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Coco Chanel & Igor Stravinsky

Anna Mouglalis , Mads Mikkelsen , Jan Kounen    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Coco Chanel & Igor Stravinsky + Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft
Preis für beide: EUR 24,98

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Produktinformation

  • Darsteller: Anna Mouglalis, Mads Mikkelsen, Yelena Morozova
  • Regisseur(e): Jan Kounen
  • Komponist: Gabriel Yared
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 29. Oktober 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 127 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003Y93DMQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.005 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Anders als COCO CHANEL, der sich mit ihrer Kunst beschäftigt, ist COCO CHANEL & IGOR STRAVINSKY nicht an den jeweiligen Leistungen beider interessiert. Zwar zeigt der Film Stravinsky katatstrophale Aufführung seines neuen Stücks in Paris, und dieses ist phantastisch in Szene gesetzt, aber darauf folgend geht es tatsächlich nicht mehr um die Leistungen der beiden. Vielmehr ist es eine Romanze, die unter einem unguten Stern steht, was beiden voll und ganz klar ist. Es ist eine Affäre verwandter Geister, Menschen, die der Moderne näher denn der Vergangenheit sind. Daraus bezieht der Film auch seine Kraft, denn er interessiert sich trotz der berühmten Namen seiner Protagonisten nicht für deren Werk, sondern nur für eine von animalischem Verlangen geprägte Affäre, die vielleicht der Höhepunkt beider Leben ist. Technisch sehr ansprechend umgesetzt, lebt der Film vor allem von seinen beiden perfekt besetzen Darstellern. Fazit: Historisch eher fragwürdig, aber durchaus elegant umgesetzt.

Moviemans Kommentar zur DVD: Zurückhaltende, aber für die Zeitperiode sehr passende Farben bestimmen den Film. Die Kompression ist mit Blockbildung vor allem auf schwarzen Hintergrundflächen erkennbar (00:18:08). Beim Orchester in der Oper sind die schwarzen Kleidungsstücke nur schwach konturiert. Allerdings ist dies auch seine sehr herausfordernde Sequenz. Weiße Elemente auf der Bühne wie die Indianerinnen (!) neigen zu leichtem Überstrahlen. Rauschen ist erkennbar und die Schärfe gut, aber nicht überragend. Vor allem die Musik - bei einem Film wie diesem essenziell - nutzt die vorhandenen Kanäle, ist einschmeichelnd in den Höhen, wuchtig in den Tiefen und enorm präsent. Die Dialoge sind klar verständlich. Beide Sprachfassungen leisten sich hier keine nennenswerten Patzer. Schön ist, dass nicht rabiatt alles durchsynchronisiert wurde, sondern auch andere Sprachen zum Einsatz kommen. Neben dem Trailer in deutscher Sprache gibt es ein knapp halbstündiges Making Of, das manchmal zu sehr B-Roll ist, aber durch die eingestreuten Interviews doch deutlich informativer gerät. --movieman.de

Produktbeschreibungen

ab 12

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen
3.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwarz, weiß und braun 7. Februar 2011
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
Unter der Leitung von Jan Kounen wurde in dem 2009 produzierten "Coco Chanel & Igor Stravinsky" aus einem Quäntchen kolportierter Geschichte - dem Strawinski-Eintrag der Wikipedia nicht einmal eine Erwähnung wert - frei nach dem Roman Coco & Igor von Chris Greenhalgh - ein dramatischer Film mit biografischer Ausstrahlung gestaltet. Zwei vorzügliche Darstellerinnen, eine liebevolle Ausstattung und sehr gut interpretierte Strawinski-Stücke ließen das "Music meets Fashion" - Epos zu einem Genuss für Augen und Ohren werden.

Wie alle großen Künstler war Igor Fjodorowitsch Stravinsky (Mads Mikkelsen, 43) seiner Zeit voraus und damit nicht der angesagte Publikumsliebling. Immerhin nutzte er die Gelegenheit, um mit seiner Gattin Jekaterina (Elena Morozova, 36) einige talentierte Kinder auf die Welt zu setzen.

Der unter ärmlichsten Verhältnissen mehr schlecht als recht in Paris lebenden Familie kam das großzügige Angebot der erfolgreichen Modemacherin und Stil-Ikone Coco Chanel, in ihrer Villa in Garches bei Paris zu wohnen, mehr als gelegen. Doch die im Film wesentlich schönere Coco (Anna Mouglalis, 31) hatte es - wie bei ihr üblich - nicht nur auf die Künstlerseele des guten Igor abgesehen. Sie nahm bei Strawinski "Unterricht" - und genau wie in dem Lindenberg-Song "Die Klavierlehrerin" arbeiten sich die beiden rasch bis zum "hohen Zeh" vor. Wer aber zwei Frauen liebt, hat unter Umständen bald keine mehr; bei Coco verdirbt Igor es sich durch eine arrogante Bemerkung über ihre nicht vorhandenen künstlerischen Leistungen, bei seiner Frau ignoriert er das "letzte" Friedensangebot. Nun, wie wir wissen, gab es ja noch diese Vera de Bosset, und Jekaterina akzeptierte wohl die Vielseitigkeit ihres Gatten bis zu ihrem Ableben 1939.

