Piano News Sep/Okt 2004
Jazzzeitung 07/2004
Kurzbeschreibung
Feinsinniger Jazz mit eleganter Kraft gespielt von einem Musiker, der die Traditon des Jazz lebt und mitgestaltet. Zurückgreifend eben auch auf langjährige Erfahrungen mit Stars wie Chet Baker, Art Farmer, Archie Shepp, oder Benny Bailey.
Diese Aufnahme bietet nicht nur das mit solchen Namen verbundene allererste Niveau, sondern auch das, was Tradition ist: Das Eigene und Neue soll mit dem bewährten Alten harmonisch verknüpft sein.
Die Begeisterung Larry Porters selbst über seine jungen Mitstreiter Johannes Fink am Bass und Oliver Steidle an den Drums dürfte bald auch eine Menge anderer Hörer überkommen. Jazz lebt. Auch in Deutschland. Und auch in Berlin.
Biographie der Mitwirkenden
1951 in Cleveland, Ohio geboren. Larry bekam mit 6 Jahren den ersten Klavierunterricht. Er gründete 1971 in Boston mit dem Vibraphonisten Tom van der Geld die Gruppe Children At Play. 1973 ging er nach München and spielte mit Bobby Jones, Sal Nistico, Leszek Zadlo, Volker Kriegel, Kai Winding, Mel Lewis, Günter Lenz und Head Heart and Hands. 1976 machte er eine einjährige Studienreise nach Afghanistan und Indien. Porter lebte 1977-80 in New York, arbeitete als Pianist in der Jazzszene, als Rebab- und Sarodspieler in der indischen Musikszene und begleitete Storyteller Laura Simms und Tänzer, u.a. Merce Cunningham. 1981 kehrte er nach München zurück, spielte mit Bobby Stern, Frank St. Peter, Airto Moreira und Thad Jones und gründete ein Quartett mit Allan Praskin, das First Date aufnahm und 11 Jahre zusammenblieb. 1986-1994 hatte Larry eine sehr rege Konzert- und Aufnahmetätigkeit, u.a. mit Chet Baker, Art Farmer, Archie Shepp, Benny Bailey, Heinz Sauer, Leo Wright, Don Menza,! Al Cohn, Harvey Wainapel, Monty Waters, Conexiòn Latina und Vokalisten Sheila Jordan, Mark Murphy, Jay Clayton, Rachel Gould und Jeanne Carroll. In New York, Ende der 90er, nahm er die höchst anerkannte CD The Magical Rebab of Larry Porter auf. Seit der Jahrhundertwende lebt er in Berlin.