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Churchill, Hitler, and "The Unnecessary War": How Britain Lost Its Empire and the West Lost the World
 
 

Churchill, Hitler, and "The Unnecessary War": How Britain Lost Its Empire and the West Lost the World (Taschenbuch)

von Patrick J. Buchanan (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Three Rivers Press; Auflage: Reprint (28. Juli 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0307405168
  • ISBN-13: 978-0307405166
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 64.203 in Englische Bücher (Die Bestseller Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Were World Wars I and II inevitable? Were they necessary wars? Or were they products of calamitous failures of judgment?

In this monumental and provocative history, Patrick Buchanan makes the case that, if not for the blunders of British statesmen–Winston Churchill first among them–the horrors of two world wars and the Holocaust might have been avoided and the British Empire might never have collapsed into ruins. Half a century of murderous oppression of scores of millions under the iron boot of Communist tyranny might never have happened, and Europe’s central role in world affairs might have been sustained for many generations.

Among the British and Churchillian errors were:
• The secret decision of a tiny cabal in the inner Cabinet in 1906 to take Britain straight to war against Germany, should she invade France
• The vengeful Treaty of Versailles that mutilated Germany, leaving her bitter, betrayed, and receptive to the appeal of Adolf Hitler
• Britain’s capitulation, at Churchill’s urging, to American pressure to sever the Anglo-Japanese alliance, insulting and isolating Japan, pushing her onto the path of militarism and conquest
• The greatest mistake in British history: the unsolicited war guarantee to Poland of March 1939, ensuring the Second World War

Certain to create controversy and spirited argument, Churchill, Hitler, and “the Unnecessary War” is a grand and bold insight into the historic failures of judgment that ended centuries of European rule and guaranteed a future no one who lived in that vanished world could ever have envisioned.


Über den Autor

PATRICK J. BUCHANAN was a senior adviser to three American presidents; ran twice for the Republican presidential nomination, in 1992 and 1996; and was the Reform Party candidate in 2000. He is the author of nine other books, including the bestsellers Right from the Beginning; A Republic, Not an Empire; The Death of the West; State of Emergency; and Day of Reckoning. He is now a senior political analyst for MSNBC.

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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Churchill, der Abenteurer, Hitler, der Ideologe, 15. Juli 2008
Von Thomas Dunskus (Faleyras, France) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Buchanan malt in diesem sehr lesenswerten Buch das große Panorama der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts und zeigt auf, wie sich das britische Weltreich in zwei großen und politisch nicht zu rechtfertigenden Kriegen gegen das Deutsche Reich zu Tode siegte, bis ganz Europa ruiniert, die östliche Hälfte versklavt und die westliche Hälfte verpachtet war. Er schildert sowohl die sich verändernden Verhältnisse der Zwischenkriegszeit, als auch die jeweiligen Akteure, vor allem die auf der Londoner Bühne.

Unter ihnen konzentriert er sich auf den einen Mann, Winston Churchill, der in seinen jungen Jahren einmal gesagt hatte: "Ein europäischer Krieg kann nur mit dem Zusammenbruch der Besiegten und der kaum minder verhängnisvollen wirtschaftlichen Ausrenkung und Erschöpfung der Eroberer enden" So sollte es am Ende seiner politischen Laufbahn auch kommen.

Warum aber dieser so klarsichtige Mensch kaum ein Jahrzehnt nach dieser Aussage alles tat, um einen solchen Krieg herbeizuführen und ihn 30 Jahre lang durchzuhalten, kann nicht mit dem kühlen Instrument des Verstandes erklärt werden, es fällt eher in den Bereich der Psychiatrie  für den Katholiken Buchanan wohl auch in den der Wahrhaftigkeit.

Churchill ist für Buchanan (er war es auch für viele seiner Kollegen und Zeitgenossen) ein Mann ohne politische Moral, der nur aus der jeweiligen Situation heraus reagierte, unvorhersehbar und unzuverlässig, der ohne Gewissensbisse das tat, weswegen er seine Gegner gerade angeklagt hatte, ganz in der Wesensart von Shakespeares Richard III: "Kann ich doch lächeln und im Lächeln morden / verschmitzter täuschen, als Ulyss gekonnt / und, Simon gleich, ein zweites Troja nehmen!" Am Ende seiner politischen Laufbahn hatte er zwar, wie geplant, ein zweites Troja zerstört, dabei das Britische Empire jedoch ruiniert; sein Land rückte ins zweite Glied der Mächte, gleich neben den ehemaligen Feind.

