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3,4 von 5 Sternen
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am 15. September 2014
Nachdem ich nun über Jahre erst einen Linux und dann einen Windows Home Server betrieben habe, suchte ich einen günstigen und stromsparenden Ersatz. Da ich die zusätzlichen Features, die ein vollständiger Server bietet, nicht mehr brauchte, war ich auf der Suche nach einem ganz einfachen NAS um meine Daten im Heimnetzwerk zu Verfügung zu stellen.

Die Bewertungen zur WD My Cloud waren zwar sehr gemischt, aber Versuch macht Kluch.. :-)

Ich benutze sie als BackUp Laufwerk und zum bereitstellen von Filmen, Serien und Musik für mehrere XBMCs (Raspberry Pi und ATV2).

Die Einrichtung war simpel:

1. FW Update - dauert etwas aber ging automatisch,
2. User eingerichtet.
3. Freigaben eingerichtet.
4. DLNA und Itunes Server ausgestellt.
5. ssh angeschaltet.

Alles über das Webinterface. Die ganze Zusatzsoftware habe ich gar nicht erst installiert. Ich brauche ja nur einfache Samba Shares, welche ich direkt in den XBMCs und den PCs mounten kann.

Damit das unsägliche "durchleuchten" der Platte, welches hier wohl für die meisten negativen Rezensionen sorgt, abgestellt wird, habe ich mich dann per ssh auf die Platte begeben und folgende Befehle abgesetzt:

/etc/init.d/wdmcserverd stop
/etc/init.d/wdphotodbmergerd stop

update-rc.d wdphotodbmergerd disable
update-rc.d wdmcserverd disable

Die ersten beiden Befehle stoppen die von WD eingebaute Indizierung des Laufwerks. Die nachfolgenden Befehle sorgen dafür, dass sie auch nach einem Neutstart nicht mehr gestartet werden.

(GENAUERE ANLEITUNG)
1. ssh aktivieren - Anleitung gibts auf der WD Seite.

2. putty runterladen und installieren.

3. Mit ssh "IP_der_MyCloud" auf die Platte (Login: root/welc0me)

4. Mit diesen Befehlen stoppt man die Dienste:

/etc/init.d/wdmcserverd stop
/etc/init.d/wdphotodbmergerd stop

5. Optional - Damit sie auch nach einem Neustart nicht wieder logslegen:

update-rc.d wdphotodbmergerd disable
update-rc.d wdmcserverd disable

Mit:
update-rc.d wdphotodbmergerd enable
update-rc.d wdmcserverd enable
/etc/init.d/wdmcserverd start
/etc/init.d/wdphotodbmergerd start

kann man bei Problemen wieder alles rückgängig machen.
(ENDE)

Danach ging es ans kopieren. Mit der Geschwindigkeit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet bei einem so günstigen Laufwerk.

Mein Server vorher war zwar bei kleinen Files schneller, aber war auch mit einem Desktop CPU ausgerüstet und fraß auch den Strom eines Desktoprechners.

Die WD schafft in meinem kompletten 1000er Netzwerk bei großen Files (ab 100MB) eine Geschwindigkeit von 86MB/s.
Bei Fotos (3-8MB) immer noch gute 35-45 MB/s.
Und bei vielen kleinen Files (1kb - 100kb) immer noch bis zu 20MB.

Wohlgemerkt: SCHREIBEND! Echt der Hammer - mit dieser Leistung habe ich für den Preis echt nicht gerechnet.

Der Zugriff klappt bisher immer ohne Probleme. Weder die XBMCs, noch die PCs haben Probleme mit dem Laufwerk.

Ruhezustand klappt auch. Ich bin begeistert!

Fazit: Nicht gebrauchte Services abstellen, Freigaben als SMB mounten, 1000er Netzwerk benutzen und das Ding rennt wie Sau!

P.S.

Ich habe hier in vielen Rezensionen von Problemen mit dem mounten von Shares gelesen. Das liegt aber nicht an der WD. Das ist eher ein Windows Problem.
Kleiner Tip von mir: Bei jedem Boot die Laufwerke mounten lassen anstatt das Häkchen "Verbindung bei Anmeldung wieder herstellen" zu nutzen. Hat sich in Jahren als die bessere Variante herausgestellt. Windows kann es einfach nicht...

Wie macht man das:

Editor öffnen und folgendes Eintragen:

@echo off
ping 127.0.0.1 -n 10 > nul
net use LAUFWERK: \\IP ADRESSE\NAME_DES_SHARE PASSWORT /USER:USER /persistent:no

Also für ein Share mit den Namen Musik, der IP Adresse der WD von 192.168.1.2, als Laufwerk F und mit dem User XYZ:

net use f: \\192.168.1.2\Musik meinpasswort /USER:xyz /persistent:no

Wenn man nun alle Shares, die man mounten möchte, eingetragen hat, speichert man das ganze als "netzstart.bat" und fügt es zum Autostart hinzu. Fertig!

Nun werden alle Laufwerke bei jedem Start automatisch gemountet und das klappt dann auch!

