Trailer: Genießen Sie die berühmte
Teppich-Szene mit Liz Taylor! (Bitte beachten Sie, dass der vorliegende
Ausschnitt nur auf Englisch vorhanden ist) :
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
55 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vorbildliche DVD-Box,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cleopatra [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
Zum Film: Der seinerzeit teuerste Film aller Zeiten zeigt die Pracht der Kulissen, Kostüme und Szenerien in verschwenderischer Weise - hier wurde noch nicht mit digitalen Effekten, die dann doch nicht ganz lebensecht wirken, Geld gespart, sondern Massen an Statisten in historische Kostüme gesteckt und in üppigem Dekor, das sich nicht über einen kleinen Kameraauschnitt, nein über ganze Straßenzüge erstreckt, agiert.Erst in der englischen OV (obwohl die deutsche Synchronisation sehr gut ist) wird deutlich, daß man bei so einem Prestigeobjekt dieser Klasse auch besonderen Wert auf eine gehobene Sprache gelegt hat, die in heutigen Streifen abgesehen von Shakespeare-Verfilmungen und britischen Epoche-Dramen praktisch nicht mehr zu hören ist. Vor allem die Rolle Richard Burtons wird durch seine eigene Stimme aufgewertet, die alle Höhen und Tiefen des Marc Anton reflektiert. Zur DVD: Der große Pluspunkt sind natürlich die ursprünglich der Schere zum Opfer gefallenen Sequenzen, oft handelt es sich um ganze Szenen von mehreren Minuten Länge. Durch sie werden bestimmte Details ebenso erhellt wie der weitere Verlauf und die Hintergründe der historisch verbürgten Ereignisse. Anders als bei vielen "director's cuts" ist die Fülle der zusätzlichen Szenen beeindruckend und vor allem nicht handlungsdehnend, vielmehr der Logik des Handlungsaufbaus dienend. Sehr schön sowohl für den Cineasten als auch für den an der Popkultur Interessierten ist das Bonusmaterial, welches mit Dokus und originalen Filmtrailern und Publicity-Fotos nur so gespickt ist. Anhand dessen bekommt man einen recht plastischen Einblick nicht nur ins "Making Of ... ", sondern ebenfalls in die Stilistik der Alltagskultur vor 40 Jahren. Alles in allem, ein Monumentalfilm, der diesen Begriff gleichzeitig neu definiert und zu Grabe getragen hat. Und ein Musterbeispiel einer DVD! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meilenstein der Filmgeschichte,
Rezension bezieht sich auf: Cleopatra (2 DVDs) (DVD)
Zusammen mit Ben Hur ist Cleopatra der beste Monumentalfilm aller Zeiten und sicherlich auch einer der besten Filme die jemals gedreht wurden. Was hier ist geschaffen wurde ist eindrucksvoll. Die Szene in der Cleopatra auf einer riesigen Sphinx in Rom eintrifft, die Seeschlacht zwischen den Römern und den Ägyptern, usw. Auch ein großes Lob an die Kostümbildner und die Setdesigner die für die Kulissen zuständig waren. Sicherlich einer der aufwendigsten Filme in der Geschichte des Kinos. Die DVD bietet ein klares, sauberes Bild ohne technische Mängel, Ton ist in Ordnung. Alles in allem kann man sagen Cleopatra ist ein Meilenstein der Filmgeschichte (und um Klassen besser als der Schund der heute so gedreht wird). Episch, kolossal, zeitlos faszinierend! Und ungekürzt!
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der längste Torso der Filmgeschichte,
Von
Rezension bezieht sich auf: Cleopatra (2 DVDs) (DVD)
"Cleopatra" ist einer der herausragenden US-Monumentalfilme seiner Zeit, bei weitem mehr als nur schmachtender Schmalz zwischen Richard Burton und Liz Taylor, und (was natürlich noch nichts über die Qualität aussagt) entgegen einem landläufigen Vorurteil kein Totalflop. Und er ist weitgehend gut. Endlich einmal geht es nicht um die Entstehung des Christentums, wird nicht eine historische Kulisse Schauplatz für eine höchst moderne Allegorie, sondern wird eine faszinierende geschichtliche Epoche zum Gegenstand eines Spielfilms selbst (wenngleich keine hundertprozentige historische Akkuratesse zu erwarten ist). Die Konflikte zwischen Reichen und Personen werden fühlbar, weil in dieser Mammutproduktion mit chaotischer Entstehungsgeschichte nach schwierigem Anfang alle an einem Strang gezogen haben. Regisseur Joseph L. Mankiewicz, ein hochgebildeter Mann, schrieb das Drehbuch selbst in einem beispiellosen Kraftakt gegen die Zeit und die laufenden Kosten. Alex North hat wieder einen seiner genial-zerrissenen Soundtracks geschrieben (die Idee, ihn zu nehmen, weil "Spartacus" gefiel, war goldrichtig). Architektonisch liefert der Film Erstaunliches, fast avantgardistische