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City of God [VHS]


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Produktinformation

  • Darsteller: Luis Otávio, Alexandre Rodrigues, Douglas Silva, Leandro Firmino da Hora, Phellipe Haagensen
  • Regisseur(e): Fernando Meirelles, Katia Lund
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 20. November 2003
  • Spieldauer: 124 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (122 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000DYXQM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.370 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Wenn man in der "Cidade de Deus", der City of God - einer der Favelas von Rio de Janeiro -, aufwächst, ist die Kindheit früh zu Ende. Was andernorts Bandenspiele sind, ist hier Bandenkrieg - mit echten Waffen. Hier wachsen der rücksichtslose Dadinho, genannt Locke, und der schüchterne Buscape auf. Um zu überleben, setzt Dadinho auf Kokainhandel, Gewalt und Raubüberfälle. Buscape hingegen träumt davon Fotograf zu werden. Nach zwanzig Jahren haben beide ihr Ziel erreicht. Dadinho is Ze Pequeno, der gefürchtetste Drogen-Dealer Rios. In der City of God ist sein Wort Gesetz...bis Mane Galinha auftaucht. Mane wird Zeuge der Vergewaltigung seiner Freundin und beschließt, Ze aus Rache zu töten. Über Nacht scharrt er eine Armee von bewaffneten Kindern um sich, die alle das Gleiche wollen: Zes Tod. In der City of God bricht der Krieg aus. Atemlos und packend erzählt Regisseur Fernando Meirelles mit virtuosen Schnittfolgen die Geschichte von Armut und Drogen, Ehrgeiz und Gewalt aus der Perspektive derer, die sie täglich erleben."

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In Sachen Globalisierung hinken die meisten Industrien und in gewisser Weise sogar die Wirtschaft insgesamt der Popkultur hoffnungslos hinterher. Heute kann man den Begriff "World Cinema" wörtlich nehmen. Es gibt ein Kino der Welt, dessen Vertreter genauso aus Europa wie aus Amerika, aus Asien wie aus Südamerika kommen können. Kein Film der letzten Jahre hat diese Entwicklung dabei so klar und unzweideutig widergespielt wie Fernando Meirelles’ und Kátia Lunds gefeiertes Epos City of God. Dieses zwei Jahrzehnte umspannende Porträt des Drogenhandels und der Bandenkriminalität in einer Favela am Rand von Rio de Janeiro ist das Produkt einer globalen Bildermaschinerie, die sich vor allem aus den Filmen amerikanischer Regisseure wie Martin Scorsese und Quentin Tarantino speist, die wiederum selbst die Zweitverwertung von Kinobildern aus der ganzen Welt zu einer eigenen Kunstform erhoben haben.

Erzählt werden die vielen kleinen und größeren Geschichten aus dem "City of God" genannten Elendsviertel von Buscapé. Er ist ein Kind dieses Ghettos, aber er ist dort immer ein Außenseiter geblieben, einer der am Rand steht und die Dinge beobachtet, erst nur so, später dann mit der Kamera. Durch ihn erfahren wir von den "Wild Angels", der ersten Gang dieser Favela. Ihre Mitglieder waren in den späten 60er-Jahren noch so etwas wie Helden, und ihre Raubzüge wirkten beinahe spielerisch. Doch diese Zeit der Unschuld sollte enden, als Löckchen, ein gerade einmal zehn Jahre altes Kind, einen Überfall auf ein Bordell in ein Blutbad verwandelte. Von diesem Moment an waren die "Wild Angels" Geschichte, und Löckchens Aufstieg konnte beginnen. In den 70er-Jahren hat er dann mit seiner Gang die Kontrolle über den Drogenhandel in der "City of God" übernommen und sich ein wahres Imperium geschaffen, das dann in den 80er-Jahren aber immer weiter zerbröckeln wird.

