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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Viel Wirbel um eigentlich nicht viel, 1. Juli 2009
Was die Popularität angeht spielen Suicide Silence ganz vorne mit, wenn man allerdings auf technischen, abwechslungsreichen und innovativen Deathcore Wert legt, sucht man hier vergebens.
Ich will nicht behaupten, dass Suicide Silence eine schlechte Band ist, nur kommt mir vor, dass keine andere Band so sehr von dem Deathcore-Hype profitiert hat wie diese. Und als Grund hierfür sehe ich, dass Suicide Silence, auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen, Deathcore für die breitere Masse produzieren.
Ohne irgendjemanden zu nahe zu treten zu wollen aber ich sage immer scherzhalber Suicide Silence machen Deathcore - auch für Mädchen. Aber es ist nun mal Fakt, dass ich eindeutig mehr Mädchen kenne die Suicide Silence als z.B. Whitechapel hören.
Ein Grund dafür dürfte aber sicher auch Frontman und Mädchenschwarm Mitch Lucker sein über dessen Gesangsstil ich noch ein paar Worte verlieren möchte. Sein Repertoire das aus grellen, heißeren Shouts und Deathgrowls besteht, erinnert stark an Bring me the Horizon und wirkt mir für meinen Geschmack zu aufgesetzt brutal.
Auch was die spielerischen Leistungen angeht lässt der Einfallsreichtum leider etwas zu wünschen übrig. So kommt es schon öfter mal vor, dass sich ein Riff vom Anfang bis zum Ende eines Titels durchzieht und dabei, übertrieben gesagt, höchstens vom obligatorischen Beatdown unterbrochen wird.
Natürlich kann man über Suicide Silence nicht nur schlechtes sagen, schließlich kommt ihr enormer Bekanntheitsgrad nicht von irgendwo.
Folgende Titel auf "The Cleansing" sind mir persönlich im Ohr geblieben:
-Unanswered 7/10 (knallt ziemlich rein direkt nach dem Intro)
-Hands of a Killer 8/10 (sehr geiler sich aufbauender Beginn)
-Price of Beauty 9/10
-No Pity for a Coward 9/10 (kennt inzwischen jeder der aktiv oder passiv Deathcore hört)
-Bludgeoned to Death 9/10 (einer der kränksten Beatdowns ever)
-In a Photograph 10/10 (mein absoluter Favorit auf dem Album)
Man merkt, dass für die Produktion viel Zeit und Mühe aufgewendet worden ist, denn der Sound dröhnt wirklich erstklassig aus den Boxen und vor allem die Drums kommen sehr fett rüber.
Was kann man nun zusammengefasst über Suicide Silence's "The Cleansing" sagen: Ein nettes, relativ simples Album ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen, das soundmäßig gewaltig drückt und das Genre auf seine Art bereichert. Viel Wirbel um eine Band die dem nicht ganz gerecht wird.
Suicide Silence haben gerade ihr zweites offizielles Album "No Time to Bleed" veröffentlicht. Ich habe das neue Werk noch nicht gehört aber ich bin gespannt ob und wenn ja was die Band geändert hat.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nicht das was der Hype verspricht!, 1. März 2008
So genannte Deathcore-Bands gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, und wie die Metalcore- geht langsam auch die Deathcore-Welle vorüber, was für viele Bands bedeutet sich irgendwie aus der Masse abzuheben.
Suicide Silence gelingt das jedoch absolut überhaupt nicht, im Gegenteil, sie klingen sogar fast so, als ob sie noch Jahre bräuchten um sich aus diesem Topf wieder rauszukriegen, und diese Zeit wird man ihnen nicht geben...
Suicide Silence praktizieren auf ihrem Major-Werk "The Cleansing" absolut primitiven Deathcore der brutaleren Art. Man orientiert sich an genrebeherrschenden Bands wie All Shall Perish und Despised Icon, dennoch schaffen sie einen eigenen Sound, was ja auch positiv anzumerken ist.
Allerdings ist dieser Sound wiederum nicht besonders eindrucksvoll, man merkt eindeutig das der Schwerpunkt hier auf Brutalität liegt, egal wie! Das kann gut, und das kann schlecht ausgehen. Ich möchte mich jetzt mal auf die Mitte zwischen beiden festlegen, mit Tendenz zu schlecht! Warum, kommt jetzt:
Zwar knallt die Platte bei den ersten Durchgängen ordentlich in die Birne, macht auch erhöhte Abgehlaune, allerdings, bei genauerem hinhören, stellt man fest, das die Jungs nicht gerade musikalisch begabt sind, damit meine ich jetzt nicht ihre Spielfertigkeit (und wenn doch, dann haben sie die ziemlich gut vertuscht), sondern, ich habe noch nie eine Band gehört, doch schon, aber die hatten alle keinen Plattenvertrag, die es schafft bei einem Album, durchgehend in jedem Song einen Riff von vorne bis hinten durchzuziehen, der ab und an von Breakdowns geschmückt wird, und das wird mit der Zeit sehr, sehr langweilig, da kann die Mucke noch so brutal sein.
Trotzdem gibt es (fast) drei Lichtblicke, die doch noch auf ein mögliches gutes Ende Hoffnung bringen, dies wäre zum einen "Hands Of A Killer" an dem es an sich absolut nichts auszusetzen gibt, wirklich ein klasse Song, damit das auch mal gesagt wird, ebenso ist "The Price Of Beauty".
Bei "Bludgeoned To Death" bin ich noch ein wenig geteilter Meinung, aber aus den 12 bzw. 13 Songs sticht dieser mit den beiden anderen genannten heraus, also muss er irgendwas gutes haben.
Aber, da bin ich mir sicher, die Band wird sehr wahrscheinlich höchstbeliebt (was sie ja doch schon ist), was man auch an ihrem beachtlichen Erfolg in den USA sehen kann, dort schaffte es "The Cleansing" nämlich in die Album-Charts, das liegt aber meiner Meinung nach nur daran, das MTV USA lauthals gegen den Videoclip zu "The Price Of Beauty" protestiert hat, allerdings eine tolle Strategie Erfolg zu haben, auch mit durchschnittlichen Songs!
Fans von Bring Me The Horizon werden sicher Spaß damit haben, obwohl ich diese besser finde, auch wenn andere das anders sehen!
2 Sterne also für die halbe Hand voll klasse Songs, ansonsten ist das nur etwas das nur in den ersten beiden Wochen was taugt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
ganz nett... aber..., 28. August 2008
Was Suicide Silence hier abliefern ist an sich, ein recht sauber produziertes Knüppel-Album ohne große Überraschungen. Und da wären wir schon beim größten Kritikpunkt: Das ganze Geschehen ist einfach zu vorhersehbar und klischehaft. Hier wird gegrowlt und geknüppelt ohne ende, natürlich mit unzähligen breakdowns (vorsicht klischeeeee^^)
Wenn es einen nicht stört, dass es tausend andere Bands gibt, die genauso bzw. besser klingen, kann schon glücklich damit werden. Wir können nur hoffen, das dieser "death" Trend langsam mal wieder abebbt.
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