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Kundenrezensionen

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am 17. September 2012
Coco Chanel ist eine der wichtigsten Modeschöpferinnen und Ikonen des 20. Jahrhunderts, um ihr Leben ranken sich viele Mythen und Geschichten, die sich vielleicht nie ganz klären lassen. Edmonde Charles-Roux macht sich in dieser Biographie auf die Suche nach der Coco Chanel hinter der Marke und der Mode. Die bereits 1920 geborene Journalistin und Schriftstellerin taucht in diesem Buch ein in die Familiengeschichte der Chanels, beschreibt das Leben als wandernde Marktleute und Tagelöhner, was gar nicht zu der Geschichte passen will, die Coco Chanel so gerne von ihrer Familie erzählte, eine Winzerfamilie mit langer Tradition.
Langsam deckt die Journalistin die Geschichte hinter dem Schein auf, den Coco Chanel um sich aufgebaut hat, ihre Verletzungen, Liebesgeschichten, Hoffnungen, doch auch ihr untrüglicher Instinkt, wenn es um Mode und um Geschäftliches geht. So interessant diese Fakten auch sind, strotz die Biographie vor Personen und Informationen, die immer wieder ineinander übergehen, was es für den Leser teilweise schwer macht, ihr zu folgen. Sicher sind alle diese Fakten und Personen wichtig, um das Gesamtbild Chanel zu verstehen, doch leidet die Lesbarkeit der Biographie teilweise unter dieser Detailgenauigkeit.
Hinzu kommt, dass die Ausgabe des Fischer Taschenbuch Verlags leider zu sehr unter der Seiteneinsparung des Verlags leidet. Die Schriftgröße ist extrem klein, der Zeilenabstand zu gering und die Seiten zu eng bedruckt, um das Buch wirklich entspannt lesen zu können. Für eine großzügigere Ausgabe mit mehr Bildern hätte man wirklich gerne etwas mehr bezahlt. Gerade bei einer Geschichte über DIE Modeschöpferin des 20. Jahrhunderts, hätte ich gerne mehr Fotos und Zeichnungen von ihr in der Biographie gesehen.
Trotzdem bleibt die Biographie sehr gut recherchiert und faktenreich, genau das, was man von einem Werk dieser Art erwartet, auch wenn in dieser Ausgabe der Unterhaltungsfaktor eindeutig zu kurz kommt.
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Die französische Schriftstellerin Edmonde Charles-Roux war lange Zeit Chefredakteurin der "Vogue". Für ihren Roman "Palermo vergessen" wurde sie mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Ihre Biographie "Coco Chanel" macht deutlich wie gut Charles -Roux schreiben kann.

Das Buch enthält viele bemerkenswerte Fotos (insgesamt 16 Seiten) von Coco Chanel (1883-1971), welche dokumentieren, dass diese Frau bereits in jungen Jahren elegant war und einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik besaß . Einige ihrer Entwürfe sind abgelichet, aber es werden auch eindrucksvolle Fotos der Modemacherin aus ihren späten Jahren gezeigt.

Die Französische Modeschöpferin Coco(eigentlich Gabrielle) Chanel entstammt einem einfachen Milieu. Sie war, wie der Text verdeutlicht ein Mensch, der Aberglaube mit Glauben vermischte, die wilde Ehe und zeitgleich die christliche Moral, die patriarchalische Ordnung ihres heimatlichen Anjou und das aufregende Pariser Leben liebte,(vgl.:S. 21ff). Nach dem ersten Weltkrieg erhält sie von einigen Beschützern genügend Geld, um in Deauville ein kleines Geschäft zu eröffnen.

Mit der Gesinnung eines "kaiserlichen Generals" (Maurice Sachs) beschließt sie den "Kaiser der Mode", Poiret le Magnifique zu entthronen und nach der Eroberung der alten Welt die neue zu annektieren. Ihre Geschichte ist zugleich die der Zwanziger Jahre. Wie "La Garconne" von Victor Marguerite, verkörpert sie die "Befreiung der Frau", (vgl.:S.110 ff).

Schleier, Korsett und Volants schafft sie ab und führt enganliegende Jerseys und das einfache kleine "Schwarze" ein.

Ihre Neigung zu Pierre Reverdy lässt ihre Fähigkeit erkennen, die subtilste Literatur zu verstehen. Ihre Liaison mit dem Herzog von Westminster beweist ihre Anpassungsfähigkeit an die vornehme Welt, (siehe S. 280ff).

Während des Krieges hat sie Gespräche begünstigt, mit denen versucht wurde, zu einem Seperatfrieden zwischen den Achsenmächten und den Anglo- Amerikanern zu kommen.

