Clean Bandit

Top-Alben von Clean Bandit


CD: €12.99  |  MP3: €9.99
CD: €6.99

Song-Bestseller von Clean Bandit
Sortieren nach:
Topseller
1-10 of 78
Song Album  
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30

Bilder von Clean Bandit
Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.

Neuester Tweet

cleanbandit

@lekkostronniczy @BRITAwards omg yessss!!! also we need to get grace on one of these the flying little imp http://t.co/ru2xTIbI3B


Biografie

Clean Bandit

„New Eyes“

“So you think electronic music is boring? You think it’s stupid? You think it’s repetitive? Well it is repetitive.“ So lautet das Intro zu Clean Bandits erstem Smashhit „Mozart`s House“, mit dem das britische Quartett Anfang letzten Jahres erstmalig in der Welt der Dancemusic auf sich aufmerksam gemacht hat. Ein Song, der sich um Welten von herkömmlichen Clubtracks unterscheidet - und genauso weit ist ihre Arbeitsweise von der konventioneller Bands entfernt.

Clean Bandit bestehen aus vier Menschen, die zusammen drei miteinander verflochtene Paarungen ergeben: ... Lesen Sie mehr

Clean Bandit

„New Eyes“

“So you think electronic music is boring? You think it’s stupid? You think it’s repetitive? Well it is repetitive.“ So lautet das Intro zu Clean Bandits erstem Smashhit „Mozart`s House“, mit dem das britische Quartett Anfang letzten Jahres erstmalig in der Welt der Dancemusic auf sich aufmerksam gemacht hat. Ein Song, der sich um Welten von herkömmlichen Clubtracks unterscheidet - und genauso weit ist ihre Arbeitsweise von der konventioneller Bands entfernt.

Clean Bandit bestehen aus vier Menschen, die zusammen drei miteinander verflochtene Paarungen ergeben: Zwei Brüder, zwei Kindergartenfreunde und ein Liebespaar, die sich die totale Kontrolle über jedes noch so winzige Detail ihrer Musik und ihrer Videos teilen. Und nicht nur das: Gemeinsam teilt das Quartett eine Geschichte, die sich mittlerweile über vier Jahre und über 2.000 Meilen spannt. Mit dem Release ihres ungeduldig erwarteten Albumdebüts „New Eyes“ findet diese Story nun ihren vorläufigen Höhepunkt!

Obwohl man es ihrem ersten Nr. 1-Hit „Rather Be“ – der ganz nebenbei auch die am schnellsten verkaufte Single des Monats Januar der letzten 20 Jahre darstellt – nicht wirklich anhören kann, gründete sich der Pop-Meets-Klassik-Vierer in den wissensschwangeren Hallen der weltberühmten Cambridge University. 50 Prozent bestanden schon damals aus Grace Chatto und Neil Amin-Smith, die bereits seit Kindesbeinen an zusammen in North London spielten. Irgendwann begann Grace` Freund Jack Patterson, „Beats und Basslines zu unseren kurzen Konzertaufnahmen zu komponieren, um den Leuten etwas ganz Besonderes zu bieten“, erinnert sich Grace.

Minikompositionen, die in einer schicksalhaften Clubnacht – der National Rail Disco – und einer wahren Kreativitätsexplosion endeten. „Wir schrieben ungefähr zehn Songs in nur zwei Wochen“, so Grace weiter. „Eine der produktivsten Perioden, die wir jemals hatten. Das ist jetzt fünf Jahre her.“ Während dieses Auftritts performte das Quartett auf simplen Barhockern, während Jack mit seinem Laptop für knackige Beats sorgte und sein Freund und musikalischer Partner Love Ssega die Vocals übernahm. Hatte das Publikum des Klassikquartetts im Vorfeld nicht die leiseste Ahnung, was es erwarten würde, so stellte sich das Experiment aus Electronic und Klassik als enorm erfolgversprechende Mischung heraus. Ein Abend, der den Grundstein für die weitere Karriere von Clean Bandit legen sollte. „Wir wussten sofort, dass wir Ernst machen und diese Art von Fusion-Sound auf professioneller Basis spielen wollten.“

