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The Cocka Hola Company. Skandinavische Misanthropie. Roman
 
 
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The Cocka Hola Company. Skandinavische Misanthropie. Roman [Gebundene Ausgabe]

Matias Faldbakken , Hinrich Schmidt-Henkel
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 461 Seiten
  • Verlag: blumenbar Verlag; Auflage: 1. Aufl. (1. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936738033
  • ISBN-13: 978-3936738032
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 13 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 865.485 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Matias Faldbakken
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Produktbeschreibungen

Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 16.11.2003

»In diesem Jahr sind zwei Bücher erschienen, die mit der Welt, wie sie ist, wie sie war und wie sie wohl noch eine Weile bleiben wird, nicht einverstanden sind. Zwei Bücher nur? ... Das erste war die "Reise ans Ende der Nacht" von Louis-Ferdinand Céline ... in der Übertragung Hinrich Schmidt-Henkels. Und das zweite ist das Buch des jungen Norwegers Matias Faldbakken, "The Cocka Hola Company", übersetzt von – Hinrich Schmidt-Henkel... wer erst einmal angefangen hat zu lesen, der wird die gutgelaunte Menschenbeschimpfung wahrscheinlich lieben... Das alles liest sich gräßlich, schauerlich, ehelhaft, garndios und unterhaltsam.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Das ist schon sehr komisch. Wie überhaupt dieser Roman bei aller Misanthropie und Schlechtgelauntheit vor burlesker Komik fast aus den Nähten platzt." Die tageszeitung

»Wer es einmal angefangen hat zu lesen, der wird die guteglaunte Menschenbeschimpfung, wahrscheinlich lieben... Das alles liest sich gräßlich, schauerlich, ekelhaft, grandios und untrhaltsam.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
45 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Beim Dreh zum neuesten Pornofilm "The Cocka Hola Company" der DESIREVOLUTION-Unternehmensgruppe kommt es zu einem Zwischenfall: Obwohl gemäß § 10 der DESIREVOLUTION-Konventionen verboten, schnappt sich Darsteller TipTop den Schwanz des Kollegen Casco und führt ihn sich oral ein. Der Dreh wird trotz verhunztem Cum-Shot beendet, und nun harren die beiden, die irgendwie  obwohl sie es nie zugeben würden  Spaß an der Sache hatten, dem nächsten Infomeeting, wo die schriftliche Bewertung des neuesten DESIREVOLUTION-Werkes durch den hauseigenen Pornoideologen Ritmeester, der in einer selbstgewählten Eremittage ausschließlich Magermilch, Weißbrot, Zigaretten, Pornofilme und obskure Zeitschriften konsumiert, vorgetragen werden wird. Diesem Infomeeting sehen auch Simpel, Projektchef von DESIREVOLUTION, Motha, seine Frau, selbst Darstellerin in diversen Filmen, Speedo, der vertraglich verpflichtete Zwangsalkoholiker und Laufbursche, Eisenmann, der "Requisiteur" und hauptberufliche Drogenbeschaffer, sowie einige andere aus der Belegschaft der originellen Unternehmung entgegen. DESIREVOLUTION ist in Wirklichkeit das Dach für eine Vielzahl von subversiven Aktivitäten, in der Hauptsache ausgeführt vom zutiefst misanthropen Simpel, der Tag und Nacht an Aktionen wie "Fuck up the Neighbourhood", "Unschuldige mobben" und "Hilfsarbeiter hört niemand schreien" arbeitet. Ach ja, und da ist auch noch der verhaltensgestörte Nachwuchs von Simpel und Motha, ein autistischer Siebenjähriger namens Lonyl, der alles und jeden mit seinem schwarzen Filzstift bemalt, seine Lehrer in den Wahnsinn treibt und außer Carpaccio nichts ißt, wenn er nicht gerade stundenlang auf dem Sofa hüpft.

Diese überschaubare, aber extrem wilde Protagonistenschar treibt Faldbakken durch besagtes Infomeeting, Pornodrehs, Schüler-Adventsfeiern und Analytikersitzungen. Es gibt nichts, das nicht geschehen könnte, tatsächlich geschieht weit mehr, als man erwarten würde: Das Unmögliche ist Prinzip. Dieser sehr anarchistische, überaus fröhliche, rasante und originelle Roman erzählt ausschließlich vom permanenten Tabubruch, spart nichts aus und verlangt seinem Leser einiges ab. Die unkonventionelle Erzählweise mit ihren Perspektiv- und Zeitenwechseln, Stilbrüchen und zuweilen sogar verstörenden Einschüben tut das Ihrige. Ein Genuß sind die haarsträubenden Dialoge, die Listen mit Pornotiteln und Namen von subversiven Aktionen, die lautsprachlich wiedergegeben Äußerungen des ständig hackedichten Speedo  und einiges andere mehr.