UPDATE:

So, nun ist die Platte ja ein paar Monate im Gebrauch und ich wolle mal ein kurzes Update geben:

Die Platte hat bisher bei mir kein einziges Problem gemacht.
Sie schläft wenn sie nicht gebraucht wird.
Sie wacht auf wenn sie gebraucht wird (dauert etwa 5 Sekunden).
Nach einigen FW-Updates ist sie nun sogar noch etwas schneller und schafft bei großen Files (>1GB) 95-96MB.
Hänger oder Aussetzer hatte ich bisher keine.
Reboots gab es nur bei FW-Updates durch mich angestossen.
Ich bin weiterhin begeistert.

Zu den vielen Negativen Rezensionen:

Wenn man sie liest, liest man oft zwischen den Zeilen, dass die Probleme am Netzwerk liegen: WLAN, DLAN usw...
Ich kann ja nur bei mir feststellen, dass die Platte ohne Probleme und sehr schnell läuft.
Ich fürchte die Probleme sitzen doch oft vorm Rechner :-) Sorry, muss man ja mal sagen.
Netzwerk ist halt ein Thema für sich und nicht jeder kann oder mag sich wohl damit beschäftigen.
Ein NAS, egal von welchem Hersteller ist aber nun mal selten Plug & Play.
Ich glaube auch nicht, dass ein NAS eines anderen Herstellers dann im selben LAN plötzlich super läuft.

Spitze finde ich die USB Experten, die Ihre xxTB Platten an den USB Port der WD klatschen und sich dann über die Geschwindigkeit beim kopieren beklagen.
Stellen wir uns mal ganz doof: Was machen wir da?
Wir hauen an einen nicht besonders schnellen USB Port eine Platte dran (Richtige USB3 Performance verlangt etwas mehr CPU Leistung als die meisten NAS Laufwerke bieten).
Dann kopieren wir die Daten von der externen Platte, über die WD zu unserem PC.
Um sie dann vom PC wieder über das gleiche LAN zurück zur WD zu kopieren.
Denn das ist der Weg, den die Daten dann gehen.
Wir belasten das LAN also doppelt und die WD dreifach (USB<->WD<->PC<->WD)
Das gibt natürlich eine großartige Performance im dann vermutlich noch 54g WLAN :-)

Die USB Platte gehört an den PC und dann wird von da auf die WD kopiert.
So gehen die Daten 1x übers LAN.

Zur Peformance übers WAN:

Ist anscheinend auch nicht jedem klar, dass die Daten hierbei über den eigenen DSL-Anschluß gehen.
Bedeutet: Ihr habe vielleicht 16.000 / 100.000 / 200.000 im Download ABER wie ist Euer Upload???
Und dieser Upload wird genutzt wenn Ihr von Unterwegs auf die Platte zugreift!!! Bei DSL 16.000: 1Mbit :-( Bei Kabel sind das mit Glück: 6Mbit.
Dann kommt noch hinzu, dass viele vermutlich gar nicht die Firewall Ihres Routers eingestellt haben.
Somit geht die Anfrage vom Handy erstmal zu WD USA - dann zu Eurem Router - dann zur WD und dann zurück zum Router - zu WD USA - zum Handy.

Update 05.08.2015:

