Mein Mann und ich haben Anfang Februar beschlossen ein Baby zu bekommen. Schnell wurde ich auf den Clearblue Fertilitätsmonitor (= CBM) aufmerksam. Leider wurde man jedoch direkt darauf hingewiesen, dass man nach dem Absetzen eines hormonellen Verhütungsmittels (z.B. Pille oder NuvaRing) mind. 2 normale Zyklen so vergehen lassen solle, bevor man den Monitor verwendet. Trotzdem wollte ich es schon im 2. Zyklus versuchen. Der Monitor unterteilt den Zyklus in 3 Phasen: 1. Unfruchtbare Phase (1 Balken), 2. Fruchtbare Phase (2 Balken) und 3. Höchste Fruchtbarkeit (3 Balken und Ei-Symbol). Zunächst forderte der Computer an Zyklustag 6 den ersten Test an. In den ersten Zyklen muss der Fertilitätsmonitor sich zunächst noch auf den Körper der Frau einstellen. Aus diesem Grund könnte es sein, dass die Phase mit den 2 Balken (hohe Fruchtbarkeit) etwas länger als normal (2-5 Tage) angezeigt wird. Wenn der Monitor einen Eisprung entdeckt, dann wechselt er für 2 Tage auf 3 Balken (höchste Fruchtbarkeit). Diese Tage sollte man ganz intensiv nutzen. ;-) Danach zeigt der CBM noch für einen Tag 2 Balken (hohe Fruchtbarkeit) an, bevor er wieder auf 1 Balken wechselt. Etwa 9 Tagen nach dem Eisprung macht der Monitor einen noch darauf aufmerksam, dass nun bald die Menstruation eintrudeln müsste.
Das Gerät ist sehr handlich. Das Design reißt nicht unbedingt vom Hocker. Aber das ist sowieso nebensächlich. Die Anwendung ist kinderleicht. An Zyklustag 1-5 aktiviert man den Monitor durch Drücken des m-Knopfes. Je nach Uhrzeit, zu der der m-Knopf gedrückt wird, stellt man ein 6-stündiges Zeitfenster ein, innerhalb dessen man in dem jeweiligen Zyklus seine Tests durchführen kann. Diese müssen mit Morgenurin und den
CLEARBLUE Fertilitaets Teststaebchen, 20 St durchgeführt werden. Wie oben bereist erwähnt, fordert der CBM den ersten Test im 1. Zyklus bereits an Zyklustag 6 an. Je nach der Länge Ihres Zyklus' fordert der CBM den ersten Test in den darauf folgenden Zyklen zwischen Zyklustag 6 und 9 an. Um die Tests durchzuführen, hält man das Teststäbchen entweder 3 Sekunden in den Urinstrahl oder (was deutlich besser ist) man fängt den Urin mit einem Becher auf und hält das Stäbchen dann für genau 15 Sekunden in den Urin. Anschließend wird das Stäbchen während des Testzeitraumes in den eingeschalteten CBM ein. Dieser wertet das Stäbchen aus und zeigt nach max. 5 Minuten den aktuellen Fruchtbarkeitsstatus an.
Der CBM konnte in meinem ersten Zyklus den Eisprung schon sehr genau festlegen. Ich hatte 2 Tage lang 2 Balken (hohe Fruchtbarkeit), danach direkt 3 Balken (maximale Fruchtbarkeit). Im zweiten Zyklus mit dem CBM sprang der Monitor direkt von 1 auf 3 Balken. In beiden Zyklen nutzen wir den ersten Tag mit maximaler Fruchtbarkeit und schon nach 2 Zyklen mit dem Monitor (3 insg.) war ich schwanger.
Die Kosten sind sicherlich nicht ganz gering. Allerdings kann man das Gerät nach dem Gebrauch desinfizieren und weiterverkaufen. Die Nachfrage ist dermaßen hoch, dass man diesen auf alle Fälle wieder losbekommt. So habe ich alles in allem 40¤ für 2 Zyklen gezahlt. Das ist gerade mal so viel, wie der Ovulationstest von Cleablue für einen Monat kostet. Und das ist nun wirklich nicht viel. Wer gar kein Geld ausgeben möchte, der kann wohl lediglich auf gut Glück probieren oder auf das Messen der Temperatur umsteigen.
Ich würde das Gerät jederzeit wieder kaufen. Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung. Denn wenn der Monitor einen Eisprung anzeigt, kann man auch davon ausgehen, dass man einen hatte (im Gegensatz zu LH-Stäbchen). Denn der CBM wertet nicht nur das LH aus, sondern sieht sich auch den Östrogen-Wert einer Frau an. Weiterer Vorteil: Man kann die Tests schon morgens nach dem Aufstehen machen und muss nicht bis mittags warten und für mehrere Stunden auf die Zufuhr von Flüssigkeit (= Getränke) verzichten, wie es leider bei den normalen LH-Tests (außer denen von Clearblue) ist.
Deshalb: 5 Sterne für ein super Produkt!