Der eigentliche Kalender stellt eine Woche auf einer Doppelseite dar. Wie für Geschäftskalender typisch bekommen Samstag und Sonntag nur sehr wenig Platz eingeräumt. Die "Sprache" des Kalenders ist Englisch, andere Sprachen, darunter Deutsch und Französisch, finden sich etwas kleiner unter den englischen Ausdrücken.
Der Kalender gibt neben den Tagen auch die Wochen unten auf den Seiten an, zudem erhält man Informationen über die Mondphasen. In den freien Spalten der einzelnen Tage wird aufgeführt, welcher Feiertag gerade ist. Da dies ein internationaler Kalender ist, kann man so interessante Daten mitbekommen wie Mardi Gras in Frankreich, Kanada und den USA (5. Februar) - auf der anderen Seite stört es auch, wenn ein Tag wie der 20. März praktisch komplett von den Feiertagsangaben ausgefüllt wird und der Benutzer dieses Kalenders kaum Platz für eigene Notizen hat.
Auch dass im ganzen Kalender nur sechs doppelseitig bedruckte Seiten mit Monetbildern sind, ist etwas bedauerlich. Ein Bild pro Monat wäre bei einem Künstlerkalender schon passender gewesen. Positiv kann vermerkt werden, dass die Bilder in sehr guter Qualität gedruckt sind, auch wenn man sich bei der Größe der Seiten gewünscht hätte, der Verlag hätte auf ein einheitliches, Seiten füllendes Format gesetzt. Erfreulich ist auch, dass nicht nur die bekanntesten Bilder wie die Seerosen verwendet wurden, auch wenn diese (natürlich) vorkommen.
Monet-Freunde, die einen kleinen, sachlichen Planer beziehungsweise Kalender für ihr Büro haben wollen, sollten zugreifen. Monet-Liebhaber, die ständig ein Bild ihres Lieblingskünstlers vor Augen haben wollen, sollten vielleicht zu einem Wandkalender greifen.