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Clapton
 
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Clapton

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Musik

Bild des Albums von Eric Clapton

Fotos

Abbildung von Eric Clapton

Biografie

Der englische Ausnahmemusiker Eric Clapton veröffentlicht neues Studio-Album "Clapton"

„Clapton“ heißt sein neues Album. Schlicht und auf den Punkt.
Auf einen Titel und seinen Vornamen Eric verzichtet der
englische Ausnahmemusiker diesmal, denn Clapton ist in der Rockmusik eine Marke,
genauso so wie Hendrix oder Jagger.
„Clapton“ ist auch eine Rückbesinnung auf die Anfänge des 1945 in Surrey/England
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Produktinformation

  • Audio CD (24. September 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Warner Bros. Records (Warner)
  • ASIN: B003XMUFGQ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.591 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Travelin' Alone 3:56EUR 0,99
Anhören  2. Rockin' Chair 4:03EUR 0,99
Anhören  3. River Runs Deep 5:52EUR 0,99
Anhören  4. Judgement Day 3:11EUR 0,99
Anhören  5. How Deep Is The Ocean 5:29EUR 0,99
Anhören  6. My Very Good Friend The Milkman 3:18EUR 0,99
Anhören  7. Can't Hold Out Much Longer 4:08EUR 0,99
Anhören  8. That's No Way To Get Along 6:07EUR 0,99
Anhören  9. Everything Will Be Alright 3:49EUR 0,99
Anhören10. Diamonds Made From Rain 4:21EUR 0,99
Anhören11. When Somebody Thinks You're Wonderful 2:51EUR 0,99
Anhören12. Hard Times Blues 3:43EUR 0,99
Anhören13. Run Back To Your Side 5:17EUR 0,99
Anhören14. Autumn Leaves 5:40EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

„Dieses Album war eigentlich so nicht beabsichtigt“, sagt Eric Clapton. „Ich habe die Dinge einfach laufen lassen. Herausgekommen ist eine Sammlung von Songs, die nicht wirklich auf der Hand lagen. Für mich kamen sie überraschend und genauso wird es für die Fans sein.“