Die Nachkriegszeit sieht ihre triumphale Rückkehr. "Mademoiselle" , wie sie von ihren Verkäuferinnen genannt wird, entledigt sich ihres vertraulichen Spitznamens, erhält den Oscar der "Haute Couture" und kreiert ein Kostüm in sanften Farben, das als Modellkostüm bei allen Frauen Anklang findet.

Dieses hübsche Kleidungsstück bietet der Zeit und den Unbilden der Witterung Trotz, überlebt seine Schöpferin und lässt unter der Bezeichnung "Petit Chanel" die Erinnerung an sie fortleben.

Ein tolles Buch über die Frau, der wir die Abschaffung des Korsetts zu verdanken haben.
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am 28. November 2010
Eines steht fest: Coco Chanel war eine bemerkenswerte Frau, die im Bereich der Mode Großartiges schuf. Sie war diszipliniert und arbeitswütig. aber auch in hohem Maße egoistisch, ja rücksichtslos. Ohne das Geld ihrer frühen Liebhaber hätte sie das Imperium, das sie am Schluss besaß, nicht aufbauen können. Coco Chanel war - menschlich gesehen - ein ziemliches Desaster. Sie stand weder zu ihrer armseligen Herkunft, noch behandelte sie ihre Angestellten immer sehr nett noch half sie - trotz immensem Reichtum - den hilfsbedürftigen Geschwistern. Im Grunde war ihr Verhalten das eines Parvenus. Das ist die eine Seite, die andere ist ihre unbestrittene Leistung, die sie bis zu ihrem Tod in hohem Alter als selbstverständlich ansah. Arbeiten, schaffen - das war ihre Welt. Und herrschen und befehlen. Dass sie am Ende einsam starb, wundert nicht wirklich.
in hohem Maße ärgerlich fand ich an dem Buch zwei Dinge: die wirre, schlechte Übersetzung mit vielen grammatikalischen Fehlern. Und: Dass die Autorin Edmonde Charles-Roux Coco Chanel allzu viel meinen, sagen, fühlen, denken lässt. Ein wenig mehr Sachlichkeit hätte dem Buch gut getan. Manchmal hat man fast den Eindruck, dass sich die Autorin für wichtiger hält als die Person, die es zu beschreiben gilt. Kommentare in Hülle und Fülle und ein-hinein-geheimnissen in viele mehr oder weniger belegte Ereignisse und Geschehnisse nerven auf Dauer nur noch. Dazu zuhauf einseitige, tendenziöse Statements, schwarz-weiß-Malerein (vor allem, was den 2.Weltkrieg und Coco Chanels zweifelhafte Rolle in demselben betrifft) - überhaupt eine Menge inkohärentes Geschwafel von wenig essayistischem Reiz (dabei sollte dieser zweifellos erreicht werden). Die zwei Punkte gibt es: zum einen für die Fleißaufgabe des Studiums des Quellenmaterials und zum anderen dafür, dass es die Autorin ausgehalten hat, sich mit dem Sujet so lange zu beschäftigen.
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am 9. September 2003
Ich wollte schon immer die Biographie dieser Frau kennenlernen und war überrascht, wie interessant Ihr Leben war, wieviele Persönlichkeiten sie kannte und wie wenig man über sie weiß. Das Buch ist ab und zu etwas langatmig, aber lesenswert.
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am 13. September 2015
Obwohl Charles-Roux für Ihren Roman "Palermo vergessen" ausgezeichnet wurde - sie also unter Beweis gestellt hat, dass sie schreiben kann, so ist dieses Buch leider kein Lesevergnügen. Das grösste Verdienst der Biografie sind sicherlich die aufwendigen Recherchen zu Coco Chanels Herkunft, die man zu Beginn des Buches erfährt. Zumal Chanel sich selbst wohl zeitlebens diesbezüglich in Geschichten und Erfindungen eingehüllt hat. Dennoch bleibt sie im Dunkeln und wird nicht annähernd als Persönlichkeit greifbar.
Die Biographie verliert sich in Nebenschauplätzen, in der ausgiebigen Darstellung anderer Personen. Chanel bleibt im Hintergrund, wird immer wieder spekulativ umkreist, doch es erfolgt keine Annäherung. So ist ein überaus diffuses Porträt entstanden, das sich leider nahezu ausschliesslich auf persönliche Spekulationen und negative Interpretationen der Autorin beruft.
