Club Kalaschnikow: Kriminalroman (Polina Daschkowa 2379) und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
EUR 1,09
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von reBuy reCommerce GmbH
Zustand: Gebraucht: Gut
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Club Kalaschnikow: Kriminalhörspiel Audio-CD – Audiobook, 2003

12 Kundenrezensionen

Alle 6 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 0,01
Audio-CD, Audiobook
"Bitte wiederholen"
EUR 1,09
4 gebraucht ab EUR 1,09
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Hinweise und Aktionen

  • Große Hörbuch-Sommeraktion: Entdecken Sie unsere bunte Auswahl an reduzierten Hörbüchern für den Sommer. Hier klicken.

  • Amazon Trade-In: Tauschen Sie jetzt auch Ihre gebrauchten Bücher gegen einen Amazon.de Gutschein ein - wir übernehmen die Versandkosten. Hier klicken

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Der Audio Verlag; Auflage: 1., Aufl. (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898132625
  • ISBN-13: 978-3898132626
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 1,5 x 14,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.116.854 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Gleb Kalaschnikow ist ein wandelndes Schnellfeuergewehr. Immer auf der Jagd nach schönen Frauen, ist der halbseidene Nachtclubbesitzer verrufen in der gesamten russischen Männerwelt. Zudem ist sein Etablissement mafiös unterwandert: Kein Wunder also, dass er eines Tages mit einem einzigen sauberen Kopfschuss getötet wird. "Ein Auftragsmord. Wie aus dem Bilderbuch", findet Jewgeni Tschernow, der Chefermittler der Moskauer Staatsanwaltschaft, und ebenso märchenhaft sind auch die voreiligen Schlussfolgerungen der Polizei, als man bei Glebs Geliebter Olga Guskowa die Mordwaffe findet.

In Club Kalaschnikow zitiert Daschkowa Nabokov: "Vor mir steht nicht einfach eine schwache Verdünnung des Bösen, wie man sie aus jedem Menschen gewinnen kann", hatte der geschrieben, "sondern das konzentrierte Böse ohne Beimischungen, ein riesiges, bis zum Rand gefülltes und versiegeltes Gefäß". Bei Daschkowa ist dieses konzentrierte Böse nicht etwa Kalaschnikow, sondern jener Teil der russischen Gesellschaft, der sich ohne Skrupel am postsowjetischen Markt bereichern will und dem sie in ihrem gut gemachten Roman den Spiegel vorhält. Und wie in Die leichten Schritte des Wahnsinns ist es wieder eine Frau, die an dem offiziellen Tathergang zu zweifeln beginnt. Ausgerechnet Katja Orlowa, die Ehefrau Kalaschnikows, glaubt nicht an Olgas Schuld. So wie Glebs Geliebte als echte Russin gewohnt ist, "in den realen Schwierigkeiten des Lebens einen verborgenen mystischen Sinn zu suchen", so ahnt Katja hinter den simplen Geschehnissen einen größeren Zusammenhang. Als dann auch noch ein weiterer Mord geschieht, drohen die Ereignisse vollends aus dem Ruder zu laufen.

Eigentlich ist Daschkowa also weniger bei Nabokov als vielmehr bei Dostojewskij, namentlich bei Schuld und Sühne oder Die Dämonen in die Lehre gegangen: So düster und korrupt die menschliche Seele auch sein mag, die sie mit ihrem Röntgenblick durchleuchtet, hinten schimmert doch immer auch irgendwo der strahlende Faden moralischer Rettung durch. Sei's drum: Nach Die leichten Schritte des Wahnsinns liegt nun ein weiterer Krimi der Autorin in deutscher Übersetzung vor, der das Zeug hat, auch hier zu Lande zum Bestseller zu avancieren. Egal, ob es im heutigen Russland wirklich so aussieht, die spannungsgeladene Lektüre sollte man sich durch diese Frage nicht vermiesen lassen. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Atemberaubend gut." (Freundin)
"Das ist große Kriminalliteratur." (Literaturen)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch

(Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von beauchampday am 20. Juli 2005
Format: Audio CD
Wer hat Gleb Kalaschnikwo ermordet? Galt der tödliche Schuss eigentlich seiner Frau, der Tänzerin Jekaterina Filippowna Orlowa? Der Mord am Casino-Besitzer Gleb Kalaschnikow ist der Dreh- und Angelpunkt von Polina Daschkowas „Club Kalaschnikow", einer Geschichte um Machthunger und Eifersucht.
Während der Ermittlungen von Wanja Kusmenko und Shenja Tschernow tun sich eine Vielzahl an großartigen Verstrickungen auf: u.a. eifersüchtige Geliebte, ermordete Ex-Geliebte und ein Obdachloser mit schier erdrückenden Beweisen. Und viele mögliche Täter mit verschiedensten Tatmotiven von Eifersucht bis Neid.
Das Hörspiel zeichnet durch die Handlungen der auftauchenden Personen aber auch durch deren kleinen Nebensätze - wie z.B. „Ein tolles Farbfoto" als Kommentar auf das Bild einer möglichen Tatverdächtigen - ein sehr aktuelles, zeitgenössisches Porträt Russlands. Ein Land, das nach dem Zerfall der Sowjetunion viele Verlierer und wenige Gewinner hervorgebracht hat. Sozialer Neid und Unzufriedenheit scheinen die häufigsten Emotionen der Verlier zu sein, Gleichgültigkeit und Berauschtheit durch Reichtum die der Neureichen. Auffallend ist, dass es keine Mittelschicht zu geben scheint - entweder leben die Charaktere in unermesslichen Reichtum oder unterhalb oder knapp über der Armutsgrenze. Eine bürgerliche Mittelschicht gibt es in Russland allem Anschein nach nicht. Diese kritischen, stringenten Beobachtungen Daschkowas scheinen dem Hörer authentisch - kommen sie doch selbst von einer scharfsinnigen Russin, und nicht von einem Ausländer.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 16. September 2002
Format: Gebundene Ausgabe
"Club Kalaschnikow" lässt uns eintauchen in das moderne Russland. Teilweise können wir erahnen, wie es in Russland heute aussieht. Der Roman macht es sich aber nicht zur Aufgabe näher über die Verhältnisse in Russland zu berichten, sondern im Mittelpunkt steht eine Primaballerina, die den Mord an ihrem Mann aufklärt. Dieser war Casinobesitzer und hatte mit der Mafia zusammen gearbeitet. Zudem hatte er viele Affären... Was war also der Grund für die Ermordung? War es ein Auftragsmord oder die Tat einer verzweifelten Geliebten? Der aufmerksame Leser kommt dem Täter recht schnell auf die Spur, was den Roman aber nicht langweilig werden lässt. Dafür ist das Buch zu gut geschrieben. Der Schreibstil ist klar und verständlich, die Charaktere interessant bis sympatisch, da macht es Spaß, auch bei den teilweise schwierigen Namen das Buch weiterzulesen. Vor allem wo die Autorin kurz vor Schluss nochmal für Verwirrung sorgt, so dass man zweifelt, die ganze Zeit wirklich auf die richtige Person getippt zu haben. Wer an einem guten Krimi aus einer etwas "anderen" Welt interessiert ist, könnte schnell Spaß an diesem Buch haben.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von commissario am 8. August 2007
Format: Taschenbuch
Das Buch umfasst 445 Seiten mit relativ kleiner Schrift, ist also äußerlich ein ziemlicher Brocken und auch inhaltlich keine unbedingt leichte Kost. Man darf sich dabei vom Titel nicht täuschen lassen, der einem suggeriert, die Handlung würde durch das gleichnamige russische Sturmgewehr bestimmt. Besonders im ersten Teil des Buchs erfordern die vielen russischen Vor- und Nachnamen der Darsteller und deren Beziehungen untereinander die Konzentration des Lesers. Hierbei wäre es sogar sinnvoll, eine entsprechende grafische Übersicht anzulegen. Nach und nach erscheinen die Zusammenhänge jedoch klarer und es wird deutlich, dass Katja Orlowa, eine der Protagonistinnen der Handlung, bei der Lösung des Falls die Hauptrolle spielt.

Dieser Krimi unterscheidet sich von allen anderen, die ich bisher gelesen habe, in Folgendem: Erzählt wird hier nicht aus der Sicht oder mit dem ständigen Blick auf einen Krimihelden, dessen Ermittlungen sich wie ein roter Faden von Anfang bis Ende verfolgen lassen. Daschkowa begnügt sich nicht damit, einen Kriminalfall mit den dafür gerade nötigen Darstellern auszustatten, sondern präsentiert mit ihrer Erzählung eine umfassende gesellschaftliche Schilderung der Zustände im gegenwärtigen Russland, ohne dabei die persönlichen Schicksale auszulassen. Die Lebensläufe und das soziale Umfeld fast aller vorkommenden Figuren werden nach und nach dargelegt und genauso die Verknüpfungen der Beteiligten untereinander.

Die gesamte Erzählung erscheint sehr real und völlig frei von dem in anderen Büchern erkennbaren Wunsch des Autors nach Selbstdarstellung und sonstigen Spielereien.
Lesen Sie weiter... ›
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Albrecht, Aneka am 3. Mai 2005
Format: Taschenbuch
Wie auch in Ihrem anderen Roman, die leichten Schritte des Wahnsinns, beschreibt Polina Daschkowa das moderne Rußland wieder so gut, dass man meint man steckt mitten drin!
Die mitspielenden Personen werden zu Charakterpersonen, die man meint schon lange zu kennen.
Die Autorin springt immer wieder vom heute in die Vergangenheit - zuerst scheint es als würde die Geschichte von verschiedenen, unabhängigen Personen handeln; doch langsam schließt sich der Kreis...
Der Schluss könnte noch etwas mehr "Schmackes" vertragen, alles in allem aber ein sehr empfehlenswertes Buch!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden