Versetzt ins 21. Jahrhundert, erhält das altbekannte, klassische Märchen eine Generalüberholung, die Liebhabern romantischer Teenager-Geschichten sicherlich gefallen wird. Wärend sich die beiden Stiefschwerstern mit ihrer Mutter (von Botox und Schönheits-OPs abhängig) eine schönes Leben auf Kosten von Samatha (Hillary Duff alias Cinderella) machen, freundet diese sich in ihrer übersichtlichen Freizeit per Chat mit dem Ideol der ansässigen High-School (Footballstar aka Traumprinz) an. Nachdem sich die beiden das erste Mal auf dem Halloweenball verkleidet begegnen, entbrennt die heiße Suche nach der unbekannte "Prinzessin" mit einigen Hindernissen.
Trotz aller miesen Kritiken, die der Film von namenhaften Filmkritikern abkassieren musste, finde ich, dass diese Märchenbearbeitung im Rahmen ihres Genres durchaus ansprechend für dessen Zielgruppe ist. Obwohl typische Filmklischees bedient werden (übliche Einteilung der Schüler in Loser und Gutsituierte - eine Einteilung die bereits grundsteinlegend bei der Mutter aller Teenie-Filme "Valley Girl" von 1983 vorgenommen wurde - suggeriet, dass sich auch über 20 Jahre danach noch keine wesentlichen Stereotypenänderung haben durchsetzen können) machen zielgerichtete Überzeichnungen (statt ihres Schuhs verliert Cinderella ihr Handy auf dem Ball) den Film sympatisch, auch wenn er sich in die lange Tradition der Teeniefilme fugenlos einreiht.
Mein Fazit: trotz seichter Story (aber hey, wer hätte denn hier Shakespeare erwarten?!) ein recht niedlicher Film mit einem durch und durch pinkfarbenem Anstrich und netten Schauspielern (hätte man Prince Charming doch nur eine andere Frisur verpasst und nicht diesen Mecky-Haarschnitt...). Besonders die Verwandlung Jennifer Coolidges (Bekannt aus dem Film "Natürlich Blond") in ein üppiges Barbiepüppchen ist sehenswert!