|
Produktinformation
|
|
„Dieses Album war eigentlich so nicht beabsichtigt“, sagt Eric Clapton. „Ich habe die Dinge einfach laufen lassen. Herausgekommen ist eine Sammlung von Songs, die nicht wirklich auf der Hand lagen. Für mich kamen sie überraschend und genauso wird es für die Fans sein.“
Auf „Clapton“, seinem 19. Soloalbum, erforscht der einzige Musiker, der gleich dreimal in die Rock and Roll Hame Of Fame aufgenommen worden ist, die ganze Bandbreite von Einflüssen, die ihm geholfen haben, sein musikalisches Ausdrucksvermögen zu finden. Aus dem Funken einer Idee – dem Wunsch, einige Jazz-Standards aufzunehmen, mit denen er aufgewachsen ist, und dazu ein paar Songs seines Freundes J.J. Cale – hat Clapton eine umfassende Kollektion zusammengestellt: von hundert Jahre altem Brass-Band-Sound über unbekannte Country-Blues-Nummern zu brandneuen Eigenkompositionen. Das Resultat klingt entspannt und anders als alles, was der Gitarrist in seiner bisherigen Karriere aufgenommen hat.
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
92 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Atmosphärisches Alterswerk,
Von
Rezension bezieht sich auf: Clapton (Audio CD)
Nach Alben wie "Reptile" oder "Back home" hatte ich keine hohen Erwartungen an Claptons neuestes Studiowerk - und war sehr angenehm überrascht! Der selbstbewusste Titel läßt vermuten, dass Eric Clapton sein erstes Studioalbum seit 5 Jahren selber zu Recht für gelungen hält, selbst wenn er nur bei einem Song (Run back to your Side) mitgeschrieben hat; es ist auch das erste, auf dem er als Koproduzent verantwortlich zeichnet. Popsongs wie auf vorangegangenen Alben wird man hier vergebens suchen, es ist sehr bluesig ausgefallen, allerdings springt der Blues einen nicht so an wie auf "Me and Mr. Johnson", "Sessions for Robert J" oder gar "from the cradle", dafür ist die Platte zu entspannt und atmosphärisch; zudem sorgen einige Nummern mit leichtem Jazz- (Rocking Chair, How deep is the Ocean, Autumn Leaves) oder gar Dixieland-Touch (My very good Friend the Milkman, That's no Way to get along, When somebody thinks you're wonderful) für angenehme Abwechslung. Travelin' alone hatte Clapton bereits seit einer Weile im Tourprogramm, und in Hard Times Blues spielt er sogar Mandoline.Auf "Clapton" sind neben Veteranen wie Allen Toussaint (p) und Jim Keltner (dr) einige Musiker aus Claptons aktuellen Tourbands dabei, allen voran Doyle Bramhall II (g), der mit Clapton koproduzierte, sowie Willy Weeks am Bass. Die beiden Duette mit J.J. Cale, River runs deep (mit kurzen, witzigen Rückwärtsgitarrenpassagen) und Everything will be alright, halte ich für gelungener als vieles auf ihrem 2006er Gemeinschaftswerk "The Road to Escondido". Weitere prominente Gäste sind Wynton Marsalis (tp), Derek Trucks (g) und Sheryl Crow (voc), die sich allesamt songdienlich einfügen, was ebenso für die Bläser und das London Session Orchestra gilt. Herausgekommen ist ein inspiriertes, homogenes, nachdenkliches und gleichzeitig zuversichtlich klingendes Clapton-Album mit warmem Sound, das offenbar auf sehr organische Art und Weise entstanden ist und sich mit keinem seiner bisherigen Alben vergleichen läßt. Audiophile Hörer schließlich wird freuen, mit wie wenig Kompression die Produktion auskommt. Eric Clapton muss sich schon seit langem nichts mehr beweisen, Radiohits finden sich hier keine, das spielt aber auch keine Rolle: das kompositorische Niveau der 14 Songs ist erfreulich hoch, es ist kein einziger Ausfall zu verzeichnen, und alle beteiligten Musiker hatten hörbar Spaß beim Musizieren. Ich stelle mir vor, dass, wenn man dieses Album während einer langweiligen nächtlichen Autofahrt hört, sich später dennoch gerne an diese erinnern wird. "Clapton" ist das erste Studioalbum seit "Journeyman" vor über zwanzig Jahren, das mich auf hohem Niveau durchgehend überzeugt. Ich glaube, ich habe ein neues Clapton-Lieblingsalbum. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein gutes Album!,