Verglichen damit sind die Sünden der deutschen Seite England gegenüber für Buchanan eher lässlich; er führt dafür immer wieder direkte Quellen an, doch auch Kommentare berühmter Historiker, von Keegan über Taylor bis zu Kennan, und unterstreicht, dass in beiden Kriegen die deutsche Seite mit allen Mitteln einen Konflikt mit England zu vermeiden suchte, dies jedoch wieder und wieder in London taube Ohren stieß, weil man dort zu lange an der politischen Doktrin des teile und herrsche festhielt, die im 20 Jahrhundert in Europa nicht mehr anwendbar war.

Ein ganz wesentliches Kapitel der Jahre vor dem zweiten Weltkrieg ist für Buchanan natürlich die englische Haltung zu Hitler. Hierbei hatten das britische Volk und seine Regierungen lange Zeit Verständnis für die deutschen Bemühungen, das eklatante Unrecht, das dem Lande in Versailles angetan worden war, zu bereinigen. Man erkannte die Schieflage, in die Europa nach 1918 geraten war und beteiligte sich an Verträgen mit Hitler, die dem Versailler Vertrag klar zuwiderliefen, aber auch spätere Abkommen, etwa Stresa, nicht respektierten.

Eine erhebliche Rolle in diesem Zusammenhang spielt die Krise von 1938/39, als das III. Reich in München die Sudetenlande zurückgewann, dann aber kaum ein halbes Jahr später, in Prag einmarschierte. Buchanan breitet die damalige Situation der Tschechoslowakei im Detail vor uns aus und zeigt uns, wie kompliziert sie geworden war, ohne dass Berlin dabei eine sehr aktive Rolle gespielt hätte: nachdem die deutsche Volksgruppe ihr Ziel erreicht hatte, strebten nun auch die Slowaken (ganz so, wie sie es 50 Jahre später wiederum taten) einen eigenen Staat an, West-Ruthenien (wer weiß überhaupt, wo das liegt?) tendierte zu Ungarn und die durchaus undemokratischen Machthaber in Polen griffen nach Teschen. Hitler nutzte die Gelegenheit, machte Böhmen und Mähren zu einem deutschen Protektorat und hielt dadurch die Tschechen aus allen späteren Kriegswirren heraus. Die anderen Randstaaten befriedigten ihre Ansprüche

In einem A fatal blunder betitelten Kapitel beleuchtet Buchanan die Folgen dieses Zusammenbruchs, den England nicht verhindern konnte bzw. wollte. Zunächst denkt man hier natürlich an den Fehler der Hitler-Regierung, hier erstmals militärisch tätig zu werden, jedoch meint der Verfasser einen ganz anderen Fehler, nämlich die panische Reaktion Londons auf dieses Wegbrechen eines Stützpfeilers.

Sie bestand darin, dem nun möglicherweise nächsten Opfer hitlerscher Gier, Polen, eine Garantie aufzudrängen, die das Land nie verlangt hatte, die nicht erfüllbar war und auch nie erfüllt wurde, die aber jetzt der Regierung in Warschau  und nicht mehr London - die Entscheidung über Krieg und Frieden in Europa überließ. Sie entschied sich für Krieg und reagierte mit Ablehnung auf Hitlers Wunsch nach Rückführung Danzigs und einer Durchfahrt durch den Korridor. Die Folgen sind bekannt.

Die weitere Entwicklung des 2. Weltkriegs gibt Buchanan Gelegenheit, anhand der wechselnden Haltung Churchills zu Stalin, den geistigen Zickzackkurs des britischen Premiers zu verfolgen; er überlässt dem Leser die Wahl zwischen zwei Urteilen: purer Opportunismus oder unbegreifliche politische Verblendung. Der Condottiere Churchill hatte Europa in Brand gesteckt, um seinen Gegner in Berlin auszuschalten, gehörte zu den Siegern und musste 1946 in Fulton erklären, dass man da irgendetwas übersehen habe, denn nun stand nicht mehr ein in England vernarrter deutscher Diktator am Ufer der Nordsee, sondern der gewissenlose Führer eines Weltreichs, das man unterstützt hatte, um den Kontinent nicht einer einzigen wirtschaftlichen Kraft zu überlassen. Der Pyrrhus-Sieg war vollkommen.