Es wird im Laufe der zunehmend langatmigen Beschreibungen offenkundig, dass sich die Verfasserin der dazustellenden Person gegenüber nicht um Neutralität bemüht. Die negative Haltung ist nicht nur auffällig sondern auch irritierend, da die Biografie auf der einen Seite betont sachlich daher kommt (bis zur Detailverliebtheit in Bezug auf die Beschreibung von Nebenschauplätzen) aber hinsichtlich der Person Gabrielle Chanel fahrlässig spekulativ. Es werden ungehemmt Behauptungen über Chanels Gedanken - und Gefühlswelt angestellt, um sie als frustrierte, scheinheilige, verlogene, berechnende, selbstsüchtige, kaltherzige usw. Persönlichkeit glaubhaft zu machen. Vielleicht mag diese charakterliche Beschreibung zutreffen, doch in dem endlos wiederholten Hervorheben allein dieser Attribute entstehen unglaubhafte Widersprüche hinsichtlich einiger Fakten und es wird leider in keinster Weise nachvollziehbar, wie Chanel zu solch einem erfolgreichen und innovativen Unternehmen kam. Ein derartiges Vorgehen einer Biografin wird leider der Darstellung einer Person, und mag sie noch so eigenwillig gewesen sein, nicht gerecht. Es ist ein Porträt entstanden, das für einen Aussenstehenden fast nach einer persönlichen Abrechnung klingt. Schade.
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am 29. März 2001
Eigentlich war dies meine erste Biografie überhaupt, die ich gelesen habe. Ich dachte immer Biografien seinen eher trocken und langweilig geschrieben. Empfohlen hatte sie mir eine Kollegin und irgendwann als nichts anderes mehr greifbar war, hab ich eben einfach mal angefangen. Und war dann sehr überrascht! Gabrielle Chanel - wie Coco eigentlich heißt - hat nicht nur ein bewegtest, sondern auch ein sehr tragisches Leben. Und obwohl mich Coco Chanel als Modeschöpferin eher wenig fasziniert, hat mich doch die Geschichte dieser Frau sehr berührt. Teilweise hat das über 400 Seiten dicke Buch zwar seine langatmigen Seiten - die kann man aber auch überspringen, ohne den Faden zu verlieren. Ich war oftmals sehr bewegt über das Gelesene und wünsche jedem viel Spaß beim Lesen!
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am 20. April 2015
also ich muss sagen, ich lese sehr gerne. Natürlich habe ich auch auf Amazon auf Blick ins Buch geklickt und war mit der schrift vollkommen zufrieden, jetzt kam das Buch und ich muss sagen, die schrift ist sehr klein was ich sehr schade finde.
Ich werde es zwar lesen, aber weiterempfehlen kann ich es nicht wirklich.
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am 30. September 2015
Sicherlich ein ganz guter und vollständiger Lebenslauf, auch wenn man das eine oder andere langatmige Detail hätte weglassen können. Das Buch wird immer angepriesen als "Ein Leben in Bildern", aber die Anzahl der Bilder hält sich in Grenzen, da habe ich deutlich mehr erwartet.
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am 8. Oktober 2014
Es gibt ja immer wieder Aussagen, dass die eine oder andere Biographie zutreffend oder eher nicht zutreffend ist. Bei dieser hier würde ich sagen, wurde der Punkt getroffen. Edmonde holt teilweise sehr aus und scheint hin und wieder von Chanel abzuschweifen, trifft aber dann wieder auf sie und man versteht, dass es notwendig war, um den Hintergrund verstehen zu können. In diesem Buch steckt viel Zeitgeschichte und stellt Coco vor, wie sie vielleicht wirklich war. Edmonde hält sich auch zurück, Coco oder eher Gabrielle nicht zu sehr in den Himmel zu loben. Er hat gut recherchiert und hält sich an Fakten. Es gab auch durchaus Seiten an ihr, die für uns heute nicht so sympathisch wären. Fakt ist aber, dass sie eine kreative und hart arbeitende Frau war und das mit großem Erfolg. Sie genoss viele Kontakte zu angesagten und berühmten Leuten. Eine ehrliche Ich-Form aus ihrem Leben wird man nicht finden, denn sie vermied es, über ihre Vergangenheit zu sprechen bzw. hat sie einfach zu ihren Gunsten verändert. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, wenn man diese Frau kennenlernen möchte.
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am 30. Januar 2012
Mit Coco Chanel verbindet jeder ihre Mode und ihr Parfüm. Doch was weiß man eigentlich über sie persönlich?
Die fundierte Biographie von Edmonde Charles-Roux eignet sich dafür optimal. Sie zeichnet ein realistisches, sehr genaues, aber auch kritisches Bild von Coco Chanel, von ihrem Leben, ihren Vorfahren, ihren Motiven, ihrem widersprüchlichen Charakter. Zusätzlich bringt die Autorin einem eine ganze Epoche, die Gesellschaft zu Chanels Lebzeiten näher, das Ganze verpackt in einen sehr literarischen Schreibstil.
Ein vielschichtiges, tolles Portrait einer ungewöhnlichen Frau!
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