Kurzbeschreibung
Aus dem inzwischen zu einem beachtlichen Umfang angewachsenen Porträtwerk der Deutsch-Chinesin Xiao Hui Wang zeigt Close to the Eyes 70 der bedeutendsten Aufnahmen. Diese entstanden in den vergangenen fünf Jahren auf zahlreichen Reisen in China und Europa, Nord- und Südamerika ebenso wie in Asien und Australien. In eigenenTexten führt uns die Fotografin mit großer Sensibilität in ihr porträtkünstlerisches Schaffen ein. Xiao Hui Wang hat es bei ihren fotografischen Entdeckungsreisen nie auf die Prominenz abgesehen für sie geht eine besondere Faszination von den normalen Menschen aus, die ihr auf den Straßen der Welt, in Cafés oder privat begegnen. Männern, Frauen und Kindern sehen wir auf ihren Bildern in die Augen und durchmessen dabei ohne es zu merken vier Erdteile. »Reisen bedeutet Glück«,sagt die Fotografin. Immer geht es um die Einzelpersönlichkeit, die aus ihrer Umgebung und von ihrer Nationalität abstrahiert erscheint. Es war ihr nie wichtig, ob die ihr Begegnenden schön oder häßlich waren. Nach einem der drei Hauptkriterien der chinesischen Kunst sollten die Porträts aber vor allem eines sein: ehrlich. Das setzt intensive menschliche Begegnung und Nähe voraus, die Verwendung von Teleobjektiven verbietet sich da von selbst. (englische Originalausgabe)
Synopsis
Xiao Hui Wang's portraits focus not so much on their subjects' social or material standing but on their individuality - in particular on their eyes. This volume presents 70 of the photographers' most powerful works, taken during her travels in North and South America, Europe, Asia and Australia. There is a commentary by Xiao Hui Wang, which sheds light on her work. Wang photographs normal people encountered in everyday situations in streets, cafes or in their homes. Her subjects are women, men, and children of different ages, professions and social background. Each portrait reveals an individual existence, abstracted from environment, culture and nationality.
Über den Autor
Xiao Hui Wang,1957 nahe Peking in Tianjin geboren, studierte Architektur in Shanghai und arbeitete erfolgreich als Architektin und Dozentin.1986 kam sie mit einem Stipendium nach Deutschland. Daneben entstanden Fotografien von Bauwerken, Landschaften und Städten. Seit sie 1991 bei einem Unfall ihren Ehemann verlor, widmete sie sich ausschließlich ihrer künstlerischen Arbeit. Es entstanden zahlreiche Bücher sowie zwei preisgekrönte Filme; viele Ausstellungen und Lehraufträge. Seit 1996 viele Reisen, u.a. nach Asien, Australien, Amerika und Europa, auf denen sie viel fotografierte. So entwickelte sich ihr reiches Porträt-uvre, Das hier erstmals vorgestellt wird. Die Künstlerin lebt in München und Tianjin.