Vorneweg: Ich bin seit der ersten Folge der 2000er Edition Fan, und habe mich mit Erscheinen der Classics sehr über den unerfahrenen, saufenden und Chauvinistischen John gefreut.
Seit dem Weggang Oliver Dörings mit der 70. Folge der 2000er hat sich einiges geändert. Für beide Reihen.
Ja, das alte Intro war cooler, ja die neue Erzählerin schläft fast ein und nervt, und ja, in dieser Folge der Classics bekommt sogar der Hauptdarsteller einen neuen Sprecher (was auch Sinn macht, da John ja hier wesentlich jünger ist).
Pro: Die Vertonung, die Effekte und die Musik zwischendurch sind sehr stiummungsvoll. Die Sprecher liefern eine gute Arbeit ab. Die Story ist spannend und gut umgesetzt. Mit grauen erinnere ich mich an die extrem langweilige Folge 71. Die Insel der Skelette ist wieder deutlich besser. Der junge, etwas zu coole und gleichzeitig unbedarfte Sinclair gefällt mir persönlich aber auch deutlich besser als der übermächtige, von Freunden umringte und bis an die Zähne bewaffnete (erwachsene) John.
Contra: Die Skelette sprechen zu leise. Ich habe die Wahl. Entweder die Effekte und die normalen Stimmen sind zu laut, oder ich verstehe nicht, was die Skelette sagen. generell habe ich den Eindruck, dass man in dieser Folge mehr versucht hat mit den Entfernungen Sender <--> Empfänger zu spielen. Die Erzählerin mit ihrer Ruhigen Stimme nervt. Bei kurzen Statements passt die Stimme und die Erzählweise gut zur Stimmung. Wenn Sie einen längeren Satz liest, hat man aber tatsächlich den Eindruck, dass sie sich langweilt. Was noch ein bisschen schade ist, ist das fehlende Trefferfeedback, wenn John auf die Skelette schießt. Man hört nicht, ob ein Skelett getroffen wurde oder nicht. Irgendeine Art Geräusch hätte man da nehmen können.
Fazit: Eine tolle Folge mit kleineren Abzügen in der B-Note.