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Claus Peymann, Aller Tage Abenteuer Gebundene Ausgabe – 1999


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"Die Premiere vom 'Heldenplatz' am 4. November 1988 war der Höhepunkt im Leben eines Theatertraumpaares. An diesem Abend machten sich Claus Peymann und Thomas Bernhard die Österreicher endgültig zu ihren Untertanen. Die Bühne wurde Welt und jeder wollte besetzt sein: als Königsmörder, als Narr, als Höfling, wenigstens als Statist." So beschreibt der Autor die Rolle, die Peymann in Wien leidenschaftlich verkörperte. Als König der Burg entfachte Peymann, der begnadete Provokateur, in Allianz mit dem anderen österreichischen "Staatsfeind", dem Autor Thomas Bernhard, einen Kulturkampf in Wien und schrieb damit ein reiches Stück Theater-Zeitgeschichte.

Die einen liebten und bejubelten Peymann, für die alteingesessenen Theatergänger war er der Lieblingsfeind, der für den unmittelbar bevorstehenden Niedergang des Burgtheaters verantwortlich zu machen war. Sogar das halbe (österreichisch-angestammte) Burgtheaterensemble verweigerte sich schmollend. Aber Peymann selbst, das "piefkinesische Großmaul", genoss die österreichische Erregung, die jede seiner Uraufführungen und Premieren in seiner 13 Jahre währenden Wiener Ära begleitete, mit unverhohlenem Vergnügen.

Peymanns Weg von der Hamburger Studentenbühne über die Stationen Frankfurt, Stuttgart, Bochum und Wien bis hin zum traditionsreichen Berliner Ensemble (1999) ist eine abenteuerliche Reise durch die deutschssprachige Theatergeschichte nach dem Krieg, gespickt mit Aufruhr und Skandalen allerorten: Von der "Publikumsbeschimpfung" in Frankfurt über die "Notlichtaffäre" bei den Salzburger Festspielen, der "Zahnspendenaffäre" in Stuttgart im Zusammenhang mit der RAF, bis hin zum berühmt-berüchtigten Zeit-Interview. Theatergeschichte wird hier zur spannend erzählten Zeitgeschichte.

Roland Kobergs Biografie wird der farbigen Figur Peymanns mehr als gerecht. Mit liebevollem Spott und leiser Ironie schöpft Koberg aus dem reichen Fundus an Peymannschen Anekdoten und Kuriositäten und trifft damit genau den Tonfall, der den "Welttheaterkünstler" charakterisiert. Roland Koberg, Theaterredakteur der Berliner Zeitung, hat ausgehend von persönlichen Erfahrungen mit Peymann am Wiener Burgtheater (als Statist und als Regiehospitant) nach eigenen Angaben versucht, die zahllosen Peymann-Anekdoten "ein bisschen zu sortieren" -- herausgekommen ist eine detailliert recherchierte, äußerst komplexe und sehr amüsante Biografie über Leben und Werk des Theatermachers C. P. --Pia Maria Breuss


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