Rezension bezieht sich auf: Clapton (Audio CD)
Nun, es gibt ja Alben, die kauft man schon mal ohne rein zu hören, weil das, was drauf steht, auf jeden Fall auch drin sein wird. Bei Eric Clapton war das nicht immer so. Da waberte dann plötzlich, von Babyface (verantwortlich für überflüssige Mariah Carey- oder Whitney Houston-Songs und noch tausende mehr) glatt polierter Pop aus den Boxen und die ersehnte Gitarre war irgendwie auf der Strecke geblieben.Diesmal aber hat Clapton das Album gleich nach sich selbst benannt; vielleicht um das Pure und Ursprüngliche von vornherein zu betonen. Und so geht es dann auch gleich los: Die Gitarre schrammelt, die Hammond zuckt und Claptons Stimme ist schön rauh und bluesig. Dann wird es relaxter ('Rocking Chair') und bei 'River Runs Deep' steigert ein gewisser JJ Cale auf höchstes Niveau (keiner klingt entspannter!!!). Irgendwann erhaschen dann schön gesetzte Bläsersätze die Aufmerksamkeit. Die Titel sind perfekt geordnet, wechseln gut zwischen schnell und langsam und lassen keine Langeweile aufkommen. Die CD läuft durch, eine Stunde ist schnell rum und das mit guter Musik. Abwechslungsreich ist das Album dabei auf jeden Fall. Und Eric Clapton öffnet auch ein paar neue Türen. Er guckt mal in New Orleans vorbei und schippert den Mississippi runter. Hierbei scheint er ein Ziel zu haben: einfach ein paar seiner Lieblingslieder zu interpretieren und uns so näher zu bringen. Einfach mal loslegen und zeigen, welche schönen Songs es da noch so gibt, neben denen, die er uns sowieso bisher schon geschenkt hat. Ich glaube nicht, dass Clapton hier irgendwie den Anspruch verfolgt, die beste Platte seines Lebens zu machen. Denn ich glaube nicht, dass er überhaupt in dieser Schneller-Höher-Weiter-Innovativer-Kategorie denkt. Das würde der Gelassenheit, die die 14 Titel vor sich her tragen auch komplett widersprechen. Und darum gibt es jetzt einfach ein gutes Album mehr im Plattenschrank. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
47 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Clapton auf der Standspur: Slowhand gibt kein Gas mehr!,
Von Plattensammler (Südbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Clapton (Audio CD)
Diesen Schluss haben schon die Vorgänger Back Home und The Road To Escondido zugelassen: Muss man nicht haben. Klar: Clapton-Platten kann man immer hören, auch wenn sie seit zehn Jahren musikalisch rückwärts gewandt eher der historischen Aufarbeitung des Blues dienen oder als Hommage an einzelne Künstler. Die Auswahl der Stücke ist immer interessant, die musikalische Darbietung natürlich gediegen, alles politisch korrekt, nur eben kein Rock mehr, kurz: eigentlich langweilig. Was vor allem enttäuscht: Jetzt gibt es gar keine eigenen Songs mehr. Und so wird der Künstler Clapton zum - wenn auch genialen - Kunsthandwerker. Die letzte Platte, die noch sowas wie eine eigene Handschrift erkennen liess, war trotz Drumcomputer Pilgrim aus 1998. Und wer den historischen Clapton erleben will, kann sich Cream Royal Albert Hall aus 2005 oder Live From Madison Square Garden zusammen mit Steve Winwood aus 2008 zu Gemüte führen. Kooperationen, wie zuletzt auch mit Jeff Beck, sind die spannenderen Sachen, die Clapton derzeit macht. Und natürlich sein Crossroads Guitar Festival. Was dagegen die eigene musikalische Weiterentwicklung angeht, gibt Slowhand kein Gas mehr. Muss er nicht. Dennoch schade.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|