Immer noch läuft die Platte ohne jedes Problem.
Auch mit Windows 10 gibt es keine Probleme.
Windows 10 zeigt die Kopiergeschwindigkeit genauer an und die Platte pendelt hier zwischen 75 und 89MB pro Sekunde.
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am 14. Januar 2014
Da die Meinungen hier ja sehr auseinander gehen, will ich nun ebenfalls noch ein paar hoffentlich hilfreiche Bemerkungen schreiben.
Ich nutze die WD My Cloud in der 4TB Version mit der aktuellen Firmware v03.03.01-156 vom 8.1.2014.
Die "NAS" habe ich mir nach dem Lesen der Amazon Rezensionen (skeptisch) in einem Elektronikmarkt angeschaut - und weil der Preis (199€) dort ebenfalls gepasst hat - gleich mitgenommen.
Ins Netzwerk ist die MyCloud über einen ASUS RT-66U Router eingebunden. Ich habe weder am Router eine Freigabe geändert noch der MyCloud eine feste IP zugewiesen - sie ist wie voreingestellt per DHCP angebunden und die FTP Funktion ist ausgeschaltet. Anschluss ist also "plug and play" erfolgt. Die voreingestellten "Puplic" Ordner standen dann sofort zur Verfügung.
Es folgten trotzdem drei Tage voller enttäuschter Erwartungen - wie hier in anderen Rezensionen schon so oft beschrieben...
Dann kam das Firmwareupgrade vom 8.1.2014 auf die v03.03.01-156 - und mit dem Upgrade die Überraschung!!! - bei meinem Exemplar funktioniert jetzt alles wie gewünscht:
"Stand by" bei Nichtnutzung - ob mit oder ohne eingeschaltetem Medienstreaming /iTunes Server - der TimeServer ist "EIN" - die Datensicherung per WD SmartWare und auch die Nutzung der Apple TimeMachineBackups (hierfür habe ich 1TB festgelegt, damit nicht die komplette Platte beschrieben wird)- alles klappt.
Die Datensicherung läuft bei mir allerdings nicht kontinuierlich, sondern ist auf täglich 18:00 Uhr eingestellt.
Das neue BackUp via TimeMachine hat dann für 120GB knapp 4h benötigt. Mit der vorhergehenden Fimrware waren es noch über 72h...
Wichtig ist allerdings, dass man nach dem Einspielen der Firmware unter "Einstellungen" - "Hilfsprogramm" - die Werkseinstellungen für "Nur System" zurücksetzt. Anschließend wird die Platte unter Windows bzw. OS X neu erkannt.
Nachdem die Nutzer und Freigaben wieder eingerichtet sind, läuft alles wie ursprünglich erwartet. Warum nicht gleich so?
Getreu dem Motto: "never touch a running system ;-)" - habe ich das automatische Firmwareupdate nun ausgeschaltet.
Die WD(Hilfs-)Programme unter OS X Mavericks sowie Win7Ultimate32bit und Win8.1Pro64bit und die Apps (unter iOS7)funktionieren ebenfalls und der Zugriff auf die MyCloud von extern ist mit meinem 16000 DSL ausreichend schnell.
Die Sicherheit der Daten auf der "NAS" ist bei einem Defekt der Festplatte natürlich nicht gewährleistet. Daher werde ich über den USB Anschluss wohl in regelmäßigen Abständen manuell "Safepoints" abspeichern.
Wer seine Daten aber auf einer alternativen Festplatte oder auf seinem Rechner nochmals vorhält, sollte ausreichend abgesichert sein.
Nochmals der Hinweis für alle denen das nicht klar ist - der USB 3.0 Anschluss der MyCloud kann nicht für eine direkte Datenanbindung an den PC genutzt werden, sondern dient lediglich als Erweiterungsanschluss für eine weitere Festplatte.
Wer zum "Befüllen" der Platte nicht übers Netzwerk arbeiten möchte (bei 1GByte Lan eigentlich kein Problem), kann die Platte (lt. Aussage des Verkäufers) wohl über ein gekreuztes LAN Kabel direkt an den LAN Port seines Rechners anschließen (falls dies jemand testen könnte, wäre ich über einen Kommentar zu meiner Rezension dankbar).
Die Nutzung über WLAN ist dann im täglichen Betrieb problemlos und bei mir mit 300MBit/s schnell. Falls die Platte im "stand by" ist, muss sie natürlich für einen Datenzugriff erst anlaufen.
Einen "Verlust" der Platte im Netzwerk (wie in älteren Rezensionen bemängelt)habe ich bisher noch nicht erlebt.
Wenn WD die MyCloud gleich so ausgeliefert hätte, dann hätte ich 5 Sterne vergeben - dafür das die Käufer als Tester benutzt werden, ziehe ich einen Stern ab.
Wer eine Netzwerkfestplatte für die Bereitstellung seiner Daten im Heimnetzwerk und / oder einen zentralen Speicherplatz für seine Backups benötigt, dem kann ich die WD MyCloud empfehlen.
Wer ohne Vorkenntnisse zu Netzwerken unterwegs ist, sollte sich bei der Einrichtung der Benutzer und Rechte evtl. ein wenig helfen lassen oder muss sich durch das "Hilfemenü" der MyCloud arbeiten.
Ich würde auch "Einsteigern" Mut machen - die Einrichtung ist mit ein wenig Zeitaufwand realisierbar.
Zuletzt: Ob die Daten auf der eigenen Cloud mit der WD Software sicherer liegen als auf einer "Online Cloud" wage ich zu bezweifeln - immerhin hat die Software "jemand" programmiert und damit sind "Hintertürchen" für NSA & Co. nicht ganz auszuschließen.
PS: Als Ergänzung der Funktionen der Software würde ich mir noch ein zeitgesteuertes An-/ Ausschalten wünschen.

Nachtrag vom 21.1.2014: Inzwischen steht die MyCloud zwei Zimmer weiter in meinem Arbeitszimmer, da sich meine Frau am "Lärm" der Festplatte bei Plattenzugriff gestört hat. Angebunden ist sie hier per TP-LINK PowerLine Adapter (Netzwerk per Stromleitung). Auch hier funktioniert weiterhin alles wie es soll (die MyCloud geht in den Stand By und bisher hat sie sich im Netzwerk auch noch nicht "selbstständig abgemeldet"). Sollte ich weitere Erfahrung sammeln, werde ich sie hier weiter geben.

Nachtrag vom 1.2.2014: Die Erstellung eines Safepoints auf eine externe USB 3.0 Festplatte hat prima funktioniert (520GB in ca. 16h). Die WD MyCloud benötigt dafür aber ein Großteil ihre Leistung selbst, so dass ein Streaming in der Zeit sicherlich nicht empfehlenswert ist.
Die aktuellste Firmware 03.03.02-165 läuft bei meinem 4TB Exemplar bisher einwandfrei.

Nachtrag vom 11.01.2015: Nachdem ich 2014 mit dem Standby Verhalten der Platte ebenfalls nicht immer glücklich war, läuft inzwischen die aktuelle SW v04.01.02-417 auf der MyCloud ohne Probleme.
Die Datensicherung auf eine angeschlossene 4 TB WD Elements funktioniert ebenfalls.
6565 Kommentare|704 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich hatte das My Cloud in der 4 TB Version schon im Einkaufswagen, doch aufgrund der vielen teils katastrophalen Rezensionen hatte ich es wieder entfernt und nach Alternativen von den "Markenherstellern" Synology & Co gesucht. Am Ende ist meine Wahl trotz aller Vorbehalte dennoch wieder auf die My Cloud gefallen - einfach deshalb, weil das System im direkten Vergleich konkurrenzlos günstig ist.

