Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Roman mit integrierter Dechiffrier-Funktion, 26. November 2002
Endlich hat man die Gelegenheit dieses berühmte Werk von Anthony Burgess komplett zu verstehen, da der Reclam-Verlag den Roman mit Fußnoten und Übersetzungen der wichtigsten Slangwörter versehen hat. Auf eine gebudene Ausgabe kann man hier ausnahmsweise verzichten, in Anbetracht der Vorzüge dieser kleinen Taschenbuchausgabe. Wer bis jetzt nur den Film kannte wird ebenfalls überrascht werden welche Details Stanley Kubrick bei seiner gut 10 Jahre späteren Verfilmung modifiziert oder gar vollständig ausgelassen hat. Situationen oder Abschnitte fehlen zum Teil, die Mode der "Droogs" entspricht einer völlig anderen, sowie die musikalischen Vorlieben des "Helden" Alex und unzählige weitere Einzelheiten. Wer sich seit Kubricks A Clockwork Orange einen Directors Cut ersehnt hat wird mit diesem Originalroman im übertragenen Sinne bestens bedient. Hat man das Buch zu Ende gelesen denkt man möglicherweise "Right now I feel malenky bit of pain in the gulliver from all those bezoomny slovos, so I should try to get a bit of spatchka, or at least try and relax on the podooshka to calm my mozg, peet some chai and slooshy to Jonny Zhivago", aber nur möglicherweise.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr zu empfehlen, 17. Mai 2007
Wer nicht vor etwas härterer Lektüre zurückscheut, dem ist dieses Buch sehr ans Herz zu legen. Zwar ist es sicher nicht ganz einfach zu lesen, aber durch die -- v.a. am Anfang sehr ausführlichen -- Fußnoten, liest man sich doch recht zügig ein, auch wenn es schon ein wenig dauert bis man das ungewöhnliche Nadsat-Vokabular halbwegs verinnerlicht hat. Ich würde auch jedem, der es sich zutraut, empfehlen, das Buch in Originalsprache zu lesen, da ich von den Übersetzungen noch nicht so viel Gutes gehört habe.
Der Hauptplot besteht darin, dass ein höchst gewalttätiger, obwohl intelligenter, jugendlicher Gang-Anführer im Gefängnis landet, um dort seine Strafe zu verbüßen. Der Musik liebende Ich-Erzähler, der dem Leser trotz seines Verhaltens unwillkürlich sympathisch werden muss, will so schnell wie möglich dort heraus und nimmt deshalb an einem Programm teil, das ihn unfähig macht Gewalt auszuüben, da der bloße Gedanke daran, in ihm einen Brechreiz hervorruft. Man ist nun damit konfrontiert mit Alex (dem Hauptprotagonisten) die Folgen dieser Gehirnmanipulation zu durchleben und die moralische Seite eines solchen Eingriffs abzuwägen. Was ist in Fällen der Notwehr? Wie sehr ist Alex noch Herr über sich selbst und inwieweit ist er jetzt durch äußere Einflüsse steuerbar?
Für mich ist 'Clockwork Orange' eines der wenigen Bücher, das einen noch nach dem Lesen bewegt und sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.
Hinzugefügt sei, dass das Buch jedoch -- ohne kitschig zu wirken -- keinen allzu düsteren Schlusseindruck vermittelt, "[when Alex is] slooshying more like malenky romantic songs, [...] just a goloss and a piano, [...] different from when it had been all bolshy orchestras and [him] lying between the violines and the trombones and kettledrums. There was something happening inside [him] ..."
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr empfehlenswert, 3. August 2007
Ich habe mir damals das Taschenbuch bei amazon bestellt. Ich dachte eigentlich, es wäre in deutsch. Jetzt bin ich über die englische Ausgabe sehr froh.
Anfänglich wollte ich es nicht lesen, da ich nicht so fit in englisch bin, doch wider erwarten kam ich ziemlich flott in die story. die Vokabeln haben mir auch sehr geholfen.
Was ich mir wünschen würde, wenn die vokabeln am ende des Buches noch Alphabetisch aufgelistet wären, da ich immer einige spezielle vergesse, die dann doch relativ häufig vorkommen. dann ist es natürlich blöd, wenn man diese immer nachschauen muss.
sonst komme ich aber gut damit klar, ich verstehe zwar auch nicht wirklich jedes einzelne wort, aber trotzdem komme ich mit der story mit! Auf das Buch bin ich über die Verfilmung von Kubrick gekommen. Das englische Buch hat mich auch ermutigt, mehr englische Literatur zu lesen, vor allem vom Verlag Reclam. Die Vokabeln am Ende jeder Seite ist einfach nur eine geniale Lösung. Die Bücher sind auch recht klein und man kann sie gut mitnehmen. In meiner Schulzeit hätte ich mir so etwas als Lektüre im Englischunterricht gewünscht.
Zur Story:
Nunja, was soll ich dazu sagen, es geht um Jugendliche, die eine ziemlich hohe Gewaltbereitschaft und eine niedrige Hemmschwelle haben. Alex ist der Anführer einer kleinen Bande, die ihr Unwesen treibt. Alex ist auch der Erzähler im Buch. Dieses ganze Szenario hat Kubrick doch schon gut hinbekommen. Durch das eigentliche Buch, wird das ganze allerdings noch viel klarer und verständlicher ( vom film her weis man z.b. nicht, wieso es "clockwork orange" heisst ).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|