittleren Alter arbeitet im Krankenhaus in einer Abteilung für bald sterbende Patienten. Sie ist sichtlich mit der Situation überfordert und verstrickt sich auch im privaten Umfeld immer mehr in einen Strudel von obskuren Sehnsüchten und erotischen Leidenschaften...

Der Film hat extrem wenig Dialoge und lebt von seinen sehr emotional gesetzten, teils auch übertrieben symbolisch geprägten Bildern. Die Hauptdarstellerin spielt das ganze unglaublich präsent und ist dabei physisch bis in die letzte Zehenspitze fast über die Leinwand hinweg spürbar leidend. Das Cover finde ich sehr gelungen und stellt eine gute Symbolik bezüglich Ihrer von außen nicht nachvollziehbaren Zerissenheit Ihrer Gefühlswelt dar. Ihre Mimik ist außerordentlich fein abgestimmt und sie schafft es ein ganz beklemmendes Gefühl zu verbreiten, das bald etwas ganz fürchterliches passiert. Trotzdem wirkt das ganze auch sehr sinnlich zeitweise.

Dazwischen liefert uns die Regisseurin unglaublich gut und harmonisch strukturierte Aufnahmen, Gesichter und andere Körperteile in Nahaufnahme und eine verdunkelte, reduzierte aber irgendwie designer-mäßg gestylte Wohnung der Protagonistin die komplett umgekehrt proportional zu ihrem undurchsichtigen Seelenzustand ist. Die Aussichtslosigkeit ihrer psychischen Verfassung ist perfekt dargestellt und die Sublimierung der Situation in erotische Begierden wirkt sehr befremdlich aber doch irgendwie authentisch. Ganz überzeugen konnte der Film nicht, den diverse Handlungsteile hängen etwas lose nebeneinander und sind nicht wirklich konsistent miteinander verstrickt.

Das große Finale liefert der Film nicht in dem Maße wie er es vielleicht scheinbar anfangs vorgibt, aber dennoch entlädt sich ein völlig unerwartetes emotionales Konstrukt in einem wirren Schlußteil welcher dann auch noch überraschend mit expliziten Hardcore-ähnlichen Sexszenen ausgestattet ist. Wie so oft wird dieser Film auch die Zuschauer polarisieren und die Urteile werden von "kruder perverser Schwachsinn" bis "großes Kino" lauten.

Wer tabulose Filme die nachwirken und starke emotionale Isolation spürbar machen und diese rücksichtslos aber hochwertig inszeniert über die Leinwand bringen mag, wird mit CODE BLUE gut bedient sein. Alle anderen sollten den Film meiden, den er ist alles andere als für ein Normalpublikum geeignet. Er wirkt als hätten sich David Fincher und Lars von Trier mal auf ein gemeinsames Filmprojekt geeinigt.....

4/5 benutzten Kondomen....äh, ...Sternen
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hauptfilm eher mittelmäßig 12. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Zum Hauptfilm kann ich nur sagen, dass es mittelmäßig ist. Was mich richtig überrascht hat, ist ein zusätzlicher Film auf der Scheibe, der es mir echt angetan hat. Hier geht es um eine zufällige Bekannschaft zweier Menschen. Sie geht am letzten Tag ihrer Abreise noch einmal weg und lernt einen netten Kerl kennen. Als die dann bei ihr zu Hause sind, geht er Essen holen, aber genau dann geschieht es. Er findet in der Häuserwüste, in der jede Ecke gleich aussieht, den Weg zurück zu ihrer Wohnung nicht mehr. Und wie war noch mal ihr Name ... ?

Dieser Film (EXTRAS Kurzfilm: 'Bijlmer Odyssee') macht für mich den Hauptfilm erst kaufenswert, ansonsten würde ich zu diesem Preis eher abraten. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen code blue 3. Juni 2012
Die polnische Regiesseurin Urszula Antoniak versucht mit diesem Film den Tod ihres Mannes zu verarbeiten. Es wird dargestellt, was eine Frau ausmacht, die Intimität nur mit sterbenden Menschen empfinden kann.

Die Krankenschwester Marian ist ein nekrophiler Charakter, wodurch sie unfähig ist, ihr Leben zu leben. Durch Perfektion in Beruf und Privatleben versucht sie die innere Leere zu überdecken. Indem sie kranken Senioren in ihrer Arbeit die Erlösung injiziert, glaubt sie auch sich selbst erlösen zu können...

In ihrer Wohnung, die aussieht, als wäre sie vor Kurzem eingezogen und hätte noch nicht ausgepackt projeziert sie das Gefühl des nicht-ausgefüllt-seins. Durch die raumgroßen Fenster wird ein Blick auf die Wolken gewährt, was Marians Engelgleichheit demonstriert. Nachdem sie eine Gewalttat beobachtet und sieht, dass ihr Nachbar das gleiche Erlebnis hat, zieht sie die Voränge zu und verdunkelt somit ihre ohnehin düstere Welt.

Bei dem Finale des Films, wo Marian und Konrad (der Nachbar, zu dem sie sich voyeuristisch hingezogen fühlt) in ihrer Wohnung sind, wirkt als ob es Marians Fantasie entsprungen sein könnte; als eine Art Selbstbefreiungsversuch, in dem sie alle Verantwortung abgibt.

Bien de Moor spielt ihre Rolle überzeugend, obwohl der Film es durch seine Sterilität nicht immer schafft, interessant zu bleiben. Der Kurzfilm "Bijlmer Odyssee", im Bonusmaterial zu finden, schafft es nicht, sich über das Alltägliche zu erheben.

Das Hauptproblem des Films ist, dass alles zu beabsichtigt und unnatürlich wirkt. Dadurch ergibt sich eine Distanz zu den Figuren die fehl am Platz ist.

Das alternative Ende, das im Bonusmaterial geboten wird, hätte einen besseren Abschluß gemacht, als es der Film bietet.

Im Vergleich zu themenverwandten Film DVD Edition Der Standard (02) Die Klavierspielerin mit Isabelle Huppert schneidet Code Blue schlechter ab.
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