So kommt die günstigste Synology-Variante auf 133 Euro + 150 Euro für eine 4 TB WD Red Festplatte, was unterm Strich eine Investition von 288 Euro erfordert. Und das Ding hat einen Lüfter - für mich ein KO-Kriterium. Eine 4 TB My Cloud ist mit 179 Euro deutlich günstiger und auch noch lüfterlos und schön leise.

Haupteinsatzbereich meiner My Cloud ist das Streamen von HD-Videos vom Keller (Standort des NAS) zum Samsung Smart TV im Erdgeschoss und zu diversen anderen Clients wie Tablets und Smartphones im ganzen Haus. Eins vorweg: Dieser Anwendungsfall funktioniert mit der My Cloud tadellos.

Meine Infrastruktur ist ein wenig verwegen und die Signale gehen weite Wege, doch das Streamen läuft perfekt:

- My Cloud an einem GB-Ethernet-Switch im Keller
- Switch > Devolo Powerline Adapter an Steckdose (älteres 200 MB-Modell)
- Powerline > Fritz 7490 Router im ersten Stock
- Fritz WLAN Repeater im Erdgeschoss
- Samsung Smart TV über WLAN angebunden im Erdgeschoss

Der Samsung Smart TV hat binnen Sekunden Kontakt mit dem DLNA-Server der My Cloud aufgenommen und spielt selbst HD-Videos in 1080p-Auflösung ohne jeden Ruckler und ohne Nachladen über die 2,4 GHz WLAN-Verbindung ab. Sogar wildes Hin- und Herspulen ist ohne Verzögerungen/Aussetzer möglich. Auch das Acer-Tablet A510 greift über eine kostenlose DLNA-Client-Software auf die My Cloud zu und spielt 720p-Videos tadellos ab (1080p schein die Tablet-Hardware nicht zu bewältigen). ###UPDATE 22.09.2014: Neues iPad Air ins System eingebunden - das NAS streamt 1080p-Videos ruckelfrei und ohne Aussetzer auf das Apple-Tablet. Problemloser Zugriff über DLNA mit der App nPlayer, direkter Dateizugriff über die App FileBrowser.###

Wie so oft ging die Anschaffung der neuen Hardware (der My Cloud) mit einer sukzessiven Modernisierung der Infrastruktur einher - und genau hier liegen die typischen, von vielen Rezensenten beschriebenen Probleme begraben:

Problem: Mit meinem alten Telekom W701-Router war die Portverbindung für die Internet-Freigabe nicht aufrecht zu erhalten, da der Router kein UPNP unterstützt

Lösung: Eine neue FritzBox 7490 installiert - und siehe da, Internet-Freigabe per Port-Weiterleitung direkt nach dem Anschluss aktiv. Zugriff über Internet mittels WD2GO problemlos und in angemessener Geschwindigkeit möglich.

Problem: Verbindungsabbrüche bei der Überspielung großer Dateien (im GByte-Bereich) auf die WD My Cloud

Lösung 1: Zunächst das extrem anfällige und absturzträchtige Kopieren über den Windows 8 Dateimanager unterbunden und die großen Dateien mit der WD-eigenen Client-Software WD My Cloud problemlos auf das NAS übertragen. Übertragungsrate aufgrund altem 10/100 Switch lag bei 11 MByte pro Sekunde - nicht gerade fix, aber weit entfernt von den von vielen Rezensenten beschriebenen ganzen Tagen und Nächten für Datenpakete im 1 GB-Bereich ...

Lösung 2: Einen neuen Gigabit-Ethernet-Switch für 25 Euro installiert (10/100/1000 Ethernet). Und siehe da: Plötzlich funktioniert die direkte Übertragung über den Windows 8 Dateimanager und die Netzwerklaufwerke extrem schnell und ohne jegliche Abstürze - die Übertragungsrate schwankt zwischen 30 und 80 MByte/s und eine 2 GByte große Video-Datei ist in 30 Sekunden von der PC-Festplatte auf die My Cloud übertragen. Sowohl PC als auch die My Cloud hängen direkt am Gigabyte-Switch.

Hinweis: Die USB-Schnittstelle an der My Cloud dient lediglich zum Erweitern der Speicherkapazität mit einer externen Festplatte - direktes Kopieren von der angeschlossenen Festplatte auf die My Cloud funktioniert nur über das Aktivieren von SSH und mit kryptischen Linux-Kommandozeilen-Befehlen, mit denen ein Einsteiger definitiv überfordert ist.

Deshalb hier mein Tipp für Interessenten: Schaffen Sie sich die WD My Cloud nur dann an, wenn die restliche Netzwerk-Infrastruktur auf dem neuesten Stand ist. Ein moderner Router wie die aktuellen Fritzbox-Modelle und eine GBit-Ethernet-Infrastruktur wirken wahre Wunder beim Betrieb dieses überaus preisgünstigen NAS.

