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ProduktinformationPlattform: PC | Version: EA Classics
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In Undying verschlägt es den Spieler ins Irland der Zwanziger Jahre. Sie schlüpfen in die Rolle des Weltenbummlers und Geisterjägers Patrick Galloway, der dem Hilferuf seines alten Freundes Jeremiah Covenant zu dessen pompösem Herrenhaus folgt, wo es ganz eindeutig nicht mit rechten Dingen zugeht. Bewaffnet mit einem Revolver, einer Sense, Dynamitstangen, Molotowcocktails sowie einer ganzen Palette Zaubersprüche kämpfen Sie sich Ihren Weg durch das riesige Anwesen frei bis zum Showdown. Aber passen Sie auf, dass Sie unterwegs keinen Herzinfarkt bekommen! Clive Barker und die Designer von Dreamworks ziehen nämlich alle Register, um Ihnen den Angstschweiß auf die Stirn zu treiben: Aufwirbelnder Staub, im Wind wehende Vorhänge, zersplitternde Fenster, von der Decke tropfendes Blut, geheimnisvolles Gewisper, rasante Kamerafahrten durch düstere Gänge, plötzlich aufbrechende Türen und zahlreiche furchteinflößende Zwischensequenzen erwarten Sie -- und das alles garniert mit vielen wohldosierten Schockeffekten à la Resident Evil! Da würde sich selbst John J. Rambo vergewissern, dass die Zimmertür abgeschlossen ist...
Obwohl die Action in Undying eindeutig im Vordergrund steht, gibt es auch das eine oder andere Rätsel zu lösen. Diese beschränken sich allerdings auf das übliche Schlüsselsuchen und Schalterumlegen. Obwohl Geheimgänge und versteckte Fallen in dieser Hinsicht für einige Pluspunkte sorgen, hätte ein wenig mehr Originalität sicher gut getan. Da Undying technisch topp ist, kann man den Titel Actionfreaks nur wärmstens ans Herz legen. Sie sollten jedoch starke Nerven mitbringen, wenn Sie sich auf dieses Gänsehautabenteuer der Extraklasse einlassen wollen! --Andreas Kasprzak
Pro:
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Moderne Geisterbahn,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Clive Barker's Undying [EA Classics] (Computerspiel)
Gruselspiele sind im PC-Sektor rar gesät. Das einzige, was Undying am nächsten kommt, ist das mittlerweile sieben Jahre alte Realms of the Haunting. Von diversen, ebenfalls alten Grusel-Adventures wie Gabriel Knight oder Phantasmagoria sehe ich ab, da diese einem anderen Genre angehören. Und genau diese Lücke füllt Undying auf beeindruckende Weise aus.Wer eine Barker-typische Präsentation erwartet, wird vermutlich enttäuscht, jedoch, wie ich finde, auf eine angenehme Weise. Der von Clive Barkers Büchern und Filmen gewohnte Stil fehlt, vielmehr erinnert Undying an klassische Gruselstorys von Edgar Allan Poe. Die Atmosphäre des Spiels ist wirklich einmalig. Das ganze Spiel ist auf unheimlich getrimmt. Ich bekam immer wieder eine Gänsehaut, wenn irgendwo ein Monster heulte. Da das Geheul auch tatsächlich ein Monster ankündigt, treibt das die Spannung natürlich in die Höhe. Dafür, dass man sich kaum entspannen kann, sorgt auch, dass die Monster immer wieder unerwartet angreifen, meistens von hinten (also aus vermeintlich sicheren Räumen) oder durch Fenster, etc. Der Unterschied zu ähnlichen Spielen, wo die Bedrohung durch Geräusche, etc. nur vorgegaukelt wird, besteht darin, dass man sich bei Undying wirklich nirgeds sicher fühlt, weil man es nicht ist. Das kitzelt angenehm an den Nerven, unschön finde ich jedoch, dass es Stellen im Spiel gibt, wo Monster endlos respawnen. Da hilft nur schnell durchrennen. Um die Gruselatmosphäre zu schaffen, setzt Undying bewährte Effekte ein. Das wären z.B. wehende Vorhänge, Regen, der gegen die Fensterscheibe peitscht, oder der aus Horrorfilmen bekannte Spiegeleffekt. Man blickt in einen Spiegel und sieht eine Gestalt hinter sich. Ein cooler Effekt und eine gute Idee ist der Scrye-Zauber, mit dem man Dinge aus der Vergangenheit, bzw. so sehen kann, wie sie wirklich sind. Beispiel: Man kommt am Familienportrait der Covenants vorbei und vernimmt das bereits vertraute "Seeeeeee". Man wendet den Zauber an und sieht, was das Gemälde tatsächlich zeigt. Last but not least ist der Ort des Geschehens selbst ein Gruselfaktor: Eine alte Villa samt Familienfluch ist ein in Spielen und Filmen immer wieder gern verwendetes Element. Lichtlose Gewölbe