Ich war früher schon ein großer Fan von Simulationen gewesen, sei es der IndustrieGigant oder der VerkehrsGigant. Leider kamen die ,,Spiele" mit den Jahren in die Jahre und leider waren auf dem Markt lange keine Simulationen mehr vorhanden, die an Diese heran kamen. Doch nun bin ich zufällig bei YouTube auf Cities in Motion gestoßen. Da kamen sofort viele Erinnerungen von Verkehrsgigant hoch und mit den zunehmend angeschauten Videos kam für mich der Entschluss mir seit mehreren Jahren wieder eine Verkehrssimulation zuzulegen. Erst war es die Demo gewesen, doch das wahrte nur sehr kurz....
Die Installation:
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STEAM..................DAS ist hier wieder das Stichwort. Immer mehr Spiele in letzter Zeit werden über die Platform von Steam angeboten, sei es der Train Simulator 2012 oder auch CiM. Das bedeutet wieder das eine Installation erst möglich ist wenn ein Steam-Konto vorhanden ist. Ohne diesen geht sonst wieder nichts.
Die Installation ging hingegen wieder recht fix, aber es ist ein Update nach der Installation vorhanden welche um die 250MB verschlingt. Wer gutes Internet hat sollte jedoch damit kaum Probleme haben.
Das Spiel und doch eine Überraschung!:
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Ohne Intro ging es dann sofort in das Hauptmenü. Hier stehen neben der Kariere, dem Szenario und dem Sandkasten-Modus verschiedene Spielmöglichkeiten zur Verfügung.
In der Kariere habt ihr die Möglichkeit mehrere Punkte auszuwählen die in der Art Thematisch miteinander Verknüpft sind. Also gibt es z.B. eine Kariere in der es sich um die Deutsche Transportgeschichte handelt. Dort spielt ihr dann in mehreren deutschen Städten und versucht dort deren Verkehrsprobleme zu lösen oder zu verbessern.
Im Szenario nehmt ihr euch dann die Städte im Einzelnen vor. Diese könnt ihr aber nur spielen wenn ihr diese in der Kariere schon durchlaufen habt. In dem Sinne sind es die Selben Karten wie in der Kariere mit dem Unterschied das ihr dann bloß dort spielt. In der Kariere wechselt die Stadt sobald ihr alle Aufgaben erledigt habt.
Der Sandkasten nimmt dann die Art Free-To-Play ein in der ihr eure Startmöglichkeiten selbst festlegt. Sei es vom Startkapital bis hin zur Schwierigkeit lässt sich dort einiges einstellen.
Die Überraschung:
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Da ich die Collection gekauft habe war ich der Meinung das alle DLC's in Spiel vorhanden wären, doch eines hat leider gefehlt. Es gibt neben der Erweiterung von Leipzig, Köln auch die Hauptstadt von Japan Tokio zu bespielen. Doch die Erweiterung Amerika mit zum Beispiel San Franzisco ist leider nicht vorhanden. Etwas schade doch für 4.99¤ kann man bei Steam es extra erwerben.
Grafik und Gameplay:
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Ich war überrascht über die schöne Grafik und den guten Animationen. Selbst auf meinem Laptop mit einem Core i5 und einer Nvidea GT555 lässt es sich auf fast den höchsten Einstellungen ruhig spielen.
Auf den Straßen und Gehwegen wimmelt es von Stadtleben. Anfangs noch recht weniger, doch mit der Zeit und den viele Linien erhöht sich die Personenanzahl um das Vielfache, da vor allem viele Touristen den Weg in die Stadt finden. Da liegt aber auch ein Problem. Je mehr Leute es werden umso mehr wollen von A nach B und da kann ein Bus- oder eine Straßenbahnlinie auch nicht mehr ausreichen. Die U-Bahn ist dann die einzige Lösung, da es einfach zu viele werden und die Straßen fangen dann auch an zu verstopfen wenn an jeder Ecke ein Bus oder eine Tram anhält und da staut sich es gerne mal in den Straßen bis zum kompletten Kollaps. Chaos kann zum Schluss die Folge sein.
Die Simulation hat es aber auch in sich, denn einfach los bauen wie mal will bringt euch sehr schnell in den Ruin. Man muss rentabel bauen, also wirtschaftlich richtig und eine U-Bahn zu bauen wo vll. nur 5 Leute mitfahren bringt sehr viele Verluste mit sich. Deshalb langsam mit dem Bus anfangen und diese Linien dann langsam ausbauen wenn es zu viele Passagiere werden.
Auf zu lange Linien sollte man auch eher verzichten, denn da kann es sehr schnell passieren das in den Zwischenhaltestellen keine Personen mehr einsteigen können weil der Bus/Tram/.... schon voll sind und das ist schlecht für die Firma, denn die Stimmungen der Wartenden kann das Ansehen der Firma schnell schaden.
Sehr schön ist auch das Ein- und Aussteigen der Passagiere gestaltet. Bei jedem der verschiedenen Bautypen an Fahrzeugen steigen die Leute immer komplett in das Fahrzeug ein. Anders als bei Anderen Simulationen steigen sie durch die Türen in das jeweilige Vehikel und verschwinden nicht plöztlich davor.
Leider kommt man mit der Dauer eines Spiels an einem Punkt an, an dem sich der Andrang überschlägt. Sie müssen so viele Linien bauen um die Menschen von den Haltestellen weg zu bekommen und da kann man sich schon sehr schnell verlieren im System. So besitzt man dann so viele Linien die sich überschneiden, kreuzen und so weiter das der Überblick komplett verschwindet. Es kommt zu großen Verkehrsstaus und die Züge stehen Schlange um in eine Haltestelle zu gelangen. Das trübt die Stimmung etwas, doch für den einen oder anderen kann es bestimmt eine gute Herausforderung sein.
Schwankende Wirtschaft:
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Auch auf die Wirtschaft sollte immer ein Auge geworfen werden. Da es eine Simulation ist steht die Wirtschaft mit im Vordergrund. Wird diese vernachlässigt dann verliert man Kunden, Geld und das gute Ansehen. Das Ansehen bestimmt wie die Leute reagieren. Ist ihr Ansehen (Reputation im Spiel genannt) gut dann fahren viele mit ihrer Firma. Ist diese schlecht dann fahren wenige mit ihnen mit und ohne Fahrgäste fehlt halt das Einkommen um die Nebenkosten zu decken die die Fahrzeuge, Haltestellen und Mitarbeiter verursachen.
Mit den Schwankungen müssen auch die Fahrpreise angeglichen werden, denn wenn eine Flaute herrscht dann haben die Leute weniger Geld und die Obdachlosen können sich dies auch nicht mehr leisten.
Fazit:
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Ich kann für Cities in Motion nur eine klare Empfehlung ausgeben. Es macht im Grunde fast alles richtig und stellt den seit Jahren ausgedienten VerkehrsGigant in den Schatten. Die Grafik ist super, auch Hardwarefreundlich, und es erfordert viel Fingerspitzengefühl bei der Linienplanung. Man muss sich gut überlegen ob er Bau der Linie Sinn macht und ob dann auch genug Leute mitfahren möchten. Die Wirtschaftsschwankungen bringen noch mehr Intensität in CiM, weil durch die Schwankungen die Preise immer im Auge behalten werden und ggf. angepasst müssen werden.
Also wer auf Simulationen steht kann hier nichts falsch machen und für den Preis geht das in Ordnung.