Aus der Amazon.de-Redaktion
Aufgepasst! Bei Clumsy handelt es sich nicht um den neuen Longplayer der Punkrocker aus San Francisco, sondern um die Wiederveröffentlichung ihrer dritten Langrille aus dem Jahre ´94 (!), die man in Europa bislang nur über den teuren Importweg beziehen konnte. Dass Verfallsdatum hat das Album der Amis deshalb aber trotzdem noch lange nicht überschritten, brezeln die elf Eigenkompositionen der fünf "Kurzhaardackel" noch Jahre nach ihrer Entstehung erfreulich spritzig und unverbraucht durch die Boxen. Außerdem heben sich Samiam auf Grund des charismatischen, leicht klagenden Gesangs von Frontgaul Jason Beebout, den melancholischen Melodien und ihrer Vorliebe für Einflüsse aus dem Independantlager wohltuend von dem in Kalifornien ansonsten vorherrschenden Drei-Akkorde-Punk-Pop der Marke Bad Religion, No FX, Lagwagon & Co. ab. Stücke wie der treibende Opener "As We´re Told", die ähnlich flotten "Capsized" und "Bad Day", aber auch das abwechslungsreiche "Time By The Dime" machen aus Clumsy einen absoluten Genre-Klassiker, der in jede gut sortierte Plattensammlung gehört. --Buffo Schnädelbach
INTRO
SAMIAM sind die ungekrönten Könige des Westcoast-Popcore-Punkrocks (... und schon wieder haben wir eine neue Wortverschachtelung kreiert). Ihr Major-Debüt "Clumsy", das von dem Underground-Veteranen Lou Giordano (SUGAR, HÜSKER DÜ, SSD) produziert wurde, hat das Potential, der absolute Lieblings-Tonträgersilberling des letzten Monats zu werden; es ist eine Aneinanderreihung von Songs, die alle ein unheimliches Hit-Potential in sich tragen. Vom knalligen Sound und den radikalen Überzeugungen des Hardcore zu den Neo-Hippy-Vibes des Grunge hat Punk die unzähligsten Veränderungen auf dem Weg in die Top-Charts durchlaufen. Auf diesem Weg ist seine grundlegende Einstellung, bestehend aus Ironie und ehrlichen Emotionen, fast verloren gegangen. Die aus San Francisco stammenden SAMIAMS haben sich diese, Gott sei Dank, über mittlerweile vier Alben bewahren können. Nach ihrem selbstbetitelten Debüt-Album erschienen '91 der Longplayer "Soar" (vom damaligen BAD RELIGION-Gitarristen und "Epitaph"-Eigner Brett Gurewitz produziert) und '92 "Billy". Zwischendurch veröffentlichten sie auch noch die 8-Track-Ep "Beauf" auf dem deutschen "Beri Beri"-Label. Trotz der langen Zeit und diverser Line-Up-Wechsel - von der Ur-Besetzung sind nur noch die beiden Gitarristen Sergie Loobkoff und James Brogan sowie Jason Beebout, Sänger und musikalischer Geist der Band, vorhanden - haben sie ihren eigenen Spirit nie verloren. Es wäre SAMIAM wirklich zu gönnen, daß ihnen durch den momentan wiederbelebten Punkrock-Hype endlich einmal die Aufmerksamkeit zukommen würde, die ihnen schon lange gebührt (und dies ist auch kein abgeschriebenes Lobes-Info der Plattenfirma, für das ich bezahlt werde. Es ist einfach so!). Leider erscheint dieses Album hier nur als Import, was bedeutet, daß es nicht die gleiche Promotion wie ihre Geistesverwandtschaft (z. B. GREEN DAY oder BAD RELIGION) erhalten wird. Schade eigentlich!
Carsten Mohn / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de
INTRO
SAMIAM sind die ungekrönten Könige des Westcoast-Popcore-Punkrocks (... und schon wieder haben wir eine neue Wortverschachtelung kreiert). Ihr Major-Debüt "Clumsy", das von dem Underground-Veteranen Lou Giordano (SUGAR, HÜSKER DÜ, SSD) produziert wurde, hat das Potential, der absolute Lieblings-Tonträgersilberling des letzten Monats zu werden; es ist eine Aneinanderreihung von Songs, die alle ein unheimliches Hit-Potential in sich tragen. Vom knalligen Sound und den radikalen Überzeugungen des Hardcore zu den Neo-Hippy-Vibes des Grunge hat Punk die unzähligsten Veränderungen auf dem Weg in die Top-Charts durchlaufen. Auf diesem Weg ist seine grundlegende Einstellung, bestehend aus Ironie und ehrlichen Emotionen, fast verloren gegangen. Die aus San Francisco stammenden SAMIAMS haben sich diese, Gott sei Dank, über mittlerweile vier Alben bewahren können. Nach ihrem selbstbetitelten Debüt-Album erschienen '91 der Longplayer "Soar" (vom damaligen BAD RELIGION-Gitarristen und "Epitaph"-Eigner Brett Gurewitz produziert) und '92 "Billy". Zwischendurch veröffentlichten sie auch noch die 8-Track-Ep "Beauf" auf dem deutschen "Beri Beri"-Label. Trotz der langen Zeit und diverser Line-Up-Wechsel - von der Ur-Besetzung sind nur noch die beiden Gitarristen Sergie Loobkoff und James Brogan sowie Jason Beebout, Sänger und musikalischer Geist der Band, vorhanden - haben sie ihren eigenen Spirit nie verloren. Es wäre SAMIAM wirklich zu gönnen, daß ihnen durch den momentan wiederbelebten Punkrock-Hype endlich einmal die Aufmerksamkeit zukommen würde, die ihnen schon lange gebührt (und dies ist auch kein abgeschriebenes Lobes-Info der Plattenfirma, für das ich bezahlt werde. Es ist einfach so!). Leider erscheint dieses Album hier nur als Import, was bedeutet, daß es nicht die gleiche Promotion wie ihre Geistesverwandtschaft (z. B. GREEN DAY oder BAD RELIGION) erhalten wird. Schade eigentlich!
Carsten Mohn / Intro - Musik & so
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