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The Classical Album Vol. 2 (China Girl)
 
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The Classical Album Vol. 2 (China Girl)

Vanessa Mae Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Komponist: Vanessa-Mae, Hao, Kang, Hill
  • Audio CD (23. Januar 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • ASIN: B000002SMT
  • Weitere Ausgaben: Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 137.843 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Butterfly Lovers Violin Concerto: Act ILondon Philharmonic Orchestra/Vanessa-Mae/Viktor Fedotov10:07EUR 3,09
Anhören  2. Butterfly Lovers Violin Concerto: Act IILondon Philharmonic Orchestra/Vanessa-Mae/Viktor Fedotov10:45EUR 3,09
Anhören  3. Butterfly Lovers Violin Concerto: Act IIILondon Philharmonic Orchestra/Vanessa-Mae/Viktor Fedotov 5:53EUR 0,99
Anhören  4. Violin Fantasy on Puccini's 'Turandot'Vanessa-Mae/Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden/Viktor Fedotov11:36EUR 3,09
Anhören  5. Happy Valley (1997 Re-Unification Overture)Vanessa-Mae 6:34EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Audio

Steich-Käse mit Sahne? So einfach darf es sich der Kritiker mit diesem fiedelnden Phänomen nicht machen. Zumal Vanessa-Mae auf ihrem zweiten Klassikalbum einen wahrhaft großen Bogen spannt - von einer romantischen chinesischen Volksweise bis zum symphonischen Lustspiel, das die 19jährige eigens für die Übergabe Hongkongs an China im Sommer '97 komponierte. Vanessa und die Londoner Philharmoniker kredenzen das klebrige Musik-Mousse beschwingt, aber nicht berauschend. ** Klang: 02-03

© Audio


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vanessa EINMAL anders 18. Juli 2006
Format:Audio CD
Ok, als klassisch ausgebildeter Musiker hatte (und habe ich immer noch) nicht unerhebliche Vorbehalte gegenüber Vanessa Mae. Der Erstkauf einer CD von ihr vermag das eher zu bestätigen, ist sie doch eine Geigerin (nicht: Violinistin!), die sich stilistische Unmöglichkeiten wie den übermäßigen Gebrauch von Portamenti erlaubt.
Um es dem der fachterminologischen Sprache unkenntlichen Leser zu erklären:
Portamento (Singular) bedeutet in der Sprache der Musiker das "Ziehen" eines Tones bei Streichern durch Rutschen des Fingers von einem zum anderen Ton. Das ist soweit in Ordnung, wenn es ein-, höchstens zweimal pro Stück angewandt wird (sofern nicht vom Komponisten anders vorgeschrieben).
Vanessa Mae allerdings erhebt dieses Stilmittel zum Programm, wofür sie von mir mindestens schon mal einen Punktabzug bekommt.
An dieser Stelle muß ich mich jetzt outen:
Ich bin ein wahnsinnig großer Eiskunstlauf-Fan. Meine absolute Favoritin der letzten Jahre ist eine japanische Läuferin namens Shizuka Arakawa. Diese Ausnahmesportlerin wurde völlig überraschend im Jahre 2004 Weltmeisterin und 2006 völlig verdient Olympiasiegerin in der Disziplin im Damen-Einzellauf, beide Male auf die Musik der Violin-Fantasie auf Themen von Puccinis "Turandot", die dieser CD entstammt.
So war es für mich also eher eine Pflicht, diese CD zu kaufen, denn eine Kür.
Aber:
Das erste Stück dieser Aufnahme ist die Einspielung eines Ende der 50er Jahre von zwei chinesischen Komponisten (2?, wie kurios!) geschriebenen Violinkonzerts mit dem Beinamen "Butterfly Lovers Violin Concerto", das inhaltlich auf eine uralte chinesische Legende zurückgeht, deren Inhalt ich mir wiederzugeben untersage.
Es mag sein, daß Violinisten eines anderen Schlages dieses Werk anders und besser spielen als Vanessa Mae, aber ich muß konzedieren: Sie macht es wirklich hübsch. Diese Aufnahme hat etwas so zauberhaft-anrührendes an sich, dem selbst mein klassisch ausgebildeter Geschmack sich nicht entziehen kann.
Das zweite Stück dieser CD, die Violin-Fantasie über Themen aus "Turandot", kommt rein äußerlich im Gewande eines Virtuosenstücks des späten 19. oder frühen 20. Jahrhunderts daher. Man vermeint FAST die Transkription eines Fritz Kreisler zu vernehmen, aber der erste Eindruck täuscht. Es sind einige wenige Themen der Oper, die verarbeitet sind, Vanessa Mae begeht hier den nahezu unverzeihlichen Fehler, sich als Virtuosin (die sie nicht ist) darstellen zu wollen, der übermäßige Gebrauch von Portamenti (s.o.) trübt das Bild zusätzlich ein. Dennoch ist das ganze Stück größtenteils nett gemacht, wenngleich ich möglicherweise nicht objektiv zu sein in der Lage bin (erwähnte ich bereits Shizuka Arakawa?)
Das letzte Werk der vorliegenden CD ist eine Ouverture mit dem Namen "Happy Valley", geschrieben auf die Wiedereingliederung der bis dato englischen Kolonie Hongkong 1997 ins Reich der Mitte. Dieses kleine Werk, das übrigens tatsächlich an jenem geschichtsträchtigen Tag in Hongkong aufgeführt wurde, bewegt sich irgendwo zwischen "Folk" und "Pop goes Classic". Nachdem ich es einige Male gehört habe, kann ich mich seiner ursprünglichen Frische nicht mehr entziehen, der von einem chinesischen Mädchen(?)chor gesungene Text trägt sein Übriges dazu bei.
Unterm Strich:
Man muß sich auf die gewöhnungsbedürftige Art des Spiels Vanessa Maes einlassen. Wenn man diesen Schritt nicht nur gewagt, sondern auch getan hat, wird einem diese CD langsam aber sicher ans Herz wachsen, und da gehört Musik, egal von wem sie kommt oder gemacht ist, auch schließlich hin!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von P. Rutsch
Format:Audio CD
Sehr geehrter Herr Schimmel,
ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor. Die CD bietet von der sonnigen chinesischen Folklore (und für meinen persönlichen Geschmack zum Glück nicht von Peking-Oper) inspirierte Orchestermusik, eingespielt mit dem uns vertrautem westlichem Orchesterapparat und ebensolcher Solovioline. Hier geht es nicht um im Reinraum gefertigte europäische Musik. Es geht meines Erachtens um das Beste aus mindestens zwei Welten. Nicht um die Wiener Klassiker und ihnen artverwandte Götterbilder, die ich ebenso vergöttere, wie Sie. Auch ich wünsche mir im klassischen Konzert keinen Kitsch, sondern Raffinesse. Aber ich wünsche mir auch viel mehr Pentatonik und gleichzeitig Harmonie ohne Schmalz, und da wird es am Markt schwierig.
Wie gefällt Ihnen als Stempel für diese CD der Begriff "Chinoiserien"?