Das Buch hat Matias Faldbakken in Norwegen zuerst unter dem Pseudonym "Abo Rasul" veröffentlicht. Nach dem großen Erfolg publizierte es der umtriebige Münchener "Blumenbar"-Verlag in Deutschland, bis Heyne aufmerksam wurde. Inzwischen gilt das anarchische Werk als "Kult", und das hat in gewisser Hinsicht auch seine Berechtigung. Allerdings gibt es ein "Aber": Der extrem amüsante Wahnwitz ist in sich zwar schlüssig, und insbesondere die spießerfeindlichen, genaugenommen solidarfeindlichen Vorträge von Simpel ("Zustimmung ist der Satan") sind pfiffig und unterhaltsam, aber irgendwie hinterläßt die Lektüre eine gewisse Leere. Irgendeine Prämisse oder Botschaft mag sich jeder Leser selbst zurechtpfriemeln. Davon abgesehen allerdings macht "The Cocka Hola Company" wirklich großen Spaß. Ein vergleichbares Buch habe ich bisher jedenfalls noch nicht gelesen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
...das würde ich nicht unterschreiben. Matias Faldbakkens Roman The Cocka Hola Company kommt mir großen Ankündigungen daher. Den Klappentext zieren Kommentare aus der Frankfurter Allgemeinen, der NZ oder der Amica. Da ist von einer großartigen Sauerei, einer Entdeckung oder einem Porno-Trash-Lieblingsroman die Rede. Die Süddeutsche scheut auch einen Vergleich mit Michel Houellebecq nicht. Na ja, da muss man dann wohl mal reinschauen und sich das gute Stück durchlesen.

Faldakken beschert uns 15 durchweg schräge Charkatere. Ein Teil davon arbeitet in der Desirevolution Produktionsfirma für Pornofilme. Tiptop und Casco sind männliche Hauptdarsteller, die sich urplötzlich füreinander erwärmen. Simpel, der Gründer des Konzerns, ist schwer Xanax abhängig und hat eine Vorliebe für anarchische Projekte. Sein Sohn Lonyl ist mit seinen sieben Jahren schwer verhaltensgestört und Lonyls Mama ist eine der Hauptdarstellerinnen in den Desirevolution Produktionen. Dazu kommen Typen wie der Zwangsalkoholiker Speedo oder der Pornoideologe Rittmeester, der völlig abgeschieden von der Außenwelt lebt. In dieser kleinen Welt der norwegischen Pornoindustrie geht so gut wie alles drunter und drüber und vor allem Simpel muss sich gegen das norwegische Schulsystem, die Obrigkeit und alle Instutitionen fast schon zwanghaft zur Wehr setzen. Da wird ein Porno nach dem anderen produziert, Rauschmittel werden in großen Mengen konsumiert und das gesamte Leben der Produktionsfirma unterstellt. Klar, dass es da zu Spannungen kommen kann...

So weit, so gut. Faldbakken hat diesen Haufen komplett irrer Darsteller mit seinem Roman auf die Leser losgelassen. Das ist in Teilen unterhaltsam und witzig, aber weiß Gott nichts Neues. Nur allein der Ausflug in die Trash- und Slangsprache bringt noch keinen Kultroman zustande. Auch wenns eklig und abstoßend wird, muss es noch keine Sensation sein. Die Story schlingert dabei hin und her, ohne ein zentrales Thema zu haben. Faldbakken schreibt professionell und sauber, ein paar Seitenlange Aufzählungen von Filmtiteln oder ähnlichem haben mich persönlich ein wenig gestört. Wer gerne mal einen etwas angeschmuddelten, lustigen Roman lesen will, der ist mit der Cocka Hola Company gut bedient. Wer noch ein wenig mehr will, dem empfehle ich dann doch eher T.C.Boyle, Michel Houellebecq, Philippe Djian, Frederic Beigbeder oder den guten alten Charles Bukowski.
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43 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Urlaub vom Brav-sein 15. November 2005
Format:Taschenbuch
Seien Sie gewarnt: Das ist ein ausgesprochen geschmackloses Buch voller primitiver Scherze. Schlimmer noch, sogar strafbare Handlungen werden ungeschminkt und Beifall heischend geschildert, getarnt als sogenannte "Aktionen". Das Wort erinnert zu Recht an die Happenings der 68er. Aber diesmal geht es nicht gegen böse Kapitalisten oder die üblichen verstockten Feinde von Fortschritt und Vernunft, nein es geht gegen nette, liberale, aufgeklärte Mitbürger: gegen Lehrerinnen, Schulpsychologen oder einfach Mitbewohner im selben Wohnblock. Die Namen dieser Aktionen sprechen wohl für sich selbst: "Oversocialized Leftie in Pain I + II", "Unschuldige Mobben", "Wer hört einen Hilfsarbeiter schreien, der um Hilfe ruft", "Des Blinden Manns Tango", usw usf. Das Grüppchen von Aktionisten ist alles andere als eine Zierde unserer Gesellschaft. Da gibt es Hans und Sonja, die gemeinsam mit einem gewissen Simpel (!) eine Pornoproduktionsgesellschaft betreiben, bei der ihr eigener Sohn und Simpels Frau die Hauptdarsteller sind. Einen Pornoideologen, der in selbst gewählter Einsamkeit lebt und andere skurrile Personen mehr.

