Kundenrezensionen

649
3,4 von 5 Sternen
WD My Cloud Persönlicher Cloud-Speicher 4TB ((8,9 cm (3,5 Zoll), USB 3.0, NAS) weiß
Größe: 1-bay, 4 TBÄndern
Preis:187,15 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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171 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2014
Ich hatte das My Cloud in der 4 TB Version schon im Einkaufswagen, doch aufgrund der vielen teils katastrophalen Rezensionen hatte ich es wieder entfernt und nach Alternativen von den "Markenherstellern" Synology & Co gesucht. Am Ende ist meine Wahl trotz aller Vorbehalte dennoch wieder auf die My Cloud gefallen - einfach deshalb, weil das System im direkten Vergleich konkurrenzlos günstig ist.

So kommt die günstigste Synology-Variante auf 133 Euro + 150 Euro für eine 4 TB WD Red Festplatte, was unterm Strich eine Investition von 288 Euro erfordert. Und das Ding hat einen Lüfter - für mich ein KO-Kriterium. Eine 4 TB My Cloud ist mit 179 Euro deutlich günstiger und auch noch lüfterlos und schön leise.

Haupteinsatzbereich meiner My Cloud ist das Streamen von HD-Videos vom Keller (Standort des NAS) zum Samsung Smart TV im Erdgeschoss und zu diversen anderen Clients wie Tablets und Smartphones im ganzen Haus. Eins vorweg: Dieser Anwendungsfall funktioniert mit der My Cloud tadellos.

Meine Infrastruktur ist ein wenig verwegen und die Signale gehen weite Wege, doch das Streamen läuft perfekt:

- My Cloud an einem GB-Ethernet-Switch im Keller
- Switch > Devolo Powerline Adapter an Steckdose (älteres 200 MB-Modell)
- Powerline > Fritz 7490 Router im ersten Stock
- Fritz WLAN Repeater im Erdgeschoss
- Samsung Smart TV über WLAN angebunden im Erdgeschoss

Der Samsung Smart TV hat binnen Sekunden Kontakt mit dem DLNA-Server der My Cloud aufgenommen und spielt selbst HD-Videos in 1080p-Auflösung ohne jeden Ruckler und ohne Nachladen über die 2,4 GHz WLAN-Verbindung ab. Sogar wildes Hin- und Herspulen ist ohne Verzögerungen/Aussetzer möglich. Auch das Acer-Tablet A510 greift über eine kostenlose DLNA-Client-Software auf die My Cloud zu und spielt 720p-Videos tadellos ab (1080p schein die Tablet-Hardware nicht zu bewältigen). ###UPDATE 22.09.2014: Neues iPad Air ins System eingebunden - das NAS streamt 1080p-Videos ruckelfrei und ohne Aussetzer auf das Apple-Tablet. Problemloser Zugriff über DLNA mit der App nPlayer, direkter Dateizugriff über die App FileBrowser.###

Wie so oft ging die Anschaffung der neuen Hardware (der My Cloud) mit einer sukzessiven Modernisierung der Infrastruktur einher - und genau hier liegen die typischen, von vielen Rezensenten beschriebenen Probleme begraben:

Problem: Mit meinem alten Telekom W701-Router war die Portverbindung für die Internet-Freigabe nicht aufrecht zu erhalten, da der Router kein UPNP unterstützt

Lösung: Eine neue FritzBox 7490 installiert - und siehe da, Internet-Freigabe per Port-Weiterleitung direkt nach dem Anschluss aktiv. Zugriff über Internet mittels WD2GO problemlos und in angemessener Geschwindigkeit möglich.

Problem: Verbindungsabbrüche bei der Überspielung großer Dateien (im GByte-Bereich) auf die WD My Cloud

Lösung 1: Zunächst das extrem anfällige und absturzträchtige Kopieren über den Windows 8 Dateimanager unterbunden und die großen Dateien mit der WD-eigenen Client-Software WD My Cloud problemlos auf das NAS übertragen. Übertragungsrate aufgrund altem 10/100 Switch lag bei 11 MByte pro Sekunde - nicht gerade fix, aber weit entfernt von den von vielen Rezensenten beschriebenen ganzen Tagen und Nächten für Datenpakete im 1 GB-Bereich ...

Lösung 2: Einen neuen Gigabit-Ethernet-Switch für 25 Euro installiert (10/100/1000 Ethernet). Und siehe da: Plötzlich funktioniert die direkte Übertragung über den Windows 8 Dateimanager und die Netzwerklaufwerke extrem schnell und ohne jegliche Abstürze - die Übertragungsrate schwankt zwischen 30 und 80 MByte/s und eine 2 GByte große Video-Datei ist in 30 Sekunden von der PC-Festplatte auf die My Cloud übertragen. Sowohl PC als auch die My Cloud hängen direkt am Gigabyte-Switch.

Hinweis: Die USB-Schnittstelle an der My Cloud dient lediglich zum Erweitern der Speicherkapazität mit einer externen Festplatte - direktes Kopieren von der angeschlossenen Festplatte auf die My Cloud funktioniert nur über das Aktivieren von SSH und mit kryptischen Linux-Kommandozeilen-Befehlen, mit denen ein Einsteiger definitiv überfordert ist.

Deshalb hier mein Tipp für Interessenten: Schaffen Sie sich die WD My Cloud nur dann an, wenn die restliche Netzwerk-Infrastruktur auf dem neuesten Stand ist. Ein moderner Router wie die aktuellen Fritzbox-Modelle und eine GBit-Ethernet-Infrastruktur wirken wahre Wunder beim Betrieb dieses überaus preisgünstigen NAS.

