Im Deutschen wird der Coach oft als Light-Version des Psychiaters missverstanden. Marty Brounstein sieht das ganz anders: Für ihn ist der Coach ein Trainer, der seine Mitarbeiter führt und entwickelt, damit sie ihre bestmögliche Leistung erbringen können. Die Methoden sind simpel. Erstens: Mitarbeiter als Menschen respektieren, ihre Arbeit einschätzen und regelmäßig Feedback geben, das sich auf die erbrachten Leistungen bezieht. Zweitens: Die Mitarbeiter darin unterstützen, eigenverantwortlicher zu arbeiten. Klingt super? Natürlich. Nur verdrängen Manager leider oft, dass sie fürs Coaching auch ihr eigenes Verhalten hinterfragen und ändern müssen. Wer ständig den Macher raushängen lässt, ist eben kein guter Coach. Brounstein belässt es nicht bei Appellen, sondern liefert zahlreiche konkrete Ansatzpunkte. Das steigert den Nutzwert des Buches in der Praxis immens. Wir empfehlen es daher ausnahmslos allen Führungskräften.