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Cobra: Roman
 
 
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Cobra: Roman [Gebundene Ausgabe]

Frederick Forsyth , Rainer Schmidt
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (1. November 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570100049
  • ISBN-13: 978-3570100042
  • Originaltitel: Cobra
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.380 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Frederick Forsyth
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„’Cobra’ ist investigativer Journalismus in Romanform.“ (Der Tagesspiegel )

„Ein aktueller Stoff, hochspannend erzählt.“ (Morgenpost )

Kurzbeschreibung

Der Kampf der westlichen Geheimdienste gegen die mächtigen Drogenbarone

International agierende Drogenkartelle setzen pro Jahr Kokain im Wert von mehreren Milliarden Dollar um und werden immer größer, einflussreicher … eine Plage. Das Weiße Haus beschließt, endlich einzugreifen, und erteilt Ex-CIA-Agent Paul Deveraux – genannt Cobra – einen Geheimauftrag: Er soll das kolumbianische Kartell der Kartelle zu Fall bringen. Mit allen Mitteln. Bald werden Drogenhändler als Terroristen eingestuft, gnadenlos gejagt und ausgelöscht. Lieferanten und Abnehmer werden gegeneinander aufgehetzt. Deverauxs Plan, der das Ende des internationalen Kokainhandels bedeutet, scheint aufzugehen … bis die Situation plötzlich zu eskalieren droht.

Frederick Forsyth hat das Genre des internationalen Polit-Thrillers, wie wir ihn heute kennen, praktisch im Alleingang erfunden und liefert fesselnde Spannung pur – mit einem untrüglichen Gespür für brandaktuelle Themen.


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eher eine Luftschlange 3. Juli 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe die Romane von Frederick Forsyth früher wirklich geliebt - meinen ersten Kontakt mit dem modernen Thriller-Genre habe ich als Kind während eines Urlaubs an der Nordsee mit seinem Buch "Des Teufels Alternative" gemacht. Ich kann mich noch erinnern, daß das Wetter fast immer sonnig, kalt und sehr windig war und der Urlaub eigentlich nur zwei Highlights hatte: Am Strand einen Lenkdrachen steigen zu lassen und eben in der Ferienwohnung dieses Buch zu lesen. Als Kind ist die Welt halt noch einfach.

Seit damals habe ich von ihm noch ein paar andere Bücher verschlungen, Highlights waren "Das vierte Protokoll" und "Die Faust Gottes". Keiner von ihnen hat mich enttäuscht, die Technik stand nie so im Vordergrund wie bei z.B. Tom Clancy, die Charaktere wirkten nie eindimensional oder stereotypisch und die Handlung blieb stets spannend. Und dann kam irgendwann "Der Rächer" - und meiner Meinung nach ging es seitdem bergab mit seinen Geschichten.

Man könnte also sagen, daß ich mir sein neuestes Werk "Cobra" wider besseres Wissen zugelegt habe und um es gleich vorweg zu nehmen - ich wurde wirklich enttäuscht. Die Handlung des Romans lässt sich relativ schnell beschreiben: Die USA beschließen, den Kokainhandel auszumerzen und tun dies weitab jeden rechtsstaatlichen Vorgehens. Und jetzt, wo ich darüber schreibe, fällt mir auf, daß dieses Buch eigentlich wirklich nur Schwächen hat.

Es fängt damit an, daß der Grund, aus dem die USA auf diesen Kreuzzug ziehen, nicht unrealistischer sein könnte: Der einzige Enkel einer Angestellten im Weißen Haus stirbt an einer Überdosis Kokain, woraufhin selbige bei einem Staatsbanket - zu Ehren der Veteranen des Golf- und Afgahnistankrieges, wer hätte das erwartet - weinend zusammenbricht. Die First Lady kriegt daraufhin ein schlechtes Gewissen und der Präsident beschließt nach einer schlaflosen Nacht, den Kokainhandel auszumerzen, koste es, was es wolle. Selbst in den Büchern, die Tom Clancy mit fünf Co-Autoren verfasst hat ist der Aufhänger für die Geschichte realistischer.