______________________________________________

NACHTRAG 13. September 2014

Auch nach drei Wochen im Dauereinsatz kam es zu keinerlei Problemen beim Einsatz der MyCloud in unserem Heimnetzwerk. Das Streamen auf alle DLNA-Empfänger im Haus funktioniert stets schnell und reibungslos, und mittlerweile habe ich auch eine Backup-Freigabe eingerichtet, auf die Acronis TrueImage allabendlich Backups von meinem Hauptcomputer auf das MyCloud-Laufwerk fährt.

Des weiteren habe ich den Speicherplatz der MyCloud durch den Anschluss einer externen Toshiba Smart.E Festplatte mit 2 TByte an die USB-Schnittstelle der MyCloud erweitert. Diese Platte kommt ohne Netzteil aus und wird vom USB-3.0-Port der MyCloud mit ausreichend Strom für den Betrieb versorgt. Die MyCloud hat die Platte sofort nach dem Anschluss erkannt und als eigene Freigabe ins Dateisystem eingebunden. Erwartungsgemäß lässt sich beim Lesen/Schreiben auf die externe Platte nicht die volle Gigabit-LAN-Bandbreite von bis zu 100 MByte/Sekunde erzielen, doch mit konstanten 30-40 MByte pro Sekunde ist die Performance dennoch sehr ordentlich - und mein NAS-Speicher ist mit einer Investition von 96 Euro auf nunmehr 6 Terabyte angewachsen!
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411 von 424 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. September 2014
Nachdem ich nun über Jahre erst einen Linux und dann einen Windows Home Server betrieben habe, suchte ich einen günstigen und stromsparenden Ersatz. Da ich die zusätzlichen Features, die ein vollständiger Server bietet, nicht mehr brauchte, war ich auf der Suche nach einem ganz einfachen NAS um meine Daten im Heimnetzwerk zu Verfügung zu stellen.

Die Bewertungen zur WD My Cloud waren zwar sehr gemischt, aber Versuch macht Kluch.. :-)

Ich benutze sie als BackUp Laufwerk und zum bereitstellen von Filmen, Serien und Musik für mehrere XBMCs (Raspberry Pi und ATV2).

Die Einrichtung war simpel:

1. FW Update - dauert etwas aber ging automatisch,
2. User eingerichtet.
3. Freigaben eingerichtet.
4. DLNA und Itunes Server ausgestellt.
5. ssh angeschaltet.

Alles über das Webinterface. Die ganze Zusatzsoftware habe ich gar nicht erst installiert. Ich brauche ja nur einfache Samba Shares, welche ich direkt in den XBMCs und den PCs mounten kann.

Damit das unsägliche "durchleuchten" der Platte, welches hier wohl für die meisten negativen Rezensionen sorgt, abgestellt wird, habe ich mich dann per ssh auf die Platte begeben und folgende Befehle abgesetzt:

/etc/init.d/wdmcserverd stop
/etc/init.d/wdphotodbmergerd stop

# update-rc.d wdphotodbmergerd disable
# update-rc.d wdmcserverd disable

Die ersten beiden Befehle stoppen die von WD eingebaute Indizierung des Laufwerks. Die nachfolgenden Befehle sorgen dafür, dass sie auch nach einem Neutstart nicht mehr gestartet werden.

Danach ging es ans kopieren. Mit der Geschwindigkeit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet bei einem so günstigen Laufwerk.

Mein Server vorher war zwar bei kleinen Files schneller, aber war auch mit einem Desktop CPU ausgerüstet und fraß auch den Strom eines Desktoprechners.

Die WD schafft in meinem kompletten 1000er Netzwerk bei großen Files (ab 100MB) eine Geschwindigkeit von 86MB/s.
Bei Fotos (3-8MB) immer noch gute 35-45 MB/s.
Und bei vielen kleinen Files (1kb - 100kb) immer noch bis zu 20MB.

Wohlgemerkt: SCHREIBEND! Echt der Hammer - mit dieser Leistung habe ich für den Preis echt nicht gerechnet.

Der Zugriff klappt bisher immer ohne Probleme. Weder die XBMCs, noch die PCs haben Probleme mit dem Laufwerk.

Ruhezustand klappt auch. Ich bin begeistert!

Fazit: Nicht gebrauchte Services abstellen, Freigaben als SMB mounten, 1000er Netzwerk benutzen und das Ding rennt wie Sau!

P.S.

Ich habe hier in vielen Rezensionen von Problemen mit dem mounten von Shares gelesen. Das liegt aber nicht an der WD. Das ist eher ein Windows Problem.
Kleiner Tip von mir: Bei jedem Boot die Laufwerke mounten lassen anstatt das Häkchen "Verbindung bei Anmeldung wieder herstellen" zu nutzen. Hat sich in Jahren als die bessere Variante herausgestellt. Windows kann es einfach nicht...

Wie macht man das:

Editor öffnen und folgendes Eintragen:

@echo off
ping 127.0.0.1 -n 10 > nul
net use LAUFWERK: \\IP ADRESSE\NAME_DES_SHARE PASSWORT /USER:USER /persistent:no

Also für ein Share mit den Namen Musik, der IP Adresse der WD von 192.168.1.2, als Laufwerk F und mit dem User XYZ:

net use f: \\192.168.1.2\Musik meinpasswort /USER:xyz /persistent:no

Wenn man nun alle Shares, die man mounten möchte, eingetragen hat, speichert man das ganze als "netzstart.bat" und fügt es zum Autostart hinzu. Fertig!

Nun werden alle Laufwerke bei jedem Start automatisch gemountet und das klappt dann auch!

