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Moviemans Kommentar zur DVD: Das vor allem optisch sehr hohes Niveau hält hier die Fahne hoch. Die Extras sind nur für Fans von Bedeutung.
Bild: Der optische Eindruck ist tadellos. Helligkeitsbestimmung, Kontrast, der auch die nächtliche Strasse (00.15.20) nahezu ohne Detailverlust abbildet, und eine sehr hohe Schärfe (Grabsteine, Schnee bei 00.10.10) liegen auf sehr hohem Niveau. Lediglich in einigen kurzen Momenten zeigt sich ein leichtes Grieseln (00.16.06) und damit einher gehendes sehr geringes Blockrauschen, das aber kein nachträgliches Eingreifen nötig macht.
Ton: Die deutsche DTS-/ und DD-Tonspur klingen praktisch identisch. Unterschiede sind allenfalls im psychoakustischen Terrain auszumachen, was darauf schließen lässt, dass für die Erstellung des DTS-Tracks die ebenfalls vorliegende Dolbyspur verwendet wurde. Denn bei Verwendung eines DTS-Datenstromes zur Generierung der DTS-Tonspur auf der DVD müsste sich diese insbesondere in der Abbildungskraft von Effekten und Raumeindruck klar von der Dolbyspur absetzen. Die englische Tonspur ist leicht lauter aufgespielt, bietet aber sonst keinen Mehrklang im Vergleich zu den deutschen Synchros. Es werden grundsätzlich einige Atmos und Effekte eingesetzt, diese bleiben aber zurückhaltend. Dafür nutzt die Musikeinlage alle Kanäle mit einer sauber koordinierten Raumbalance. Die Dialoge sind kraftvoll und nutzen viel vom natürlichen Grundton der menschlichen Stimme, was zu einer sehr klaren Verständlichkeit und Natürlichkeit führt.
Extras: Der Audiokommentar ist deutsch untertitelbar, der Informationsgehalt ist aber eher auf Bauchrednerniveau. Nun gut, was soll man schon großartig über den fünften Kinoteil einer Mörderpuppe lamentieren? Da kann ja nicht mehr viel kommen. Jennifer Tilly macht auch keinen brauchbaren Eindruck. Das Making of ist, den Inhalten nach, eher ein "Blick hinter die Kulissen auf alle Chucky Filme". Um die Entstehung selbst geht es in dem Beitrag nur am Rande. Die Interviews mit Chucky und Konsorten entstammen einer Ausstrahlung von "Moviez!" und haben Entertainment-/ und nicht inhaltlichen Charakter. Die Extras sind alles in allem für Fans unterhaltsam, für Nichtfans an der Grenze des Zumutbaren. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Schon die Anfangssequenz, in der eine symbolisch unmissverständliche Körperflüssigkeit über die Credits trieft, verrät, dass der Originaltitel durchaus wörtlich zu verstehen ist. So will die rüde-rabiate Plastikpuppe im Latzhosen-Look, in der sich die Seele eines Serienkillers festgesetzt hat, diesmal ein menschliches Baby zeugen. Doch zuerst gilt es für ihn und seine Angetraute Tiffany, die beide zunächst als animatronische Puppen in dem Film-im-Film 'Chucky Goes Psycho' agieren, zu neuem Leben erweckt zu werden. Dies wird von ihrem lange verschollenen Sprössling Glen/Glenda (da er ohne Genitalien geboren ist, ergeben sich an 'Ed Wood' angelehnte Probleme mit seiner Geschlechtsidentität) erreicht. Zur Enttäuschung seines Vaters zeigt der sensible Sohnemann zunächst kein Interesse am blutigen Familienhandwerk. Alle gemeinsam nisten sich schließlich in der Villa von ihrem 'Chucky Goes Psycho'-Ko-Star Jennifer Tilly ein, die sich Chucky als Mutter seines nächsten Kindes auserkoren hat. Tilly ist derweil von ihren Karriereproblemen abgelenkt und macht sich mit Mut zur Selbstparodie über ihren gesunkenen Hollywood-Status, ihre wohlgerundete Figur und ihre lesbischen Eskapaden mit Gina Gershon in 'Bound' lustig. Sie hofft, den Rapper Redman (ebenfalls als er selbst) überzeugen zu können, sie als heilige Jungfrau Maria in seinem geplanten Jesus-Film zu besetzen. Leider verliert er bei ihrem gemeinsamen Dinner dank Chucky regelrecht seine Eingeweide unter dem gläsernen Esstisch. Dies ist einer von mehreren bluttriefenden Gore-Momenten, die unter anderem das Verätzen vom Gesicht eines Reporters (Bad-Taste-Mogul John Waters höchstpersönlich), die Enthauptung eines Spezialeffekte-Künstlers und den Mord an einem Chauffeur umfassen. Allzu inspiriert sind diese Slashereffekte nicht geraten. Es ist nicht zu vermuten, dass sie den Besuchern heutzutage noch eine Gänsehaut einjagen. Die aufgefahrenen Gags hingegen gehören hingegen alle zur Sorte Einzeiler und sind mit ihrem Gewicht auf Sexpointen vor allem auf pubertierende Teenager zugeschnitten. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Eine schlechte Idee, wie sich herausstellt, denn Mama und Papa beginnen zum Entsetzen des Sprösslings sofort mit einer neuen Killer-Tour. Als sich Chucky dann zu allem Überfluss auch noch mit der friedfertigen Natur seines Sohnemanns konfrontiert sieht, hängt erwartungsgemäß der Haussegen schief.
Tiffany hingegen schwebt im siebten Himmel, als sie erfährt, wer die Hauptrolle in der Verfilmung ihres Lebens spielt: ihre Lieblingsschauspielerin Jennifer Tilly. Und die lernt die kleine, aber feine Puppendame bald näher kennen, als ihr lieb ist...
Produktbeschreibungen
Eine schlechte Idee, wie sich herausstellt, denn Vater und Mutter beginnen zum Entsetzen des Sprösslings sofort mit einer neuen Killer-Tour. Als sich Chucky dann zu allem Überfluss auch noch mit der friedfertigen Natur seines Sohnemanns konfrontiert sieht, hängt erwartungsgemäß der Haussegen schief. Tiffany hingegen schwebt im siebten Himmel, als sie erfährt, wer die Hauptrolle in der Verfilmung ihres Lebens spielt: Ihre Lieblingsschauspielerin Jennifer Tilly. Und die lernt die kleine, aber feine Puppenfamilie bald näher kennen, als ihr