______________________________________________

NACHTRAG 13. September 2014

Auch nach drei Wochen im Dauereinsatz kam es zu keinerlei Problemen beim Einsatz der MyCloud in unserem Heimnetzwerk. Das Streamen auf alle DLNA-Empfänger im Haus funktioniert stets schnell und reibungslos, und mittlerweile habe ich auch eine Backup-Freigabe eingerichtet, auf die Acronis TrueImage allabendlich Backups von meinem Hauptcomputer auf das MyCloud-Laufwerk fährt.

Des weiteren habe ich den Speicherplatz der MyCloud durch den Anschluss einer externen Toshiba Smart.E Festplatte mit 2 TByte an die USB-Schnittstelle der MyCloud erweitert. Diese Platte kommt ohne Netzteil aus und wird vom USB-3.0-Port der MyCloud mit ausreichend Strom für den Betrieb versorgt. Die MyCloud hat die Platte sofort nach dem Anschluss erkannt und als eigene Freigabe ins Dateisystem eingebunden. Erwartungsgemäß lässt sich beim Lesen/Schreiben auf die externe Platte nicht die volle Gigabit-LAN-Bandbreite von bis zu 100 MByte/Sekunde erzielen, doch mit konstanten 30-40 MByte pro Sekunde ist die Performance dennoch sehr ordentlich - und mein NAS-Speicher ist mit einer Investition von 96 Euro auf nunmehr 6 Terabyte angewachsen!
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am 26. Januar 2016
Ich habe das Gerät als Ersatz für unser altes NAS gekauft, da dieses nach 5 Jahren Dauerbetrieb erste Aussetzer zeigte.

Auspacken, anschließen, Erstinstallationszettel ansehen. Darauf steht der Standard DNS Name des Geräts. Diesen in den Browser eingegeben und man ist drauf. Man akzeptiert die Lizenzvereinbarung, legt die User an, dis später mit dem Gerät synchronisieren wollen. Erstmal fertig.
Kurz darauf fand das NAS ein Firmwareupdate. Installiert, Neustart und gut.
Als nächsten Schritt habe ich die IP Adresse im DHCP reserviert, damit diese statisch bleibt.
Danach kam das konfigurieren der Dienste... iTunes aus, Medienserver aus. Die hinreichend oft beschriebenen Dienste für die Indizierung aus.
Freigabe für Überwachungskamera anlegen, FTP dafür an. Fertig.
Das war auch das Einzige, was 2 Minuten länger dauerte, da man für den FTP Zugriff schon ein Kennwort vergeben musste. Anonymen Zugriff habe ich nicht hinbekommen.
Kopieren von einigen GB an Daten vom alten aufs neue NAS ging recht zügig. Wobei mein Notebook im WLAN da schon der Flaschenhals war. Ich war nur zu faul ein Kabel zu suchen im Keller. Wenn man einen schnelleren Kopiervorgang wünscht, dann muss man bitte ein reines Gigabit LAN haben und komplett am Kabel hängen.
Abschließend habe ich noch die Android App installiert, die mir über den Abend verteilt, alle Videos und Fotos ins entsprechende Verzeichnis kopierte. Sehr gut!
Jetzt testete ich gerade den Zugriff mit dem Notebook über das Internet und der Software "WD MY Cloud". Klappt ohne Probleme.

Kleiner (aber netter) Effekt: Man kann die LED ausschalten, was beim alten NAS nicht ging und schon den ein oder anderen Gast störte, da das Gerät im Gästezimmer am Gigabit Switch steht.

Alles in allem ein gutes Gesamtpaket.
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am 4. Mai 2014
Macht alles was ich will. Ich habe 2 weitere Festplatten mit je 2 TB angeschlossen mit Hilfe von einem USB Adapter.
Und siehe da, das Gerät erkennt alle Dateien auf der Festplatte. Ich benutze es als Netzwerk um Filme auf meinem Sony TV zu streamen, funktioniert super.
review image
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am 7. Juli 2015
Habe den NAS seit 6 Wochen und er läuft ohne Probleme.
Einrichten und Inbetriebnahme wahr sehr leicht. Neueste Software wurde nach dem einrichten sofort eingelesen
Die Daten vom Notebook wurden dann auf den NAS kopiert.
Mit WLAN dauert es natürlich sehr lange. Mit LAN ist es wesentlich schneller.
Ist wohl ein Grund, warum hier einige wegen der Übertragungsgeschwindigkeit meckern wenn die Daten per WLAN kopiert werden.
Zugriff per Handy oder Tablet benötige ich nicht. habe mich auch nicht drum gekümmert.

Mein Einsatzgebiet für den NAS ist Musik, Bilder und Videos im Heimnetzwerk bereit stellen.
Hatte vorher alles auf dem Notebook und musste ihn ständig im Betrieb lassen wenn ich mit TV auf Bilder oder dem Receiver auf Musik zugreifen wollte. Die Verbindung (WLAN) wurde öfter unterbrochen und der Zugriff dauerte lange.
Dann macht es einfach keinen Spaß mehr.
Der NAS ist per LAN an Router angebunden, genau wie TV und Receiver. Zugriff auf die Daten ist sehr schnell und die Verbindung wurde noch nie unterbrochen.