UPDATE:

So, nun ist die Platte ja ein paar Monate im Gebrauch und ich wolle mal ein kurzes Update geben:

Die Platte hat bisher bei mir kein einziges Problem gemacht.
Sie schläft wenn sie nicht gebraucht wird.
Sie wacht auf wenn sie gebraucht wird (dauert etwa 5 Sekunden).
Nach einigen FW-Updates ist sie nun sogar noch etwas schneller und schafft bei großen Files (>1GB) 95-96MB.
Hänger oder Aussetzer hatte ich bisher keine.
Reboots gab es nur bei FW-Updates durch mich angestossen.
Ich bin weiterhin begeistert.

Zu den vielen Negativen Rezensionen:

Wenn man sie liest, liest man oft zwischen den Zeilen, dass die Probleme am Netzwerk liegen: WLAN, DLAN usw...
Ich kann ja nur bei mir feststellen, dass die Platte ohne Probleme und sehr schnell läuft.
Ich fürchte die Probleme sitzen doch oft vorm Rechner :-) Sorry, muss man ja mal sagen.
Netzwerk ist halt ein Thema für sich und nicht jeder kann oder mag sich wohl damit beschäftigen.
Ein NAS, egal von welchem Hersteller ist aber nun mal selten Plug & Play.
Ich glaube auch nicht, dass ein NAS eines anderen Herstellers dann im selben LAN plötzlich super läuft.

Spitze finde ich die USB Experten, die Ihre xxTB Platten an den USB Port der WD klatschen und sich dann über die Geschwindigkeit beim kopieren beklagen.
Stellen wir uns mal ganz doof: Was machen wir da?
Wir hauen an einen nicht besonders schnellen USB Port eine Platte dran (Richtige USB3 Performance verlangt etwas mehr CPU Leistung als die meisten NAS Laufwerke bieten).
Dann kopieren wir die Daten von der externen Platte, über die WD zu unserem PC.
Um sie dann vom PC wieder über das gleiche LAN zurück zur WD zu kopieren.
Denn das ist der Weg, den die Daten dann gehen.
Wir belasten das LAN also doppelt und die WD dreifach (USB<->WD<->PC<->WD)
Das gibt natürlich eine großartige Performance im dann vermutlich noch 54g WLAN :-)

Die USB Platte gehört an den PC und dann wird von da auf die WD kopiert.
So gehen die Daten 1x übers LAN.

Zur Peformance übers WAN:

Ist anscheinend auch nicht jedem klar, dass die Daten hierbei über den eigenen DSL-Anschluß gehen.
Bedeutet: Ihr habe vielleicht 16.000 / 100.000 / 200.000 im Download ABER wie ist Euer Upload???
Und dieser Upload wird genutzt wenn Ihr von Unterwegs auf die Platte zugreift!!! Bei DSL 16.000: 1Mbit :-( Bei Kabel sind das mit Glück: 6Mbit.
Dann kommt noch hinzu, dass viele vermutlich gar nicht die Firewall Ihres Routers eingestellt haben.
Somit geht die Anfrage vom Handy erstmal zu WD USA - dann zu Eurem Router - dann zur WD und dann zurück zum Router - zu WD USA - zum Handy.
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630 von 651 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2014
Da die Meinungen hier ja sehr auseinander gehen, will ich nun ebenfalls noch ein paar hoffentlich hilfreiche Bemerkungen schreiben.
Ich nutze die WD My Cloud in der 4TB Version mit der aktuellen Firmware v03.03.01-156 vom 8.1.2014.
Die "NAS" habe ich mir nach dem Lesen der Amazon Rezensionen (skeptisch) in einem Elektronikmarkt angeschaut - und weil der Preis (199€) dort ebenfalls gepasst hat - gleich mitgenommen.
Ins Netzwerk ist die MyCloud über einen ASUS RT-66U Router eingebunden. Ich habe weder am Router eine Freigabe geändert noch der MyCloud eine feste IP zugewiesen - sie ist wie voreingestellt per DHCP angebunden und die FTP Funktion ist ausgeschaltet. Anschluss ist also "plug and play" erfolgt. Die voreingestellten "Puplic" Ordner standen dann sofort zur Verfügung.
Es folgten trotzdem drei Tage voller enttäuschter Erwartungen - wie hier in anderen Rezensionen schon so oft beschrieben...
Dann kam das Firmwareupgrade vom 8.1.2014 auf die v03.03.01-156 - und mit dem Upgrade die Überraschung!!! - bei meinem Exemplar funktioniert jetzt alles wie gewünscht:
"Stand by" bei Nichtnutzung - ob mit oder ohne eingeschaltetem Medienstreaming /iTunes Server - der TimeServer ist "EIN" - die Datensicherung per WD SmartWare und auch die Nutzung der Apple TimeMachineBackups (hierfür habe ich 1TB festgelegt, damit nicht die komplette Platte beschrieben wird)- alles klappt.
Die Datensicherung läuft bei mir allerdings nicht kontinuierlich, sondern ist auf täglich 18:00 Uhr eingestellt.
Das neue BackUp via TimeMachine hat dann für 120GB knapp 4h benötigt. Mit der vorhergehenden Fimrware waren es noch über 72h...
Wichtig ist allerdings, dass man nach dem Einspielen der Firmware unter "Einstellungen" - "Hilfsprogramm" - die Werkseinstellungen für "Nur System" zurücksetzt. Anschließend wird die Platte unter Windows bzw. OS X neu erkannt.
Nachdem die Nutzer und Freigaben wieder eingerichtet sind, läuft alles wie ursprünglich erwartet. Warum nicht gleich so?
Getreu dem Motto: "never touch a running system ;-)" - habe ich das automatische Firmwareupdate nun ausgeschaltet.
Die WD(Hilfs-)Programme unter OS X Mavericks sowie Win7Ultimate32bit und Win8.1Pro64bit und die Apps (unter iOS7)funktionieren ebenfalls und der Zugriff auf die MyCloud von extern ist mit meinem 16000 DSL ausreichend schnell.
Die Sicherheit der Daten auf der "NAS" ist bei einem Defekt der Festplatte natürlich nicht gewährleistet. Daher werde ich über den USB Anschluss wohl in regelmäßigen Abständen manuell "Safepoints" abspeichern.
Wer seine Daten aber auf einer alternativen Festplatte oder auf seinem Rechner nochmals vorhält, sollte ausreichend abgesichert sein.
Nochmals der Hinweis für alle denen das nicht klar ist - der USB 3.0 Anschluss der MyCloud kann nicht für eine direkte Datenanbindung an den PC genutzt werden, sondern dient lediglich als Erweiterungsanschluss für eine weitere Festplatte.
Wer zum "Befüllen" der Platte nicht übers Netzwerk arbeiten möchte (bei 1GByte Lan eigentlich kein Problem), kann die Platte (lt. Aussage des Verkäufers) wohl über ein gekreuztes LAN Kabel direkt an den LAN Port seines Rechners anschließen (falls dies jemand testen könnte, wäre ich über einen Kommentar zu meiner Rezension dankbar).
Die Nutzung über WLAN ist dann im täglichen Betrieb problemlos und bei mir mit 300MBit/s schnell. Falls die Platte im "stand by" ist, muss sie natürlich für einen Datenzugriff erst anlaufen.
Einen "Verlust" der Platte im Netzwerk (wie in älteren Rezensionen bemängelt)habe ich bisher noch nicht erlebt.
Wenn WD die MyCloud gleich so ausgeliefert hätte, dann hätte ich 5 Sterne vergeben - dafür das die Käufer als Tester benutzt werden, ziehe ich einen Stern ab.
Wer eine Netzwerkfestplatte für die Bereitstellung seiner Daten im Heimnetzwerk und / oder einen zentralen Speicherplatz für seine Backups benötigt, dem kann ich die WD MyCloud empfehlen.
Wer ohne Vorkenntnisse zu Netzwerken unterwegs ist, sollte sich bei der Einrichtung der Benutzer und Rechte evtl. ein wenig helfen lassen oder muss sich durch das "Hilfemenü" der MyCloud arbeiten.
Ich würde auch "Einsteigern" Mut machen - die Einrichtung ist mit ein wenig Zeitaufwand realisierbar.
Zuletzt: Ob die Daten auf der eigenen Cloud mit der WD Software sicherer liegen als auf einer "Online Cloud" wage ich zu bezweifeln - immerhin hat die Software "jemand" programmiert und damit sind "Hintertürchen" für NSA & Co. nicht ganz auszuschließen.
PS: Als Ergänzung der Funktionen der Software würde ich mir noch ein zeitgesteuertes An-/ Ausschalten wünschen.