Portamenti mögen innerhalb des begrenzten Raumes der teutonischen Folklore aufs Jodeln beschränkt sein. Was zu beweisen wäre. Für ostasiatische Musiken sind sie typisch, und diese bilden hier den Motivequell. Aus guten Gründen mag das Ihrem prägenden Geigendozenten so zuwider gewesen sein, wie der gertenschlanke Ton der mit Schlangenhaut und Seidensaiten bespannten Erhu, die Chang auf dieser Einspielung gelegentlich auf der Solovioline imitiert. Wer aber wie ich seit Jahren verzweifelt nach sonnig-chinesischer Tonalität sucht, ohne bei Chinarestaurantpop bauchlanden zu wollen, findet auf dem Markt - quasi nichts! Auf einen Treffer kommen 20 Fehlkäufe! Sie finden vornehmlich ein knappes Angebot an Originalaufnahmen von Folkloregruppen, z. B. auf dem empfehlenswerten englischen Label Arc Music. Ansonsten herrscht gähnende Leere.

Eine erfreuliche und nett aufgenommene Ausnahme mit dem wohligen Klangluxus eines westlichen Orchesterapparates macht diese CD von Vanessa Mae. Dafür könnte ich die Dame umarmen (und nicht nur dafür). Dass es noch bessere und reifere Musikerpersönlichkeiten gibt - geht uns das nicht allen so seit Paganini und Heifetz? Changs Leistung hier finde ich angemessen. Die Spielkultur (!!!) von Orchester und Solistin lassen das übersüßte Schmalzkrapfen-Niveau von chinoiden Musicals und unsäglichem symphonic pop meilenweit und m. E. sehr schön stilsicher hinter sich. Beim Concours musical international R.E. de Belgique sind wir hier freilich nicht. Viel besser: Wir dürfen uns entspannt zurücklehnen und vergnügen!

Sie haben uns das schon vorgemacht, lassen Sie doch durchblicken, dass Sie dem reichlich vorhandenen Charme dieser Musik allen Vor(wissens)behalten zum Trotz genüßlich erliegen.

Noch einmal: Wir dürfen das!!!

Musikschwelgerische Grüße
P. Rutsch
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Es ist eine wunderbare Musik, man kann es kaum glauben, wie schön Chinesische 'Geigenmusik seinkann
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