Während die Clubnächte weiter liefen, verfeinerte Neil sein DJing und beschäftigte sich zunehmend mit der Post-Dubstep-Szene (Dubstep-Artist James Blake fungierte seinerzeit als einer der ersten Booker der National Rail Disco). Nachdem Jacks Bruder Luke als Drummer einstieg, erhielt die künstlerische Entwicklung einen weiteren dynamischen Schub. Jack und Grace hielten sich zu dieser Zeit auf einer längeren Exkursion in Russland auf, während der sie die Sprache studierte und er die Filmhochschule besuchte und als Messegestalter arbeitete. Eine Reise, auf der man auch zum Bandnamen Clean Bandit inspiriert wurde – die wortwörtliche Übersetzung einer russischen Redewendung, die übersetzt so viel wie „absoluter Mistkerl“ bedeutet.

Regelmäßig, wenn Jack und Grace auf Heimatbesuch waren, performte man weitere Shows und spielte schließlich seinen ersten Track „Mozart`s House“ ein, für den Ssegawa die Vocals beisteuerte. Weitere Songs folgten u.a. mit „A&E“ – ein Song, dessen Entstehungsgeschichte auf ein Erlebnis zurückdatiert, als Jack mit Grace im Wittington Hospital wartete – und der seinerzeit von Black Butter Records veröffentlicht wurde und ebenfalls auf dem nun vorliegenden Debütalbum zu finden ist. In der Folgezeit verlagerten Clean Bandit ihr Bandhauptquartier in die South Kilburn Studios, die im Rahmen eines freien Projekts lokale Künstler unterstützen.

Man gründete zwei Studios – eines für reine Musikaufnahmen sowie ein weiteres zur Videoproduktion, war der visuelle Faktor doch mittlerweile ein integraler Bestandteil der Kunst von Clean Bandit geworden. Praktischerweise konnte man auf ein paar Bewerber zurückgreifen, die sich gemeldet hatten, um mehr über die Musikproduktion zu erfahren und die gleichzeitig über enormes Gesangstalent verfügten. Nikki Cislyn aka Nikki B, die auf den Tracks „A&E“, „Cologne“ und „Nightingale“ zu hören ist, hat die Arbeit mit Clean Bandit unterdessen erfolgreich als Sprungbrett für ihre eigene Karriere benutzt. Weiter ist noch die 16-jährige Sharna Bass (die Grace als „Rihanna von North London“ bezeichnet) auf dem Song „Extraordinary“ vertreten.

Bei der Entdeckung ihrer Sängerinnen folgen Clean Bandit ihrer ganz eigenen Arbeitsmethodik, die sich größtenteils auf glückliche Umstände stützt. Eliza Shadded – zu hören auf „UK Shanty“ - wurde von Jack in East London entdeckt, während sie als Straßenkünstlerin vor der Shoreditch Ubahnstation sang. Jess Glynne, die Stimme des Durchbruchsmegahits „Rather Be“, hat mittlerweile ihren eigenen Plattenvertrag bei Atlantic in der Tasche. Ssegawa war schon zu Universitätstagen ein Freund der Band und wird höchstwahrscheinlich in Zukunft noch öfter zum Clean Bandit-Sound beitragen. Jungle- und UK-Garage-Legende Elisabeth Troy ist auf „Heart On Fire“ zu hören und wird neben Florence Rawlings auch live mit auf der Bühne stehen.

„Mit verschiedenen Stimmen zu arbeiten, bringt eine gewisse Mehrdimensionalität in die Songs“, so Neil. „Alle anderen hätten nicht diese besondere Garage-Vocalperformance abliefern können, wie es Elisabeth getan hat. Und Eliza zum Beispiel unterscheidet sich mit ihrer folkigen Stimme wiederum von all den anderen Sängerinnen. Ich könnte mir nur schwer vorstellen, mit nur einer einzigen Sängerin zu arbeiten.“

