Dieses Album ist das Produkt einer fruchtbaren Kooperation zwischen Justin Hayward, der hier nur als Sänger zu hören ist und Mike Batt, der als Produzent, Arrangeur und Dirigent mitwirkt.
13 mehr oder weniger bekannte Popsongs werden ohne Rhythmusgruppe und ohne elektrische Instrumente oder elektronische Spielereien in klassischer Manier vom London Philharmonic Orchestra begleitet. Einige auch im Original schon klassisch angehauchte Balladen wie "MacArthur Park" oder "A whiter Shade of Pale" scheinen natürlich prädestiniert für ein solches Album, Titel wie "Stairway to Heaven" oder "Man of the World" stellen eher ein Experiment dar. Auf vertrauterem Boden bewegen sich die beiden wieder bei Stücken, die ohnehin Mike Batt geschrieben hat ("Bright Eyes", "Railway Hotel" und "As long as the Moon can shine") oder die Justin Hayward schon erfolgreich interpretiert hat ("Forever Autumn"). Nicht zu vergessen: Mike Batt singt auch gelegentlich mit, steuert besonders bei "God only knows" und "Scarborough Fair" wunderbare Vokalharmonien bei. Justin und Mike sind natürlich nicht die Beach Boys oder Simon & Garfunkel, aber sie machen's wirklich nicht schlecht!
Der Moody-Blues-Fan vermisst vielleicht "Nights in White Satin" auf dieser Scheibe - aber auch von diesem Klassiker gibt es eine gemeinsame Version der beiden Herren mit großem Orchester, allerdings auf dem Album "Philharmania" (zu finden unter Mike Batt...)