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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Club der toten Dichter: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich den Film mal wieder nach längerer Zeit gesehen hatte und ihn unglaublich toll fand, entschied ich mich schlussendlich dafür, mir "Der Club der toten Dichter" auch in Buchform zu kaufen. Ein Fehler. Ich war selten so von einem Buch enttäuscht, wie von diesem.
Die Story wurde ja schon ausreichend beschrieben und dürfte bekannt sein, weswegen ich darauf jetzt nicht näher eingehen werde. Die Story war es ja auch nicht, die das Buch zur Enttäuschung machte, sondern die Umsetzung in diesem Buch. Im Gegensatz zu vielen Filmen ist es bei "Der Club der toten Dichter" so, dass der Film vor dem Buch existierte und damit Nancy H. Kleinbaum nur das Buch zum Film geschrieben hat. Und wie es (leider) auch bei den meisten Buchverfilmungen ist, so sollte man sich hier auch an das Original, den Film, halten. Es gibt zwar in dem Buch ein paar Szenen, die man im Film nicht sieht (Es sei denn man hat die DVD mit entfallenen Szenen), allerdings fehlen auch für meinen Geschmack viel zu viele Szenen aus dem Film. So zum Beispiel ist eine meiner Lieblingsszenen entfallen. Nämlich die Szene in der Neil Todd trösten will als dieser wieder mal ein Tischset von seinen Eltern zum Geburtstag erhalten hat. Diese Szene ist im Buch ganz anders dargestellt als im Film. Während im Film durch diese Szene die Freundschaft zwischen Neil und Todd sehr verstärkt wird (und auch zur Erheiterung der Zuschauer beiträgt), wird sie im Buch dazu benutzt um Mitleid für Todd hervorzurufen, was allerdings nicht unbedingt gelingt... Mir hat diese Szene sehr gefehlt und ich war kurz davor, das Buch wegzulegen. Für mich war das Buch wie gesagt hauptsächlich eine Enttäuschung. Man sollte sich wirklich einfach den Film anschauen, der um Längen besser ist. Für den Film 5 Sterne für das Buch 2. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unverständnis ...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Club der toten Dichter (Audio CD)
Ich denke, dass den meisten (wie mir) der Film bekannt ist. Wahrscheinlich gibt es nur wenige Mensche, die diesem Film nichts abgewinnen können oder ihn gar schlecht finden. Das Buch kenne ich nicht, aber vom Hörbuch konnte ich mir nun einen Eindruck verschaffen.
Dummerweise ist der Film gerade von der Atmosphäre sehr stimmig. Als alter Hörbuch und Hörspiel Fan kann ich mich daran erinnern, dass im Film sowohl Andreas Fröhlich, Peer Augustinski, Friedrich Schönfelder, etc. als Synchronsprecher eingesetzt werden. Im Vergleich dazu liefert Robert Stadlober eine erbärmliche Figur ab. Hier merkt man, dass er kein Schauspieler ist, der in einer höhreren Liga spielen kann. Zuwenig Emotion, keine Stimmung - alles was er liest wirkt eintönig. Zwar bringt der die Stimmen der Schüler noch rüber, aber für die Stimmen und Stimmungen der Lehrer fehlt ihm das Alter und die Autorität. Für dieses Hörbuch m.E. die absolute Fehlbesetzung. Die Geschichte ist jedoch über jeden Zweifel erhaben - ich bewerte hier nur die Qualität des Hörbuches. Schade - denn ich hätte die Geschichte gerne von jemand mit Wums gehört. Andreas Fröhlich hätte es gut rübergebracht - er hat den entsprechenden Pathos in der Stimme. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ordnung und Tradition oder Geist und Inspiration?,
Von Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Club der toten Dichter: Roman (Taschenbuch)
Kann und sollte man sich befassen mit einem Buch, das viel bekannter durch seine Verfilmung geworden ist und selbst dessen Erfolg schon fast zwei Dekaden zurück liegt? Ganz besonders, muss die Antwort lauten, wenn es sich um eine Thematik handelt, die von ihrer Aktualität her kaum zu überbieten ist. Denn es geht um Erziehung und Bildung und die Frage, welches Konzept am besten geeignet ist, die Persönlichkeitsbildung junger Menschen zu unterstützen. Kleinbaums Club der Toten Dichter ist eine handliche Skizze zum Paradigmenstreit über die Konstitutionsprinzipien einer erfolgreichen Pädagogik.
Die Handlung, eine sehr komprimierte Ausführung über das Leben von Schülern, die sich meist durch das Elternhaus bestimmt in einem traditionsreichen Internat eingefunden haben, um die notwendigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere zu schaffen. Sie finden eine prinzipienorientierte, traditionsbewusste und disziplingesteuerte Pädagogik vor, deren Ziel es ist, diese drei Kerneigenschaften bei den Heranwachsenden weiter herauszubilden und zu prägen. Dort, an der Ostküste, wo der angelsächsisch, weiß und konservativ ausgerichtete Oberklassenamerikaner seine geographischen Wurzeln hat, kommen keine liberalen oder gar libertären Experimente in Frage. Mit einer durch einen Zufall ausgelösten Ausnahme: Einem Lehrer schottischer Herkunft, der selbst einmal Schüler in diesem Internat war und neu verpflichtet wurde. Er weckt im Fach Englisch die kreativen Kräfte der Schüler, er fordert sie auf, zu dichten, und vor allem ihren eigenen Weg zu gehen, wie unwirklich er auch klingen mag. Einer beginnt heimlich als Schauspieler, ein anderer deklamiert seine Phantasien beim Sport und ein dritter vertont seine Gedanken in einer Höhle, die schon dem Lehrer als Refugium des Clubs der Toten Dichter gedient hatte. Und es kommt, wie es kommen musste: Der heimlich schauspielernde Junge wird von seinem strengen Vater nach einer Aufführung gemaßregelt und bekommt ein Verbot, worauf sich dieser erschießt und die Schulleitung den Lehrer mit seinen unkonventionellen Methoden als Verantwortlichen identifiziert und entlässt. Der Schulbetrieb geht weiter, der Lehrer und der Club der Toten Dichter verkommt zu einer Episode in einer Welt, die weiterhin dominiert wird von Regeln, Tradition und Disziplin. Bei der Lektüre des Buches wird deutlich, wie sehr die kreativen Potenziale der Schüler sich entwickeln können, wenn die Didaktik sich nicht beschränkt auf das Lernen, Wissen zu konservieren, sondern wenn sie sich darauf fokussiert, erworbenes Wissen und existente Gefühle anzuwenden oder auszudrücken. Die Frage, mit der sich auch unsere Gegenwartspädagogik so fürchterlich quält, nämlich, wie es gelingen kann, aus einem Lernprozess etwas nie endendes und immer wieder Spaß machendes zu erleben, wird hier mit spielerischer Leichtigkeit skizziert. Szenen wie auf dem Sportplatz, wo die Schüler Gedichtzeilen rezitieren und dabei mit sich den anderen eine regelrechte Battle liefern oder die dialogische und interpretatorische Poesie mit ihrer rhythmischen Übersteigerung in der Höhle sind eine Fundgrube für alle, denen eine graue Theorie, die Lebendiges verspricht, nicht ganz geheuer ist. Lesenswert, mehr denn je! Dead Poets SocietyDead Poets Society. (Hyperion (Time Warner))Dead Poets Society: Additional texts for study at school. Vokabularien zum TB aus der ELT-Serie oder zur Ausgabe der Bantam BooksDEAD POETS SOCIETY Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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