Während man seine Labelkollegen von Rudimental und die Tour-Freunde von Disclosure als Inspirationsquelle angibt, stellen Clean Bandit die aufregendste Entwicklung in der britischen Dancemusic dar. Eine neue Generation von Künstlern, die auf der Bühne genauso wie in den Charts und nicht zuletzt auch in den Clubs mit ihren Singles und Alben begeistert. „Sie haben enorm zu unserem Selbstbewusstsein beigetragen“, so Neil weiter. „Als wir mit unserer Musik anfingen, kannten wir sie nicht einmal. Damals gab es für uns nur die Basement Jaxx, die aber zu dieser Zeit eine Pause machten.“ Die Band schrieb „Extraordinary“, „Rather Be“ und „Dust Clears“ in Zusammenarbeit mit Jimmy Napes – dem Mann, der für Hits von Disclosure, Naughty Boy und vielen anderen verantwortlich zeichnet.

Während regelmäßiger Supportgigs für diese Acts schaute man sich jede Menge ab und arbeitete an seiner immer größer werdenden Liveshow vor immer weiter wachsendem Publikum. Ganz im Gegensatz zu vielen dieser befreundeten Bands entstanden Clean Bandit quasi auf der Bühne, wie Luke erzählt. „Wir waren schon immer eine ganz natürlich gewachsene Band, während sie eher aus einer DJ-Welt kommen.“

„Uns gab es schon zwei Jahre, bevor wir überhaupt unseren ersten Song aufgenommen hatten“, fügt Grace hinzu. „Wir sind viel weniger auf Clubtauglichkeit fokussiert; bei uns geht es nicht ausschließlich um Dancemusic.“

Es geht bei Clean Bandit nicht nur um Dancemusic, mehr noch: Es geht tatsächlich nicht nur um Musik – sind die selbst geschriebenen und in Eigenregie produzierten Videos doch ein nicht mehr wegzudenkender Teil jedes Clean Bandit-Releases geworden. Die zentrale Rolle spielt dabei Jack, der nach eigenen Angaben „mittlerweile ziemlich gut mit Computergraphiken umgehen kann“, wenn man im Studio an der visuellen Umsetzung seiner Ideen arbeitet. „Wir betrachten das Musikvideo als Produkt, das dem Song entgegensteht.“ Bis man sich schließlich einem gewissen kommerziellen Deadline-Druck beugen musste, weigerte sich die Band beharrlich, mit den Aufnahmen zu einem neuen Song anzufangen, bis nicht der letzte Schliff an das Video des vorherigen Stücks gelegt war.

Als Grace, Neil, Jack und Luke erstmalig einem breiten Publikum ihre neue Version klassischer Musik vorstellten, stieß man auf größtenteils überraschte Gesichter. Nichts desto trotz werden Clean Bandit auch weiterhin zu renommierten Klassikkonzerten eingeladen, wie zum Lewes Chamber Music Festival, dem „super coolen“ Orchestra Of The Age Of Enlightenment oder kürzlich zu einem Konzert in der berühmten Tate Britain-Galerie, bei dem man mit einem 10-minütigen Satz von Mozart eröffnete, bevor Jack und Luke die Bühne betraten und die vollständige Band ein reguläres Clean Bandit-Liveset zum Besten gab. „Wir haben uns versteckt und nur darauf gewartet, bis unser Part kam“, so Jack grinsend. „Wir müssen uns dringend darüber Gedanken machen, wir wir dies in Zukunft lösen werden. Vielleicht springen wir bei unserem Einsatz aus einer Kiste oder so. So wie in `Spinal Tap`!“

Wer würde da noch behaupten, elektronische Musik wäre langweilig?

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Clean Bandit

„New Eyes“

“So you think electronic music is boring? You think it’s stupid? You think it’s repetitive? Well it is repetitive.“ So lautet das Intro zu Clean Bandits erstem Smashhit „Mozart`s House“, mit dem das britische Quartett Anfang letzten Jahres erstmalig in der Welt der Dancemusic auf sich aufmerksam gemacht hat. Ein Song, der sich um Welten von herkömmlichen Clubtracks unterscheidet - und genauso weit ist ihre Arbeitsweise von der konventioneller Bands entfernt.