Was folgt ist eine endlose, öde Aneinanderreihung von Szenen aus zwei Handlungssträngen: Auf der einen Seite bekommen wir gefühlte drölftausend Mal zu sehen, wie das kolumbianische Drogenkartell seine Ladung in die USA und nach Europa schmuggelt. Forsyth stellt in diesen Szenen die Technik (Rennboote, kleine Propllermaschinen mit Zusatzstanks etc.) in den Vordergrund und schafft es nichtmal ansatzweise, einen Spannungsbogen aufzubauen. Die Kokainschmuggler bleiben farb- und emotionslose Zombies und das, obwohl sich der Stoff hervorragend anböte, die Spannung, den Nervenkitzel und die Angst zu beschreiben, die die Kriminellen bei ihrem illegalen Tun doch eigentlich verspüren müssten. In den späteren Kapiteln des Buchs weichen die Schmuggelszenen nach und nach ebenso farblosen Beschreibungen von Gemetzeln, die der aufblühende Bandenkrieg (das Kokain wird knapp) nach sich zieht.

Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit dem Aufbau einer geheimen Organisation außerhalb der Befehlskette, welche anscheinend nicht an die Genfer Konventionen, das Seerecht, internationale Verträge oder ähnliches gebunden zu sein scheint. Auch hier reihen sich wieder diverse einzelne Szenen aneinander, es begegnet uns eine Vielzahl von Charakteren, doch keiner davon wird mit Emotionen, Charakter oder einer interessanten oder wenigstens glaubwürdigen Hintergrundgeschichte versehen. Unter dem Mantel von Geheimhaltung präsentiert Forsyth uns schnell wechselnde Schauplätze, garniert mit zu vielen technischen Details und schafft es erst kurz vor Ende des Buches, dem Leser klarzumachen, was die ganzen anscheinend zusammenhanglosen Vorbereitungen miteinander zu tun haben. Doch während andere Autoren es schaffen, diese Erzählweise als Stilmittel zu verwenden und das ganze in eine spannende Gschichte zuverpacken, wünscht man sich bei "'Cobra'" eigentlich nur, daß endlich mal etwas passiert oder man einen roten Faden findet.

In dem Buch begegnet uns relativ früh ein alter Bekannter aus einem anderen Roman - aber da wir dessen, zugegebenermaßen faszinierende, Lebensgeschichte bereits kennen, bleibt auch er farblos - doch diese vertane Chance fällt angesichts der anderen handwerklichen und erzählerischen Schwächen in keinster Weise auf.

Ich habe für die Kindle-Version des Buchs zwei Tage gebraucht und war wirklich froh, als es endlich vorbei war. Und so bleibt "Cobra" leider eine Luftnummer, oder als Wortspiel auf den Buchtitel: Eine Luftschlange.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Mayr TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Frederick Forsyth überzeugte mich bislang durch sehr realitätsnahe Darstellungen in seinen vielfach ausgezeichneten Spionage-Thrillern, zumal er sorgfältig recherchierte, tatsächliche Fakten und Hintergrundinformationen in die Handlungen mit einfliessen liess. Sein aktuelles Werk bezieht sich nun nicht auf vergangene Ereignisse, vielmehr skizziert er eine mögliche Zukunftsvision, wie die USA und Großbritannien den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen Drogen aufnehmen könnten - und welche Auswirkungen dies zur Folge haben könnte. Ein kurzer Abriss der Handlung:

Aufgrund persönlicher Ereignisse beschließt der amerikanische Präsident, gemeinsam mit dem Verbündeten Großbritannien neue Wege im Kampf gegen Kokain aufzunehmen und engagiert für eine verdeckte, milliardenschwere Operation den für seine Skrupellosigkeit bekannten Ex-Agenten Deveraux aka 'Cobra'. Er entwickelt das scheinbar einzig wirksame Konzept: durch eine Novellierung eines Gesetzes wird die Einfuhr von Kokain in die USA künftig als Akt des Terrorismus verstanden und kurz darauf beginnt der fast ein Jahr währende, verdeckte HighTech-Krieg gegen den Schmuggel.

