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Classic Battletech - Die Albatros-Akte
 
 
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Classic Battletech - Die Albatros-Akte [Taschenbuch]

Reinhold H. Mai
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 331 Seiten
  • Verlag: Ulisses Spiele (Juli 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890645267
  • ISBN-13: 978-3890645261
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.618 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Jahre 2838 herrscht Krieg in der Inneren Sphäre. Der Zweite Nachfolgekrieg hetzt die Großen Häuser der Menschheit nach kurzer Verschnaufpause wieder gegeneinander. Und wieder sieht das Lyranische Commonwealth sich an zwei Fronten bedrängt. In dieser Lage müssen alle Kräfte gebündelt werden, um den Feind zu bezwingen. Doch im Hinterland des Protektorats Donegal bahnt sich eine neue Bedrohung an. Archonet Christian Delcord von Mahone ist dabei, sich ein eigenes Reich aus den Besitztümern Haus Steiners zusammenzuerobern, und keine der Mechgarnisonen auf den von ihm angegriffenen Welten kann ihn aufhalten. Wie durch Zauberhand fallen die gewaltigen Maschinen aus, sobald sie sich seinen Truppen entgegenstellen. Verfügt Delcord über eine neuartige Waffe, die es ihm ermöglicht, die Könige des Schlachtfelds vom Thron zu stoßen? Falls ja, muss verhindert werden, dass sie einer feindlichen Großmacht in die Hände fällt. Der lyranische Geheimdienst LNC setzt ein Team aus vier Topagenten in Marsch, die Lage zu klären, bevor der Feind davon erfährt.Aber worin besteht Delcords Geheimnis? Und selbst wenn es den Agenten gelingt, es zu lüften, wird es möglich sein, die Büchse der Pandora wieder zu schließen, die er geöffnet hat?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Albatros ist gelandet 12. Januar 2006
Von Peter
Protektorat Donegal 2838
Archonet Christian Delcord dehnt seinen Machtbereich über die ihm rechtmäßig durch Haus Steiner gesetzten Grenzen hinaus aus. Seltsamerweise wird seinen rein konventionellen Truppen von den Mechgarnisionen der von ihm annektierten Planeten nicht der aller geringste Widerstand entgegen gebracht. Gerüchten nach verfügt er über eine Geheimwaffe, die es ihm ermöglicht, feindliche Battlemechs problemlos auszuschalten. Das LNC schickt eine Gruppe von Agenten los, die Delcords Geheimnis lüften, seine Expansion stoppen und um jeden Preis verhindern soll, daß, insofern es sich tatsächlich um eine Waffe handelt, die die Mechs ausschaltet, sie auf keinen Fall anderen Häusern in die Hände fällt.

„Die Albatros-Akte" ist ein wirklich gelungener CB-Roman: Die Geschichte basiert auf einer äußerst einfallsreichen Idee und wird darüber hinaus auch noch sehr spannend erzählt. Die Charaktere arbeiten sich in zwei Haupthandlungssträngen etappenweise durch die Story und offenbaren dabei ihre vielen individuellen kleinen Macken und Eigenheiten, was ihnen, zumindest für einen Einzelroman, eine überraschende Glaubwürdigkeit und Tiefe verleiht. Besonders gelungen finde ich den „detektivischen" Aufbau der Handlung, der es dem Leser im Laufe der Geschichte ermöglicht, anhand der erhaltenen Informationen selbst bei der Lösung des Rätsels um den mysteriösen „Albatros-Effekt" mitzuspekulieren. Es ergeben sich zwei oder drei Situationen, an denen man den lyranischen Agenten gedanklich einen Schritt voraus sein kann, natürlich immer vorausgesetzt, man kennt sich als Leser halbwegs im Battletech-Universum aus. Insofern man die richtigen Schlüsse gezogen hat, kommt es dann ein paar Seiten später zu dem berühmten „hab´-ich´s-mir-doch-gleich-gedacht-Effekt", der wirklich für Lesespaß sorgt!
Gerade im Vergleich zu den vorangegangenen Versuchen anderer Autoren einen Agenten-Roman im Classic-Battletech-Universum anzusiedeln, liefert Reinhold Mai mit „Die Albatros-Akte" eine wirklich erstklassige Arbeit ab! Zwar ist die Grundidee der Handlung auf den ersten Blick etwas radikal, aber dennoch wird sie ist so genial in die Battletechwelt eingeflochten, daß ein überaus stimmiges Bild daraus wird. Man merkt gleich: Dieser Autor kennt sich aus - kein Wunder übrigens, war er es doch, der fast alle Bücher der guten alten Battletechserie aus dem Englischen ins Deutsche übersetzte...

