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Produktinformation
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Das Bild: Der Bildeindruck ist dem jungen Produktionsjahr entsprechend gut. Die Farben präsentieren sich kräftig, der Kontrast gefällt und Hintergrundrauschen hält sich stark in Grenzen. Während die Kantenschärfe in Ordnung geht, wäre im Detail ein Tick mehr wünschenswert gewesen. Ab Minute 2:47 (Szene in der Küche) ist für ca. 45 Sekunden lang ein leichtes Bildflackern inklusive Grünstich zu erkennen. Ansonsten halten sich Bildfehler wie etwa Dropouts vornehm zurück.
Der Ton: Von Effektgewitter mit entsprechend vielen direktionalen Effekten ist zwar keine Spur, ansonsten präsentieren sich sowohl die englisch als auch die deutsche Tonspur aber durchaus gefällig. Aus den Frontkanälen tönt es angenehm breit und bassbetont. Tritt die Musik mehr in den Vordergrund, kommen auch die Surrounds zum Einsatz.
Die Extras:
- Audiokommentar von Regisseur Arie Posin und Drehbuchautor Zac Stanford: Posin zeigt sich ausgesprochen auskunftsfreudig und spart auch nicht mit technischen Details oder Anmerkungen zum intentionalen Hintergrund einzelner Szenen. Stanford begnügt sich mit kurzen Einwürfen und lockert die Stimmung immer mal wieder ein wenig auf. In Summe sehr informativ, aber manchmal auch zuviel des Guten.
- Making Of (11:20 min., OmU): Kurze Interviewschnipsel mit den Machern und Schauspielern, gepaart mit Filmausschnitten und Bildern vom Dreh. Den Zuseher erwarten ein kleiner Abriss über die Handlung und ihre Figuren sowie die Entstehungsgeschichte des Filmes. Recht oberflächlich, aber der mit Informationen vollgepackte Audiokommentar lässt ohnehin kaum Fragen offen.
Weiters gibt es zehn Deleted & Extended Scenes im englischen Originalton ohne Untertitel, eine Bildergalerie sowie den deutschen und englischen Trailer zum Film zu bewundern.
Fazit: Stark gespielte Satire auf gutklassiger DVD - eine runde Sache, der eine glasklare Kaufempfehlung gebührt.
Michael Eminence Reisner
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unkonventionell, Sehenswert.,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Chumscrubber - Glück in kleinen Dosen (DVD)
Das ist mal ein Film der etwas anderen Art, dabei gibt es hier keine unkonventionelle Erzählweise oder spektakulär neue Regieideen. Entscheidend sind hier Set und Setting.Erst mal sind die Schauspielerleistungen genial, jede Rolle ist hier authentisch - und das will schon was heißen, wo doch alle bekloppt sind. Und dann die Szenerie: In einer abgeschlossenen Vorstadtrealität begehen Stereotype Realitätsflucht in Form von Drogenkonsum um sich die sinnentleerte Existenz zu versüßen. Das gegenseitige Desinteresse reicht soweit, dass Eltern vom Kidnapping ihres Sohnes ein komplettes Wochenende nichts merken und der Selbstmord eines Nachbarn mit allgemeiner Gleichgültigkeit aufgenommen wird. Gefangen in sozialen Konventionen arbeiten isolierte Individuen in ihren kleinen Welten an ihren Psychosen. Dieser Film zeigt die Sinnlehre der Wohlstandsverwahrlosten, wie ich das in noch keinen anderen vorher gesehen habe. - Hier sind sogar Bullys Weicheier ;) Der Regisseur verknüpft das Ganze zu einem runden, absolut sehenswerten Film. Für Freunde etwas unkonventioneller Filme. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sagenhaft,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Chumscrubber - Glück in kleinen Dosen (DVD)
Da der Film gerade auf Pro Sieben lief und ich ihn einfach sagenhaft fand, wollte ich zumindest eine kurze Meinung hier hinterlassen. Man ist beim Schauen dieses Filmes schon fast enttäuscht, wenn mal eine Minute lang keine grandiose Szene kommt. Der ganze Film ist gespickt mit Verknüpfungen, verdeckten Zusammenhängen und gekonnt eingesetzten Stilmitteln. All diese Dinge werden dem Zuschauer nur angedeutet, was die Klasse eines guten Filmes ausmacht. Das Thema, fehlende Kommunikation in der Gesellschaft,das Aneinandervorbeireden ist sehr packend und zerstört das perfekte Bild einer idyllischen Vorstadt,dunkle Geheimnisse werden aufgedeckt, obwohl....eigentlich gibt es ja keine Geheimnisse...alles ist offensichtlich, aber niemanden interessierts. Jeder ist nur mit sich selbst beschäftigt. Mutter und Vater bemerken nicht,bzw. wollen nicht bemerken, dass ihr Sohn seit drei Tagen nicht zuhause war. Ein anderer ca.12jähriger Junge zermalt am Wohnzimmertisch einen ganzen Sack voll Drogen, während die Mutter in der Küche Essen macht. Eine depressive Stimmung kommt auf, wenn man das ,,Alles ist gut" Getue der Eltern betrachtet. Wenn der Sohn seinen Eltern gesteht, ein Kind entführt zu haben und diese ihn einfach abwimmeln,oder wenn der Vater lieber zu einer Hochzeit geht,anstatt zur Beerdigung vom besten Freund seines Sohnes.....Man könnte seitenlang über diesen Film schreiben...Aber es ist drei Uhr nachts und ich will schlafen.Der Film ist einer der besten,wenn nicht sogar DER Beste den ich je gesehen habe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Albtraumcity,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Chumscrubber - Glück in kleinen Dosen (DVD)
Eigentlich sieht der Vorort Suburbia wie ein kleines Wohlstandsviertel aus. Großzügige Einfamilienhäuser mit großen Garagen und riesigen Rasenflächen mit Distanz zum Nachbarn. Hier lebt Dean mit seinen Eltern. Er geht noch zur Schule und dort bekommt er auch seine Drogen, wie alle anderen Mitschüler auch, von seinem Freund Troy.Als wieder mal sein Stoff zu Ende geht, schlendert Dean rüber zum Haus von Troys Eltern, die mal wieder ein große Party geben. Troy lebt in einem separaten Haus im Garten und dort findet ihn Dean dann auch. Aber Troy ist tot, er hat Selbstmord begangen. Dies stürzt alle Schüler in die Krise. Schnell schließt eine kleine Gruppe messerscharf, Dean müsse eigentlich wissen, wo Troy seine Bestände lagere. Versuche, Dean freundlich zu manipulieren scheitern. Daraufhin entführen sie einen kleinen Jungen, von dem sie glauben es sei Deans Bruder. Obwohl es nicht Deans Bruder ist, lenkt Dean ein und verspricht nach dem Stoff zu suchen. Das Ganze geschieht vor den Augen der Eltern. Zwar sprechen sie mit ihren Kindern und deren Freunden, aber alles bleibt an der Oberfläche. Man ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, zu sehr am Party feiern. Zudem frönen alle Erwachsenen der Droge Alkohol, die in verschiedenen Formen allgegenwärtig scheint. Die Geschichte kommt surreal daher. Die gezeigten Figuren wirken bizarr. Fehlende Werte und in innere Leere werden mit Drogen kompensiert. Der salonfähige Alkohol der Erwachsenen steht außer Kritik und die Drogen der Jugendlichen außerhalb des Gesetzes und sind deshalb verwerflich. Eine pfiffige Gesellschaftskritik. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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