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Clever gründen. Realitätskunde für Selbständige.
 
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Clever gründen. Realitätskunde für Selbständige. [Gebundene Ausgabe]

Werner Hickel
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 260 Seiten
  • Verlag: Dva (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421056668
  • ISBN-13: 978-3421056665
  • Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 15,2 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.568.048 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Change X

Gründen ist super, man ist sein eigener Herr im eigenen Unternehmen. Aber wie ist es, wenn man Pleite geht? Wenn man mit einem riesigen Berg Schulden auf der Straße steht, die Nachbarn tuscheln und die Bekannten sich wegdrehen? Werner Hickel hat es erlebt und in einem Buch verarbeitet. Ein zeitgemäßer Beitrag zur Krise, in der viele ihre Erfahrungen wiederfinden werden. Aber gedacht ist der Ratgeber vor allem für Menschen, die jetzt darüber nachdenken, sich selbstständig zu machen, und dabei Fehler vermeiden wollen. Im Mittelpunkt des Buches stehen die emotionalen Anforderungen an Gründer. Hickel möchte, ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen, die Sensibilität schärfen für das, was auf Gründer wirklich zukommt, vor allem emotional - ohne jemandem die Begeisterung für das eigene Projekt verderben zu wollen.

Hickel ist es gewohnt, auf eigenen Beinen zu stehen. Sein Studium hat er durch den Betrieb seiner eigenen Tennisschule und durch die Tätigkeit als Reiseleiter finanziert. Nach seiner Promotion in Germanistik und einem Zwischenspiel als Angestellter in einer TV- Produktionsfirma gründete er 1998 zusammen mit einem Partner die Software-Firma Orange- Travel GmbH & Co. KG - und ging Pleite. „Es war das Schlimmste, was ich bisher erlebt habe“, erzählt er darüber. „Ein tiefer Fall nach sorglosem Leben. Über kurz oder lang musste eine Zäsur kommen, aber dass sie so herb ausfallen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Am Anfang war die Euphorie. Hickel gründete zur Zeit des Booms am Neuen Markt. Er hatte keine Probleme, Fremdkapital in gewünschter Höhe zu erhalten. Hätte die Bank den Entwurf kritischer beleuchtet, wären die Schwächen des Konzepts noch vor Markteintritt deutlich geworden. Sie zeigten sich erst, als es schon zu spät war, als schon viel Geld den Bach hinunter gegangen war.

Gründungspsychologie ist ein wichtiger Teil von Hickels Buch. Betriebswirtschaftliche und makroökonomische Faktoren spielen natürlich eine entscheidende Rolle; aber es ist das emotionale Umfeld des Unternehmers, dem einen Großteil von Clever gründen gewidmet ist. Denn dem geschäftlichen Niedergang folgt häufig der Verfall der persönlichen Beziehungen auf dem Fuß - was sich wiederum auf die berufliche Leistung auswirkt. Und die nächste Abwärtsspirale auslöst. Auch das Verhältnis zu Mitgesellschaftern erodiert in Krisenzeiten oft erstaunlich schnell.

Hickels Tipp: Eine schonungslose Analyse dessen, was ist und was kommen soll. Ganz genau erforschen, was einem wichtig ist und warum man überhaupt gründet. Das klingt selbstverständlich, wird aber vielfach nicht getan. Und vor allem sollte man mit potentiellen Geschäftspartnern neben den klassischen Themen wie Anteilsverteilung und Gehälter folgende Fragen ganz genau durchsprechen: Was ist dir wichtig: Geld, Prestige oder die Umsetzung der Idee? Warum gründest du überhaupt, was treibt dich, was ist dein Urimpuls? Wie glaubst du, dass dein Geschäftsalltag aussehen wird?

Immerhin, für Hickel selbst hat die Geschichte doch noch ein gutes Ende genommen. Heute arbeitet er unter anderem als Autor und ist damit erfolgreich.

(c)changeX – Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft

Kurzbeschreibung

Viele meinen, man müsse einmal pleite gehen, um ein guter Unternehmer zu werden. Stimmt nicht, Sie müssen lediglich die vier fesselnden, tatsächlich so passierten Geschichten dieses Buches lesen. Denn das Pleitegehen hat der Autor für Sie übernommen. Dennoch bleibt er optimistisch und liefert eine fundierte Analyse, warum es zum Scheitern kommt und was dagegen zu tun ist, gleich mit.

