Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Phantastische Musik von einem anderen Stern., 11. Februar 2003
Dieses Album ist kaum in Worte zu fassen: Das sphärisch-extraterrestrische Intro des Titelsongs sugerriert eine übernatürliche Idylle und beamt einen hoch in die übernächste musikalische Dimension und lässt einen dort im Universum der unendlichen klanglichen Vielfalt für etwa 19 Minuten verweilen. Zunächst klingt es recht jazzig und kakophonisch, mit zahl-reichen vertrackten und in sich selbst verschlüsselten Rhythmen, wobei der dröhnend-pumpende Rickenbacker-Bass von Chris Squire klangdominierend ist. Danach wird es melodischer und klingt dann sogar fernöstlich-exotisch bevor der hypnotisierend-predigende Gesang Jon Andersons einsetzt. Die klanglichen Nuancen sind beim ersten Mal noch nicht wahrnehmbar. Nach etwa acht Minuten klingt der Song ruhig aus und entfaltet dieselbe extraterrestrische Idylle wie beim Intro; man wird hier von einer klanglichen Wolke aus wundervollen Melodien sanft emporgetragen, wobei die Stimme Jon Andersons einem Engel gleichkommt. Die dann einsetzende, brachiale Kirchenorgel unter dem Kommando von Rick Wakeman erzeugt eine Gänsehaut wobei dann der einer Eruption gleichende, plötzlich hervorbrechende Synthesizer einen Klangteppich von sinfonischen Ausmaßen bildet. Daraufhin entfaltet der Song wieder seine ursprüngliche, fluktuierende und kakophonische Struktur, wobei das jazzige Hammondorgel-Solo einen erneuten Höhepunkt bildet. Chaotisch, hektisch, expressiv, sphärisch, verträumt,emotional,abwechslungsreich,fluktuierend,avantgardistisch, mystisch, innovativ und göttlich sind die Adjektive, die dieses Album am eloquentesten definieren. Trotz des hohen Komplexitätsgrades besitzen die Songs einen unverwechselbaren, coolen Groove, allen voran SIBERIAN KHATRU, mit seinem sehr klassichem Cembalosolo, welches dem Song trotz seines ansonsten futuristischen Klanges recht barocke Attitüden verleiht. Die Stücke sind von zahlreichen Tempiwechsel und Breaks durchsetzt und dennoch gut zu hören. Ich liebe dieses Album und würde jedem Astronauten empfehlen, es sich bei einem Weltraumspaziergang anzuhören. Absolut makellos. DIESES ALBUM IST NICHT VON DIESER WELT !
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vogelgezwitscher... chaotisches Gefrickel...., 16. März 2003
...länger als drei Minuten habe ich diese CD bei meinen ersten Hörversuchen nie ausgehalten; die Wende kam erst, als ich mich nach Betätigen der Play-Taste in der Badewanne niederließ und mich somit praktisch dazu zwang, wenigstens mal den Titeltrack komplett durchzuhören. Begriffen hatte ich dieses Lied dadurch zwar immer noch nicht, aber das Eis begann zu brechen... Ich hörte das Lied von nun an auch "freiwillig" an einem Stück und es erschloss sich mir immer mehr... Glücksgefühle machten sich breit, wenn ich einen Part wiedererkannte und später sogar zum ersten Mal mitsingen konnte... Kurz darauf ist Close To The Edge dann tatsächlich zu meinem Lieblingslied mutiert, das mich emotional berührt wie sonst kaum etwas auf der Welt... Inzwischen habe ich diese CD drei Jahre und sie hat nichts von ihrer Faszination verloren (obwohl ich sie wirklich oft höre)... eher noch dazugewonnen, denn man erkennt auch nach Jahren noch Feinheiten, die einem vorher entgangen sind... Die anderen beiden Tracks "And You And I" und "Siberian Khatru" sind auch sehr gut, aber meiner Meinung nach nicht gaaanz ebenbürtig... Also, wenn Euch dieser Meilenstein der (Prog-)Rock-Geschichte nicht auf Anhieb gefallen sollte: baden!! und nicht sofort aufgeben... Ihr werdet reich belohnt ;o) 12,7 von 5 möglichen Sternen
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk, 16. November 1999
Von Ein Kunde
In den tiefsten siebziger Jahren veröffentlichten Yes ihre besten Alben. Unumstritten ist sicherlich, daß "Fragile", "Tales from Topographic Oceans" und "Close to the Edge" die besten sind. Ich persönlich mag das letztere am meisten. "Close to the Edge" ist eine Platte, die nur aus drei Tracks besteht: Der erste gut zwanzig, die beiden anderen rund zehn Minuten lang. Mit vielen Anleihen bei Klassik, insbesondere der Sonatenhauptsatzform, gelingt es Yes, eine Musik zu schaffen, die beim ersten Mal sicher mehr als Lärm empfunden wird, die aber nach einigen Malen nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen ist. Der phantastische Keyboarder Rick Wakeman und Sänger Jon Anderson sind sicher die Hauptakteure, sie bekommen aber sehr gute Unterstützung durch Steve Howe und Chris Squire; die Percussion ist bei diesem Album noch nicht so wichtig wie bei den späteren. Inhaltlich sind die Lieder in ein paar Sätzen gar nicht zu fassen. In Amerika gibt es sogar eine Doktorarbeit (nicht gelogen!) über diese CD, ich versuche es gar nicht erst. Die Texte sind jedenfalls genauso gut und tiefsinnig wie die Musik, und zusammen ergeben sie ein Album wie aus einer anderen Welt. Man muß sich sicher darauf einlassen- aber dann bekommt man auch etwas dafür: Ein Werk, das nicht nach dreimal Hören im Schrank verstaubt, sondern auch nach Jahren noch Neues bietet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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