Auf „Clapton“, seinem 19. Soloalbum, erforscht der einzige Musiker, der gleich dreimal in die Rock and Roll Hame Of Fame aufgenommen worden ist, die ganze Bandbreite von Einflüssen, die ihm geholfen haben, sein musikalisches Ausdrucksvermögen zu finden. Aus dem Funken einer Idee – dem Wunsch, einige Jazz-Standards aufzunehmen, mit denen er aufgewachsen ist, und dazu ein paar Songs seines Freundes J.J. Cale – hat Clapton eine umfassende Kollektion zusammengestellt: von hundert Jahre altem Brass-Band-Sound über unbekannte Country-Blues-Nummern zu brandneuen Eigenkompositionen. Das Resultat klingt entspannt und anders als alles, was der Gitarrist in seiner bisherigen Karriere aufgenommen hat.
„Immer, wenn es daran geht, ein Album aufzunehmen, stehe ich entweder unter dem Druck, etwas Großes ausdrücken zu wollen oder gar nichts“, sagt Clapton. „Wenn da nichts ist, wende ich eine List an und dann kommt oft etwas Interessantes darunter hervor. So sind einige meiner wichtigsten Alben entstanden, ‚Unplugged’ zum Beispiel. Bei diesem neuen Album dachte ich, dass wir sicher viel Spaß haben werden. Es gab keine Vorüberlegungen, alles kam wie von allein an die Oberfläche.“
Nach „Back Home“ (2005) war Clapton in verschiedenen Projekten mit anderen Musikern involviert, darunter einem Album mit J.J. Cale („The Road To Escondido“, 2006), einer historischen Tournee mit Steve Winwood (dokumentiert auf der Grammy-nominierten „Live At Madison Square Garden“) sowie einer Zusammenarbeit mit Jeff Beck. Dieser Geist lebt auf „Clapton“ weiter: Co-Produzent und Gitarrist Doyle Bramhall II gehört ebenso dazu wie eine bemerkenswerte Schar von Musikern wie Schlagzeuger Jim Keltner, Bassist Willie Weeks und Keyboarder Walt Richmind. Später stießen bei den Sessions noch Winwood, Cale, Wynton Marsalis, Sheryl Crow, Allen Toussaint und Derek Trucks hinzu. „Das Album wurde in der drei verschiedenen US-Bundesstaaten und zwei Ländern aufgenommen. Es gab uns die Möglichkeit, einen musikalischen Traum auszuleben. Es war eine sehr produktive Zeit, denn die Musik selbst hat uns den Weg gezeigt“, sagt Doyle Bramhall II.
Claptons Begeisterung für den Blues hat sein musikalisches Leben von den frühen Tagen mit den Yardbirds und John Mayall’s Bluesbreakers bis zu seiner jüngsten Zusammenarbeit mit B.B. King und der seiner Überarbeitung der Songs von Robert Johnson definiert. Weniger vertraut mag dagegen das Aufeinandertreffen von ausgelassenen Jazznummern und typischen Pop-Standards sein, die „Clapton“ ebenso ausmachen. „Ich liebe die Musik von älteren Künstlern“, sagt Clapton. „Wenn ich Musik höre, gehe ich in der Zeit zurück. Die meisten Leute versuchen herauszufinden, wie sie auf die Überholspur kommen. Ich gehe den umgekehrten Weg, ich möchte herausfinden, ob ich diese Musik von damals hinbekomme.“
Nach vier Dekaden als einer der weltbesten Gitarristen nähert sich Eric Clapton, inzwischen 65 Jahre alt, diesen Songs mit vertrauter Sicherheit. Er findet einen Weg, um „Traveling Alone“ des texanische Bluesmusikers Little Son Jackson, J.J. Cales „River Runs Deep“ und das bewegende „How Deep Is The Ocean“ unter ein Dach zu bringen. Als er gegenüber dem Gitarristen Ry Cooder diesen Weg beschrieb, antwortete der: „Das kannst du nicht machen, das ist ja wie ein Peitschenschlag!“ Clapton schmunzelte über diese Antwort und überlegte, ob er das Album nicht „Whiplash“, also „Peitschenschlag“, nennen sollte.
„Ein Lied wie ‚Autumn Leaves’ dreht sich darum, was wirklich in unserem Leben passiert“, sagt Clapton. „Wir spielen Rock ’n’ Roll und Blues, aber am Ende des Tages sind wir doch alle Balladensänger. Dieser Song öffnet die Türen für eine Vielzahl von Möglichkeiten. Er darf ruhig etwas schmalzig sein, man muss ihn nur richtig spielen. Mit einer Prise Funk funktioniert er.“
Mitten in den Aufnahmen zu „Clapton“ musste Clapton ins Krankenhaus, um sich Gallensteine entfernen zu lassen. Während seiner Rekonvaleszenz hatte er eine musikalische Vision, durch die er dem ohnehin schon überraschenden Mix des Albums ein weiteres Element hinzufügte: „Als Eric im Krankenhaus war, kamen ihm zwei Fats-Waller-Songs ins Gedächtnis“, erinnert sich Doyle Bramhall. „Also haben wir sie aufgenommen, weil sie für Eric eine besondere Bedeutung hatten.“ Bramhall kontaktierte daraufhin Allen Toussaint, die große New-Orleans-Eminenz. Toussaint ist ein Experte, was dem virtuosen Komponisten und Komiker Fats Waller angeht. So entstanden die Aufnahmen von „My Very Good Friend The Milkman“ und „When Somebody Thinks You’re Wonderful“ mit zwei Klavieren, einem Trompetensolo von Wynton Marsalis und einer klassischen New-Orleans-Bläser-Truppe, zu der Trombone Shorty und Dr. Michael White von der Preservation Hall Jazz Band gehörten.
Obwohl dieser Dixieland-Stil mit nichts vergleichbar ist, was man von Clapton kennt, ist ihm die Frage nach dem riesigen musikalischen Umfang von „Clapton“ doch bestens vertraut: „Die Herausforderung ist eigentlich immer gleich. Wie gehe ich zum Beispiel mit einer Skip-James-Nummer um? Übersetze ich sie in zeitgenössischen Blues oder in einen Rock-Kontext? Zum Glück habe ich die Möglichkeit, Musiker auszuwählen, die ich kenne, denen ich vertraue und von denen ich weiß, dass sie etwas eigenes in die Sessions mitbringen, was einzigartig ist.“
Dieses Album ist die erste Studioarbeit des Gitarristen seit der Veröffentlichung seiner Bestseller-Autobiografie, die ebenfalls schlicht und auf den Punkt nur „Clapton“ hieß. Der für das Buch erforderlichen Selbstbeobachtung folgt nun ein Projekt, dessen 14 Songs klingen wie die musikalischen Memoiren einer ungewöhnlichen Reise. Bei den Aufnahmen dafür habe er ganz besondere Zuhörer vor Augen gehabt, sagt Clapton. „Wenn ich auf der Bühne stehe, muss ich mich auf jemanden konzentrieren. Auf meine Frau zum Beispiel oder eine meiner Töchter oder einen Freund, den ich lange nicht gesehen habe. Als ich die Aufnahmen für dieses Album gemacht habe, dachte ich oft an meine Großmutter, an meine Mutter und an einen Onkel. Diese drei Menschen waren die größten Einflüsse in meinem Leben, ihnen habe ich vorgesungen.“
Nachdem er das Material von „Clapton“ bewältigt hat, ist dieser Großmeister der Musik schon wieder von zukünftigen Möglichkeiten inspiriert. Nachdem er dieses Projekt aus einer Laune heraus begonnen hatte, fand er sich plötzlich in einer Situation wieder, die ihm viele unerwartete Richtungen offerierte: „Das nächste, was ich gerne machen würde, ist Latin Music oder noch etwas mehr New Orleans Jazz. Ich könnte elektrische Gitarre spielen, als wäre ich mit Louis Armstrong und den Hot Five zusammen. Klingt doch großartig, oder?“