Nachtrag vom 21.1.2014: Inzwischen steht die MyCloud zwei Zimmer weiter in meinem Arbeitszimmer, da sich meine Frau am "Lärm" der Festplatte bei Plattenzugriff gestört hat. Angebunden ist sie hier per TP-LINK PowerLine Adapter (Netzwerk per Stromleitung). Auch hier funktioniert weiterhin alles wie es soll (die MyCloud geht in den Stand By und bisher hat sie sich im Netzwerk auch noch nicht "selbstständig abgemeldet"). Sollte ich weitere Erfahrung sammeln, werde ich sie hier weiter geben.

Nachtrag vom 1.2.2014: Die Erstellung eines Safepoints auf eine externe USB 3.0 Festplatte hat prima funktioniert (520GB in ca. 16h). Die WD MyCloud benötigt dafür aber ein Großteil ihre Leistung selbst, so dass ein Streaming in der Zeit sicherlich nicht empfehlenswert ist.
Die aktuellste Firmware 03.03.02-165 läuft bei meinem 4TB Exemplar bisher einwandfrei.

Nachtrag vom 11.01.2015: Nachdem ich 2014 mit dem Standby Verhalten der Platte ebenfalls nicht immer glücklich war, läuft inzwischen die aktuelle SW v04.01.02-417 auf der MyCloud ohne Probleme.
Die Datensicherung auf eine angeschlossene 4 TB WD Elements funktioniert ebenfalls.
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71 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2014
Macht alles was ich will. Ich habe 2 weitere Festplatten mit je 2 TB angeschlossen mit Hilfe von einem USB Adapter.
Und siehe da, das Gerät erkennt alle Dateien auf der Festplatte. Ich benutze es als Netzwerk um Filme auf meinem Sony TV zu streamen, funktioniert super.
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201 von 221 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2014
Nach nunmehr 6 Monaten Erfahrung mit zwei "MyClouds", zahlreichen Gesprächen mit dem (an sich vorbildlichen) Kundendienst, und vielen, vielen Stunden und Tagen erfolgloser Arbeit kann ich leider nur vom Kauf abraten.
Zwar wäre das Konzept der Mycloud - mit einer übersichtlichen und intuitiven Oberfläche, leichten Einbindung ins Netzwerk, und relativ unproblematischem (wenn auch langsamen) Zugriff übers Internet durchaus positiv zu bewerten.
Leider aber stellte sich bei beiden (!) Laufwerken - einer 3TB Version und einer 2TB Version, die ich an verschiedenen Standorten installiert hatte - wie auch bei hunderten Anderen Benutzern der MyCloud (siehe diverse Foren), bald heraus, dass die ganze Serie unter schwerwiegenden Netzwerkproblemen leidet - die Laufwerke gehen nach mehreren Stunden bis spätestens Tagen aus nicht nachvollziehbaren Gründen vom Netz, d.h. sie sind vom Router nicht mehr zu erreichen, zum Teil auch mitten während ausgedehnter Kopiervorgänge (d.h. nicht idle status). Dies ist auch völlig unabhängig vom Routermodell (3 verschiedene durchprobiert), und auch der vom Kundendienst empfohlene Factory Reset (sogar Full Reset, der bei der 2TB Version immerhin gut 25 Stunden dauert) hat keine Lösung gebracht. Das Einzige, was hilft, ist eine Trennung von der Stromversorgung, d.h. Stecker raus & wieder rein. Das macht die Mycloud natürlich für ihre Bestimmung als NAS, die jederzeit erreichbar sein sollte, natürlich völlig nutzlos.