tun ihr Übriges dazu; es kostet schon Überwindung, auch nur den Hauskeller zu betreten. Allerdings nimmt die Atmosphäre im späteren Spielverlauf etwas ab. Das liegt daran, dass man weniger in der Villa und den Katakomben/alten Ruinen, sondern vermehrt in den parallelen Welten spielt. Natürlich muss man auch den Sound erwähnen. Selten habe ich eine so eindrucksvolle Soundkulisse in einem Spiel erlebt. Monstergeheul, Unwetter, knirschende Fussböden, all das untermalt das Geschehen auf eine beinahe perfekte Weise. Abstriche muss ich allerdings bei der Sprachausgabe machen. Ist der Protagonist noch recht gut zu verstehen, haben Nebencharaktere einen eigentümlichen Akzent (Irisch, nehme ich an), der Gespräche extrem schwer verständlich macht. Ich habe sonst keine Verständnisprobleme mit gesprochenen Englisch, hier musste ich mich schon anstrengen, um mitzukommen. Untertitel wären eine Lösung gewesen. Zur Grafik ist zu sagen, dass diese zwar gut aussieht, mittlerweile aber veraltet wirkt. Das macht sich besonders bei den etwas verwaschenen Gesichtstexturen bemerkbar. Man hätte auch an den Animationen der Figuren mehr arbeiten sollen. Während Monster sich sehr geschmeidig bewegen, haben menschliche Figuren einen recht eigenartig wirkenden Bewegungsstil und wenn sie sich drehen, sieht das ein bißchen nach Moonwalk aus. An der Inneneinrichtung wurde scheinbar gespart, das Anwesen hat für meinen Geschmack etwas zu wenige Möbel. Neu am Gameplay ist, dass man mit der einen Hand eine Waffe bedient und mit der anderen zaubert. Damit richtet sich Undying an erfahrene Shooter-Spieler, für Genre-Neulinge dürfte es etwas schwierig sein, Angriffen auszuweichen, dabei auf agile Monster zu feuern, gleichzeitig zu zaubern und immer wieder zwischen Waffen und Zaubersprüchen hin- und herzuschalten. Nicht zu vergessen das Inventar. Trotzdem kann ich interessierten Horrorfans das Spiel absolut empfehlen, auch wenn sie neu auf dem Gebiet Computerspiele sind. Die Steuerung ist schnell erlernt und das Erlebnis entschädigt allemal. Obwohl das Anwesen riesig ist, kann man sich nicht verlaufen. Zwar hat man oft mehrere Wege zur Auswahl, die man nehmen kann, letztendlich führt aber nur ein Weg weiter. Abzweigungen führen zu Goodies, womit Neugierige belohnt werden. Je nachdem, wie weit man ist, werden Türen gesperrt oder können nun geöffnet werden. Das Waffenarsenal unterscheidet sich zwar von dem, was man von anderen Shootern kennt, die Wirkung der Waffen ist jedoch die gleiche. Als Schusswaffen hat man einen sechsschüssigen Revolver und eine doppelläufige Schrotflinte, für die es neben normaler Schrot- auch Phosphormunition mit Brandwirkung gibt. Man findet eine unbegrenzt "feuernde" Eiskanone, deren Nachteil langsame Schussfrequenz und kurze Reichweite ist, und eine Speerschleuder mit hoher Schadenswirkung. Die Keltensense ist die ultimative Nahkampfwaffe, die extrem viel Schaden anrichtet, aber eben nur im Nahkampf zu gebrauchen ist. Auf der Seite der Zaubersprüche hat man Schutz-, Schnelligkeits-, sowie Blitzzauber. Der Schädelsturm ersetzt den Raketenwerfer. Der Manavorrat ist schnell erschöpft, regeneriert sich aber auch schnell. Später findet man Items, die den maximalen Manavorrat erhöhen. Als Besonderheit ist die Verwendung der Heilpäckchen zu nennen. Diese heilen nicht automatisch, wenn man sie aufnimmt, sondern werden erstmal im Inventar abgelegt, und aktivieren sich, wenn die Gesundheitsanzeige einen bestimmten Wert erreicht. Alternativ kann man sie manuell auswählen. Abschließend möchte ich sagen, dass Undying das unheimlichste Spiel ist, das ich je gespielt habe. Zwar ist Silent Hill mein Lieblingsspiel, dessen Horror ist aber anderer Natur und wird mit anderen Mitteln erreicht. Wer sich richtig gruseln will, ist hier genau richtig, zumal es gegenwärtig nichts Vergleichbares gibt. Fazit: - schwer verständliche Sprachausgabe Die Gesamtpräsentation ist aber dermaßen gut, dass die Minuspunkte kaum ins Gewicht fallen. P.S. Wer nachts spielt (Spielen tagsüber ist nicht zu empfehlen), sollte sicherstellen, dass niemand unerwartet ins Zimmer kommt. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es kein angenehmes Gefühl ist :) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich wieder ein Spiel, daß sein Geld wert ist!,