Clean Bandit bestehen aus vier Menschen, die zusammen drei miteinander verflochtene Paarungen ergeben: Zwei Brüder, zwei Kindergartenfreunde und ein Liebespaar, die sich die totale Kontrolle über jedes noch so winzige Detail ihrer Musik und ihrer Videos teilen. Und nicht nur das: Gemeinsam teilt das Quartett eine Geschichte, die sich mittlerweile über vier Jahre und über 2.000 Meilen spannt. Mit dem Release ihres ungeduldig erwarteten Albumdebüts „New Eyes“ findet diese Story nun ihren vorläufigen Höhepunkt!

Obwohl man es ihrem ersten Nr. 1-Hit „Rather Be“ – der ganz nebenbei auch die am schnellsten verkaufte Single des Monats Januar der letzten 20 Jahre darstellt – nicht wirklich anhören kann, gründete sich der Pop-Meets-Klassik-Vierer in den wissensschwangeren Hallen der weltberühmten Cambridge University. 50 Prozent bestanden schon damals aus Grace Chatto und Neil Amin-Smith, die bereits seit Kindesbeinen an zusammen in North London spielten. Irgendwann begann Grace` Freund Jack Patterson, „Beats und Basslines zu unseren kurzen Konzertaufnahmen zu komponieren, um den Leuten etwas ganz Besonderes zu bieten“, erinnert sich Grace.

Minikompositionen, die in einer schicksalhaften Clubnacht – der National Rail Disco – und einer wahren Kreativitätsexplosion endeten. „Wir schrieben ungefähr zehn Songs in nur zwei Wochen“, so Grace weiter. „Eine der produktivsten Perioden, die wir jemals hatten. Das ist jetzt fünf Jahre her.“ Während dieses Auftritts performte das Quartett auf simplen Barhockern, während Jack mit seinem Laptop für knackige Beats sorgte und sein Freund und musikalischer Partner Love Ssega die Vocals übernahm. Hatte das Publikum des Klassikquartetts im Vorfeld nicht die leiseste Ahnung, was es erwarten würde, so stellte sich das Experiment aus Electronic und Klassik als enorm erfolgversprechende Mischung heraus. Ein Abend, der den Grundstein für die weitere Karriere von Clean Bandit legen sollte. „Wir wussten sofort, dass wir Ernst machen und diese Art von Fusion-Sound auf professioneller Basis spielen wollten.“

Während die Clubnächte weiter liefen, verfeinerte Neil sein DJing und beschäftigte sich zunehmend mit der Post-Dubstep-Szene (Dubstep-Artist James Blake fungierte seinerzeit als einer der ersten Booker der National Rail Disco). Nachdem Jacks Bruder Luke als Drummer einstieg, erhielt die künstlerische Entwicklung einen weiteren dynamischen Schub. Jack und Grace hielten sich zu dieser Zeit auf einer längeren Exkursion in Russland auf, während der sie die Sprache studierte und er die Filmhochschule besuchte und als Messegestalter arbeitete. Eine Reise, auf der man auch zum Bandnamen Clean Bandit inspiriert wurde – die wortwörtliche Übersetzung einer russischen Redewendung, die übersetzt so viel wie „absoluter Mistkerl“ bedeutet.

Regelmäßig, wenn Jack und Grace auf Heimatbesuch waren, performte man weitere Shows und spielte schließlich seinen ersten Track „Mozart`s House“ ein, für den Ssegawa die Vocals beisteuerte. Weitere Songs folgten u.a. mit „A&E“ – ein Song, dessen Entstehungsgeschichte auf ein Erlebnis zurückdatiert, als Jack mit Grace im Wittington Hospital wartete – und der seinerzeit von Black Butter Records veröffentlicht wurde und ebenfalls auf dem nun vorliegenden Debütalbum zu finden ist. In der Folgezeit verlagerten Clean Bandit ihr Bandhauptquartier in die South Kilburn Studios, die im Rahmen eines freien Projekts lokale Künstler unterstützen.