Laut Kundendienst ist das Problem auch durchaus bekannt, man hofft auf Besserung beim nächsten Firmware-Update - allerdings war das auch schon die Antwort vor dem letzten Update. Nach einem halben Jahr des Herumärgerns kann ich deshalb leider nur sagen: Schrott.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2015
Eine EIGENE Cloud, besser gehts nicht.

Ich kann wirklich guten Gewissens alle Bedenken ausräumen, was die Inbetriebnahme und Funktionalität betreffen.

********Man muss definitif KEIN IT-Spezialist sein um sich die Cloud einzurichten.********

Wirklich ganz einfach nur an die Anleitung halten, alle Schritte der Installation nach Handlungsanweisung durchführen, inkl. der Downloads und es kann nichts schief gehen, fertig.

Das Aufwendigste was zu tun bleibt wird sein, all seine überall verteilten Daten und Bilder, Filme, Dokumente und Musik von den unterschiedlichsten Speichern in die Cloud zu übertragen :-). Dann ist alles an einem Fleck und adé allen externen Festplatten und Fremd-Cloudspeichern.

Alles liegt aufgeräumt im EIGENEN Netzwerk :-).

Tja, das wars auch schon. Mehr ist es auch wirklich nicht. Läuft alles wunderbar, abrufbar über Smart TV, über IPhone 6 Plus und IPad Air 2 und über jeden beliebigen PC oder Laptop. Einen einfacheren und geordneteren Zugriff auf seine digitalen "Schätze" gibt es wohl kaum.

Also, nicht beirren lassen von den ganzen technischen "Schlaubis", ich bin ein "altes" Mädchen mit über 50 :-) und hab das ganz locker hinbekommen, dann können SIE das erst recht!

Auch von mir nochmal der Tipp, bitte lesen Sie die 5 Sterne Bewertungen und lassen sich nicht von den schlechten Bewertungen mit 1-4 Sternen verunsichern. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen sich eine "My Cloud" zuzulegen, tun Sie es, Sie werden begeistert sein! :-)

Vielleicht ist es auch ganz nützlich im Vorfeld mal die Bedienungsanleitung der "My Cloud" zu lesen, gibts ja als PDF im Netz, so habe ich es auch gemacht, denn dann werden Sie schnell feststellen das alles KEIN "Hexenwerk" ist. :-) :-) :-)

Ich hoffe meine, im Prinzip ganz einfache (OHNE den ganzen technischen Schnick-Schnack!), Bewertung hilft ein bisschen, insbesondere Denjenigen, die noch mit sich hadern :-). Es gibt absolut KEINEN Grund gegen die "My Cloud".
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184 von 207 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2013
Ich hatte mir die WD My Cloud 3TB bestellt, diese sollte als Netzwerkfestplatte laufen. Die Cloudfunktion war eine schöne Zusatzfunktion, außerdem verspricht WD eine einfache Konfiguration. Die WD kam wie immer schnell und zuverlässig mit Amazon und die Installation ist auch wirklich übersichtlich und einfach, man kann kaum etwas falsch machen. Leider ging auch meine WD My Cloud, wie von mehreren anderen hier beschrieben, trotz aktuellster Treiber und Software partout nicht in den Ruhezustand. Die interne Festplatte läuft, egal was in der Software eingestellt und aktiviert/deaktiviert wird, rund um die Uhr durch. Selbst wenn der Rechner im Netzwerk aus ist und definitiv kein Zugriff auf die WD erfolgt. Das ist völlig inakzeptabel, nach vielen Stunden des Ausprobierens aller Möglichkeiten, Zurücksetzens, Herstellersupports etc. geht die Platte wieder zurück. Ich habe einfach keine Zeit für so ein unausgereiftes Produkt - ein funktionierender Standby-Modus ist essentiell für so einen Einsatzzweck, mal ganz abgesehen vom Stromverbrauch.

In diesem unausgereiften Zustand kann ich das Produkt - leider, von der Konzeption her ist es wirklich gut - absolut nicht empfehlen.

Ich sollte noch erwähnen, dass ich zuvor eine WD MyBook Studio in Benutzung hatte - diese ging vollkommen ohne Probleme und von Beginn an perfekt in den Ruhezustand.

UPDATE 23.12.2013:

Nachdem ich nun schon eine zweite Wd My Cloud 3TB mit genau dem gleichen Standby-Symptom hier habe (hätte ja tatsächlich sein können, dass das erste Modell fehlerhaft war), habe ich mich mit dem Support in Verbindung gesetzt.