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92 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisches Alterswerk, 24. September 2010
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Clapton (Audio CD)
Nach Alben wie "Reptile" oder "Back home" hatte ich keine hohen Erwartungen an Claptons neuestes Studiowerk - und war sehr angenehm überrascht! Der selbstbewusste Titel läßt vermuten, dass Eric Clapton sein erstes Studioalbum seit 5 Jahren selber zu Recht für gelungen hält, selbst wenn er nur bei einem Song (Run back to your Side) mitgeschrieben hat; es ist auch das erste, auf dem er als Koproduzent verantwortlich zeichnet. Popsongs wie auf vorangegangenen Alben wird man hier vergebens suchen, es ist sehr bluesig ausgefallen, allerdings springt der Blues einen nicht so an wie auf "Me and Mr. Johnson", "Sessions for Robert J" oder gar "from the cradle", dafür ist die Platte zu entspannt und atmosphärisch; zudem sorgen einige Nummern mit leichtem Jazz- (Rocking Chair, How deep is the Ocean, Autumn Leaves) oder gar Dixieland-Touch (My very good Friend the Milkman, That's no Way to get along, When somebody thinks you're wonderful) für angenehme Abwechslung. Travelin' alone hatte Clapton bereits seit einer Weile im Tourprogramm, und in Hard Times Blues spielt er sogar Mandoline.

Auf "Clapton" sind neben Veteranen wie Allen Toussaint (p) und Jim Keltner (dr) einige Musiker aus Claptons aktuellen Tourbands dabei, allen voran Doyle Bramhall II (g), der mit Clapton koproduzierte, sowie Willy Weeks am Bass. Die beiden Duette mit J.J. Cale, River runs deep (mit kurzen, witzigen Rückwärtsgitarrenpassagen) und Everything will be alright, halte ich für gelungener als vieles auf ihrem 2006er Gemeinschaftswerk "The Road to Escondido". Weitere prominente Gäste sind Wynton Marsalis (tp), Derek Trucks (g) und Sheryl Crow (voc), die sich allesamt songdienlich einfügen, was ebenso für die Bläser und das London Session Orchestra gilt. Herausgekommen ist ein inspiriertes, homogenes, nachdenkliches und gleichzeitig zuversichtlich klingendes Clapton-Album mit warmem Sound, das offenbar auf sehr organische Art und Weise entstanden ist und sich mit keinem seiner bisherigen Alben vergleichen läßt. Audiophile Hörer schließlich wird freuen, mit wie wenig Kompression die Produktion auskommt.