Der konservative politische Denker Buchanan sieht am Ende seines Buches für die USA eine ähnliche Konstellation heraufziehen, wie sie nach 1900 für Großbritannien galt: die Überdehnung der militärischen und wirtschaftlichen Mittel durch eine Verzettelung der Kräfte in fernen Ländern. Es erscheint dem Leser als durchaus möglich, dass sich das Schicksal der USA in Afghanistan entscheidet  Amerika wäre, nach England und der Sowjetunion, die dritte Weltmacht, die am Khyber-Pass scheitert. Man denkt an Fontanes Gedicht Einer kam heim aus Afghanistan. Das Buch macht den Leser sehr nachdenklich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen The Great Civil War of the West, 16. Oktober 2009
Von James Gallen (St. Louis, Missouri, U.S.A.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
This work combines meticulous historical research with Pat Buchanan's political agenda. The point of the book is that Winston Churchill, rather than being the indispensable Man of the Century and defender of the West was the man most responsible for the British involvement in World War I, World War II and the loss of the British Empire?

Buchanan highlights three monumental errors which lead to the Twentieth Century's Civil War of the West: The Treaty of Versailles which left Germany vengeful and receptive to Hitler's message, American pressure on Britain to abandon its alliance with Japan and Britain's war guarantee to Poland in 1939. Without those errors World War II may have been avoided or its destruction mitigated.

Buchanan challenges the conventional wisdom that German aggression against the West was inevitable and that Churchill alone focused the attention of the West on this mortal threat. He posits the idea that Hitler's ambitions were focused to the East and Southeast and that he tried to preserve the peace with Britain and France. Buchanan claims that Hitler reluctantly turned on the West only after it had declared war on Germany.

In contrast to many of our histories which present the story of the World Wars from the Anglo-Franco perspective, this one also includes the German one also. Buchanan makes the case that, as Europe tumbled toward war in 1914, it was the Kaiser who worked tirelessly to avoid war. Time after time during the inter-war years the West let opportunities to limit rising power of German or to channel its destructive path away from the West drift by. He proposes that Hitler did not have ambitions to conquer the world, but that he would have been satisfied to expand into Russia and leave the west alone. It was Churchill and likeminded Britons who forced conflict between the German and British people who shared so much. This book compares the Nazi atrocities with those of Stalin's Russia and asks the question of whether the defeat of Germany justified the Stalinization of Eastern Europe?

Churchill's motives are exposed as being hypocritical. After excoriating Chamberlain for not defending Czech freedom and insisting that Britain go to war to preserve Polish independence, Churchill meekly turned his allies over to Soviet tyranny. Buchanan contrasts the strong claim for alliance made by a democratic, industrial, militarily modern Czechoslovakia with that of a dictatorial Poland defended by an antiquated military. He presents 1939 as a reckless period in during which Britain gave war guarantees to countries, including Poland, in whom Britain had neither national interest nor the ability to defend. He contrasts the case of Belgium, whose shoreline was of vital interest to Britain, with that of Poland, in which Britain had never had much interest.

The depth of historical research which went into this book is staggering. That alone makes it a worthwhile read. Buchanan's conclusion advances his crusade against the use of American power in areas in which America has no vital interest. Although his political agenda drives this book, it is not totally outside the current of historical thinking. Although I have not read his work, I understand that British historian, Niall Ferguson, has advanced the theory that Britain made a horrendous mistake by becoming involved in World War I, a position which Buchanan seems to share. This book presents the reader with a viewpoint which forces one to rethink his or her own thoughts about the Great Civil War of the West.

Ultimately, this book, like so much of the history of the Twentieth Century, is tragedy. When we think about it we realize what terrible damage and suffering the West inflicted upon itself during this recent century. Books such as this make us stop to think that, maybe this half century of war and tragedy was not necessary. Maybe our leaders brought it upon us and maybe, just maybe, these self-inflicted wounds could have been avoided. Maybe the Decline of the West and Christendom was not necessary and, if so, that is the tragedy of the age.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen P. Buchanan, 6. Februar 2009
Von J. Krügel "ad2002jkr" (Geilenkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ein kluges Buch!
Es schildert die Geschichte der beiden Weltkriege, ohne vom Zeitgeist oder von politischer Korrektheit verbogen zu sein. Wer sich heute über die schlimme Zeit des vorigen Jahrhunderts informieren will, muß es lesen!
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