Man gründete zwei Studios – eines für reine Musikaufnahmen sowie ein weiteres zur Videoproduktion, war der visuelle Faktor doch mittlerweile ein integraler Bestandteil der Kunst von Clean Bandit geworden. Praktischerweise konnte man auf ein paar Bewerber zurückgreifen, die sich gemeldet hatten, um mehr über die Musikproduktion zu erfahren und die gleichzeitig über enormes Gesangstalent verfügten. Nikki Cislyn aka Nikki B, die auf den Tracks „A&E“, „Cologne“ und „Nightingale“ zu hören ist, hat die Arbeit mit Clean Bandit unterdessen erfolgreich als Sprungbrett für ihre eigene Karriere benutzt. Weiter ist noch die 16-jährige Sharna Bass (die Grace als „Rihanna von North London“ bezeichnet) auf dem Song „Extraordinary“ vertreten.

Bei der Entdeckung ihrer Sängerinnen folgen Clean Bandit ihrer ganz eigenen Arbeitsmethodik, die sich größtenteils auf glückliche Umstände stützt. Eliza Shadded – zu hören auf „UK Shanty“ - wurde von Jack in East London entdeckt, während sie als Straßenkünstlerin vor der Shoreditch Ubahnstation sang. Jess Glynne, die Stimme des Durchbruchsmegahits „Rather Be“, hat mittlerweile ihren eigenen Plattenvertrag bei Atlantic in der Tasche. Ssegawa war schon zu Universitätstagen ein Freund der Band und wird höchstwahrscheinlich in Zukunft noch öfter zum Clean Bandit-Sound beitragen. Jungle- und UK-Garage-Legende Elisabeth Troy ist auf „Heart On Fire“ zu hören und wird neben Florence Rawlings auch live mit auf der Bühne stehen.

„Mit verschiedenen Stimmen zu arbeiten, bringt eine gewisse Mehrdimensionalität in die Songs“, so Neil. „Alle anderen hätten nicht diese besondere Garage-Vocalperformance abliefern können, wie es Elisabeth getan hat. Und Eliza zum Beispiel unterscheidet sich mit ihrer folkigen Stimme wiederum von all den anderen Sängerinnen. Ich könnte mir nur schwer vorstellen, mit nur einer einzigen Sängerin zu arbeiten.“

Während man seine Labelkollegen von Rudimental und die Tour-Freunde von Disclosure als Inspirationsquelle angibt, stellen Clean Bandit die aufregendste Entwicklung in der britischen Dancemusic dar. Eine neue Generation von Künstlern, die auf der Bühne genauso wie in den Charts und nicht zuletzt auch in den Clubs mit ihren Singles und Alben begeistert. „Sie haben enorm zu unserem Selbstbewusstsein beigetragen“, so Neil weiter. „Als wir mit unserer Musik anfingen, kannten wir sie nicht einmal. Damals gab es für uns nur die Basement Jaxx, die aber zu dieser Zeit eine Pause machten.“ Die Band schrieb „Extraordinary“, „Rather Be“ und „Dust Clears“ in Zusammenarbeit mit Jimmy Napes – dem Mann, der für Hits von Disclosure, Naughty Boy und vielen anderen verantwortlich zeichnet.

Während regelmäßiger Supportgigs für diese Acts schaute man sich jede Menge ab und arbeitete an seiner immer größer werdenden Liveshow vor immer weiter wachsendem Publikum. Ganz im Gegensatz zu vielen dieser befreundeten Bands entstanden Clean Bandit quasi auf der Bühne, wie Luke erzählt. „Wir waren schon immer eine ganz natürlich gewachsene Band, während sie eher aus einer DJ-Welt kommen.“

„Uns gab es schon zwei Jahre, bevor wir überhaupt unseren ersten Song aufgenommen hatten“, fügt Grace hinzu. „Wir sind viel weniger auf Clubtauglichkeit fokussiert; bei uns geht es nicht ausschließlich um Dancemusic.“

Es geht bei Clean Bandit nicht nur um Dancemusic, mehr noch: Es geht tatsächlich nicht nur um Musik – sind die selbst geschriebenen und in Eigenregie produzierten Videos doch ein nicht mehr wegzudenkender Teil jedes Clean Bandit-Releases geworden. Die zentrale Rolle spielt dabei Jack, der nach eigenen Angaben „mittlerweile ziemlich gut mit Computergraphiken umgehen kann“, wenn man im Studio an der visuellen Umsetzung seiner Ideen arbeitet. „Wir betrachten das Musikvideo als Produkt, das dem Song entgegensteht.“ Bis man sich schließlich einem gewissen kommerziellen Deadline-Druck beugen musste, weigerte sich die Band beharrlich, mit den Aufnahmen zu einem neuen Song anzufangen, bis nicht der letzte Schliff an das Video des vorherigen Stücks gelegt war.

