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City Of Life And Death - Das Nanjing Massaker [Blu-ray]
 
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City Of Life And Death - Das Nanjing Massaker [Blu-ray]

Yuanyuan Gao , Ye Liu , Lu Chuan    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Yuanyuan Gao, Ye Liu, Hideo Nakaizumi, Wei Fan, Yiyan Jiang
  • Regisseur(e): Lu Chuan
  • Format: DTS, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Kantonesisch (DTS 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Mandarin (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 11. Oktober 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 135 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003NCUMM8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.680 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

In City of Life and Death (Original: Nanjing!Nanjing!) aus dem Jahre 2009 nimmt sich der bekannte chinesische Regisseur Chuan Lu eines ganz besonderen historischen Kriegstraumas seiner Heimat an, dem sogenannten Massakers von Nanjing. Im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg besetzten 1937 die Japaner die ostchinesische Stadt und begingen an der Bevölkerung unsägliche Kriegsverbrechen. Nicht weniger als 200.000 Zivilisten und Kriegsgefangene sollen ermordet und etwa 20.000 Mädchen und Frauen vergewaltigt worden sein. Insgesamt wüteten die Besatzer fast zwei Monate. In den Fokus der westlichen Öffentlichkeit rückte dieses Drama ebenfalls 2009 durch den Film John Rabe des deutschen Oscarpreisträgers Florian Gallenberger, der diesen Stoff mit solch Größen wie Ulricht Tukur, Daniel Brühl oder Steve Buscemi in die Kinos brachte. City of Life and Death steht diesem an Endrücklichkeit jedoch in Nichts nach.

Im Dezember 1937 stehen die Japaner vor Nanjing. Mehrere große Städte Chinas sind bereits gefallen und nach wochenlangem Bombardement sind nationale und internationale Regierungsvertreter bereits längst aus der Stadt geflohen. Dies ist die Geschichte der verbleibenden Einwohner. Der charismatische General Lu (Ye Liu, Der Fluch der goldenen Blume, Dark Matter) widersetzt sich mit seinen schlecht ausgerüsteten Männern den feindlichen Panzern in Straßenkämpfen, wild entschlossen, die Stadt zu verteidigen. Herr Tang (Wei Fan) flieht mit seiner Familie in die internationale Schutzzone, die inzwischen zu einem riesigen Flüchtlingscamp für Zivilisten geworden ist. Die engagierte junge Lehrerin Fräulein Jiang (Yuanyuan Gao) koordiniert das Leben in dieser überfüllten Enklave. Der Soldat Kadokawa (Hideo Nakaizumi) beobachtet die Brutalität des Krieges, unfähig, sich ihr zu entziehen. Während die Japaner beginnen, die Stadt zu besetzen, versuchen diese Menschen verzweifelt, in einer Stadt zu überleben, in der es einfacher ist zu sterben als zu leben.

City of Life and Death ist ein erstklassiger und bildgewaltiger Film, der sich mit der Verzweiflung und der Not der Zivilbevölkerung in einem Krieg auseinandersetzt. Das großartige Ensemble mit bekannten chinesischen Schauspielern leistet Großartiges, um ein historisch wahres Massaker nachzuerzählen.

City Of Life And Death
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City Of Life And Death

VideoMarkt

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts überfallen japanische Truppen ihre fernöstlichen Nachbarstaaten und marschieren unter anderem auf die chinesische Regierungsstadt Nanking. Als die dort stationierten chinesischen Truppen nicht rechtzeitig kapitulieren, sondern vielmehr ihr Heil unter der Zivilbevölkerung suchen, antworten die Japaner mit brutalen Massakern an allen und jedermann. Ausländische Kaufleute richten zwar eine notdürftige Schutzzone ein, können aber den Tod von Hunderttausenden nicht verhindern.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht beschreibbar, 23. Oktober 2010
Von 
Frank Huebner (Verden (Aller)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Nur sehr wenige Filme (und ich habe viel gesehen) haben es geschafft, mich am Ende betroffen, wort- und ratlos zurückzulassen.
Dieser Film ist ein Gemetzel für die Seele, wer hier nicht betroffen ist sollte mal zum Psychologen gehen.

Zur Handlung: Wie "Assembly" auch wird hier ein kleines Stück der langen Geschichte Chinas aufgearbeitet. Nur ist dieser Film wie die Faust in die Magengrube, vorbereitet war ich darauf nicht.
Geschildert wird die Einnahme Nankings 1937 durch die japanische Armee. Die Stadt wurde durch kommunistische und nationalchinesische (Kuomintang) Truppen gleichermaßen verteidigt, natürlich sind hier die Kuomintang-Trupopen sehr gut ausgerüstet und eige auf der Flucht, während die rotchinesischen Soldaten alle abgerissen und verwundet sind, trotzdem bis zum letzten kämpfend dann noch aufrecht in die Exekutionen gehen. Gut, das kann man ertragen.

Der Häuserkampf zur Einnahme Nankings ist sehr lebhaft und glaubwürdig geschildert, anders als manche Superschlachten á la "Saving Private Ryan" etc. Dann geht das drastische schon los. In einigen Wochen werden Hunderttausende von Kriegsgefangenen und Zivilisten ermordet, Massenerschießungen, Enthauptungen, alles, was so überliefert ist. Teilweise schon schwer anzusehen wird es schlimmer, als die massenhaften Vergewaltigungen durch japanische Soldaten beginnen. Viele Einzelschicksale wedren gezeigt, auch ein japanischer Leutnant (Herr Karukawa) wird verfolgt, er beteiligt sich nicht unmittelbar an den Massakern, nimmt sie aber hin, beobachtet sie, bis er schließlich daran zerbricht.