Forsyth ist ein interessanter, durchaus hoch-spannender Page-Turner mit interessanten Figuren und einer visionären Handlung gelungen, doch während der ebenfalls aktuelle Winslow-Thriller 'Tage der Toten' tief und detailliert, bisweilen auch schockierend brutal in die Funktionsweise der Kokain-Industrie blicken lässt und mit akribisch recherchierten Hintergrundinformationen eine krasse Realitätsnähe demonstriert, legt Forsyth den Fokus auf Schilderungen der Kriegsführung im Kampf gegen die Drogen. Auch er erwähnt Fakten, diese aber platziert er in den Hintergrund. Stattdessen aber legt er Wert auch die detaillierte Schilderung der Kriegsmaschinerie und bombardiert den Leser mit einer Flut an militärischen Fachausdrücken. Doch diese etwas anstrengende Glorifizierung des Kriegs findet eine interessante Wendung. Oberflächlicher als Winslow, aber dennoch extrem spannend.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aus der Klischeefabrik 28. Dezember 2010
Von Lothar Müller-Güldemeister TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Geheimdienstoperation, bei der mit viel Geld, schwerem Gerät und weit außerhalb rechtsstaatlicher Methoden die Vertriebswege der Koks-Mafia zerschlagen werden. Das ganze ist so spannend wie eine Gebrauchsanweisung und die Protagonisten sind allesamt Karikaturen, keine Charaktere. Wieviel von diesem "Roman" noch aus der Feder von Forsyth selbst stammt und wieviel von bezahlten Zuschreibern aus seiner Klischeefabrik, ist nicht mehr auszumachen. Es ist mir inzwischen auch egal, denn ich werde keinen neuen Forsyth mehr lesen. Wenn als einziges lobenswertes Merkmal eines Romans übrig bleibt, dass es "gut recherchiert" ist, dann greife ich doch lieber zu einer guten Reportage.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Forsyth auf seinem Tiefpunkt
Was waren das für Romane: "Der Schakal", "Die Akte Odessa" und wie sie alle hießen. "Cobra" ist dagegen nur ein müder Abklatsch: Ein mehr als an den Haaren... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von tomtom_04 veröffentlicht
Mal was anderes von Forsyth - durchaus lohnend
Frederick Forsyth überzeugt mal wieder. Es ist zwar vom Erzählbogen nicht ganz so spannend wie "Der Rächer" oder "Das schwarze Manifest", aber -typisch Forsyth- das... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Langinagel veröffentlicht
ein typischer Forsyth
Cobra ist ein typisches Buch von Frederick Forsyth,spannend und hochaktuell. Wie alle anderen Bücher von Ihm auch, mit einem
überraschenden Schluß.
Vor 11 Monaten von N.B. veröffentlicht
Viel schlechter geht es nicht
An einer Stelle des Buches sagt der Protagonist Deveraux zum Kollgen Dexter: "Ich demonstriere die Macht gezielter Desinformation. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Platzanweiser veröffentlicht
was ist das ßß
Ist das ein Krimi mit politischem Hintergrund ?
Ist es ein Report über einen Wunschtraum.
Gelegentlich spannend, oft eintönige Reportage. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Gerhard Weinlich veröffentlicht
Steril, blutarm, todlangweilig
Der Roman liest sich wie ein 400-seitiger Militärbericht einer überdimensionalen Razzia.
Die ewigen Wiederholungen der Beutezüge müssen Forsyth schon beim... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von redgrant veröffentlicht
Schade!
Der Roman ist so interessant wie das New Yorker Telefonbuch und so spannend wie eine Rede der Bundeskanzlerin zur letzten (Welt-)Wirtschaftskrise. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Peter Relling veröffentlicht
Kampf gegen die Drogen
Als großer Forsyth Fan war ich schon ein wenig enttäuscht über dieses Buch. Ich hatte mir mehr Spannung und Charakter-Darstellung / Entwicklung versprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Bat veröffentlicht
Insgesamt gut
COBRA, das aktuelle Buch von Forsyth, behandelt in wirklich spannender und nachzuvollziehehnder Form den Kampf gegen die Drogenproduzenten in Südamerika. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Rolf007 veröffentlicht
Gut, aber nicht perfekt!
Ich habe fast alle Bücher von Frederick Forsyth gelesen. Cobra liest sich gut und flüssig. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von mabo75 veröffentlicht
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