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Cocktail für eine Leiche
 
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Cocktail für eine Leiche

James Stewart , John Dall , Alfred Hitchcock    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,43 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: James Stewart, John Dall, Farley Granger
  • Regisseur(e): Alfred Hitchcock
  • Komponist: Leo F. Forbstein
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 9. November 2006
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 77 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000IU3798
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.187 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Brandon und Philip teilen als Studenten und Angehörige von Manhattans High Society ein Appartement im Herzen New Yorks. Sie betrachten sich selbst ihrem Freund David Kentley als intellektuell überlegen und beschließen deshalb, ihn zu töten, um die philosophischen Thesen ihres Professors und den perfekten Mord zu verwirklichen. Sie erwürgen ihn gemeinsam mit einem Seil und geben anschließend eine kleine Party, um ein Alibi vorzuspielen. Zu den Gästen gehören Davids Vater, seine Verlobte Janet und ihr Lehrer, der schließlich Verdacht schöpft.

Produktbeschreibungen

Um zu beweisen, dass der "perfekte Mord" möglich ist, beschließen die Studenten Brandon (John Dall) und Philip (Farley Granger), die von Ihnen aufgestellten Theorien endlich in der Praxis zu testen. Also besuchen sie ihren Studienkollegen David in seiner Wohnung, erdrosseln ihn und empfangen eine halbe Stunde später seelenruhig ein paar Gäste, die der Ermordete einen Tag vorher eingeladen hat. Unter ihnen ist auch Professor Cadell (James Stewart), dem im Laufe der Unterhaltung merkwürdige Dinge auffallen. Zuerst ist es nur ein vager Verdacht ohne Zusammenhänge, aber dann mehren sich für den Professor die Indizien, dass hier etwas nicht mit rechten

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hugo Humpelbein TOP 1000 REZENSENT
Der Film beginnt mit der Aufnahme einer Straße. Die Kamera nähert sich einem Fenster. Ab dann ist der Zuschauer gefangen in diesem Raum, den die Kamera bis zum Schluss nicht mehr zu verlassen gedenkt.
Man wird Augenzeuge der Erdrosselung eines jungen Mannes. Zwei gleichaltrige Studenten halten ihn für ein niederes Geschöpf, also darf er entfernt werden, denken sie überheblich. Es wird sich ein Spaß daraus gemacht, die frische Leiche in eine Büchertruhe zu legen, darauf ein Büffet anzurichten und Gäste zu empfangen. Wird die als perfekter Mord vorgesehene Schandtat unentdeckt bleiben ?

Das Theaterstück "Rope's End" von Patrick Hamilton lieferte die Vorlage für Hitchcocks ersten Farbfilm, der darüberhinaus noch ein zweites Novum vorzuweisen hat: erstmals arbeitete der Meisterregisseur mit einem seiner Lieblingsschauspieler James Steward zusammen, obwohl er für die Rolle ursprünglich Cary Grant vorgesehen hatte.

"Cocktail für eine Leiche" fällt auf und beeindruckt durch ein ungewöhnliches, aber geniales Stilmittel: es sind (fast) keine Kameraschnitte zu erkennen; alles wirkt wie an einem Stück abgedreht. Alle paar Minuten war Sir Alfred dann aber doch so gnädig, seinen Darstellern eine Atempause zu gönnen. Immer dann schwänkt die Kamera auf eine dunkle Stelle (z.B. Jackett von hinten), und danach wurde ein neuer Take angesetzt.

Das Kammerspiel ist quasi in Echtzeit gedreht: die erzählte Zeit umfasst etwa 75 Minuten, was der Dauer des Films entspricht.
Das Werk verfügt auch über eine hohe Dosis Stil und Intellekt. Es wird die ethisch interessante Frage abgehandelt, was den Wert des Menschen ausmacht und ob ein Fremder das Recht hat, für andere den Wertmaßstab zu bestimmen. Deshalb ist "Rope" nicht nur aus filmtechnischer und kriminalistischer Sicht ein Lichtblick, sondern auch unter philosophischen Gesichtspunkten.