WD postet hier ja immer in allen möglichen Rezensionen, dass man sich doch bitte mit ihm in Verbindung setzen möge. Mein Fazit: bis auf Standardfragen, die der Support stellt, haben die anscheinend selbst keine Ahnung, wo der Fehler liegt. Jedenfalls ist dann ziemlich schnell Ende der Fahnenstange am anderen Ende der Telefonleitung. Nachdem die Deaktivierung so gut wie aller Serverdienste auf der My Cloud nichts gebracht hatte (grundsätzliche Frage: wozu soll ich dann eine My Cloud kaufen, wenn ich alles, was sie auszeichnet, deaktivieren muß?), wurde ich gebeten, doch bitte eine Logdatei zu übermitteln, welche in der Software der My Cloud erstellt wird. Gemacht, getan - danach habe ich nie wieder etwas vom Support gehört. Weder Nachfragen, Lösungsvorschläge oder sonstiges. Das ist nun bereits 14 Tage her.

Lieber WD-Support: es reicht nicht, hier öffentlichkeitswirksam in jeder schlechten Rezension Ihres Produkts um Kontaktaufnahme zu bitten, wenn das dann alles ist. Mein Vorschlag in diesem Fall wäre: spart euch die Supportabteilung - für den Kunden macht es keinen Unterschied (Antwort oder Lösung bekommt er ja nicht), aber WD spart Geld, das dann vielleicht in die Entwicklung eines ausgereiften Produkts gesteckt werden könnte, welches dem Kunden nicht den letzten Nerv raubt.

Eine testweise in das gleiche Netzwerk eingebrachte Apple Time Capsule hat überhaupt keine Probleme mit dem Standby: auspacken, anschließen, einschalten, fertig. Platte geht problemlos nach einigen Minuten in den Standby, wenn sie nicht gebraucht wird, und wacht bei erwünschten Zugriffen seitens des Systems auch genauso zuverlässig wieder auf. Ohne irgendwelche großartigen Konfigurationsaktionen, einfach ab Werk.

Ich habe beide Platten inzwischen zurück gegeben und das Thema WD My Cloud für mich als beendet erklärt. Wenn ich eine private Cloud haben möchte, schaue ich mich bei anderen Herstellern um.
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78 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 1. November 2013
Ich halte mich normalerweise nicht für einen Technik-Legastheniker, habe mich aber bisher nicht an das Thema „Netzwerk zuhause“ herangetraut.

Nachdem ich in den vergangenen Tagen mit dem Gedanken gespielt habe, mir das „My Book Live“ von WD zuzulegen, allerdings mit den in den Bewertungen aufgeführten Mankos so meine Probleme hatte, habe ich heute durch einen Zufall offenbar den Nachfolger „My Cloud“ im Laden gesehen und eingepackt.

Die Installation der Festplatte und das Einfügen ins eigene Netzwerk ist wirklich so simpel, dass es selbst meine Oma geschafft hätte. Alles sehr schön beschrieben und eigentlich nur intuitiv. Super.

Zur Festplatte selbst:

Die Platte hat keinen Ein- und Ausschalter, läuft also ständig. Das Gerät ist sehr leise, ich höre aus einiger Entfernung nichts. Schön: dadurch, dass sich noch ein USB 3.0 Port am Gerät befindet lässt sich dieses noch erweitern. Klasse. Mit den gekauften 3 TB sollte ich aber erstmal eine Zeit arbeiten können....

Nachdem die Installation also erledigt war habe ich mir die passenden Apps noch auf iPhone und iPad geladen - funktionieren auch einwandfrei.

Auf der Platte befindet sich bereits ein eingerichteter Ordner für ein TimeMachine Backup (ich nutze einen Mac), der von TimeMachine sofort erkannt und angesprochen wird. Es ist so sogar möglich, 2 Backups auf verschiedenen Platten anzulegen. Da ich enorm Angst habe, dass mir die Daten durch einen Kabelbrand oder sonstwas mal flöten gehen, ist das ideal. Okay, wenn die ganze Bude abbrennt, hilft das auch nichts, so fühle ich mich aber schon sehr viel sicherer.

Der Zugriff auf die Daten über den Fernseher funktioniert ebenfalls einwandfrei. Hier kann die Musik sogar, wie bei iTunes, nach Genre, Album, Interpret etc. abgerufen werden.

Noch bin ich am Kopieren der Daten, bisher habe ich aber noch keinen Abbruch erlebt. Das ist doch schon mal was....

Die Platte wird nur etwas warm und säuselt sehr leise vor sich her, da kein Lüfter verbaut ist.

Was nicht gut ist und was ich bei dem 'My Book' schon gelesen habe: die Platte hat keinen Papiekorb. Einmal den falschen Ordner gelöscht ist dieser ein für alle mal weg und die Dsten dürfen neu gesichert werden.

Update erfolgt in den nächsten Tagen, versprochen.

1. Update nach 2 Tagen Betrieb

Die Platte schaltet sich, entgegen der Anleitung, bei mir nicht automatisch nach 10 Minuten Leerlauf ab. Komisch, es ist nämlich genauso in der Anleitung beschrieben. Den entsprechenden Haken in der App habe ich natürlich gesetzt.
Wie in den Kommentaren beschrieben hatte ich gestern nur sehr eingeschränkten Zugriff auf die Platte, will sagen: mit sehr geringem Datendurchsatz. Heute läuft es deutlich besser. Woran das liegt ist mir komplett schleierhaft, da ich an den Einstellungen nichts verändert habe.
Inzwischen habe ich auch herausbekommen das man Dateien herunterladen, in einer App auf dem z.B. iPad ändern und dann wieder hochladen kann. Prima. Das würde ich sonst über Dropbox machen, es ist aber gut zu wissen, dass es auch mit dieser Platte geht. Fortsetzung folgt bei Bedarf...
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70 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2014
Nachdem ich schon die zweite My Cloud geliefert bekam (danke nochmal an Amazon für den Super-Service!) und dort die gleichen Probleme auftragen, nun meine Lösung.