Rezension bezieht sich auf: Clive Barker's Undying [EA Classics] (Computerspiel)
Na wenn das nicht ein geiles Spiel ist, dann weiß ich auch nimmer, was man programmieren sollte. Zugegeben, anfangs wirkt "Undying" etwas eintönig und fade. Man hirscht von Raum zu Raum, ohne eigentlich wirklich etwas zu machen. Auch ist am Anfang relativ viel Text zu lesen, was leicht nervt. Dieses Gefühl hält aber nicht lange an, denn wenn man das Licht abdreht und sich in der Welt von Undying verliert, dann ist "Gruselspaß pur" garantiert. Die zahlreichen und extrem detaillierten Texturen, die das Anwesen der Covenants zieren, begeistern gleich, wie die üppigen Licht- und Schatteneffekte, die gut durchdachte und abwechslungsreiche Monstergalerie und das etwas andere Waffen- und Zaubersprucharsenal (die Sense ist der absolute Hammer!). Auch die Soundkulisse ist einmalig! Da kann es schon mal vorkommen, dass man erschrocken, fast in Panik, herumfährt, weil man das Knurren eines Howlers hinter sich hört. Auch Details, wie sichtbare Fußspuren auf Teppichen, nachdem man durch eine Blutlache eines gekillten Monsters gewatet ist, Explosionsspuren, Einschusslöcher und zerbrechende Glasscheiben nach dem Abfeuern einer Waffe, runden den äußerst positiven Eindruck ab. Allen voran, die Animation und Darstellung der Charaktere, die schlichtweg einfach der Wahnsinn ist. Nur RTCW hat detailiertere Figuren - der Unterschied ist aber minimal. Was Dreamworks hier aus der Unreal Tournament Engine rausgeholt hat begeistert mich jedes Mal aufs neue. Spannender Storyaufbau dank Clive Barker, grafisch brilliante Umgebung, abwechslungsreiche Locations und Gegner ...... wo bleibt "CLIVE BARKER'S UNDYING 2"??!!??!!??!! Äußerst empfehlenswert für Fans von atmosphärisch dichten, gruseligen Action-Adventures. Zael Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DER BLANKE HORROR !!!,
Rezension bezieht sich auf: Clive Barker's Undying [EA Classics] (Computerspiel)
Ich habe schon einige Horror-Adventure gespielt, aber UNDYING übertrifft alle in Sachen Atmosphäre. Wenn überhaupt kann das erste SILENT HILL (Playstation) mit diesem Spiel mithalten, die RESIDENT EVIL-Reihe wirkt dagegen eher wie ein sonniger Nachmittagsspaziergang. Die geniale Grafik in Verbindung mit einer unglaublich fesselnden Geschichte (die leider nicht aus dem Amerikanischen übersetzt wurde) , sorgt buchstäblich für Gänsehaut und kalte Schweißausbrüche. Wer vor 10 Jahren das erste Mal in die Pseudo-3D-Welt, des damals so grandiosen DOOM eingetaucht ist, weiß was ich meine.UNDYING ist im Prinzip ein Ego-Shooter mit starkem Rollenspieleinschlag. Durch den Gebrauch von Magiegegenständen erinnert es sogar ein wenig an HERETIC. Aber die Detailversessenheit der Programmierer ist wirklich einmalig. Auch wenn UNDYING schon zwei Jahre alt ist, weiß die gestochen scharfe 3D-Grafik noch immer zu begeistern. Am liebsten würde man Tage damit verbringen wollen, das schaurige Anwesen der Familie Convenant zu besichtigen. Antike Bilder, Deckenmalereien, Stuckarbeiten, Mosaike, zeitgenössische Möbel und Dekors laden zu einem Museumsbesuch der makaberen Art ein - das Ambiente ist einfach unglaublich ! Allerdings lockt die eigene Neugier den Spieler Raum für Raum voran, denn man kann es kaum erwarten den wahrlich grausamen Geschehnissen endlich auf den Grund gehen. Für Besichtigungstouren bleibt daher kaum Zeit. Ausserdem beschränkt sich die riesiege Welt von UNDYING nicht nur auf ein Haus. Riesiege Aussenareale, ein Mönchkloster und dieverse Bunker und Katakomben wollen erforscht werden. Dabei begibt sich der Spieler sogar auf eine Zeitreise und durchschreitet die Tore der Hölle ! Für schwache Nerven ist UNDYING denkbar ungeeignet ! Nicht das ich das Spiel seichteren Naturen nicht empfehlen würde, aber allein die Geräuschkulisse, die sich ab und zu auch mit der eigenen des Spieler überschneidet und so für blankes Entsetzen sorgen kann, macht aus UNDYING eine waschechten Geisterbahnausflug der schlimmsten Sorte. Spannend. Motivierend. Einmalig ! UNDYING sollte man gespielt haben !!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 2115|R14GGS4AG0XWQW;2115|R3AJC2JN7OK31P;2115|R3Q8EKFEZQZCYW;
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