Also ich finde den Vietnamkrieg interessant, befasse mich gerne damit und spiele genauso Vietnamkriegs-Spiele. Aber dieses Spiel war selbst mir zu blöd. Hier die Gründe:
Die Firma City Interactive ist ja bekannt für äußerst billige Spiele. Aber mit The Hell in Vietnam hat sich City Interactive selbst übertroffen. Zunächst mal zur Optik: Die Grafik ist das aller Letzte. Ich bin ja kein Mensch der groß Wert auf Grafik legt. Aber für ein Spiel von 2007 ist das eine bodenlose Frechheit. Ich hab teilweise bessere Grafiken bei Spielen von 2001 gesehen. Das Spiel hat überhaupt keine Details. Die Waffen hören sich eher an wie billige Spielzeuge. Wenn man das berücksichtigt, kann man sich ja denken dass man über die Synchronisation nichts mehr zu sagen braucht. Genauso wie die Dialoge. Ein Beispiel im ersten Level: Man ist zu dritt, und es tauchen zwei oder drei Vietcong auf, worauf ein amerikanischer Soldat ruft "Es sind zu viele!". Genauso ist auch das Gameplay. Wenn man die Führung übernimmt und versucht selber Feinde auszuschalten, dauert es nicht lange bis man tot ist. Wenn man aber strategische vorgeht, und immer schon in Deckung bleibt, rennen die Verbündeten zu den Feinden hin und erschießen sie alle. Man wird auch einfach ohne Intro oder sonst irgendwas ins Spiel geworfen. Das heißt man startet ein neues Spiel, wartet bin es geladen hat, und es geht sofort los. Nach dem Ladebildschirm kommt nochmal ein Bildschirm auf dem steht warte! Man kann auch wie bei einem Call of Duty anzielen, aber nur blöd dass man kaum noch was sieht und nichts mehr trifft. Auch zu erwähnen ist, dass die einfach aus dem nichts Feinde auftauchen und wann man sie tötet fallen sie wie Reissäcke um. Wer City Interactive kennt, kann sich ja denken dass es keine lange Spieldauer hat. Zudem wurde es in Deutschland zensiert.
Fazit:
Contra:
-unterirdische Grafik ohne Details
-schlechter Sound und Synchronisation
-schlechte Animationen
-miese Dialoge
-einschläfernde Atmosphäre
-kurze Spieldauer
-Zensur
Pro:
-problemlose Deinstallation