Der NAS ist sehr leise. Nur wenn Gigabyte an Daten raufgespielt werden, dann brummt er etwas.
Wenn ich Musik höre oder Bilder kucke und auf den NAS per Receiver oder TV zugreife ist er still.
Kann nichts negatives sagen und würde es weiter empfehlen. Preis/Leistung sehr gut.

Eine Anmerkung vielleicht, dass der Fehler manchmal vor dem NAS steht :-) und einige sich nicht eingestehen wollen dass sie etwas falsch gemacht haben.
Man sollte auch die Rezensionen zwischen den Zeilen lesen und sich nicht verunsichern lassen.
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am 8. Mai 2015
Eine EIGENE Cloud, besser gehts nicht.

Ich kann wirklich guten Gewissens alle Bedenken ausräumen, was die Inbetriebnahme und Funktionalität betreffen.

********Man muss definitif KEIN IT-Spezialist sein um sich die Cloud einzurichten.********

Wirklich ganz einfach nur an die Anleitung halten, alle Schritte der Installation nach Handlungsanweisung durchführen, inkl. der Downloads und es kann nichts schief gehen, fertig.

Das Aufwendigste was zu tun bleibt wird sein, all seine überall verteilten Daten und Bilder, Filme, Dokumente und Musik von den unterschiedlichsten Speichern in die Cloud zu übertragen :-). Dann ist alles an einem Fleck und adé allen externen Festplatten und Fremd-Cloudspeichern.

Alles liegt aufgeräumt im EIGENEN Netzwerk :-).

Tja, das wars auch schon. Mehr ist es auch wirklich nicht. Läuft alles wunderbar, abrufbar über Smart TV, über IPhone 6 Plus und IPad Air 2 und über jeden beliebigen PC oder Laptop. Einen einfacheren und geordneteren Zugriff auf seine digitalen "Schätze" gibt es wohl kaum.

Also, nicht beirren lassen von den ganzen technischen "Schlaubis", ich bin ein "altes" Mädchen mit über 50 :-) und hab das ganz locker hinbekommen, dann können SIE das erst recht!

Auch von mir nochmal der Tipp, bitte lesen Sie die 5 Sterne Bewertungen und lassen sich nicht von den schlechten Bewertungen mit 1-4 Sternen verunsichern. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen sich eine "My Cloud" zuzulegen, tun Sie es, Sie werden begeistert sein! :-)

Vielleicht ist es auch ganz nützlich im Vorfeld mal die Bedienungsanleitung der "My Cloud" zu lesen, gibts ja als PDF im Netz, so habe ich es auch gemacht, denn dann werden Sie schnell feststellen das alles KEIN "Hexenwerk" ist. :-) :-) :-)

Ich hoffe meine, im Prinzip ganz einfache (OHNE den ganzen technischen Schnick-Schnack!), Bewertung hilft ein bisschen, insbesondere Denjenigen, die noch mit sich hadern :-). Es gibt absolut KEINEN Grund gegen die "My Cloud".
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am 19. Mai 2014
Nach dem Lesen von unzähligen Rezessionen hier habe ich, trotz der eher durchwachsenen Meinung über die MyCloud, mich dazu entschieden das 2TB Modell zu erwerben. Diese ist, das muss dazu gesagt werden, aber auch meine erste Netzwerk und DLNA-fähige HDD. Ich wollte sie primär als zentralen Speicherpunkt aller meine Geräte (2x Notebook, Tab, Handy) und zum Filme oder Musikstreamen zu meinen TVs und/oder zur HiFi Anlage benutzen.

Die Lieferung erfolgte prompt durch die Post - hat alles bestens funktioniert.

Nach dem Auspacken war ich doch darüber verwundert, dass kein vollständiges Handbuch bei der MyCloud dabei war.
Also gut, dann eben laut der Quick Manual anschließen und in Betrieb nehmen.

Nach dem Aufrufen der HTML Maske, dem Runterladen der WD Software und dem automatischen Download der aktuellsten Firmware war der Rest beinahhe ein Kinderspiel.

Es sollte nur darauf geachtet werden, dass UPnP (natürlich falls verfügbar) auf dem Router freigegeben wird.
Ich habe der MyCloud eine statische IP innerhalb des Netzwerkes gegeben, damit ich selbst nicht immer erst nachsehen muss über welche IP ich in das Web UI einsteigen muss.

Das Verknüpfen der Festplatte mit dem Arbeitsplatz als Netzlaufwerk funktionierte ebenfalls auf Anhieb.

Die DLNA-Funktion ist ebenfalls grandios - meine beiden Samsung TVs, der AV-Receiver von Pioneer sowie Tab und Handy finden alle die MyCloud und können mit ihr kommunizieren - für Handy und Tab verwende ich die verfügbare App, da diese vollkommen ausreicht um Multimedia Inhalte von den Geräten auf der MyCloud zu sichern.

Für den Fernzugriff über Notebook (den ich für gewöhnlich nicht verwende, aber mal zum Probieren initialisiert habe) verwende ich den normalen FTP Zugang den die HDD zur Verfügung stellt - da ich bei meinem ISP eine statische IP habe könnte nun einen kleinen File-Server daraus basteln, aber das benötige ich nicht. Der normale FTP Zugang der HDD funktioniert eben auch ;) .

