Al DiMeola kannte, schätzte oder verabscheute man wegen seines Jazz-Rock und Fusion-Jazz (u.a. als Mitglied der legendären Band Return To Forever). Mit Ciele o Terra beschritt er 1985 völlig überraschend neue Wege, spielte eine ätherische und sehr meditative Platte quasi solo ein (begleitet nur vom Multipercussionisten Airto Moreira) und wandte sich mehr und mehr lateinamerikanischen Rhythmen und Melodien zu. Im selben Jahr erschien Soaring Through A Dream, das einerseits den beschrittenen Weg fortsetzte, andererseits wieder rockigere Elemente enthält (mit Gottlieb auf den Drums und Moreira auf den Percussions) und mit Synclavier-guitar experimentierte. 1987 schließlich erschien Tirami Su, das an sein legendäres Casino-Album anschließt, stark lateinamerikanische Einflüsse aufweist und mit Kei Akagi einen hervorragenden Keyboarder und Mino Cinelu einen Percussionisten an Bord hat, der schon bei Milse Davis spielte.
Drei sehr unterschiedliche Einspielungen mit vielen spannenden Kompositionen, nun auf 2 CDs als Sonderangebot herausgekommen und digital überarbeitet. Kaufempfehlung!