3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kein Patch, kaum Spaß, 28. April 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Civilization 4 - Colonization [Software Pyramide] (Computerspiel)
Als begeisterter CIV IV-Spieler und "Alt-Colonist" war dieses Spiel ein absolutes Muss für mich.
Lieferumfang: DVD und Anleitung in einer handelsüblichen DVD-Hülle.
Installation: Problemlos und recht zügig.
Grafik: Entsprechend CIV IV. Das Flair des Vorgängers wird nicht erreicht.
Spielbarkeit: Hier fängt es an, interessant (und ärgerlich) zu werden. Der Schwierigkeitsgrad ist gerade für Anfänger enorm, die im 1. Spiel irgendwann aufgrund der ausufernden Steuern ausgerufene Revolution endete mit einer schnellen und gründlichen Niederlage. Die königlichen Truppen sind übermächtig.
Musik: Auch hier steht das Neue weit hinter dem Vorgänger zurück.
Auf der Suche nach Tipps und Tricks stieß ich dann auf eine regelrechte Community. Schnell wurde ich fündig. Nicht nur Patsches, die das Spiel interesanter und leichter spielbar machten, auch Grafik-Patches, welche das Flair des Vorgängers zurück holten, sowie die Musikfiles des Vorgängers.
Gepatcht und an den Vorgänger angepasst ist dieses Spiel ein absoluter Spaß und zeitgemäßer Nachfolger. Ohne Patches geht der Spielspaß jedoch bald verloren.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mit Volldampf in die Neue Welt, 5. Februar 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Civilization 4 - Colonization [Software Pyramide] (Computerspiel)
Ich gestehe es - das Original war seinerzeit dafür verantwortlich, dass Hausaufgaben schnell zur Nebensache und die Nächte ihres Schlafes beraubt wurden. Nachdem mich der vierte Teil von Sid Meiers "Civilization" an sich nicht weiter begeistern konnte, da zu viel "Drumherum" nicht ganz so meine Sache war, war das Remake von "Colonization" hingegen, für mich als Fan, ein Pflichtkauf.
Und erneut bricht das "Colo"-Fieber aus: der Kampf zwischen Franzosen, Engländern, Spaniern und Holländern um die Neue Welt fesselt wie eh und jeh. Zwar ist es schwieriger geeignete Gebiete zu finden, die noch nicht umfassend von Indianern bevölkert werden, aber gerade dieser Umstand stellt den Spieler vor die moralische Entscheidung entweder nur mäßig erfolgreiche Kolonien zu betreiben und Frieden mit ein Indianern zu halten, oder wertvolle Ressourcen um jeden Preis an sich zu binden und die Ureinwohner einfach zu vertreiben. Hierbei greift auch die, im Vergleich zu damals, höhere Differenzierung der spielbaren Völker ein. Während die Holländer auch mit durchschnittlichen Siedlungen vernünftige Gewinne einfahren können, müssen die Spanier früher oder später Kriege gegen die Eingeborenen führen, um finanzkräftig zu bleiben - das ist recht nah an der Historie dran, also durchaus auch als kleine Geschichtsstunde zu begreifen. Die bietet einem auch die Möglichkeit, die Gründerväter der Neuen Welt kennen zu lernen, die uns Europäern leider eher seltener im Geschichtsbild und -unterricht in der Schule begegnen.
Trotz diesem durchaus pädagogisch wertvollen Wert und der neu aufkommenden "Nur-noch-eine-Runde"-Sucht, fällt die Neuausgabe gegenüber dem Original spielerisch ab: klar ist das Grundgerüst das gleiche geblieben, aber die deutlichen Verkomplizierungen im Spielablauf tragen nicht unbedingt dazu bei, dass am Ende ein besseres Spiel entsteht und mir die Kinnlade vor Begeisterung über Anspruch und gleichzeitigem Bedienkomfort, wie Mitte der 90er, herunterklappt. Speziell gilt es hierbei das Kampfsystem zu erwähnen, welcher durchaus für Frust sorgen kann. War es anno 1994 noch möglich, die königlichen Kriegsschiffe unter akzeptablen Verlusten auch mit den eigenen Fregatten zu besiegen, verliert man nun fast jeden Kampf gegen diese übermächtigen Pötte. Somit ist man gezwungen seine Unabhängigkeit an Land zu gewinnen und verschanzt sich am Besten "nur" in seinen Küstenstädten - je weniger man davon hat, um so besser übrigens, da die Royalisten nur dort anlanden.
Technisch geht Sid Meiers neuester Streich so weit in Ordnung. Zwar punktet die Grafik eher mit Zweckmäßigkeit als mit Bombasteffekten, aber wer das Genre liebt, weiß sowieso, worauf er sich einlässt und ist mitunter weitaus schlimmeres gewohnt. Auf musikalischer Seite gibt es Dauerberieselung mit klassischen Stücken, die man aber irgendwann automatisch ausblendet.
Unterm Strich bleibt also tatsächlich das über, was das 2008er-"Colonization" sein möchte: Ein zeitgenössisches Remake, nicht mehr und nicht weniger. Den "Aha"-Effekt seines 94'er Urahns kann es zwar nicht toppen, es macht aber immerhin Mut, sich doch auch mal an seinem Verwandten "Civilization IV" zu versuchen.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ratek80, 16. Juli 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Civilization 4 - Colonization [Software Pyramide] (Computerspiel)
Colonization ist konsequent umgesetzt, es bietet gegenüber dem Original sinnvolle Verbesserungen, allerdings irgendwie konnte sich bei mir nie das Feeling des Vorgängers einstellen.
Insofern stellt die Neuauflage von Colonization in der Sid Meier Linie eher ein Schwachpunkt dar. Schade eigentlich. Vielleicht fällt meine Kritik auch etwas harsch aus, da ich einfach MEHR erwartet hätte, ohne mit dem Finger drauf zeigen zu können, was mir misfällt.
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