Fernando Meirelles und Kátia Lund nutzen für ihr Banden-Epos so ziemlich die ganze Bandbreite der erzählerischen und der technischen Mittel des Kino. Auf der einen Seite verfolgen sie wie einige Filmemacher des "Cinema Nuovo", die in den 70er-Jahren das brasilianische Kino weit über seine Landesgrenzen bekannt gemacht haben, einen semidokumentarischen Ansatz. Nahezu alle Rollen haben sie mit Laien aus der "City of God" besetzt, um so ein möglichst authentisches Bild der Banden und der Gewalt zu zeichnen. Auf der anderen Seite unterlaufen die beiden Filmemacher dieses realistische Konzept durch eine Inszenierung, die zugleich auf die modernen Klassiker des amerikanischen Gangsterkinos und auf den Montagestil von Musikvideos Bezug nimmt. Produktionen wie Scarface und Good Fellas, Pulp Fiction und Boogie Nights haben eine globale Filmsprache geschaffen, die sich auf die Verhältnisse in einem Elendsviertel von Rio de Janeiro genauso anwenden lässt wie auf die Drogenszene amerikanischer Metropolen.

Es ist dieser enorm kinetische, fast schon brutale Stil, der City of God 2002 in Cannes zu einer Sensation werden ließ. Seine Kraft und seine Effektivität lassen sich nicht bestreiten. Man kann sich dem Film und seinem Rhythmus kaum widersetzen. Aber genau darin liegt auch sein Problem. Die Inszenierung schiebt sich letztlich vor die Figuren, und so wäre zumindest in einigen Szenen und Momenten am Ende weniger wahrscheinlich mehr gewesen. --Sascha Westphal -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pittrageno am 19. Januar 2007
Format: DVD
Berechtigterweise hoch gelobte Milieustudie aus einer brasilianischen Favela, der "Stadt Gottes", nach dem Buch von Paulo Lins, der selbst in der City of God aufwuchs.

Trotz oder gerade wegen der zahlreichen Laiendarsteller eine schon nahezu erschreckende Authentizität. Das Recht des Stärkeren, das Gesetz der Waffe als absolute Normalität des menschlichen Zusammenlebens im Armenviertel; Mord ist Selbstverständlichkeit und Drogen gehören zum Alltag. Und der Ausweg? Im Prinzip keiner da, eben wie in der Realität und nicht wie im Film. Buscapés Weg ist zwar ein kleiner Hoffnungsschimmer, am Ende aber eben doch auch sehr ernüchternd.

Die Wirklichkeit macht diesen Film brutaler als jede Fiktion, die sich ein Drehbuchschreiber ausdenken kann.

Übrigens: fast alle Personen von Mané bis zur Zwergenbande gab / gibt es wirklich in der City of God.

Definitiv nicht für einen erholsamen Feierabend oder als "Wohlfühlfilm" geeignet, verpassen sollte man diesen Film aber auf keinen Fall.

