Ich kann mich mal wieder nur wiederholen. Leider. Toller Klappentext. Wer meine Rezensionen kennt, der weiß, dass ich diese immer sehr kritisch mit dem Inhalt des Buches vergleiche und meistens dann daran auch wirklich was zu meckern habe. Wie in diesem Fall. Ich frage mich mal wieder, in wie weit der Klappentextautor den Roman wirklich gelesen hat. Da stimmt einiges hinten und vorne nicht! Oh, man...
Aber nun gut, ich will fair bleiben. Dem Roman selber schadet es kein bisschen. Ich kenne Timothy Zahn eigentlich nur als brillanten STAR WARS-Autor. Es ist in dem STAR WARS-EU (Erweitertes Universum) unumstritten, das Zahn dort die besten und spannendsten Geschichten geschrieben hat und die beliebtesten Figuren nach den aus den Filmen bekannten Charaktere eingeführt hat. Soweit so gut. Der vorliegende Roman "Cobra" ist eine typische SpaceOpera und das ist nicht negativ zu verstehen. Ich liebe SpaceOperas und so konnte ich es kaum erwarten, diesen Roman zu lesen. Wie bei SpaceOperas üblich gibt es das Gute, das Böse, intergalaktische Kriege, Liebe, Tod und Leid. In diesem speziellen Fall wird das Leben eines Elitesoldaten geschildert, ohne dass es ins Militär-SciFi-Genre abdriftet. Das Buch, das eigentlich eine Trilogie ist, ist in klare Abschnitte gegliedert und fängt in der Jugend des Soldaten an, begleitet ihn dann sein ganzes Leben lang, zeigt ihn in der Rolle als Kolonist, Politiker, Familienvater und Visionär und als gealterten Ehemann, der im Herbst seines Lebens nochmal das ganz große Abenteuer sucht. Spitzenroman, ein echter Pageturner. 1150 Seiten spannende SciFi-Unterhaltung,