Es wird ja oft darüber berichtet, dass die NAS nicht in den Standby geht. Das ist nur bedingt das Problem. Das wirkliche Problem ist, dass die Programmierer der My Cloud leider nicht ordentlich gearbeitet haben. Wenn man eine eigene neue Freigabe einrichtet und dort dann Inhalte speichert, beginnt die My Cloud grundsätzlich damit, die Inhalte zu "prüfen". Hierbei ist es völlig egal, ob man eingestellt hat, dass diese nur privat und mit Passwort einen Zugriff erlaubt oder eben eine öffentliche Freigabe eingerichtet hat. Es ist auch völlig egal, ob man für die Freigabe Medien-Serving eingestellt hat oder nicht. Die My Cloud beginnt grundsätzlich damit, den Inhalt zu prüfen. Wenn man dann dort eine Sicherheitskopie, z.B. mit dem Dateiversionsverlauf von Windows 8 speichert, hat man schon verloren. Bei mir versuchte die Cloud dann Tage, eigentlich sogar eher Wochen lang, 150.000 Musikdateien oder 80.000 Bilddateien etc. zu scannen. Hierbei rödelt sie ohne Unterlass auf der Festplatte herum, ein Standby wird verhindert. Selbst wenn man die Freigabe wieder löscht ändert sich dieses Verhalten nicht mehr.

Der Support lässt sich dann erstmal eine Log-Datei zusenden. Dann hört man eine Woche lang nichts mehr. Dann erhält man den Hinweis, man möge die Cloud doch bitte auf den Werkszustand zurücksetzen. Und tatsächlich ist die vollständige Zurücksetzung auf den Werkszustand die einzige Möglichkeit, die Cloud wieder in einen benutzbaren Zustand zu versetzen.

ABER WEHE: Kommt ja nicht auf den Gedanken, eine eigene Freigabe mit Daten jeglicher Art zu bespeichern ;-) Dann geht nämlich der ganze Schwachsinn von vorne los!

Lösung: Die vom Werk bereits vorgegebenen Freigaben "SmartWare" und "TimeMachineBackup" kann man mit Daten jeglicher Art belegen, ohne dass die Cloud diese prüft. (Medien-Serving muss natürlich für die Freigabe ausgeschaltet sein) In die Freigabe "Public" kann man dann, wie erwartet, die Fotos, Videos oder auch Musikdateien, die man für Medien-Streaming freigeben möchte schieben.

So geht die Cloud problemlos in den Standby und ist auch schnell.

Die Festplatte an sich ist nämlich wirklich gut.

Sie ist:

+ Leise!
+ Schnell (ich schaffe locker bis zu 80 MB / sec)
+ und die Bedienungsoberfläche an sich ist auch sehr gut durchdacht.
+ das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut

Schade ist:
- schlechte Programmierung
- ein mieser Support

Schade ist, das der Support nicht auf die Hinweise zur Problematik reagiert. Es wäre für WD ein Leichtes, die Programmierung zu ändern. Da hier aber überhaupt nicht reagiert wird, besteht das Problem weiterhin und die meisten User schicken dann die Cloud wieder zurück obwohl die Hardware durchaus in Ordnung ist. Es müsste nur die Software umprogrammiert werden, damit die eingestellten Dinge (neue Freigabe, Medien-Serving = aus) auch wirklich von der Hardware umgesetzt werden.

Wäre der Support nicht so mies und die Programmierung besser, hätte die Cloud locker 5 Sterne verdient und auch von mir bekommen.

Update: Heute habe ich zum ersten Mal eine externe Festplatte an den USB-Port der Cloud angeschlossen.

ACHTUNG: Auch in diesem Fall fängt die Cloud ohne Vorwarnung an, den Inhalt zu katalogisieren. Die USB-Festplatte wird als Freigabe gemountet und schon geht die Inhaltsprüfung los.......

Ich bin mal gespannt, ob WD irgendwann einmal diesen Fehler behebt....... Es ist supernervig!

Update 2: Tja, das wars dann! Nachdem ich den Fehler gemacht hatte und eine USB Platte kurz an den USB Anschluss der NAS gehängt hatte, fing das Teil sofort wieder mit dem Durchscannen der GESAMTEN 2GB Daten auf der Platte an. Dies hörte auch nicht mehr auf, egal wieviele Tage ich wartete. Und das, obwohl ich nur in der öffentlichen Freigabe den Medien-Scan aktiviert hatte. Warum scannt die Cloud sämtliche Freigaben??????

Ich habe das Teil nach über 6 Wochen zurückgeschickt, weil ich keine Lust mehr habe, für WD den Betatester zu machen.

Kleines Detail am Rande. Kurz nachdem ich die WD My Cloud zurückgesendet habe, meldete sich der Support bei mir. Diesmal ein anderer Mitarbeiter, der offensichtlich Ahnung hatte. Er hatte meine Rezension hier gelesen ;-)

Und siehe da, dieser Mitarbeiter meinte, er hätte sich meine Log-Daten (die gleichen, die der andere Mitarbeiter vorher begutachtet hatte und dann feststellte, dass ich die Cloud nur noch in den Werkszustand zurücksetzen könne) angeschaut und festgestellt, dass er eine Lösung habe, die er mit mir ausprobieren wollte.