Als Grace, Neil, Jack und Luke erstmalig einem breiten Publikum ihre neue Version klassischer Musik vorstellten, stieß man auf größtenteils überraschte Gesichter. Nichts desto trotz werden Clean Bandit auch weiterhin zu renommierten Klassikkonzerten eingeladen, wie zum Lewes Chamber Music Festival, dem „super coolen“ Orchestra Of The Age Of Enlightenment oder kürzlich zu einem Konzert in der berühmten Tate Britain-Galerie, bei dem man mit einem 10-minütigen Satz von Mozart eröffnete, bevor Jack und Luke die Bühne betraten und die vollständige Band ein reguläres Clean Bandit-Liveset zum Besten gab. „Wir haben uns versteckt und nur darauf gewartet, bis unser Part kam“, so Jack grinsend. „Wir müssen uns dringend darüber Gedanken machen, wir wir dies in Zukunft lösen werden. Vielleicht springen wir bei unserem Einsatz aus einer Kiste oder so. So wie in `Spinal Tap`!“

Wer würde da noch behaupten, elektronische Musik wäre langweilig?

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Clean Bandit

„New Eyes“

“So you think electronic music is boring? You think it’s stupid? You think it’s repetitive? Well it is repetitive.“ So lautet das Intro zu Clean Bandits erstem Smashhit „Mozart`s House“, mit dem das britische Quartett Anfang letzten Jahres erstmalig in der Welt der Dancemusic auf sich aufmerksam gemacht hat. Ein Song, der sich um Welten von herkömmlichen Clubtracks unterscheidet - und genauso weit ist ihre Arbeitsweise von der konventioneller Bands entfernt.

Clean Bandit bestehen aus vier Menschen, die zusammen drei miteinander verflochtene Paarungen ergeben: Zwei Brüder, zwei Kindergartenfreunde und ein Liebespaar, die sich die totale Kontrolle über jedes noch so winzige Detail ihrer Musik und ihrer Videos teilen. Und nicht nur das: Gemeinsam teilt das Quartett eine Geschichte, die sich mittlerweile über vier Jahre und über 2.000 Meilen spannt. Mit dem Release ihres ungeduldig erwarteten Albumdebüts „New Eyes“ findet diese Story nun ihren vorläufigen Höhepunkt!

Obwohl man es ihrem ersten Nr. 1-Hit „Rather Be“ – der ganz nebenbei auch die am schnellsten verkaufte Single des Monats Januar der letzten 20 Jahre darstellt – nicht wirklich anhören kann, gründete sich der Pop-Meets-Klassik-Vierer in den wissensschwangeren Hallen der weltberühmten Cambridge University. 50 Prozent bestanden schon damals aus Grace Chatto und Neil Amin-Smith, die bereits seit Kindesbeinen an zusammen in North London spielten. Irgendwann begann Grace` Freund Jack Patterson, „Beats und Basslines zu unseren kurzen Konzertaufnahmen zu komponieren, um den Leuten etwas ganz Besonderes zu bieten“, erinnert sich Grace.

Minikompositionen, die in einer schicksalhaften Clubnacht – der National Rail Disco – und einer wahren Kreativitätsexplosion endeten. „Wir schrieben ungefähr zehn Songs in nur zwei Wochen“, so Grace weiter. „Eine der produktivsten Perioden, die wir jemals hatten. Das ist jetzt fünf Jahre her.“ Während dieses Auftritts performte das Quartett auf simplen Barhockern, während Jack mit seinem Laptop für knackige Beats sorgte und sein Freund und musikalischer Partner Love Ssega die Vocals übernahm. Hatte das Publikum des Klassikquartetts im Vorfeld nicht die leiseste Ahnung, was es erwarten würde, so stellte sich das Experiment aus Electronic und Klassik als enorm erfolgversprechende Mischung heraus. Ein Abend, der den Grundstein für die weitere Karriere von Clean Bandit legen sollte. „Wir wussten sofort, dass wir Ernst machen und diese Art von Fusion-Sound auf professioneller Basis spielen wollten.“