Mit den Freigabe-Möglichkeiten habe ich mich nicht groß beschäftigt, da nur ich die HDD verwende gibt es auch nur eine allgemeine Freigabe auf alles.

Im Großen und Ganzen bin ich von der MyCloud wirklich überzeugt und kann sie für den multimedialen Einsatz für Zuhause nur empfehlen!
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am 17. September 2015
Habe die MyCloud jetzt seit Mittwoch in Betrieb und bin bisher sehr begeistert von ihr. Habe natürlich die vielen 1-Stern Bewertungen gelesen und mir wirklich Gedanken gemacht ob es halt das richtige für mich ist. Habe den kauf bisher nicht bereut.

Installation: Die Installation ist total simpel und in einer Minute passiert. LAN-Kabel an den Ethernet-Port der MyCloud und des Routers und dann noch ab an die Steckdose mit dem Ding und es fährt hoch.

Zum Thema WLAN ein paar Worte. Einen NAS steuert man nicht per WLAN oder wirklich nur wenn es nicht anders geht. Nur GigabitLAN nutzt den NAS wirklich aus. Hier ein kurzer Vergleich (alles nur ca. Werte).
LAN (Gigabit) = 1000 Mbit/s => 125 MByte/s => 117 MByte/s netto ist normalerweise das Ende der Fahnenstange
WLAN AC = 1200 Mbit/s => 150 MByte/s => 100 MByte/s netto dürfte beinahe optimal sein, wenn nicht sogar weniger.
WLAN N = 300 Mbit/s => 37 MByte/s => 25 MByte/s
WLAN G = 54 Mbit/s => 7 MByte/s => 4 MByte/s

Einrichtung: Die Einrichtung ist genauso simpel. Die Software ist, wie in den meisten fällen, nicht notwendig. Einfach den Browser starten und dann in der Adresszeile "wdmycloud.local" eingeben und man kommt sofort aufs Dashboard, wie es WD nennt. Man stellt die Sprache ein, erstellt sich einen Account (der für die Cloudfunktion notwendig ist) und ist dann eigentlich fertig.

Ab hier beschreibe ich euch mal kurz wie ich die Cloud eingerichtet habe, vielleicht kann es ja bei dem ein oder anderen Problem helfen:
- Habe erst die Firmware aktualisiert, dauert ca. 2 Minuten.
- In den Einstellungen meines Routers der MyCloud eine feste IP zugewiesen. (hat bei mir jedes Gerät, habe gerne Ordnung ;) )
- Mir eine eigene Freigabe erstellt und unter Benutzer volle Rechte darauf gegeben.
- Dann auf Einstellungen->Netzwerk und dann SSH aktiviert.
- Mit putty dann auf die MyCloud zugegriffen. Dort gibt man die IP der MyCloud ein und dann öffnet sich ein Fenster. Der Name ist "root" und das Passwort ist "welc0me" (wird beim aktivieren von SSH angezeigt). Dann kann es eigentlich schon losgehen. Dort gibt man dann folgende Befehle ein um ein paar Indexdienste zu beenden (nur für WD Apps notwendig, DLNA funktioniert unabhängig). Dafür Vielen Dank an nofu der mich auf die Idee gebracht hat.

/etc/init.d/wdmcserverd stop
/etc/init.d/wdphotodbmergerd stop
update-rc.d wdphotodbmergerd disable
update-rc.d wdmcserverd disable
exit

um die Dienste wieder zu starten muss man dann einfach stop in start ändern und disable in enable.
Damit war dann das Einrichten auch schon beendet. Nun geht es daran die Dateien auf die MyCloud zu kopieren. Dafür ist ebenfalls keinerlei Software notwendig und geht locker in Windows. Einfach im Arbeitsplatz links unter Netzwerk die MyCloud auswählen und öffnen, dann kann man alles rüberkopieren wie man es unter Windows gewohnt ist.

Geschwindigkeit: Nun kommt wohl der Punkt, der für die meisten am wichtigsten ist, die Geschwindigkeit. Also es ist teilweise echt beeindruckend auf welche Geschwindigkeiten die MyCloud kommt.

Schreiben:
Große Dateien (ISO usw.) = ca. 80 MByte/s
Bilder (4MB bis 18MB) = ca. 15 - 25 MByte/s
Videos = ca. 80 MByte/s
Musik (3MB bis 8MB) = ca. 15 - 25 MByte/s
Kleine Dateien (1kB z.B.) = < 1 MByte/s

Lesen:
Beim Lesen komme ich auf Geschwindigkeiten zwischen 110 MByte/s (beinahe maximum von GigabitLAN) bei großen Dateien bis 22 MByte/s bei kleinen.

Es ist einfach so das Große Dateien größere Übertragungsgeschwindigkeiten erlauben als kleine. Da muss man die MyCloud auch ein wenig in Schutz nehmen, das ist ein Problem des Protokolls und nicht des NAS.
Die niedrigsten Geschwindigkeiten hatte ich beim Übertragen des AutoCAD Ordners. Das sind aber auch 10,1 GB und enthält 22.146 Dateien in 2019 Ordnern. Das zwingt sogar meine externe leicht in die Knie. Also nicht unbedingt schlimm.