Manche sagen, es handle sich um eine Attacke auf das Konsensmodell skandinavischer Prägung. (Was ist eigentlich so schlimm am Konsensmodell skandinavischer Prägung?) Simpel sagt: "I hate the fact that everything (...) every action and every attitude, every rebellion and every indecency - everything - turns into design, sooner or later." Simpel liebt es aus unerfindlichen Gründen, auf Enlgisch zu monologisieren und er liebt es, seine Monologe mit amerikanischen 4-letter words zu spieken.

Ich aber sage Ihnen: Es handelt sich um Zynismus in Reinkultur, um absurde Komik, um Burlesken und Grotesken. Mit anderen Worten, es handelt sich um die großartigste Sammlung von peinlichen Späßen und abartigen Pointen seit den Glanzzeiten der Monty Phythons. Ein Buch für Freunde des schlechten Geschmackes und alle jene die gerne wider den Stachel der political correctness löcken - wenn auch nur für ein paar Stunden, während der man sich "Flying Circus" ansieht oder eben "the cocka hola company" liest.

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Die neuesten Kundenrezensionen
danke sehr zuverlässig
alles sehr gut, termingerecht, schneller gehts nicht danke. Hätte nie gedacht dass es alles so problemlos klappt. freue mich wie ein kind über die lieferung. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von don.dixie71 veröffentlicht
hmmm
Ich habe, nachdem ich den Klappentext und Rezensionen gelesen hatte, gedacht - Mensch, das ist bestimmt richtig witzig! Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von blumarinegirl25 veröffentlicht
Unterhaltsam, aber
die ganze Lobhudellei um das Werk kann ich dann doch nicht nachvollziehen.

Die Geschichte ist wirklich reichlich "abgedreht", die Protagonisten allesamt sehr skuril, die... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Der Cubbie veröffentlicht
für den mainstream zu freaky und für die freaks zu...
voller vorfreude habe ich mir dieses buch gekauft und war am ende froh als ich es nach langer zeit weglegen konnte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2009 von A. Berger
flotte Schreibe, inhaltsleer
ein Sammelsurium von pseudo-schockierenden Szenen, die oft skurril aber eigentlich nie relevant sind - Ein alter Mann, der nachts in Frauenkleider Lesbenvideos sieht, wen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2009 von fpuck
treibendes tempo
Wer ungeschminkt und schonungslos das Streben nach dem individuellen Glück und der Selbsterfüllung einiger sehr charakteristischen, zumeist verwunderlichen Protagonisten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2009 von athanasia
Kein zweiter Welsh, keine Gesellschaftskritik
Bei "The Cocka Hola Company" zeigt sich par excellence, dass es oft nur einen berühmten Elternteil braucht, um wie auch immer von der Öffentlichkeit beachtet zu werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2009 von Tobias Müller
Total überbewertet
Also ich kann überhaupt nicht verstehen, weshalb dieser Autor so gelobt wird. Ich musste das Buch nach drei Seiten weglegen, denn es ist absolut UNLESBAR! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. September 2008 von S. Konnegen
Naja....
Zugegeben, ich musste auch mal lachen... 2 mal... glaube ich.
Als Irvine - Welsh - Liebhaber kann man nicht darüber hinwegsehen, dass dieses Buch ein Versuch ist, an... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2008 von M. Bellmann
Für Leute, die Porn-Style à la Welsh mögen
Ich habe das Buch sehr gern und doch relativ zügig gelesen.
Es ist frech, obszön und direkt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2008 von BigK
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