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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist eine Enttäuschung: farbarm, überstrahlend, verrauscht. Der Ton kann da auch nicht viel rausreißen. Das Bonusmaterial ist nett, allerdings wurden die wirklich interessanten Elemente der US-DVD wegrationalisiert.
Bild: Die Bildqualität ist auf ganzer Linie enttäuschend. Zwar ist bekannt, dass der Look genauso ist, wie Smith ihn wollte - ja, er hat beim Dreh darauf hingearbeitet -, aber das ändert auch nichts daran, dass es aussieht, als hätte man bei der DVD geschlampt. Die Farben wirken grell, neigen aber auch schon zum Verbleichen, was ein recht totes Bild ergibt. Gelegentlich wird das Filmmaterial gewechselt, so etwa für die Tanznummer, was dann in deutlich besser gesättigten Farben resultiert. So hätte der Film durchgehend aussehen sollen. Rauschen fällt auf und ist dafür verantwortlich, dass der Schärfewert obskurer wird. Dazu kommt, dass Doppelkonturen auffällig sind (00:33:24). Die Kompression ist durchwegs gut. Der Kontrast ist recht steil und sorgt für Überstrahlen. Nur bei der Tanznummer sieht er deutlich besser aus. Bei dunklen Flächen ist der Schwarzwert ordentlich.
Ton: Der Ton ist routiniert, und das ist schön sehr großzügig bezeichnet, denn der frontale Mix beider Tonspuren kann eigentlich nur bei den Dialogen richtig punkten. Sicher, das ist wichtig, leben Smiths Filme doch hauptsächlich von den Dialogen. Im Original klingen diese deutlich natürlicher, während sie im Deutschen etwas lauter abgemischt sind und damit aus der Klangkulisse hervorstechen. Die Musik nutzt ein wenig die hinteren Kanäle, ansonsten ist akustisch aber eigentlich nur an der Front etwas geboten. Störungen fallen nicht auf.
Extras: Das Bonusmaterial ist gut. Es gibt einen Audiokommentar von Kevin Smith und seinen Kumpels, der - wie es auch schon bei früheren Filmen der Fall war - nicht nur informativ, sondern vor allem auch amüsant ist. Tatsächlich gestaltet er sich interessanter als der Film selbst, da man hier zumindest merkt, dass Herzblut dabei war. Weiterhin besteht das Bonusmaterial aus einer Vielzahl von entfallenen Szenen. Auch das ist eine Spezialität von Smith. Dabei sind ein paar dabei, die besser sind, und ein paar, die man getrost vergessen kann. Hinter dem Punkt "How Movies Are Made" versteckt sich nicht etwa ein Making Of, sondern ein langes Blooper-Reel, das mit Versprechern und dergleichen aufwartet und über 30 Minuten hinweg doch eher langweilt. Wie eigentlich üblich bei den Smith-Filmen hat der Verleih wieder mal Berge an Bonusmaterial weggekürzt. Auf der amerikanischen DVD finden sich nämlich noch ein 90-Minuten-Making-of und 50 Minuten an Videotagebüchern. --movieman.de
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