Mein Fazit:
So sollte eine Agentengeschichte im BT-Universum aussehen. Klasse, mehr davon! Vier Sterne.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dyotron
Von Amazon bestätigter Kauf
Nachdem sich ja schon das letzte CBT-Buch "Über dem Gesetz" mit dem Arbeitsbereich von James Bond befasste, findet die Handlung dieses Romans abermals im gleichen Genre statt, nur diesmal mit vier Agenten statt mit einem einzigen. Und gegenüber dem "CBT-Bond" aus dem letzten Roman, dessen Qualität von Kapitel zu Kapitel schwankte und auch interessante Sternenbundpolitik beinhaltete, präsentiert sich "Die Albatros-Akte" durchweg in einem gleichbleibenden Stil ohne thematische Wechsel.

Aber erstmal die Story:
Während das Lyranische Commonwealth sich mit seinen Nachbarn im Krieg befindet und die meisten Streitkräfte an der Front beschäftigt sind, entscheidet in einer etwas im Hinterland liegenden Raumregion ein Archonet, unrechtmässigerweise seinen Herrschaftsbereich auszuweiten. Dabei benutzt er jedoch ausschliesslich Panzer und konventionelle Bodentruppen, schafft es aber trotzdem auf mysteriöse Weise und ohne eigene Verluste, jede Opposition, vor allem Battlemechs, aus dem Weg zu räumen. Beim LNC, dem Lyranischen Nachrichten Corps, kursieren bereits Gerüchte um eine "Superwaffe" in der Hand der Archonets, und so wird ein Team aus 4 Agenten in die Region geschickt, um einerseits die Superwaffe zu neutralisieren, und andererseits fremde Parteien davon abzuhalten, Informationen darüber zu erlangen. Denn in den falschen Händen könnte dies unter Umständen das Ende des Battlemech-Zeitalters bedeuten.

Der Ausgangspunkt der Story ist sehr ordentlich und verspricht einiges an Spannung, vor allem weil es ja um ein so tiefgreifendes Thema geht, welches das gesamte BT-Universum gefährden könnte (im Endeffekt wissen wir zwar, das es das nicht wirklich tut, interessant ist es aber trotzdem). Und auch das Agententeam scheint aus originellen Charakteren zu bestehen, mit denen man eine sehr farbenfrohe Geschichte erzählen könnte. Genau, könnte. Denn bei der Umsetzung des Ganzen hakt es leider etwas.

Zunächst einmal wird die Stimmung des Romans grösstenteils von fehlendem Realismus, oder besser gesagt, von fehlender Ernsthaftigkeit geprägt. Es wirkt alles im Grunde wie ein grosses Spiel, was auch von dem lockeren Umgangston zwischen den Hauptcharakteren und den immer mal wieder sehr passenden Zufällen unterstrichen wird. Es klappt alles, es gibt kaum unvorhersehbare Wendungen im Lauf der Geschichte, und selbst wenn, kommt man doch ohne grössere Probleme wieder auf den richtigen Weg. So wirklich spannend wird es daher leider nicht. Und der grosse Bösewicht ist ebenfalls etwas platt und farblos aufgebaut, sogar der Autor selbst beschreibt ihn als jemandem mit einem "vergesslichen Durchschnittsgesicht". Und dass er jetzt alle Battlemechs hasst, weil sein Sohn in einem umgekommen ist, sprüht ebenfalls nicht gerade von Originalität. Die "Liebes"-Beziehungen zwischen den Hauptcharakteren sind wohl dazu gedacht, ihnen etwas mehr Menschlichkeit zu geben. Ob einem das gefällt, ist Geschmackssache, zumal es teilweise ein wenig übertrieben wird, aber als störend habe ich es nicht empfunden. Eine wunderhübsche, aber lesbische Agentin ist dabei natürlich eine interessante Abwechslung, denn sowas hatten wir im BT-Universum bisher noch nicht.

Was mir dagegen besonders gut gefallen hat, ist der Abstecher in die Waffengattung der gepanzerten Bodenfahrzeuge, denn bisher war es einem BT-Leser so gut wie nicht vergönnt, mal in einem Panzer mitzufahren und Einsätze aus dem Blickwinkel seiner Besatzung mitzuverfolgen. Der exotische Sprungpanzer "Kanga" hat dabei aber leider nur einen sehr kurzen Auftritt.

