Aus der Amazon.de-Redaktion
Bevor Kevin Smith mit
Chasing Amy, einem von ihm geschriebenen und inszenierten Film, zum Liebling Hollywoods wurde, hat er diese nur 27.000 Dollar teure Komödie gedreht über Erfahrungen des wirklichen Lebens als völlig unterbezahlter Angestellter in einem kleinen Lebensmittelladen in New Jersey.
Auf der einen Seite ist der Film eine rüde, von Zoten nur so überquellende Sammlung von Anekdoten über die Verantwortung, die damit einhergeht, wenn man auf der falschen Seite des Ladentisches steht. Auf der anderen Seite ist er eine Beziehungsgeschichte, die einige sehr vergnügliche Wendungen nimmt, als die Liebenden damit beginnen, sich gegenseitig von ihrer sexuellen Vergangenheit zu erzählen.
In der besten Tradition von als Erstlingswerk gedrehten, ultra-billigen Independent-Filmen benutzt Smith Clerks - Die Ladenhüter als eine Art von Vorstellungsarbeit, die zeigt, dass er nicht nur auf zwei Personen konzentrierte Komödien bestens bewältigen kann, sondern auch ein Auge für "Action" hat -- wie die mit leichter Hand inszenierte Hockey-Szene auf dem Dach des Geschäfts beweist. Smith selbst tritt als Silent Bob auf, der auf dem Grundstück des Ladens herumhängt und zusammen mit dem von Jason Mewes' gespielten Jay zu einer Kultfigur geworden ist, die in allen Werken von Smith auftritt. --Tom Keogh
VideoMarkt
Als der 22jährige Dante die Frühschicht an der Kasse von Quick Stop Groceries übernehmen muß, ist sein Tag gelaufen. Anstatt ausschlafen zu können, muß er sich mit verärgerten Kunden herumschlagen. Obendrein erfährt er auch noch, daß seine Ex-Freundin, die er immer noch liebt, heiraten wird. Trost spendet da nur sein Kollege aus dem Videoladen, der seine Kundschaft vorzugsweise wie den letzten Dreck behandelt. Als sich die beiden Kumpels dann auch noch bei einer Trauerfeier einschleichen, geht der Ärger erst richtig los.