Wer darf sich schon zu der sehr kleinen Gruppe instinktsicherer Unternehmer rechnen, die mit traumwandlerischer Sicherheit stets die richtigen Entscheidungen treffen? Die große Mehrzahl ist darauf angewiesen, sich gut vorzubereiten und wirksam zu schützen. Für sie hat Werner Hickel, selbst Existenzgründer und seitdem um viele Erfahrungen reicher, dieses Buch geschrieben. Es bietet dem Selbständigen lebensechte, ehrliche Erzählungen und handfeste Informationen darüber, wie dick es kommen kann. Doch es zeigt vor allem auch, wie man die Probleme löst, wie man rechtzeitig zur Seite springt, bevor der Blitz einschlägt. Firmenpleite hin oder her, letztlich hat es jeder selbst in der Hand, ob er ein Verlierer ist oder nicht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peter Schneider TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Clever gründen von Herrn Hickel ist ein ganz ungewöhnliches Buch. Im Gegensatz zu vielen erhältlichen Ratgebern bzw. Ratgeberbüchern gelingt es dem Autor das ganz trockene und auch manchmal überfordernde, da sehr komplexe, Thema der Unternehmensgründung und aber auch der Unternehmensführung transparent zu machen.
Er teilt das Buch hierzu in zwei Hälften und beschreibt in der ersten Hälfte sogenannte Gründerschicksale. In diesen kurzweiligen und spannenden Reportagen fesselt er seine LeserInnen, um danach die aufgetretenen Probleme und Fehler in Analysen zu klären. Dies ist sehr clever und einmalig gemacht.
Im zweiten Teil bringt er das ganze Faktenwissen, das viele andere Ratgeberbücher auch bieten. Aber auch in diesem zweiten Teil verpackt er dieses Wissen in Kapitel, die spannend zu lesen sind. Der Unternehmensgründer hat dank des ersten Teils des Buchs einen Kontext, um dieses ganzes Faktenwissen einordnen zu können. Und (und das ist ganz wichtig) auch der bereits aktive Jungunternehmer / die Jungunternehmerin erhält durch das Buch viele tolle Impulse und auch Lösungen, da es ihm / ihr auch schon oft gleich gegangen ist, wie den GründerInnen im ersten Teil.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vorsicht Geld! 29. August 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe derzeit 2/3 des Buches gelesen (160 Seiten von 240), also genauergesagt die Schilderungen der Gründerschicksale.

Was mir unangenehm bei diesen Geschichten aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass KEINES der Schicksale treu den höheren Idealen geblieben ist. Sprich: wird es finanziell "eng", so rutscht jedes der in diesem Buch beschriebenen Unternehmen in einen Existenzabschnitt in dem Lüge und Betrug den Alltag prägen.

In dem Zusammenhang finde ich es sehr bedauerlich, dass der Buchautor, der sich selbst wohl höheren Idealen verschrieben hat ("Ich bin 34 und Doktor der Philologie") sein eigenes Leben auf diesem Fundament aufbaut ("Als Reiseleiter hatte ich einmal eine Wandergruppe 4 Wochen lang [...] durch Nepal geführt, ohne jemals vorher dort gewesen zu sein").

Der Mann scheint selbst nicht zu wissen, wohin es in seinem Leben langgeht und probiert Verschiedenes (u.a. Existenzgründung begleitet von einer Insolvenz) aus.
Somit ist der Inhalt des Buches zwar sehr interessant (wann erhält man schon einen Einblick in mehrere Gründerleben?), man sollte sich aber vergägenwärtigen, dass hier kein Patentrezept aus der Sicht eines professionellen Gründers geliefert wird, der aus Erfahrung spricht und dessen Existenzgründung von einer KONTINUITÄT geprägt ist, sondern von jemanden, der mal hierhin, mal dahin seine Nase steck und die Ergebnisse dieser Sondierung
nun in Form eines Buches herausbringt.

So betrachtet erhält aus meiner Sicht das Wort "clever" einen leicht negativen Beigeschmack. Ich stelle mir hier jemanden vor, der sich mit einem hinterlistigen Grinsen im Gesicht für eben "clever" hält, weil er seinen Geschäftspartner über den Tisch gezogen hat und somit triumphieren kann.

In diesem Sinne verdirbt das Geld den Charakter und die Existenzgründung den Rest der Ideale, die man als Normalsterblicher irgendwo für angemessen und richtig hält.

Die Informationen dieses Buches auf eine Formel gebracht ergeben:
Selbständig = harte Arbeit + (Hoffnung + Träume) + (Lüge + Betrug).

Ein Punkteabzug bei der Bewertung des Buches wg. der o.g. Erkenntnisse. Ansonsten sollte sich das Buch jeder Idealist und Träumer durchlesen. Mich hat es erschüttert und den Rest jeglicher Illusion beseitigt.

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Bringt nichts... 17. Dezember 2008
Von Uwe Bauch
Format:Gebundene Ausgabe
Wie macht man schnell ein bisschen Geld? Man schreibt ein Buch. Für Einsteiger gibt es einfach bessere Lektüre.
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