Alles in allem ist die "Albatros-Akte" noch ok, aber kein Roman, den ich einem "Casual Reader" empfehlen würde. Falls es eine Fortsetzung gibt, werde ich die als BT-Fan natürlich ebenfalls lesen, aber ich werde sie sicher nicht mit Spannung erwarten. Insgesamt vergebe ich mal 3 Sterne, real aber eher 2,7.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Reinhold H. Mai erzählt hier eine Geschichte aus der früheren Zeit des Battletech-Universums.
Die Erzählungen der Classic Battletech-Serie finden lange vor den unter Heyne erschienenen ursprünglichen Battletech-Romanen statt, und werden sicherlich bei all den Leuten großen Anklang finden, die von der neuen MechWarrior-Reihe eher weniger begeistert sind.

Die vorliegende Geschichte basiert auf einer interessanten Idee und ist eigentlich ganz nett geschrieben, jedoch arbeitet der Autor die Hauptcharaktere nicht genügend aus und verschenkt somit wertvolles Potential, das in einer solchen Idee schlummert. Akim Balikci stammt aus einer Berufssoldatenfamilie und leidet unter massiver (Welt-)Raumangst, Masako Schlüter ist wunderschön und lesbisch, Antonella Sonnenschein ist bei den Streitkräften rausgeflogen und rachsüchtig ... Sehr viel mehr kommt bei den Charakteren eigentlich nicht rum.

Des Weiteren tauchen laufend sexuelle Spannungen auf. A könnte auf B, hat jedoch keine Chance, da B lesbisch ist. Trotzdem denkt A sich: Schön wär's. B hätte nichts dagegen C näher kennen zu lernen, konzentriert sich aber letztlich mehr auf den eigentlichen Auftrag. Zwischen C und D entsteht nach einer kurzen Aufwärmzeit durchaus gegenseitiges Interesse, das aber erstmal beiseite geschoben wird, damit im Ernstfall persönliche Interessen nicht dem Auftrag im Wege stehen. Trotzdem ist D eifersüchtig, als C des Auftrags wegen mit einem anderen Mann zusammenkommt.
Die gegenseitigen Anziehungskräfte, die Top-Agenten eigentlich im Griff haben sollten, kommen immer mal wieder hoch.

Geradezu auffällig ist auch der Umstand, dass die Agenten den Fall eigentlich fast nur durch eine Aneinanderreihung von Zufällen lösen.
Zufälligerweise ist bei einem der zugeteilten Mechs die Sensoreinheit defekt. Zufällig stolpern die Agenten hier und dort über Personen und Bekannte, die ihnen etwas später von großem Nutzen sein werden, was sie bis dahin aber nicht mal ahnen können. Als es am nötigsten ist, hat zufällig einer der Agenten eine Raumjägerausbildung, die er damals wegen Raumangst abbrechen musste. Und zufällig hat damals ein anderer Agent (natürlich eine Zufallsbekanntschaft ...) eine Gruppe von dringend benötigten Battlemechs versteckt, bevor Archont Delcord sie verschrotten lassen konnte.
Ein Zufall nach dem anderen.
Das Tüpfelchen auf dem I des Zufalls ist dann aber die sehr späte Erkenntnis Harald Krauses, dass die Geheimwaffe ebenfalls nur zufällig erfunden wurde.
Na, das passt ja ...

Ich bin zwar sehr froh, dass es eine Alternative zu den MechWarrior-Romanen gibt, hoffe aber darauf, dass die anderen Bücher der Reihe etwas mehr durchdacht sind. Von Top-Agenten erwarte ich eigentlich viel eher, dass sie herumschnüffeln und manipulieren, anstatt von hier nach dort zu reisen und zufälligerweise zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein.

Nach dem lesen dieses Buches hatte ich den Eindruck, dass die Vorstellungsgespräche beim angeblich verlässlichsten Geheimdienst der Inneren Sphäre so ablaufen müssen:
Personalbearbeiter: Und, was können sie so?
Bewerber: Nichts. Aber ich habe dieses Jahr schon zweimal im Lotto gewonnen.
Personalbearbeiter: Mensch, sie sind genau DER Mann den wir für unsere Organisation suchen. Unterschreiben sie bitte hier.

Beibehalten hat man die sinnvolle Tradition, auf den letzten Seiten des Buches ein Glossar der wichtigsten Begriffe aufzuführen.

Für Fans und Sammler der alten Serie durchaus interessant. Für Neueinsteiger und Nur-Mal-Reinschnupperleser allerdings ein weniger gut gewählter Anfang.

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