Der Film ist technisch auf der Höhe der Zeit, er kommt mit wenig Text aus, die Bilder spechen genug. Dazu ist er in schwarz-weiß gedreht, was ihm eine fast dokumetarische Qualität verleiht. ZUm Glück hat man auf zuviel emotionalisierende Musik verzichtet (ähnlich wie bei "Die Grauzone") kommt das Grauen mit den Bildern und der Stille.

Die Aussatttung ist ebenfalls sehr gut, ein Musterbeispiel, was man mit einem guten Drehbuch und dem Willen, einen solchen Film zu machen, alles erreichen kann.

Fazit: unglaublicher Film, er erzählt nicht die ganze Geschichte des japanisch-chinesischen Krieges, aber eine wichtige Episode daraus. Männer werden zu Monstern, die Zivilsiten sind wie immer die Verlierer.

"Manchmal ist es einfacher zu sterben, als zu leben" sagt der Leutnant am Ende des Filmes. Wenn man den Film gesehen hat, weiß man, dass er recht hat.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen warum läuft so etwas nicht bei uns in den Kinos??, 17. September 2010
Vorweg gesagt: Es überrascht mich immer wieder, weshalb so ein Film in Deutschland nie im Kino gezeigt wurde, obwohl die aufwühlende Story, die geschichtlichen Hintergründe und die sehr gute schauspielerische Leistung ein Gesamtpaket bietet, das sogar unsere Hollywood-verwöhnten Kinokassen klingeln lassen würde. Immerhin fragt man sich hierzulande immer noch, was man gegen schwindende Kinogänger tun könnte; nun, möglicherweise ist eine Idee von vielen, auch mal anderes Publikum anzusprechen. Das würde mit diesem Film gelingen.

Der Film erzählt die wahre Geschichte der verbliebenen Einwohner in Nanjing, die 1937 während des chinesisch-japanischen Krieges unsäglichen Gräueltaten ausgesetzt sind. Viele Einwohner fliehen in die internationale Schutzzone, die zu einem riesigen Flüchtlingscamp für Zivilisten geworden ist. Der japanische Soldat Kadokawa erlebt mit Entsetzen die Brutalität des Krieges. Ein verzweifelter Kampf um das eigene Überleben hat begonnen.

Dieses Meisterwerk in schwarz/weiß ist ein erschütterndes Stück Zeitgeschichte. Vorkenntnisse schaden bei diesem Film nicht unbedingt, daher sollte man sich zumindest ein wenig mit der Geschichte auseinandergesetzt haben.

Die DVD bietet interessante Extras, so auch eine Bildergalerie oder eine Hinter den Kulissen Doku.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Krieg ist eine Katastrophe, Krieg gegen Zivilisten ein Verbrechen!, 21. September 2010
Von 
Meggie (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Der chinesische Bürgerkrieg zwischen den Kommunisten unter Mao Zedong und den Nationalisten (Kuomintang) unter Chiang Kai Shek tobt seit zehn Jahren und hat den Riesen China anfällig für die Eroberungswünsche Japans gemacht. Seit Sommer 1937 tobt deshalb der Zweite chinesisch-japanische Krieg.
Nanking, Dezember 1937:die japanischen Truppen haben die Hauptstadt erreicht und nach dreitägiger Belagerung ergibt sich die Stadt. Ein wahrer Exodus beginnt. Viele rechnen mit dem Schlimmsten und versuchen, die Stadt zu verlassen. Es bleiben aber viele Zivilisten und chinesische Soldaten zurück. Nach kurzen Feuergefechten zwischen den letzten Verteidigern mit den eindringenden kaiserlichen Armee beginnt die Katastrophe.
Japanische Soldaten teils angestachelt von ihren Kommandeuren, teils siegestrunken, beginnen mit Tötungen. Zuerst trifft es die gefangenen chinesischen Soldaten, die einen werden durch MG-Feuer ins Meer getrieben.Die anderen in ein Gebäude getrieben und bei lebendigen Leib verbrannt. Wieder andere im Lager durch Gewehr- und MG-Salven niedergemäht.
Einige Zivilisten können sich in eine provisorische Sicherheitszone europäischer Geschäftsleute und Missionare retten. Doch der Schutz ist trügerisch. Einmal akzeptieren die Japaner die Zone, ein anderes Mal nicht. Der dt. Geschäftsmann John Rabe gibt sein Bestes, um wenigestens ein paar Seelen zu retten.Später wird er abberufen und die wehrlose Zivilbevölkerung ist der japanischen Soldateska ausgeliefert.
Die Japaner töten nicht nur Soldaten. Auch Zivilisten sind ihre Opfer. Vor Frauen und Kindern machen sie nicht halt. Kinder werfen sie aus den Fenstern, erstechen sie mit ihren Bajonetten. Frauen werden Opfer sexueller Gewalt. Sie werden vergewaltigt und das von ganzen Gruppen japanischer Verbrecher. Nach der Vergewaltigung werden sie teilweise erschossen, jetzt haben sie ja sozusagen ihren Zweck erfüllt. Dieses Schicksal trifft 20.000 Frauen. 200.000 Menschen werden insgesamt getötet.

Der Film zeigt die ganzen Ereignisse in schonungslosen Bildern. Die Eroberer sind kaum als menschliche Wesen zu bezeichnen. Und doch blitzt immer wieder Menschlichkeit in der Darstellung der Japaner auf. Zum Beispiel der junge Leutnant, der das Ausmaß des Verbrechens erkennt und nicht damit fertig wird.

Das Massaker von Nanking war eines der größten Kriegsverbrechen des letzten Jahrhunderts und gehört als solches gebrandmarkt.
Wer sich über den fernöstlichen Kriegsschauplatz und den weniger bekannten chinesisch-japanischen Krieg informieren möchte, ist hier richtig.
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