Während die Clubnächte weiter liefen, verfeinerte Neil sein DJing und beschäftigte sich zunehmend mit der Post-Dubstep-Szene (Dubstep-Artist James Blake fungierte seinerzeit als einer der ersten Booker der National Rail Disco). Nachdem Jacks Bruder Luke als Drummer einstieg, erhielt die künstlerische Entwicklung einen weiteren dynamischen Schub. Jack und Grace hielten sich zu dieser Zeit auf einer längeren Exkursion in Russland auf, während der sie die Sprache studierte und er die Filmhochschule besuchte und als Messegestalter arbeitete. Eine Reise, auf der man auch zum Bandnamen Clean Bandit inspiriert wurde – die wortwörtliche Übersetzung einer russischen Redewendung, die übersetzt so viel wie „absoluter Mistkerl“ bedeutet.

Regelmäßig, wenn Jack und Grace auf Heimatbesuch waren, performte man weitere Shows und spielte schließlich seinen ersten Track „Mozart`s House“ ein, für den Ssegawa die Vocals beisteuerte. Weitere Songs folgten u.a. mit „A&E“ – ein Song, dessen Entstehungsgeschichte auf ein Erlebnis zurückdatiert, als Jack mit Grace im Wittington Hospital wartete – und der seinerzeit von Black Butter Records veröffentlicht wurde und ebenfalls auf dem nun vorliegenden Debütalbum zu finden ist. In der Folgezeit verlagerten Clean Bandit ihr Bandhauptquartier in die South Kilburn Studios, die im Rahmen eines freien Projekts lokale Künstler unterstützen.

Man gründete zwei Studios – eines für reine Musikaufnahmen sowie ein weiteres zur Videoproduktion, war der visuelle Faktor doch mittlerweile ein integraler Bestandteil der Kunst von Clean Bandit geworden. Praktischerweise konnte man auf ein paar Bewerber zurückgreifen, die sich gemeldet hatten, um mehr über die Musikproduktion zu erfahren und die gleichzeitig über enormes Gesangstalent verfügten. Nikki Cislyn aka Nikki B, die auf den Tracks „A&E“, „Cologne“ und „Nightingale“ zu hören ist, hat die Arbeit mit Clean Bandit unterdessen erfolgreich als Sprungbrett für ihre eigene Karriere benutzt. Weiter ist noch die 16-jährige Sharna Bass (die Grace als „Rihanna von North London“ bezeichnet) auf dem Song „Extraordinary“ vertreten.

Bei der Entdeckung ihrer Sängerinnen folgen Clean Bandit ihrer ganz eigenen Arbeitsmethodik, die sich größtenteils auf glückliche Umstände stützt. Eliza Shadded – zu hören auf „UK Shanty“ - wurde von Jack in East London entdeckt, während sie als Straßenkünstlerin vor der Shoreditch Ubahnstation sang. Jess Glynne, die Stimme des Durchbruchsmegahits „Rather Be“, hat mittlerweile ihren eigenen Plattenvertrag bei Atlantic in der Tasche. Ssegawa war schon zu Universitätstagen ein Freund der Band und wird höchstwahrscheinlich in Zukunft noch öfter zum Clean Bandit-Sound beitragen. Jungle- und UK-Garage-Legende Elisabeth Troy ist auf „Heart On Fire“ zu hören und wird neben Florence Rawlings auch live mit auf der Bühne stehen.

