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In They Shall Have Stars, humankind's will to explore space is renewed with the advent of two discoveries: anti-gravity (the "spindizzy" machines) and the key to almost eternal life (anti-agathic drugs). By A Life for the Stars, centuries have passed and most of the major cities have built spindizzies into their bedrock and left earth, cruising the galaxy looking for work, much like the hobos of the Depression Era. Earthman, Come Home, told from the perspective of John Amalfi, the major of New York, was the first-written of the novels and--although not as tightly woven as the other segments--is still a masterly work. Blish gives the same weight and authority both to the sweeping cultural change wrought and suffered by the cities, and to the emotional growth of a man who is several hundred years old. We stay with Amalfi for the final episode, The Triumph of Time. New York is now planet-bound in the Greater Magellanic Cloud, but when Amalfi learns of the impending destruction of time itself, he is forced into space one more time, to take a last, desperate chance. The novel ends, literally, with a bang.
Despite the occasional, inevitable anachronism, such as vacuum tubes, Cities in Flight stands up remarkably well to modern reading. The novel's political and literary sophistication was unmatched in its time; there is very little to rival it even today. For most readers of a certain age, this was probably the first SF they encountered that was written from a mature standpoint and adult sensibility. The fact that Blish also manages to tell a fabulous, galaxy-spanning adventure tale makes this essential reading. --Luc Duplessis -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Ausgangspunkt und in der Prequel "They shall have stars" beschrieben ist der fortgeführte kalte Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion (alle Bücher wurden Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre beschrieben). Längst sind die USA zum Überwachungs- und Kontrollstaat geworden, der sich nicht mehr allzusehr von seinem kommunistischen Kontrahenten unterscheidet. Ein ehrgeiziger Senator realisiert vor diesem Hintergrund ein doppeltes Forschungsprojekt, nämlich einen überlichtschnellen Antrieb und ein Medikament gegen das Altern, mit dem erklärten Ziel, die Kultur des Westens durch neuen, diesmal interstellaren, Pioniergeist vor der Engstirnigkeit auf der Erde zu retten.
Während Teil 1 fast kammerspielartig ist und damit die Atmosphäre eines Staates mit Neigung zu Überwachung und Kontrolle gut widerspiegelt, macht Teil 2 einen großen Sprung um mehrere Jahrhunderte und führt den Leser mitten hinein in die Gesellschaft der "Okies", fliegender Städte und Fabriken, die ihre Existenz der im ersten Teil erfolgreich konzipierten "Spindizzy" (überlichtschneller Antrieb) und den "Anti-Agathics" (Drogen gegen das Altern) verdanken. Als eine der letzten Städte erhebt sich, spindizzy- getrieben, das Provinzkaff Scranton unter einem diktatorischen Stadtdirektor, mitsamt seiner Industrieanlagen von der Erdoberfläche. Diese Stadt ist aber nur eine Zwischenbühne sowohl für den Leser als auch die Hauptperson Chris deFord, der bald auf der fliegenden Stadt New York landet, die unter ihrem Bürgermeister John Amalfi, einem erfahrenen Strategen und der Hauptperson der Bände 3 und 4, von Planet zu Planet und Job zu Job fliegt. Alleine die Beschreibungen der teilweise skurrilen Gesellschaftsformen, die sich auf den isolierten Planeten gebildet hahen, zeugt von Blishs Einfallsreichtum. Etwas irritierrend ist u.U., daß zwischen einzelnen Handlungsepisoden bis zu 100 Jahre vergehen, während der sich die beteiligten Personen nur wenig oder gar nicht verändern - was allerdings von Blish nur ein konsequentes Durchziehen seiner Idee von den "Anti-Agathics" ist. Am Ende von Teil 3 kommt New York im Magellannebel vorläufig zur Ruhe, bevor sich einige der handelnden Personen in Teil 4 zu ihrer letzten und größten Aufgabe aufmachen: Das Ende des Jetzt- Universums zu überleben.
"Cities in Flight" ist ein Klassiker der literarischen SF- Literatur. Ich würde nicht zögern, das Werk mit Lems "Solaris" oder Werken der Strugatzkis zusammen zu nennen.
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