Die DVD zum Ausnahme-Film enthält unter anderem ein aufschlussreiches Making of.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Truhe mit dem Toten... 22. Oktober 2007
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Auch ein klasse Hitchock Film: Die beiden (homosexuellen ?) Studenten Brandon und Philipp planen den perfekten Mord, inspiriert durch eine Betrachtung ihres Lehrers Rupert Cadell (James Stewart) über die Kunst des Mordens, ein Vorrecht des Übermenschen und seiner moralischen Überlegenheit. So strangulieren sie in der Anfangssequenz einen Klassenkameraden und verstecken die Leiche in einer Truhe, die in ihrem Appartment steht.
Um ihre Tat gebührend zu feiern und zusätzlich noch einen weiteren Kick im perversen Spiel zu erhalten, haben sie vorsorglich gleich anschliessend zu einer Party mit mehreren Gästen geladen, u.a. den hochgeschätzen Lehrer und sogar den Vater des Toten.
Das Buffet wird auf dieser Truhe serviert und die Konversation wird irgendwann auf das Thema "Privileg des Mordens" kommen und langsam schöpft James Stewart Verdacht...
Cocktail für eine Leiche wurde vom Mord an dem 14-jährigen Bobby Franks im Jahr 1924 inspiriert, der von den beiden 19-jährigen Studenten Leopold und Loeb begangen wurde, die die Gewalttat als Kunst betrachteten. Der Fall wurde auch schon von Richard Fleischer mit einem grossartigen Orson Welles verfilmt, schade, dass der grandiose "Der Zwang zum Bösen" bei dem Dean Stockwell und Bradford Dillman die beiden Studenten spielen, so unbekannt ist, dass er bis jetzt noch nicht auf DVD erschienen ist.
Wäre klasse beide Varianten miteinander zu vergleichen, ich finde sie sind völlig verschieden inszeniert und trotzdem gleichwertig spannend.
Die Hitchcock Variante fällt dadurch auf, weil die ganze Story in diesem Appartment spielt und man das Gefühl hat, dass der Film ohne grosse Schnitte einfach mit Kamera auf Augenhöhe abgefilmt wurde.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vielleicht neige ich in jüngerer Zeit dazu, Hitchcock-Filme im Allgemeinen etwas überzubewerten, da ich mir letztens einige Streifen des Meisterregiesseurs (teilweise) noch einmal zu Gemüte geführt habe. Wie viele unzählige Klassiker hat uns "The Master of Suspense" nicht beschert!...
Besonders angetan hat es mir dabei eben dieser Streifen hier: "Rope" oder "Cocktail für eine Leiche".
Im Vergleich zu anderen Hitchcock-Filmen, wird um dieses - womöglich unterschätztes - Juwel nicht ganz so viel Wind gemacht und das, wie ich meine, völlig zu unrecht!

Kurz zur Story: Zwei junge Studenten erdrosseln ihren Freund. Wie sich gleich herausstellt eigentlich nur deshalb, weil sie aus Neugierde den "perfekten" Mord begehen wollen. Grotesker Weise findet noch am selben Abend (in derselben Wohnung, in der der Mord begangen wurde - auch die Leiche ist noch im selben Raum!) eine Party statt, zu der eine handvoll Gäste geladen sind. Einer dieser Gäste ist der ehemelige Lehrer der beiden Studenten (übrigens auch des Ermordeten), ein Philosophieprofessor (gespielt von einem restlos überzeugenden James Stewart), der den beiden von Anfang an mit Misstrauen begegnet und schließlich, als die Situation für die beiden immer auswegloser wird, den Mord aufdeckt...

Die Spannung bezieht der Streifen aus scheinbar banalen Gesprächen, die die Partygäste untereinander führen. Hitchcock hat auf aufwändige Special-Effects ebenso verzichtet, wie auf häufige (für ihn eigentlich typische) Schnitte. Im Grunde läuft das Ganze wie ein einaktiges Theaterstück ab. (Nicht einmal der Schauplatz ändert sich in der ca. 80minütigen Geschichte!) Aber - und das hat uns Hitchcock an dieser Stelle eindrucksvoll bewiesen - wer braucht das alles, genügen doch eine handvoll ausgezeichnete Schauspieler und eine hervorragend durchdachte Story, um einen der größten Thriller aller Zeiten zu inszenieren!
So untypisch dieser Film für Hitchcock (zumindest teilweise) sein mag, so typisch ist für Hitchcock - wie könnte es unter Anleitung des Meisters anders sein - ein wahrhaftiger Leckerbissen für Filmgourmets herausgekommen!!
Für mich - obwohl man ihn schwer mit anderen messen kann - einer der besten Hitchcock-Filme. Neben "Immer Ärger mit Harry" und "Vertigo" mein persönlicher Favorit der Marke "Hitchcock", zumindest derzeit.

Übrigens: Wer durch diesen Streifen auf andere filmische Kammerspiele Appetit bekommen hat, sollte es einmal mit Ingmar Bergmans "Persona" od. "Licht im Winter" bzw. "Das Schweigen" versuchen!!

Für "Cocktail für eine Leiche" gibt's von mir klare 5 STERNE!
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