„Mit verschiedenen Stimmen zu arbeiten, bringt eine gewisse Mehrdimensionalität in die Songs“, so Neil. „Alle anderen hätten nicht diese besondere Garage-Vocalperformance abliefern können, wie es Elisabeth getan hat. Und Eliza zum Beispiel unterscheidet sich mit ihrer folkigen Stimme wiederum von all den anderen Sängerinnen. Ich könnte mir nur schwer vorstellen, mit nur einer einzigen Sängerin zu arbeiten.“

Während man seine Labelkollegen von Rudimental und die Tour-Freunde von Disclosure als Inspirationsquelle angibt, stellen Clean Bandit die aufregendste Entwicklung in der britischen Dancemusic dar. Eine neue Generation von Künstlern, die auf der Bühne genauso wie in den Charts und nicht zuletzt auch in den Clubs mit ihren Singles und Alben begeistert. „Sie haben enorm zu unserem Selbstbewusstsein beigetragen“, so Neil weiter. „Als wir mit unserer Musik anfingen, kannten wir sie nicht einmal. Damals gab es für uns nur die Basement Jaxx, die aber zu dieser Zeit eine Pause machten.“ Die Band schrieb „Extraordinary“, „Rather Be“ und „Dust Clears“ in Zusammenarbeit mit Jimmy Napes – dem Mann, der für Hits von Disclosure, Naughty Boy und vielen anderen verantwortlich zeichnet.

Während regelmäßiger Supportgigs für diese Acts schaute man sich jede Menge ab und arbeitete an seiner immer größer werdenden Liveshow vor immer weiter wachsendem Publikum. Ganz im Gegensatz zu vielen dieser befreundeten Bands entstanden Clean Bandit quasi auf der Bühne, wie Luke erzählt. „Wir waren schon immer eine ganz natürlich gewachsene Band, während sie eher aus einer DJ-Welt kommen.“

„Uns gab es schon zwei Jahre, bevor wir überhaupt unseren ersten Song aufgenommen hatten“, fügt Grace hinzu. „Wir sind viel weniger auf Clubtauglichkeit fokussiert; bei uns geht es nicht ausschließlich um Dancemusic.“

Es geht bei Clean Bandit nicht nur um Dancemusic, mehr noch: Es geht tatsächlich nicht nur um Musik – sind die selbst geschriebenen und in Eigenregie produzierten Videos doch ein nicht mehr wegzudenkender Teil jedes Clean Bandit-Releases geworden. Die zentrale Rolle spielt dabei Jack, der nach eigenen Angaben „mittlerweile ziemlich gut mit Computergraphiken umgehen kann“, wenn man im Studio an der visuellen Umsetzung seiner Ideen arbeitet. „Wir betrachten das Musikvideo als Produkt, das dem Song entgegensteht.“ Bis man sich schließlich einem gewissen kommerziellen Deadline-Druck beugen musste, weigerte sich die Band beharrlich, mit den Aufnahmen zu einem neuen Song anzufangen, bis nicht der letzte Schliff an das Video des vorherigen Stücks gelegt war.

Als Grace, Neil, Jack und Luke erstmalig einem breiten Publikum ihre neue Version klassischer Musik vorstellten, stieß man auf größtenteils überraschte Gesichter. Nichts desto trotz werden Clean Bandit auch weiterhin zu renommierten Klassikkonzerten eingeladen, wie zum Lewes Chamber Music Festival, dem „super coolen“ Orchestra Of The Age Of Enlightenment oder kürzlich zu einem Konzert in der berühmten Tate Britain-Galerie, bei dem man mit einem 10-minütigen Satz von Mozart eröffnete, bevor Jack und Luke die Bühne betraten und die vollständige Band ein reguläres Clean Bandit-Liveset zum Besten gab. „Wir haben uns versteckt und nur darauf gewartet, bis unser Part kam“, so Jack grinsend. „Wir müssen uns dringend darüber Gedanken machen, wir wir dies in Zukunft lösen werden. Vielleicht springen wir bei unserem Einsatz aus einer Kiste oder so. So wie in `Spinal Tap`!“

Wer würde da noch behaupten, elektronische Musik wäre langweilig?

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Verbessern Sie diese Seite

Sie sind der Künstler, das Label oder das Management des Künstlers? Über Artist Central können Sie dieser Seite eine Biografie, Fotos und mehr hinzufügen und die Diskografie bearbeiten.

Feedback

Sehen Sie sich die häufigsten Fragen zu unseren Künstler-Seiten an
Senden Sie uns Feedback zu dieser Seite