Cinema ist eine der wenigen deutschsprachigen Kinozeitschriften. Das Heft ändert dessöfteren sein Layout, meistens verbessert es sich. Die Portraits der Filmstars sind meistens leider etwas kurz geraten. So wird einem eigentlich nichts richtig Neues über den respektiven Schauspieler, Regisseur ... erzählt. Die Photos sind hingegen fast immer sehr gut. Die kleinen Geschichten um Hollywood herum (Klatsch und Tratsch) darf man als gut einstufen und lockern die Zeitschrift auf. Wichtige Informationen findet man dadrin aber nicht. Die Bewertung der einzelnen Filme ist Ansichtssache. Dem einen Kritiker gefällt der Film, dem anderen nicht. Dadrin unterscheiden sich Kritiker nicht vom "normalen" Kinogänger. Einzig grosses Manko von CINEMA sind die endlosen Reportagen über Filme wie "Lord of the rings" oder "Matrix". Hiermit wird sich über mehrere Ausgaben hinweg beschäftigt, währendem kleine Filme nur kaum zur Geltung kommen. Ueberhaupt dominieren die Blockbuster-Filme zu sehr. Für die kleinen Filmperlen gibt es eindeutig zu wenig Platz. Neben den grossen amerikanischen Filmen werden deutsche Produktionen auch hervorgehoben, währendem grosse Filmländer wie Frankreich oder Grossbritannien eher ein Mauerblümchen-Dasein führen. Die Kleinmarktbörse kann man getrost vergessen, da sie von Heft zu Heft kleiner und unbedeutender wird. DVD-Kaufberatung wird hingegen sehr gross geschrieben und zahlreiche Seiten werden pro Heft dafür geopfert. Auch hier könnte Platz für kleinere Filme gewonnen werden. Die Kaufberatung zu Home-Cinema-Anlagen, DVD-Spielern und ähnlichem ist gut. Kurz: CINEMA ist die beste Kinozeitschrift in Deutschland. Trotzdem leistet sie sich einige Schwächen. Alles in allem aber empfehlenswert.