Bögen, Linien und Winkel schleichen sich in die Pracht ein, die zwar gelegentlich auch auf pure Schauwerte setzt - aber eben nicht nur. Und die Schauspieler harmonieren mit der Geschichte, vor allem die vier wichtigsten: Liz Taylor ist zwar nicht anzusehen, dass sie im Laufe der Handlung um ca. 20 Jahre altert, aber sie SPIELT all diese Facetten von der kecken Verführerin und Ränkeschmiedin bis zur selbstbewussten Machtpolitikerin und schließlich tragisch-stolz Liebenden. Rex Harrison (Caesar, im ersten Teil dominierend) und Richard Burton (Mark Anton, im zweiten Teil dominierend) schaffen einen wundervollen Kontrast: Der eine ist als typische Mankiewicz-Figur sehr gebildet, "witty", ein bißchen elitär und scheinbar unterkühlt daherkommend, der andere ist pure Emotion (und wir können den Gewinn, den Burton da bringt, am ehesten ermessen, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass die Rolle allen Ernstes an die charismafreie Zone Stephen Boyd gehen sollte). Schließlich der strenge, aus Überzeugung fanatische und daher nicht einfach nur "böse" Roddy McDowall als Octavian, später Augustus genannt. Vor allem diese vier sorgen dafür, dass die Geschichte nie zum reinen Ausstellungsstück verkommt. Schon klar, wir haben das alles, was das Geld verschlungen hat: Massenszenen, Cleopatras triumphaler Einzug in Rom, aber wir haben auch das Andere, das Kammerspiel, die geschliffenen Dialoge, die mit Emotion gemachte Politik, den Blick ins Intime (ganz wörtlich: durch ein verborgenes Guckloch in der Wand, durch einen durchsichtigen Vorhang vor dem Bett etc.). Und so verbinden sie sich immer, das Private und das Politische, der Dialog und die Aktion, das Kammerspiel und die Massenszene, die Architektur und die Emotion. Allein die letzte Szene, in der Mankiewicz mit einer für damalige Verhältnisse erstaunlichen, langen Rückwärtsfahrt der Kamera vom Intimsten zum Bombastischen gelangt, ist grandios und erzeugt Gänsehaut. Dies tun aber auch markante Dialoge wie Liz Taylors Schwur "beim Leben ihres Sohnes" (von dem sie weiß, dass er schon tot ist, mehr möge nicht verraten werden). Und...und...und, das alles ist wirklich hervorragend, wie auch die Qualität und die Ausstattung der DVD.Schweren Herzens ziehe ich einen Stern ab, denn der Film ist im Grunde nicht vollständig. Dafür kann Mankiewicz nichts, er hat redlich gekämpft, aber aus dem Plan eines Zweiteilers mit gut drei Stunden pro Teil wurde nichts. Meine Vermutung: Die vier Stunden, die vorliegen, sind eh schon lang, aber mit über sechs Stunden wäre der Film noch besser geworden. Wir haben zwar sowieso schon einen nur gelegentlich von Action- und Massenszenen unterbrochenen Dialogfilm, aber mehr Länge hätte klarer herausgestellt, dass Mankiewicz im Wesentlichen an einem Dialogfilm gelegen war, der zwar prachtvoll ausgestattet ist, aber oft wie gutes Theater daherkommt. Woran merkt man das am fertigen vierstündigen Film? Es gibt zahlreiche Nebenfiguren, die mal eben kurz erwähnt oder gezeigt werden und bei denen ich mich nach dem "Wer war das nochmal gleich?" gefragt hatte. So hätte man beispielsweise gern mehr über diese in arrangierter Ehe mit Mark Anton verheiratete Gattin erfahren, eine offenbar tragische Figur, die genau weiß, was mit Cleopatra läuft und der ein, zwei wenige Szenen von kühler, tragischer Eleganz gegönnt werden. Diese (immer ein schönes Bild: der lange Esstisch und die physische wie emotionale Distanz zwischen zwei Personen, die einander gegenübersitzen) sind so gut, dass es schade ist, wie schnell solche Figuren wieder in der Versenkung verschwinden. Daher wirkt der fertige Film etwas uneinheitlich: Für einen Actionfilm ist zuviel Dialog zwischen der Action, und für ein klassisches, anspruchsvolles Drama verläuft so manches zu sehr im Sande - auch wenn der Schwerpunkt klar beim Drama anstatt beim Actionfilm liegt (und wir schon dankbar sind, nicht mit den noch viel kürzeren Versionen abgespeist zu werden, die es weiland im Kino gab). Daher ist das der wohl längste Torso der Filmgeschichte. Wie sieht das aus, ist das Material noch vorhanden, ließe sich noch die Ultimate Edition mit einer richtig, richtig langen Version herausbringen? Die kaufte ich sofort. Ob ich dann meine vier Sterne (bei vermuteten fünf Sternen für sechs bis sieben Stunden "Cleopatra") revidieren müsste? Hoffentlich wird sich dereinst die Gelegenheit ergeben, das herauszufinden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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