Dashboard: Das Dashboard ist innerhalb von ein paar Sekunden geladen und kommt dann für den rest der Zeit ohne Ladezeiten aus. Es ist übersichtlich ist aber von den Funktionen eher spartanisch. Wäre wünschenswert, wenn man über das Dashboard auch die beiden Indizierungsdienste ein- und ausschalten könnte, falls man sie nicht benötigt.

Lautstärke: Da sie keinen Lüfter hat, hört man nur das Geräusch der Festplatte. Am Tag nicht zu hören. In der Nacht könnte es z.B. im Schlafzimmer zu hören sein. Wenn sie schläft gibt sie natürlich keinerlei Geräusche von sich.

Sleep: Meine MyCloud schläft nach spätestens 30 Minuten ein, interessanterweise variiert die Zeit. Einmal waren es 15 Minuten und dann mal 30 Minuten und mal was irgendwie dazwischen. 10 Minuten (fest) wären mir aber lieber. Das Aufwachen dauert ein paar Sekunden.

Stromverbrauch: Die MyCloud gibt sich mit 9W im Betrieb zufrieden. Beim aktuellen Strompreis würde es mich 19,73€ kosten wenn sie ein Jahr durchlaufen würde. Da sie aber die meiste Zeit schläft wird das auch wesentlich weniger sein.

Funktionen:
DLNA: Funktioniert einwandfrei auf dem SamsungTV und iPad Air.
Cloud: Konnte ich noch nicht testen, hab es deshalb momentan nicht aktiviert.

Fazit: Da ich einen Synology NAS für meine Bedürfnisse als Overkill ansehe und dieser ja schon genauso viel kostet wie die MyCloud, aber ohne Festplatten habe ich mich für die MyCloud entschieden. Bisher bin ich sehr zufrieden und kann sie jedem bisher empfehlen der einen einfachen NAS sucht. Halte euch aber auf dem laufenden wie es in den nächsten Tagen und Wochen aussieht.

Update 24.09.15:
So, habe die MyCloud jetzt seit über einer Woche in gebrauch und kann nichts negatives über sie sagen, sie ist immernoch schnell. Sie schläft wann sie schlafen soll. Habe jetzt mal zwei Screenshots gemacht, das erste zeigt die Leserate (108 MByte/s) und das zweite die Schreibrate (88,6 MByte/s). Habe mich mal dafür entschieden die beiden Dienste wieder einzuschalten (wenigstens Vorübergehend). Weil ohne diese Dienste bekommt man halt nur XXX GB Sonstiges angezeigt und nicht XX Musik, XX Video usw..
Bin jetzt auch mal auf das neue OS3 gespannt, hoffe es kommt die Tage. Halte euch weiter auf dem Laufenden.

Update 27.09.15:
Habe mal zum testen im Router (Switch) Jumbo Frames aktiviert. Dabei wird anstatt vieler kleine, 1500 byte große Pakete, ein großes 9000 byte großes Paket verschickt. Dadurch werden dann im GigabitLAN, bei großen Dateien noch höhere Geschwindigkeiten erreicht. Im Test komme ich da kurzfristig sogar an die 100 MByte/s schreiben, was echt beeindruckend ist. Diese Option muss man aber im Router UND in der Netzwerkkarte aktivieren.
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am 24. Dezember 2015
Ich bin mit der WD Cloud (3TB) --eigentlich-- zufrieden. Sie ist meiner Meinung nach für Privatanwender, die eine günstige Lösung suchen, gut geeignet. Für eine Büroumgebung würde ich teurere NAS Systeme wählen.

Ich nutze den NAS für meine Musiksammlung, die ich im FLAC Format gerippt habe. Das kopieren auf das verbundene Laufwerk über den Windows Explorer von meinem PC ging mit 80-90 MB/s sehr zügig. Ich habe durchgängig ein Gigabit Netzwerk zur Verfügung. Die Ordner auf dem NAS habe ich zu der Muikbibliothek meines Sonos Systems hinzugefügt. Weiterhin habe ich Itunes komplett auf den NAS gelegt und greife ebenfalls über die Bibliothek meines Sonos-Systems zu. Den mitgelieferten Itunes Server und Medienserver habe ich abgeschaltet und nutze ihn nicht. Alles läuft schnell, zuverlässig und geräuschlos. Die Platte geht nach Nutzung anstandslos in den Standby Modus.

Die vielen negativen Rezensionen habe ich gelesen. Diese beziehen sich hauptsächlich auf die Indexdienste und die fehlende Möglichkeit in der Software, diese Dienste abzuschalten. Mit SSH möchte ich auch nicht auf so einem System rumfummeln.

Insgesamt bewerte ich die NAS mit 4 Sternen. 5 Sterne würde ich vergeben, wenn der WD Support, der hier mitliest und Antworten gibt, endlich konkret zu den Forderungen bez. der Indexdienste Stellung beziehen würde.

--- Nachtrag: Der WD Support hat sofort, am 24.12.!!, auf diese Rezension geantwortet. Siehe Kommentar. Bei eingeschaltetem Medienserver möchte WD nicht , dass der Indexdienst abgeschaltet wird.

--- Nachtrag:
Stiftung Warentest har festgestellt, dass die IOS und Android Apps den Datensammler Flurry anfunken und stufen das Datensendeverhalten als kritisch ein
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