Eric Clapton muss sich schon seit langem nichts mehr beweisen, Radiohits finden sich hier keine, das spielt aber auch keine Rolle: das kompositorische Niveau der 14 Songs ist erfreulich hoch, es ist kein einziger Ausfall zu verzeichnen, und alle beteiligten Musiker hatten hörbar Spaß beim Musizieren. Ich stelle mir vor, dass, wenn man dieses Album während einer langweiligen nächtlichen Autofahrt hört, sich später dennoch gerne an diese erinnern wird. "Clapton" ist das erste Studioalbum seit "Journeyman" vor über zwanzig Jahren, das mich auf hohem Niveau durchgehend überzeugt. Ich glaube, ich habe ein neues Clapton-Lieblingsalbum.
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Album!, 24. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Clapton (Audio CD)
Nun, es gibt ja Alben, die kauft man schon mal ohne rein zu hören, weil das, was drauf steht, auf jeden Fall auch drin sein wird. Bei Eric Clapton war das nicht immer so. Da waberte dann plötzlich, von Babyface (verantwortlich für überflüssige Mariah Carey- oder Whitney Houston-Songs und noch tausende mehr) glatt polierter Pop aus den Boxen und die ersehnte Gitarre war irgendwie auf der Strecke geblieben.

Diesmal aber hat Clapton das Album gleich nach sich selbst benannt; vielleicht um das Pure und Ursprüngliche von vornherein zu betonen. Und so geht es dann auch gleich los: Die Gitarre schrammelt, die Hammond zuckt und Claptons Stimme ist schön rauh und bluesig. Dann wird es relaxter ('Rocking Chair') und bei 'River Runs Deep' steigert ein gewisser JJ Cale auf höchstes Niveau (keiner klingt entspannter!!!). Irgendwann erhaschen dann schön gesetzte Bläsersätze die Aufmerksamkeit. Die Titel sind perfekt geordnet, wechseln gut zwischen schnell und langsam und lassen keine Langeweile aufkommen.

Die CD läuft durch, eine Stunde ist schnell rum und das mit guter Musik. Abwechslungsreich ist das Album dabei auf jeden Fall. Und Eric Clapton öffnet auch ein paar neue Türen. Er guckt mal in New Orleans vorbei und schippert den Mississippi runter. Hierbei scheint er ein Ziel zu haben: einfach ein paar seiner Lieblingslieder zu interpretieren und uns so näher zu bringen. Einfach mal loslegen und zeigen, welche schönen Songs es da noch so gibt, neben denen, die er uns sowieso bisher schon geschenkt hat.

Ich glaube nicht, dass Clapton hier irgendwie den Anspruch verfolgt, die beste Platte seines Lebens zu machen. Denn ich glaube nicht, dass er überhaupt in dieser Schneller-Höher-Weiter-Innovativer-Kategorie denkt. Das würde der Gelassenheit, die die 14 Titel vor sich her tragen auch komplett widersprechen.

Und darum gibt es jetzt einfach ein gutes Album mehr im Plattenschrank.
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47 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Clapton auf der Standspur: Slowhand gibt kein Gas mehr!, 27. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Clapton (Audio CD)
Diesen Schluss haben schon die Vorgänger Back Home und The Road To Escondido zugelassen: Muss man nicht haben. Klar: Clapton-Platten kann man immer hören, auch wenn sie seit zehn Jahren musikalisch rückwärts gewandt eher der historischen Aufarbeitung des Blues dienen oder als Hommage an einzelne Künstler. Die Auswahl der Stücke ist immer interessant, die musikalische Darbietung natürlich gediegen, alles politisch korrekt, nur eben kein Rock mehr, kurz: eigentlich langweilig. Was vor allem enttäuscht: Jetzt gibt es gar keine eigenen Songs mehr. Und so wird der Künstler Clapton zum - wenn auch genialen - Kunsthandwerker. Die letzte Platte, die noch sowas wie eine eigene Handschrift erkennen liess, war trotz Drumcomputer Pilgrim aus 1998. Und wer den historischen Clapton erleben will, kann sich Cream Royal Albert Hall aus 2005 oder Live From Madison Square Garden zusammen mit Steve Winwood aus 2008 zu Gemüte führen. Kooperationen, wie zuletzt auch mit Jeff Beck, sind die spannenderen Sachen, die Clapton derzeit macht. Und natürlich sein Crossroads Guitar Festival. Was dagegen die eigene musikalische Weiterentwicklung angeht, gibt Slowhand kein Gas mehr. Muss er nicht. Dennoch schade.
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