Dass Anna Mouglalis ungeheuer intensiv von der Leinwand kommt, weiß man spätestens seit ihrer Milla in Preis des Verlangens. Eine glaubwürdigere kreative und visionäre Unternehmerin mit aller Arroganz und allem Charme kann man sich kaum vorstellen. Ganz sicher hätte Coco Chanel gerne so ausgesehen.

Vielleicht hätte man auch den guten Igor etwas hochwertiger und schöner als das historische Vorbild besetzen können, vielleicht hat man auch nicht die vorzügliche Leistung von Elena Morozova erwartet, die eine faszinierende Mischung aus Liebe und Stärke zu zeigen vermochte. Aber irgendwie fiel der dänische Darsteller Mad Mikkelsen doch neben den starken Frauen ab. Das störte die Balance im Dreieck und ließ keine Spannung in der Beziehung entstehen.

Doch in diesem Film waren die Beilagen das Sättigende. Wie duftig die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle "Le Sacre du Printemps" eingespielt haben, war schon ein besonderer Genuss. Aber insbesondere die Ästhetik der Dekors und vor allem die Mode, die mit Unterstützung von "Chanel" und Karl Lagerfeld zur Verfügung gestellt worden war, begeistern. "Nebenher" lernt man noch ein wenig über die Entwicklung des berühmten Chanel No. 5. So passt es auch vorzüglich, dass Anna Mouglalis seit 2002 für Chanel wirbt - man kann sich kaum eine geeignetere Repräsentantin denken als diese Frau, die gleichermaßen Intellekt und Schönheit, Stil und Eleganz verkörpert.

Im Original 119 Minuten, Format 2,35:1, DD (IMDB)

film-jury 4* A0484 11.2.2011eg Genre: Drama
War diese Rezension für Sie hilfreich?
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Komposition aus Musik und Leidenschaft 15. Januar 2011
Von Joroka TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Der Film beginnt mit einem furiosen Einstieg, mit einer langen Sequenz Konzertaufführung in Paris vor dem ersten Weltkrieg, die zu einem Skandal geriet. So modern, zu experimentell waren die Musik und szenische Umsetzung von Stravinsky. Dabei fand auch die erste unscheinbare Begegnung zwischen Coco und Igor statt. Sieben Jahre später ist Mademoiselle Chanel zu Ruhm und Reichtum gelangt. Igor Stravinsky blieb der Erfolg bisher weitestgehend verwährt. So ist er dankbar, dass Coco ihn und seine Familie zu ihrem Landhaus einlädt. Vor kurzem war ihr Geliebter tödlich verunglückt. Weshalb hat Coco wohl den gutaussehenden Igor eingeladen? Nun, das ist nicht ganz eindeutig zu klären. Klar ist jedoch, dass sich eine leidenschaftliche Romanze zwischen ihnen entwickelt, die im Verborgenen in sexueller Ekstase gipfelt. Natürlich bekommt die kränkliche Frau von Igor zunehmend Wind von der Sache. Igor ist nicht mehr er selbst. Zumal er zum falschen Zeitpunkt das falsche gesagt hat und Coco ihm ihre Zuneigung wieder entzieht......

Ein Einstieg wie ein Paukenschlag. Dafür zieht sich der Mittelteil etwas zu sehr in die Länge.
Gegen letztes Drittel steigert sich der Film nochmals zu einer sinnlich-emotionalen Komposition. Die Produktion ist ganz fantastisch ausgestattet. Er wird sehr viel Wert auf Authentizität gelegt. Neben der Affäre dieser beiden bedeutenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts steht auch die Musik von Stravinsky im Fokus.

Fasziniert hat mich eine überragend agierende Anna Mouglalis als Coco Chanel. Sie füllt diese Rolle mit so viel Eleganz und Anmut. Ich habe den Film mit Audrey Tautou nicht gesehen, kann mir aber nur schwerlich vorstellen, dass sie die Chanel stimmiger verkörpern könnte.
Mads Mikkilsen als Igor in einer für mich ganz ungewöhnlich erscheinenden Rolle, da ich ihn bisher nur in skandinavischen Komödien wahrgenommen hatte (z.B. "Adams Äpfel"). Daneben zeigt Yelena Morozova in der Rolle seiner Frau eine herausragende schauspielerische Leistung. Hut ab.

Vom Regisseur Jan Kounen war mir bisher nur sein Werk "39,90" bekannt, welches überhaupt nicht mit dem vorliegenden zu vergleichen ist. Ein sehr wandelbarer Filmemacher also.

Extras: Vor dem Hauptfilm laufen 3 Trailer automatisch ab. In den Extras gibt es ein 25-minütiges, aufschlussreiches Making of und den deutschen Trailer des Filmes.
Man kann den Film auf Deutsch oder Französisch genießen; Untertitel gibt es nur auf Deutsch.
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4.0 von 5 Sternen Mode meets Musik 22. Dezember 2012
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Opulenter Film mit zwei grandiosen Hauptdarstellern. Allein wegen Anna Mouglalis muss man diesen Film kaufen.
Gut in Szene gesetzt ist auch der Theaterskandal um Sacre du printemps.
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