Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Programming does not have to be painful, 25. November 2008
The "Pragmatic Programmer" gives you the philosophy for writing better code. "Clean Code" gives you the details of exactly how to do it. This is a great read for programmers who take their craft seriously and who want to write objectively better code (hey, I *do*). It is a great reference, too, for people whose job is to review and evaluate code (and who might have to explain *why* some code is good, or not).
I program since 1982, from Texas Instruments pocket calculators to J2EE Java. I have to admit my skills improved pretty slowly and I wish books like these would have been available years ago. And I wish, too, I would have had a bigger interest and insight that every craft can be improved - yes - gasp! - even my own programming style. Your code might work pretty well, but this book will challenge you to "expect more", and "do more". And, yes, it can be done.
If you're good at programming you probably will be familiar with a number of the ideas presented, and you'll find confirmation for practices that you felt were "the right thing to do". And then there will be some more tips to help you to improve your style.
The book summarizes frequent real world observations and resonates with my own experiences slogging through code messed-up beyond recognition by programmers who are just "getting the job done". Understanding, maintaining, and extending existing code should not be as painful as it way to often is. The book gives concrete, usable advice on how to do it better.
I would make both books a "must read" for programmers I hire - if they understand and like what is presented, they couldn't have a better start on better programming.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Zu viel des Guten, 5. September 2009
Von den begeisterten Rezensionen hier geleitet habe ich mir das Buch zugelegt und direkt gelesen. Vorneweg, der Schreibstil ist sehr angenehm, es liest sich hervorragend.
Die Punkte, die im Buch abgearbeitet werden um aufzuzeigen, was guter Code ist und ihn von schlechtem Code trennt decken sich mit meinen Erfahrungen, die Argumentationen, warum etwas schlecht ist und besser anders gemacht wird, nachvollziehbar. Bei den meisten Punkten stimme ich überein, doch was mir ziemlich sauer aufgestoßen ist:
* (Zu) Java-zentriert. Das ist an sich ja nicht so schlimm, würde man nicht bei den Argumentationen das ein oder andere mal - jedenfalls aber zu oft während des Buchs - denken, dass das Argument nur in Java Gültigkeit besitzt.
* Martin vergleicht ziemlich am Anfang des Buches die Aufbröselung langer Methoden mit der Normalisierung von Datenbanken. Offenbar hat er aber vergessen, dass sehr oft aber auch wieder Denormalisiert wird, da die weitere Auftrennung den Kontext auseinander reisst. Er hat zwar recht, dass man nach Möglichkeit alles auseinanderbricht, aber er verliert kein Wort darüber, dass man damit oft auch zu viel des Guten erreicht.
* Eine wichtige Grundregel meiner Erfahrung: Algorithmen _nicht_ auseinanderbrechen. Das schreckliche Gegenbeispiel kommt auf Seite 145, in dem Martin Knuths Primzahlencode aus Literate Programming nimmt, nach Java portiert und anschließend nach seinen Methoden refactort. Das Ergebnis ist eine reine Zumutung für das Auge und hat mit Clean Code nichts mehr zu tun. Positiv zu erwähnen ist, dass er die Ausgabe und die Erzeugung getrennt hat. Die Ausgaberoutinen sind sauber und so nachzuvollziehen, wie er es gern hat: Wie ein Stück Prosatext. Aber der Algorithmus als solcher ist nicht mehr zu erkennen. Nicht alles sollte als Prosatext beschrieben werden!
* Leider noch mal der Java Einfluss, aber wer von präzisem, klarem Code spricht, sollte keine Methodennamen verwenden, die länger als 20 Zeichen sind. Das Primzahlbeispiel macht das klar. Eine Methode mit Namen isLeastRelevantMultipleOfNextLargerPrimeFactor sollte nicht von jemandem geschrieben werden der von sich behauptet, sauberen Code zu schreiben... Code-Normalisierung ja, aber bitte nur soweit man keine Algorithmen, die irgendwo anders mathematisch beschrieben und geprüft sind, mit lächerlich anmutenden Funktionsnamen zerstört. Martins Code hat meistens eine gewisse Eleganz, aber die Eleganz in einem wohlgeformten Algorithmus scheint er nicht zu kennen, im Gegenteil, er reisst sie auseinander.
* Leider wird an keiner Stelle im Buch erwähnt, welchen Einfluss die Veränderung des Quellcodes auf die Performance der Software hat. Dass er es mit der Performance in seinem Code nicht all zu ernst nimmt zeigt ein Beispiel, bei dem er einen String zurück gibt, in dem ein Großbuchstabe einen Schalter der auf an steht anzeigt, und einen Kleinbuchstaben, wenn der Schalter aus ist. Normal würde man das über ein Bitfeld machen, und nicht wie er vorschlägt besser mit StringBuffer. Leider lässt der Java Einfluss wieder grüßen.
Ich bin etwas enttäuscht von dem Buch. Bei vielen Stellen im Buch hab ich den Kopf geschüttelt und mir die Frage gestellt, was für ein Schmarrn das ist, was er da macht, da das so einfach nicht in allen Bereichen applikabel ist. Wer viel in Java programmiert wird seine Freude an dem Buch haben und sicher oft mit dem Kopf nicken. Wer unter Clean Code nicht (nur) maximal-aufgebrochene Funktionen mit elendig langen Funktionsnamen versteht wird mit dem Buch nicht glücklich und lediglich seine Vorurteile über Javaprogrammierer bestätigt finden. So jemand schaut sich besser nach anderen Büchern um und reicht das Buch an den fanatischen Javajünger in seinem Freundeskreis weiter ;)
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich einmal aufräumen!, 28. Januar 2009
Eine Frage, die sich früher oder später jeder Softwareentwickler stellt: Wie gut ist mein Quellcode wirklich? Wie kann man den Quellcode anderer bewerten; was ist guter, was ist schlechter Stil?
Wer schon einmal mit fremdem Code zurechtkommen musste könnte sich fragen: "Ist der Code wirklich so schlecht, oder bin ich vielleicht nur zu beschränkt?"
Gibt es harte Kriterien, anhand derer man das herausfinden kann?
Ja, es gibt sie! Dieses Buch stellt diese Kriterien anschaulich und umfassend vor. Es nimmt einem auch ein Stück weit die falsche Ehrfurcht vor allzu verzwicktem Code! Wenn durch kryptische Bezeichner und überlange Funktionen der Sinn des Programms nicht ersichtlich wird, so ist dies ein Makel; auch, wenn der Quellcode nie von mehr als einer Person eingesehen wird.
Erfrischend ist die Einstellung zu Kommentaren: Jeder Kommentar ist ein Anzeichen für das Unvermögen, etwas anschaulich anhand des Codes selber auszudrücken und birgt die Gefahr von Widersprüchen, wenn er bei Änderungen des Codes nicht angepasst wird.
Insgesamt ist dies Buch eine Fundgrube für jeden, der nach sachlich begründeten Richtlinien für eine ordentliche Strukturierung von Quellcode sucht.
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