Welch ein Buch Jules Vernes, er erzählt aus der Ich-Perspektive die Abenteuer des Reporters Claudius Bombarnac, der von Tiflis zunächst mittels Dampfer und später durch Russland nach Peking mit der Groß-Tranasiatischen Eisenbahn unterwegs ist.
Die Charaktere die er ihm auf seiner Reise begleiten, wachsen einem nach und nach so richtig ans Herz, sei es der Weltreisende deutsch Baron Weißschnitzdörfer der eine Neigung hat sich stets zu verspäten, Fulk Ephrinell der sympathische Yankee der auf der 6000 km langen Eisenbahnreise sogar eine beispiellos kurze Ehe mit Miß Horatia Bluett, einer englischen Händlerin eingeht, dem Rumänen Kinko, der versteckt als blinder Passagier in einer Holztruhe mitfährt um seine Angebetete in Peking zu ehelichen und dem später eine gewichtige Rolle während der Fahrt zuspringt.
Zunächst verläuft die Eisenbahnfahrt noch recht unspektakulär, was sich dann später aber, recht schnell zu ändern verspricht.
Insgesamt ein spitze Buch von Jules Verne, einzig die stetigen Erwähnungen der Städtenamen und der Landschaftsbeschreibung trüben leicht das Gesamtbild, daher auch nicht die vollen 5 Sterne.