Mein Vorschlag, mir gerne kostenlos ein Test-Exemplar zuzusenden, damit ich seine Idee ausprobieben könne, blieb leider bis heute unbeantwortet ;-)

Das ist jawohl ein schlechter Witz! Ich frage mich ernsthaft, wer den ersten Supportmitarbeiter auf die Kunden loslässt. Es gehört schon mehr zu einem guten Support, als einen ungelernten Studenten oder sonstige Hilfskraft ohne tiefergehende Kenntnisse des Produktes auf die Kunden loszulassen. Diesen Anschein hat die ganze Sache nun leider für mich.

Für alle Leidensgenossen, die das Beta-Testen noch nicht aufgegeben haben: Viel Glück!!!

Ich habe inzwischen eine gleichgroße NAS von einem Konkurrenten von WD angeschafft und bin sehr zufrieden mit dem Gerät. Es macht, was es soll. Das Gerät ist auch schon einige Jahre in kleinen Veränderungen auf den Markt und defenitiv kein Betatest mehr.....

Habe die Wertung auf einen Stern herabgesetzt. Den bekommt die Cloud, weil sei schön aussieht. DAS ist dann auch schon alles, was lobend zu erwähnen bleibt
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Jemand, der sich vorstellt, die WDMyCloud einfach anzuschließen und dann so einfach wie z.B. Dropbox weiter vorzugehen, liegt ein wenig falsch. Es gibt zwar viele Anleitungen und ein Lerncenter, was sich mit der Installation installiert, aber dennoch sind zumindest Netzwerkgrundkenntnisse erforderlich.
Nun im Detail, wie es bei mir ablief:
Die Grundinstallation ist wirklich sehr einfach und von Jedem zu meistern. Das Gerät an einen freien LAN Anschluss des Routers anstecken, Strom drauf und warten, bis die blaue LED an der WDCloud dauerhaft leuchtet.
Dann die in der Schnellanleitung angegebene Internet-Adresse im Browser eingeben und die Setup Datei herunterladen und installieren.
Nun findet man auf dem Desktop verschiedene neue Symbole: Das Dashboard, Lerncenter und die WD My Cloud.

Das Wichtigste ist erst einmal das Dashboard, wo man alle Einstellungen der WDMy Cloud findet. Dieses Dashboard öffnen (voreingestellte Sprache ist Englisch, aber kann man gleich auf Deutsch ändern) und man sieht schon sofort, ob die Firmware aktuell ist, was bei mir nicht der Fall war. Also angeklickt und nach ca. 20 Minuten war die aktuelle Firmware auf dem Gerät.
Wenn man dann auf dem Desktop WdMyCloud öffnet, sieht man die voreingestellten Ordner auf der Cloud. In diese kann man sich nun einfach die Dateien hineinziehen, neue Ordner erstellen etc.

Damit man dann den Benutzer im Windows Explorer als Laufwerk anlegt, muss man wissen, wie man dieses im jeweiligen Betriebssystem machen muss. Bei Windows 8.1 z.B. Klick auf "Dieser PC" Registerkarte Computer und dort Netzlaufwerk verbinden.
In meinem Fall Benutzer dietmar. Nun gibt man den Pfad zum Benutzer an. Bei mir ist das : \\WDMYCLOUD\dietmar
Nun sieht man das neue Laufwerk im Explorer.
Sollte \\WDMYCLOUD nicht greifen, kann man auch die IP der Cloud statt WDMYCLOUD eingeben. Kennt man diese nicht, einfach das Dashboard öffnen und oben in der Adressleiste sieht man die IP, in meinem Fall 192.168.1.6

Dann habe ich noch einen 2. Benutzer angelegt, der nicht auf meine Daten zugreifen darf. Auch dieses kann man im Dashboard vornehmen und Freigaben erteilen.

Letztendlich läuft jetzt alles bestens bei mir:

* WDMyCloud am Router Netgear Nighthawk X6 R8000
* Samsung TV über WLAN greift ohne weitere Einrichtungsschritte auf alle Medien der Cloud zu
* Zugriff zuhause über PC (Windows 8.1) und Notebook (Windows 7) mit WLAN über das erstellte Netzlaufwerk
* Zugriff unterwegs mit dem Notebook über WDMyCloud auf dem Desktop
* Zugriff Benutzer Nr. 2 über Internet auf NUR seinen von mir freigegeben Ordner.
* Zugriff auf meine Dateien mit der WDMyCloud App mit meinem Android Smartphone
* Zugriff Nutzer Nr. 2 nur auf seine Daten auf dessen Android Smartphone

Bei den Smartphones kann man in der WD App den automatischen Kamera Upload aktivieren, sodass die Fotos automatisch in einem beliebigen Ordner auf der WDCloud gespeichert werden.

Bisher hatte ich noch keine Probleme mit der WDCloud. Ruhezustand funktioniert und die WD Cloud erwacht nur,wenn ich mit einem meiner Geräte zugreifen möchte.

Hier noch ein Tipp, falls folgendes wie bei mir passieren sollte:
Auf meinem Windows 7 Notebook wurde ja auch das Netzlaufwerk erstellt und Zugriff auf die Cloud ohne Probleme, ABER: Nach jedem Neustart des Notebooks war das Netzlaufwerk wieder getrennt und ich musste es neu verbinden.
Lösung war/ist: Das Notebook hatte ein Benutzerkennwort, welches anders war als das Benutzerkennwort meiner WDCloud. Ich habe das Benutzerkennwort des Notebooks nun geändert auf das GLEICHE der Cloud. Seitdem verbindet es sich automatisch. :-)

Noch eine Anmerkung zum Support, den man unter der Nummer 0080085584253 erreichen kann. Ich hatte eine Frage zur Freigabe und innerhalb von wenigen Minuten hatte ich einen sehr netten Supporter am Telefon, der mir kompetent und schnell geholfen hat!
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