Kleines Manko: Deutsche Synchromisation eher mittelmäßig. Diese sauberen Stimmen passen nicht in die City of God.
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Nadia Guennouni am 1. Dezember 2003
Format: DVD
Mir würden schon einige Superlative zu diesem Film einfallen und ich kann nur die allgemeine Meinung der Kritiker, die behaupten, dieser Film wäre der beste seit 10 Jahren, voll und ganz unterstützen. Und das Unglaubliche: Gedreht wurde nur mit Laiendarstellern, die sich jedoch in der dreijährigen Entstehungsgeschichte des Films zu brillanten Schauspielern entwickelten.
Zur DVD1 (Film):
Ein Slum in Brasilien, der Stadtteil "City of god", weit entfernt vom Rio der Reichen und Schönen, auch Meer und Strand sucht man in diesem Stadtteil vergeblich. Stattdessen: Tristesse, Armut, staubige Strassen und Jugendgangs, die mit ihren Schikanen den Bewohnern - und im übrigen auch sich selbst - jede Chance auf ein besseres Leben nehmen.
Die Hauptprotagonisten - deren Geschichte von den Kinderjahren an bis in die Phase früher Adoleszenz erzählt wird - versuchen jeder für sich, dem Moloch zu entkommen; oder es zu besiegen:
Da ist zum einen Buscape, der keinen Bock hat auf ein anstrengendes Gangsterleben, sondern viel lieber Photo-Reporter werden möchte. Das erweist sich jedoch in der "City of god" als ein schwieriges Unterfangen.
Und es gibt den Gangsterboss Locke, der schon als Kind (damals noch "Löckchen" genannt) mit krimineller Cleverness und einem Hang zur exzessiven Brutalität ausgezeichnet war. Ihm gelingt es, die "City of god" einzunehmen und fast alle Drogenquartiere zu belegen.
Unterstützt wird er von Sunnyboy Bené, der im Viertel großes Ansehen und Sympathie genießt, da er den Gewalteskapaden Lockes stets souveräne Ratschläge entgegensetzt, und darüber hinaus gewisse Kleinkriminelle vor Lockes Machtdemonstrationen schützt.
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44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sascha K am 28. Januar 2007
Format: DVD
"Ein brillanter Film" lautet der Aufdruck auf dem Cover und auch wenn man solchen Werbesprüchen nur selten trauen kann, nie traf es so sehr zu wie bei diesem Film.
Irgendwann fand ich auf einer DVD unter der Rubrik 'Der besondere Filmtipp' einen Trailer zu diesem Film, in dem er von verschiedenen bekannten Regisseuren, Produzenten und Medien in den höchsten Tönen gelobt wurde. Neugierig geworden besorgte ich mir den Film und war schlichtweg begeistert. Sämtliche Lobeshymnen waren mehr als berechtigt.
City of God wird oft mit Filmen wie Good Fellas oder Boyz in the Hood verglichen, aber ich finde, damit tut man dem Film Unrecht. Sicher gibt es einige Parallelen, aber er ist viel mehr als nur ein "Ghettodrama" , auf das er oft reduziert wird : Eine fast epische (und teils biographische) Geschichte von Freundschaft, Liebe, Hass und Gewalt.
Kurz zur Handlung :
Der Film widmet sich grösstenteils 2 Hauptpersonen, Buscape und 'Locke' und erzählt ihr Aufwachsen und ihre unterschiedliche Entwicklung in Cidade de Deus, einem der Vororte von Rio de Janeiro. Der friedliche Buscape träumt davon, Fotograf zu werden, während sich Locke lieber Drogenhandel und Raubüberfällen zuwendet...

Es ist wirklich erstaunlich, wie eine so unerfahrene Crew ein so fantastisches Produkt abliefern konnte : Für Regisseur Fernando Meirelles war es nach ein paar TV-Produktion und Kurzfilmen das erste grosse Projekt und er hat seine Sache mehr als gut gemacht. Auch die Schauspieler - alle unerfahren und unbekannt, aber dennoch sehr talentiert und authentisch - liefern eine hervorragende Arbeit ab.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von berti2 am 22. November 2009
Format: DVD
Welche Chance hat ein Junge, aufgewachsen in der Favela "City of God"? Bruder Gangster, Umfeld hoffnungslos und Aufstiegschancen gleich null. Außer wenn du Gangster bist, Überfälle machst, Drogen dealst: In dieser Welt wachsen die brasilianischen Kinder in Rio de Janeiro auf. Wen wundert es, dass fast alle kriminell werden, außer ein paar Idealisten.

Der Film ist hart, fast brutal; es wird viel gemordet, entspricht es aber nicht der Wirklichkeit? Kommt ein Kleinkrimineller nur nach ober, wenn er rücksichtslos mordet? Denken leider zu viele der Kids. In den Armenvierteln der großen Städte der Welt (egal wo), geht es hart zu, hart, dass es bis zur Grenze vdes Erträglichen geht.Erstaunlich dabei, dass sich immer wieder Menschen finden, die diesen Kreis durchbrechen. Um sie geht es in diesem Film und natürlich um die, die es nicht schaffen. Die sich der Gewalttätigkeit unterwerfen oder sie sich aneignen.

Ein Film, den es sich lohnt anzuschauen. Am meisten beeinduck hat mich der Schnitt. Eine wilde Kamerafahrt zwischen verschiedenen Geschichten und Zeiten. Einfach hervorragend. Insgesamt eine Wirklichkeitsstudie, die zeigt, wie es Tag für Tag in den Favelas zugeht.
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